Kriegsfolgen, Deutschland

Zehn-Zentner-Fliegerbombe in Hannover muss gesprengt werden

18.06.2023 - 16:23:47

Wegen eines BlindgÀngers aus dem Zweiten Weltkrieg mussten rund 8000 Menschen in Hannover vorsorglich am Sonntag ihre Wohungen verlassen.

  • Ein Banner mit der Aufschrift «Betreuung Bevölkerung» hĂ€ngt vor der Evakuierungsunterkunft in Hannovers  Herschelschule. - Foto: Michael Matthey/dpa

    Michael Matthey/dpa

  • Rund 8000 Menschen mussten fĂŒr die Sprengung ihre Wohnungen verlassen. - Foto: Michael Matthey/dpa

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Ein Banner mit der Aufschrift «Betreuung Bevölkerung» hĂ€ngt vor der Evakuierungsunterkunft in Hannovers  Herschelschule. - Foto: Michael Matthey/dpaRund 8000 Menschen mussten fĂŒr die Sprengung ihre Wohnungen verlassen. - Foto: Michael Matthey/dpa

Rund 8000 Menschen haben wegen einer Bombensprengung am Sonntag in Hannover ihre Wohnungen verlassen. Weil sich am Nachmittag noch zwei Personen im Evakuierungsradius von 1000 Metern im Bereich Hannover-Sahlkamp befanden, mussten die Vorbereitungen fĂŒr die Sprengung zeitweise unterbrochen werden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit.

Nach Boden-Sondierungen waren zunĂ€chst vier Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet worden. SpĂ€ter stellte sich heraus, dass es nur einen Verdachtspunkt gibt. Am Sonntag kam dann die BestĂ€tigung: Entdeckt wurde eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe mit LangzeitzĂŒnder.

Der BlindgĂ€nger mĂŒsse vor Ort gesprengt werden, sagte der Feuerwehrsprecher. DafĂŒr wurden SĂ€cke mit Zehntausenden Litern Wasser um und ĂŒber die Fundstelle gelegt. Dadurch soll bei der Sprengung die Druckwelle gelenkt werde. Auch soll so verhindert werden, dass das sehr trockene Gras vor Ort in Brand gerĂ€t. Bis zum Abschluss der Arbeiten werde es noch voraussichtlich bis in den frĂŒhen Abend dauern, sagte der Sprecher.

@ dpa.de