FĂ€hrunglĂŒck, Vermissten

FĂ€hrunglĂŒck: Suche nach Vermissten vor Bali geht weiter

04.07.2025 - 04:58:30 | dpa.de

Vor Bali geht die Suche nach Überlebenden eines FĂ€hrunglĂŒcks weiter. Dutzende Menschen werden in einer Meerenge nahe der Urlaubsinsel vermisst. Gibt es noch Hoffnung?

  • Suchtrupps waren in der Straße von Bali - einer Meerenge - unermĂŒdlich unterwegs. - Foto: Andur/AP/dpa
    Suchtrupps waren in der Straße von Bali - einer Meerenge - unermĂŒdlich unterwegs. - Foto: Andur/AP/dpa
  • Die Überlebenden wurden zunĂ€chst Ă€rztlich untersucht. - Foto: Firdia Lisnawati/AP/dpa
    Die Überlebenden wurden zunĂ€chst Ă€rztlich untersucht. - Foto: Firdia Lisnawati/AP/dpa
'.$caption.' '.$caption.'

Nach dem schweren FĂ€hrunglĂŒck in einer Meerenge nahe der indonesischen Insel Bali haben Einsatzteams die Suche nach Vermissten wieder aufgenommen. Von 29 Menschen fehlt bislang jede Spur. Sechs Opfer sind den Behörden zufolge tot geborgen worden, 30 Menschen haben ĂŒberlebt. Das Schiff mit 65 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord war am spĂ€ten Mittwochabend (Ortszeit) kurz nach dem Ablegen aus einem Hafen der Nachbarinsel Java in Seenot geraten und gesunken. 

Die Suche war am Donnerstagabend bis zum Morgen ausgesetzt worden. Unter der Leitung der indonesischen Such- und Rettungsagentur (Basarnas) soll sie nun mindestens sieben Tagen lang jeweils von 6.00 bis 19.00 Uhr fortgesetzt werden. Die Teams kÀmpfen dabei nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen heftige Winde und hohe Wellen.

Das Schiff, die KMP Tunu Pratama Jaya, war auf dem Weg von Java nach Gilimanuk an der Westspitze von Bali, als sie rund 20 Minuten nach dem Start ein Notsignal sendete. Die nur wenige Kilometer lange Überfahrt durch die Bali-Straße, einer Meerenge mit starken Strömungen und heftigen Windböen, dauert normalerweise weniger als eine Stunde. 

Rettungstaucher und Hubschrauber

«Die Suche geht weiter, und wir hoffen durch die Gebete aller, dass noch weitere Opfer lebend gefunden werden können», sagte Basarnas-Chef Muhammad Syafii. Neben Booten waren auch spezialisierte Rettungstaucher und Hubschrauber im Einsatz.

Die FĂ€hre transportierte den Angaben zufolge auch viele Fahrzeuge, darunter große Lastwagen. Urlauber benutzen diese FĂ€hrverbindung nur selten. 

Das UnglĂŒck hat erneut Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf See im grĂ¶ĂŸten Inselstaat der Welt geweckt, wo FĂ€hrunglĂŒcke aufgrund mangelhafter Wartung, Überladung und unvorhersehbaren Wetters hĂ€ufig vorkommen. Indonesien, ein Staat mit ĂŒber 17.000 Inseln, ist stark auf den FĂ€hrverkehr angewiesen.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
unterhaltung | 67669983 |