Bedrohungslage, Haus

Bedrohungslage - Haus in Gaggenau von Polizei umstellt

25.01.2024 - 12:55:53

Wegen einer Bedrohungslage lÀuft ein stundenlanger Polizeieinsatz in Gaggenau. Beamte umstellen das Haus. Der Verdacht: Es könnten Waffen im Haus sein. Vom VerdÀchtigen fehlt aber jede Spur.

Wegen einer Bedrohungslage im privaten Umfeld hat die Polizei am Mittwoch und Donnerstag ein Haus in Gaggenau im Schwarzwald durchsucht. Das GebĂ€ude war stundenlang von der Polizei umstellt. Die Vermutung war laut Staatsanwaltschaft Baden-Baden, dass sich Waffen im Haus befinden könnten. Ein Mann hatte nach Angaben der Polizei am Mittwochabend eine erhebliche Straftat gegenĂŒber einer anderen Person angedroht. Vom ihm fehlte am Donnerstag jede Spur.

Der VerdĂ€chtige wurde nach der Bedrohung und einer ersten Durchsuchung des Hauses am Mittwochabend laut Polizei zwar angetroffen. Weil eine mögliche Fremd- und EigengefĂ€hrdung vorlag, wurde der Mann jedoch in eine Fachklinik gebracht, die er kurze Zeit spĂ€ter wieder verließ. Seine Wohnung wurde derweil nach Beweismitteln unter die Lupe genommen. Die EinsatzkrĂ€fte stießen dabei auf mutmaßliche Drogen und auch auf verdĂ€chtige GegenstĂ€nde, fĂŒr deren Sicherstellung Experten hinzugezogen werden mussten.

Die Durchsuchung wurde den Angaben zufolge wegen der verdÀchtigen GegenstÀnde in der Nacht zum Donnerstag unterbrochen und im Laufe des Donnerstags mit Hilfe von EntschÀrfern wieder aufgenommen. Um welche GegenstÀnde es sich handelte, gaben Polizei und Staatsanwaltschaft nicht preis.

Staatsanwaltschaft gibt sich zugeknöpft

Der VerdÀchtige wurde nicht wieder in der Wohnung angetroffen. Von ihm fehlte jede Spur. Nach ihm werde gefahndet. Zu den Ergebnissen der Durchsuchungen, also welche GegenstÀnde und was sonst noch in der Wohnung des Mannes gefunden wurde, machte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagnachmittag keine Angaben.

Die nicht nĂ€her beschriebenen Drohungen des VerdĂ€chtigen hĂ€tten am Mittwoch den Ausschlag dafĂŒr gegeben, zu vermuten, dass Waffen im Haus sein könnten. «Es besteht der Verdacht, dass ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt», sagte die Sprecherin der Anklagebehörde. Über die Durchsuchungsmaßnahmen hatten die «Badischen Neuesten Nachrichten» zuerst berichtet.

@ dpa.de