Interpol, Identify Me

Französischer Cold Case: Festnahme nach 20 Jahren

28.04.2026 - 17:17:48 | dpa.de

Vor zwei Jahrzehnten wurde ihre Leiche in MĂŒllsĂ€cken in einer Regentonne in Frankreich gefunden. Doch die IdentitĂ€t der Frau war fĂŒr die Behörden ein RĂ€tsel - bis jetzt.

Sitz von Interpol in Lyon (Archivbild). Vor mehr als 20 Jahren wurde ihre Leiche in einer Regentonne in Frankreich gefunden - nun ist die Frau identifiziert und ein VerdÀchtiger geschnappt. - Foto: Rachel Sommer/dpa
Sitz von Interpol in Lyon (Archivbild). Vor mehr als 20 Jahren wurde ihre Leiche in einer Regentonne in Frankreich gefunden - nun ist die Frau identifiziert und ein VerdÀchtiger geschnappt. - Foto: Rachel Sommer/dpa

Mehr als zwanzig Jahre nach ihrem gewaltvollen Tod ist ein Opfer in Frankreich identifiziert und ein VerdĂ€chtiger festgenommen worden. Das teilte die weltgrĂ¶ĂŸte Polizeiorganisation Interpol mit, die an der AufklĂ€rung des Falls mitgewirkt hatte. Die Frau war Anfang 2005 verstĂŒmmelt in einer Regenwassertonne in Saint-Quirin einige Dutzende Kilometer von der deutschen Grenze entfernt gefunden worden. Ihre Leiche war in MĂŒllbeutel verpackt und mit Seilen verschnĂŒrt worden. 

«Identify Me»-Aktion sucht Hinweise zu ungelösten Frauenmorden 

Über zwei Jahrzehnte blieb die IdentitĂ€t der Frau ungeklĂ€rt. Interpol nahm den Fall in die Kampagne «Identify Me» auf, bei der öffentlich Hinweise zu mehr als 40 nicht identifizierten Frauenleichen in Europa gesucht werden. Nun konnte die IdentitĂ€t der Frau geklĂ€rt und erstmals seit Start der Kampagne zu lange zurĂŒckliegenden Frauenmorden, an der auch Deutschland beteiligt ist, ein VerdĂ€chtiger festgenommen werden. 

An der Aktion «Identify Me» sind neben Deutschland auch die belgische, niederlĂ€ndische, italienische, französische und spanische Polizei beteiligt. Die meisten der gesuchten Frauen seien ermordet worden oder unter verdĂ€chtigen oder nicht geklĂ€rten UmstĂ€nden gestorben, heißt es von Interpol. Neun von ihnen waren in Deutschland gefunden worden. 

Auf der Kampagnenwebseite hat Interpol Gesichtsrekonstruktionen sowie Bilder von SchmuckstĂŒcken und Kleidung veröffentlicht, die bei den Frauen gefunden wurden. Mittlerweile konnten die Behörden fĂŒnf der Leichen identifizieren. Bei den ĂŒbrigen FĂ€llen bittet Interpol weiterhin um Hinweise.

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