FĂ€hre sinkt vor Philippinen â 15 Tote und 28 Vermisste
26.01.2026 - 07:17:37Nach dem Sinken einer FĂ€hre auf den Philippinen werden mindestens 28 Menschen im Meer vermisst. Das Schiff M/V Trisha Kerstin 3 hatte der KĂŒstenwache zufolge 359 Menschen an Bord â 332 Passagiere und 27 Crew-Mitglieder. Das UnglĂŒck ereignete sich in der Nacht (Ortszeit) auf dem Weg von der Stadt Zamboanga auf der Insel Mindanao zur Insel Jolo.
UnglĂŒcksursache noch unklar
Ein Sprecher der örtlichen KĂŒstenwache sprach von mindestens 15 Toten und 316 Geretteten. Nach den vermissten 28 Personen werde noch gesucht. Wie es zu der Tragödie nahe der Provinz Basilan 900 Kilometer sĂŒdlich der Hauptstadt Manila kam, wird derzeit untersucht. Augenzeugen zufolge war die See zu dieser Zeit ruhig.
Der Schiffsbetreiber Aleson Shipping Lines sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefes Beileid aus und bat um Geduld, wÀhrend die Sucharbeiten andauerten.
Reisen auf dem Wasser gehört auf den Philippinen zum tĂ€glichen Leben. Das Archipel besteht aus mehr als 7.000 Inseln. Wegen unzureichender Sicherheitsstandards und Ăberbelegung kommt es hĂ€ufig zu UnfĂ€llen.
2023 waren bei einem Feuer auf einer PassagierfĂ€hre im SĂŒden des Landes fast 30 Menschen gestorben. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in den philippinischen GewĂ€ssern 1987, als eine FĂ€hre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4.000 Menschen kamen damals ums Leben.





