FĂ€hre sinkt vor Philippinen â Dutzende Menschen vermisst
26.01.2026 - 04:35:14Nach dem Sinken einer FĂ€hre auf den Philippinen werden Dutzende Menschen im Meer vermisst. Das Schiff M/V Trisha Kerstin 3 hatte Behördenangaben zufolge 332 Menschen an Bord, als das UnglĂŒck in der Nacht (Ortszeit) auf dem Weg von der Stadt Zamboanga auf der Insel Mindanao zur Insel Jolo passierte.Â
Die philippinische Nachrichtenagentur PNA sprach unter Berufung auf den örtlichen Gouverneur von mindestens zwölf Toten und 200 Geretteten. Nach vielen weiteren Passagieren wird offenbar noch gesucht. Eine BĂŒrgermeisterin in der Provinz Basilan, in deren NĂ€he die FĂ€hre unterging, meldete auf Facebook mindestens acht Ăberlebende.Â
UnglĂŒcksursache noch unklar
Demnach werden noch mehr als 100 Menschen vermisst. Die KĂŒstenwache sei im Einsatz, um mögliche Ăberlebende zu orten. Wie es zu der Tragödie kam, wird noch untersucht.
Reisen auf dem Wasser gehört auf den Philippinen zum tĂ€glichen Leben. Das Archipel besteht aus mehr als 7000 Inseln. Wegen unzureichender Sicherheitsstandards und Ăberbelegung kommt es hĂ€ufig zu UnfĂ€llen. 2023 waren bei einem Feuer auf einer PassagierfĂ€hre im SĂŒden des Landes fast 30 Menschen gestorben. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in den philippinischen GewĂ€ssern 1987, als eine FĂ€hre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4000 Menschen kamen damals ums Leben.





