Bilanz, Deutschland

Winter war milder, trockener und sonniger als im Mittel

27.02.2026 - 13:02:20 | dpa.de

Wer reichlich Schnee und GlÀtte in Erinnerung hat, wird sich wundern: Der Winter war zu sonnig und zu mild. Doch je nach Region war das Wetter in den vergangenen Monaten sehr unterschiedlich.

  • Die Sonne hat deutlich mehr Stunden eingesammelt als im Vergleichszeitraum. (Archivbild) - Foto: Patrick Pleul/dpa
  • Auch das gab es diesen Winter: schneebedeckte Felder. (Archivbild) - Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
  • Gerade in den vergangenen Tagen gab es Sonne in Deutschland. - Foto: Florian Wiegand/dpa
  • Ein Naturspektakel bescherte der Winter den Menschen an der Ostsee. (Archivbild) - Foto: Jens BĂŒttner/dpa
Die Sonne hat deutlich mehr Stunden eingesammelt als im Vergleichszeitraum. (Archivbild) - Foto: Patrick Pleul/dpa Auch das gab es diesen Winter: schneebedeckte Felder. (Archivbild) - Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa Gerade in den vergangenen Tagen gab es Sonne in Deutschland. - Foto: Florian Wiegand/dpa Ein Naturspektakel bescherte der Winter den Menschen an der Ostsee. (Archivbild) - Foto: Jens BĂŒttner/dpa

Im gerade zu Ende gehenden Winter hat es mehr Sonne und weniger Regen gegeben als im Schnitt. Es sei der 15. Winter in Folge gewesen, der wÀrmer als die Referenzperiode gewesen sei, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Die Temperatur lag laut vorlÀufigen Angaben im Mittel bei 1,8 Grad - und damit 1,6 Grad zu hoch. 

Der Vergleich bezieht sich auf die langjÀhrigen Winter-Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Da lag der Wert bei 0,2 Grad. Am kÀltesten war es in diesem Winter am 6. Januar in Oberstdorf im AllgÀu mit Minus 21,7 Grad. 

«Am trockensten blieb es im Nordosten Deutschlands»

Trotz des Schnees war der Winter laut Wetterdienst trocken. «Der Schnee bleibt halt lange liegen, aber der fÀllt nur ein Mal», erlÀuterte Meteorologe Andreas Walter. Nach ersten Auswertungen fielen rund 135 Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Das sind nur knapp 75 Prozent des Niederschlags in der Referenzperiode. Der Dezember sei besonders trocken gewesen. «Am trockensten blieb es im Nordosten Deutschlands», schrieb der Wetterdienst. 

Dennoch sei es in Teilen Norddeutschlands der schneereichste Winter seit 2010 und in anderen Teilen seit 2012 gewesen. Auch vor wenigen Wochen noch hatte es in Deutschland teils heftig geschneit. Blitzeis und GlĂ€tte hatten etwa zu UnfĂ€llen gefĂŒhrt. An der Ostsee hatten sich Eisbrocken zeitweise zu meterhohen Bergen aufgetĂŒrmt. 

Zweitsonnigster Dezember seit 1951

In der Bilanz sei es «ein sonniger Winter», schreibt der Deutsche Wetterdienst. Rund 180 Stunden lang schien laut vorlĂ€ufiger Auswertung die Sonne. Der Wert lag 18 Prozent ĂŒber dem Soll von 153 Stunden. 2025 habe es den zweitsonnigsten Dezember seit 1951 gegeben. «Der Februar prĂ€sentierte sich dagegen trĂŒber und bremste den positiven Trend.»

Je nach Region haben die Menschen allerdings unterschiedliche Winter erlebt. Ein Beispiel: Baden-WĂŒrttemberg war mit rund 225 Stunden das sonnenscheinreichste Bundesland. In Schleswig-Holstein gab es hingegen nur rund 135 Stunden. Im Saarland und in Nordrhein-Westfalen waren die Temperaturen mit im Schnitt 3,8 Grad deutlich milder als anderswo. In Brandenburg war es im Schnitt am kĂ€ltesten – mit 0,5 Grad.

Am 1. MĂ€rz ist meteorologischer FrĂŒhlingsbeginn. Meteorologen teilen zu statistischen Zwecken das Jahr in vier gleich lange Jahreszeiten von je drei vollen Monaten ein. Im Unterschied dazu basieren die kalendarischen beziehungsweise astronomischen Jahreszeiten auf den tatsĂ€chlichen SonnenstĂ€nden.

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