Unwetter Griechenland, Rhodos

Unwetter auf Rhodos: Mann wird von Wassermassen mitgerissen

Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 13:53 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Auf mehreren griechischen Inseln und in weiteren Landesteilen verursachen Starkregen und Sturmböen Überschwemmungen, SchĂ€den und erhebliche Verkehrsbehinderungen. Behörden warnen vor unnötigen Wegen.

Folgen fĂŒr Inseln und Verkehr

  • Ein Mann wurde nahe Archangelos auf Rhodos leblos gefunden.
  • Sein Auto wurde im Meer entdeckt; er soll von Wassermassen mitgerissen worden sein.
  • Auf Rhodos, Skiathos und Skopelos blieben Schulen geschlossen.
  • Der FĂ€hrverkehr ab Lavrio und PirĂ€us wurde vorĂŒbergehend eingestellt.
Auf der Urlaubsinsel Skiathos fiel wegen des Unwetters der Strom aus. (Archivbild) - Bild: Diane Gore/dpa

Todesfall nach Unwettern auf Rhodos

Schwere Unwetter haben auf der griechischen Urlaubsinsel Rhodos ein Todesopfer gefordert. In der KĂŒstenregion nahe Archangelos wurde ein Mann leblos aufgefunden.

Auto im Meer gefunden

Der Mann soll von den Wassermassen mitgerissen worden sein. Sein Auto wurde im Meer gefunden.

Auch in anderen Teilen Griechenlands richteten Starkregen und heftige Sturmböen schwere SchĂ€den an. Auf der Insel Skiathos rissen die Fluten Autos fort; Straßen, GeschĂ€fte und HĂ€user wurden ĂŒberflutet.

FlĂŒge nach Rhodos umgeleitet

Auf Euböa stĂŒrzten zahlreiche BĂ€ume um, zudem wurden Straßen beschĂ€digt. Wegen schlechter Sicht und stĂŒrmischer Winde mussten zahlreiche FlĂŒge nach Rhodos auf andere FlughĂ€fen umgeleitet werden.

FĂ€hrverkehr vorĂŒbergehend eingestellt

Wegen der starken Winde wurde der FĂ€hrverkehr von den HĂ€fen Lavrio und PirĂ€us bei Athen vorĂŒbergehend eingestellt. In der ÄgĂ€is wurden Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen.

Auf mehreren Inseln, darunter Rhodos, Skiathos und Skopelos, blieben die Schulen geschlossen. FĂŒr die Region Attika rund um Athen und weitere Landesteile galten Unwetterwarnungen; die Behörden riefen die Bevölkerung auf, unnötige Wege zu vermeiden.

Die Unwetter treffen mehrere griechische Inseln und das Festland gleichzeitig. Besonders betroffen sind Verkehrswege, HÀuser und öffentliche Einrichtungen; auf Rhodos kommt ein Todesfall hinzu.

Starkregen kann auf Inseln binnen kurzer Zeit zu gefĂ€hrlichen Sturzfluten fĂŒhren, weil Wasser ĂŒber steile HĂ€nge und befestigte FlĂ€chen abfließt. Überflutete Straßen werden dadurch auch dort unpassierbar, wo zuvor keine grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den sichtbar waren.

Auswirkungen auf Reisende

FĂŒr Urlauber sind vor allem die Umleitungen von FlĂŒgen, der zeitweise FĂ€hrstopp und mögliche Straßensperren relevant. Verbindungen zwischen Inseln und dem Festland können bei stĂŒrmischer See kurzfristig ausfallen.

Die Schließung von Schulen und der Aufruf, unnötige Wege zu vermeiden, zeigen, dass die Behörden nicht nur einzelne KĂŒstenabschnitte, sondern mehrere Regionen als gefĂ€hrdet einstufen.

Wetterlage und Vorsicht

In der ÄgĂ€is wurden Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen. In solchen Lagen können lose GegenstĂ€nde, umstĂŒrzende BĂ€ume und schnell ansteigende Wassermengen eine unmittelbare Gefahr darstellen.

Die Lage bleibt fĂŒr den Reiseverkehr besonders dort relevant, wo FĂ€hrhĂ€fen, FlughĂ€fen und Straßen gleichzeitig beeintrĂ€chtigt sind. Reisende sollten Abfahrten und FlĂŒge vor dem Weg zum Hafen oder Flughafen prĂŒfen und Warnungen der örtlichen Behörden beachten.

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