Niedersachsen, Deutschland

BankschließfĂ€cher in Stuhr bei Bremen aufgebrochen

14.02.2026 - 07:27:57

Von den TĂ€tern des Einbruchs am Freitag gibt es bislang keine Spur. Ende 2025 hatten Einbrecher in einer Bank in Gelsenkirchen SchließfĂ€cher aufgebrochen und Beute in Millionenhöhe gemacht.

  • Erneut wurden in einer Bankfiliale SchließfĂ€cher aufgebrochen, diesmal in Stuhr bei Bremen. (Symbolbild)  - Foto: Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmn

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  • Beim Einbruch in eine Bank in Stuhr bei Bremen sind etliche SchließfĂ€cher aufgebrochen worden. Am Tatort arbeitete die Spurensicherung. - Foto: Kai Moorschlatt/dpa

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Erneut wurden in einer Bankfiliale SchließfĂ€cher aufgebrochen, diesmal in Stuhr bei Bremen. (Symbolbild)  - Foto: Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmnBeim Einbruch in eine Bank in Stuhr bei Bremen sind etliche SchließfĂ€cher aufgebrochen worden. Am Tatort arbeitete die Spurensicherung. - Foto: Kai Moorschlatt/dpa

Erneut sind in einer Bankfiliale SchließfĂ€cher aufgebrochen worden - diesmal in Stuhr bei Bremen. «Zur Beute können derzeit noch keine Angaben gemacht werden», teilte die Polizei in Diepholz am Abend mit. Bisher gebe es keine Spur von den TĂ€tern. 

Ende Dezember waren im nordrhein-westfĂ€lischen Gelsenkirchen Einbrecher durch ein Bohrloch in den Tresorraum der dortigen Sparkasse gelangt. Sie brachen mehr als 3.000 SchließfĂ€cher auf und flohen mit Gold, Bargeld und anderen Wertsachen in Millionenhöhe. 

Die Einbrecher in Stuhr brachen laut Polizei am Freitag in der Mittagspause der Bank ĂŒber einen Lichtschacht in den Keller ein. Dort hĂ€tten sie mehrere TĂŒren aufgebrochen, um zu den SchließfĂ€chern zu gelangen. Wie viele SchließfĂ€cher es in der betroffenen Volksbank-Filiale gebe und wie viele davon aufgebrochen worden seien, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Abend. 

Mitarbeiter klagten ĂŒber Übelkeit

Aufgefallen sei der Einbruch, weil Mitarbeiter der Bankfiliale plötzlich ĂŒber Unwohlsein und Übelkeit geklagt hĂ€tten. Der Grund dafĂŒr sei eine unbekannte FlĂŒssigkeit gewesen, die die TĂ€ter im Keller versprĂŒht hĂ€tten. Sie habe sich unter anderem auf TĂŒrklinken befunden. Worum es sich dabei handelte und wozu die Einbrecher die FlĂŒssigkeit genutzt hĂ€tten, sei noch unklar, sagte der Polizeisprecher. 

Nachdem die Bankmitarbeiter ĂŒber Übelkeit geklagt hĂ€tten, hĂ€tten Kollegen sofort den Rettungsdienst alarmiert und sĂ€mtliche Mitarbeiter aus dem Haus geholt. Der Grund fĂŒr das Unwohlsein habe sich dann erst spĂ€ter gezeigt, erlĂ€uterte der Polizeisprecher. 

Feuerwehr rĂŒckt aus

Die Gemeindefeuerwehr sei ausgerĂŒckt und habe den Bereich um die betroffene Filiale weitrĂ€umig abgesperrt. Auch ein ABC-Zug sei im Einsatz gewesen, berichtete die «Kreiszeitung» in Syke. 

«Die Feuerwehr stellte bei der ÜberprĂŒfung der RĂ€umlichkeiten unter Atemschutz keine erhöhten Messwerte fest», hieß es von der Polizei. Zwei Mitarbeiter der Bank seien vom Rettungsdienst versorgt worden, sie seien aber nicht verletzt gewesen.

«So viel Zeit können die TÀter nicht gehabt haben»

Die Bankfiliale liegt an einer belebten Straße in der NĂ€he des Rathauses der Kleinstadt Stuhr. Ob es dort eine KameraĂŒberwachung im und um das GebĂ€ude gebe, werde nun ermittelt. Auch sei noch unklar, wie viele TĂ€ter aktiv gewesen seien und wie sie geflĂŒchtet seien.

Zu der Bank sagte der Polizeisprecher, es handele sich um eine eher kleine Filiale. Zum Zeitpunkt des Einbruchs sei die Bank wegen Mittagspause geschlossen gewesen, bevor sie am Nachmittag wieder geöffnet habe. «So viel Zeit können die TÀter nicht gehabt haben», sagte der Polizeisprecher.

@ dpa.de

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