Berlin-Marzahn, Vermisstensuche

Vermisste Schülerin Lisa T.: Suche in Berlin geht weiter

Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 09:35 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Die Berliner Polizei setzt die Suche nach der 13-Jährigen am Samstag fort. Ein Hubschrauber und Spürhunde waren bereits im Einsatz; die Ermittler prüfen eine mögliche Straftat.

Lisa T. bleibt seit Dienstag verschwunden

  • Die 13-Jährige verließ am Dienstag gegen 7.15 Uhr ihr Wohnhaus in Berlin-Marzahn.
  • Sie wollte vom Barnimplatz zur Schule in der Sella-Hasse-Straße fahren, kam dort aber nicht an.
  • Die Mordkommission bittet um Hinweise; Lisa ist etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß und trug einen schwarzen Rucksack.
Bei der Suche am Freitag wurden auch Spürhunde und ein Hubschrauber eingesetzt. - Bild: Manuel Genolet/dpa

Polizei setzt Suche nach Lisa T. in Marzahn fort

Die Suche nach der 13-jährigen Lisa T. aus Berlin-Marzahn geht am Samstag weiter. Die Polizei ist nach Angaben des Sprechers der Berliner Staatsanwaltschaft Michael Petzold bereits vor Ort.

Schülerin kam nicht in der Schule an

Lisa T. verließ am Dienstag gegen 7.15 Uhr ihr Wohnhaus, um gegen 7.30 Uhr vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße zu fahren. Dort kam sie nicht an.

Die Berliner Polizei startete am Freitag eine aufwendige Suchaktion. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Anfangsverdacht für eine Straftat.

Hubschrauber und Spürhunde im Einsatz

Ein Polizeihubschrauber überflog am Freitag das von Plattenbauten und Grünflächen geprägte Wohngebiet. Zusätzlich setzten die Einsatzkräfte Spürhunde ein.

Mordkommission bittet um Hinweise

Die Mordkommission der Berliner Polizei ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Gesucht werden Angaben dazu, wo sich Lisa aktuell befindet oder wer sie am Dienstag auf dem Weg zur Schule gesehen hat.

Lisa ist dem Fahndungsfoto zufolge 1,60 bis 1,65 Meter groß und schlank, hat lange dunkle Haare und ein asiatisches Erscheinungsbild. Zuletzt trug sie eine schwarze Winterjacke, ein graues Oberteil, eine blaue Jeans und weiße Sneaker; außerdem hatte sie einen schwarzen Rucksack bei sich.

Das Verschwinden der 13-jährigen Lisa T. konzentriert die Suche auf einen kurzen Zeitraum am Dienstagmorgen: Zwischen dem Verlassen des Wohnhauses in Berlin-Marzahn und dem geplanten Schulweg liegen nach den Angaben der Polizei nur wenige Minuten. Dass das Mädchen nicht in der Schule ankam und die Mordkommission eingeschaltet wurde, bestimmt die weitere Ermittlungsarbeit.

Bei Vermisstenfällen mit möglicher Fremdbeteiligung sichern Ermittler zunächst Spuren im Umfeld des letzten bekannten Aufenthaltsorts und rekonstruieren Wege, Kontakte und Beobachtungen. Hubschrauber und Spürhunde können dabei sowohl das Gelände absuchen als auch Hinweise auf Bewegungen im Nahbereich liefern. Der öffentliche Fahndungsaufruf soll zugleich mögliche Zeugen erreichen, die Lisa am Dienstagmorgen gesehen haben.

Hinweise können entscheidend sein

Für Anwohner, Fahrgäste und andere Menschen im Bereich von Barnimplatz, Wohnhaus und Sella-Hasse-Straße kann deshalb jede Beobachtung relevant sein. Die Polizei bittet insbesondere um Angaben zum Weg zur Schule und zum Aufenthaltsort des Mädchens. Hinweise nimmt die Polizei entgegen; bei akuter Gefahr gilt der Notruf 110.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Frankfurter Rundschau: „Angst um Lisa T.: 13-Jährige verschwindet auf Schulweg in Berlin – Polizei hat bereits Verdacht“ (06.11.2026)

Der Artikel berichtet ebenfalls über das Verschwinden auf dem Schulweg, den Einsatz von Spürhunden und Hubschrauber sowie den Anfangsverdacht einer Straftat. Einen Schwerpunkt legt er auf die geplante Fortsetzung der Suche am Samstag und die Fahndungsdetails.

tagesschau: „Berlin: Große Suchaktion: 13-jähriges Mädchen aus Marzahn vermisst“ (06.11.2026)

Der Beitrag bestätigt die Suchaktion in Marzahn, den Einsatz von Spürhunden und Hubschrauber sowie die Ermittlungen einer Mordkommission. Anders als der erste Artikel hebt er stärker hervor, dass die Polizei nicht von einem freiwilligen Weggehen ausgeht; offen bleibt der Aufenthaltsort des Mädchens.

Beide Beiträge schildern übereinstimmend die Suche und den Verdacht einer Straftat. Unterschiede bestehen vor allem bei der Auswahl der Fahndungsdetails und der Darstellung des weiteren Suchverlaufs.

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