Tödliche DĂŒrre in Simbabwe - 100 Elefanten gestorben
12.12.2023 - 14:49:07 | dpa.deIn einem Nationalpark in Simbabwe sind aufgrund anhaltender DĂŒrre in den vergangenen drei Monaten rund 100 Elefanten an Wassermangel verendet. Ursache sei das Ausbleiben der SommerregenfĂ€lle in dem Land im sĂŒdlichen Afrika, hieĂ es vom Internationalen Tierschutz-Fond (IFAW). Die Situation der Tiere sei «dramatisch». Im Hwange-Nationalpark, dem gröĂten Naturschutzgebiet des Landes, seien zahlreiche Wasserstellen ausgetrocknet, die SĂ€ugetiere zum Ăberleben brĂ€uchten.
«Elefanten und andere Wildtierarten stehen vor einer Katastrophe, wenn nicht bald Regen fĂ€llt», warnte der IFAW-Programmdirektor fĂŒr den Schutz von LebensrĂ€umen, Phillip Kuvawoga. Bereits 2019 seien mehr als 200 Elefanten aufgrund einer schweren DĂŒrre in Simbabwe gestorben. «Einmal mehr sehen wir, welche verheerenden Auswirkungen eine VerĂ€nderung des Klimas auf Wildtiere hat», so Kuvawoga. Die Erhaltung gesunder Ăkosysteme sei umgekehrt wichtig fĂŒr den Klimaschutz.
Vor vier Jahren hatte Simbabwes Parkbehörde in Zusammenarbeit mit Natur- und Umweltorganisationen rund 600 von Hunger und Durst geschwĂ€chte Elefanten in weniger betroffene Gebiete umgesiedelt. Auch etwa 2000 Impala-Springböcke, 50 BĂŒffel, 40 Giraffen und dutzende Löwen wurden in andere Regionen gebracht.Â
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