Wildpark JohannismĂŒhle, Baruth/Mark

Wildpark JohannismĂŒhle: Tier verletzt Kind schwer

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 12:18 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Ein Kind ist im Wildpark JohannismĂŒhle bei Baruth/Mark schwer verletzt worden. Die Polizei klĂ€rt, welches Tier oder welche Tiere angegriffen haben und wie es zu dem Vorfall kam.

Rettungseinsatz und Ermittlungen im Wildpark

  • Die Polizei setzte nach dem Angriff im Wildpark JohannismĂŒhle die Befragung möglicher Zeugen an.
  • Ein Rettungshubschrauber war am Morgen am Wildpark bei Baruth/Mark im Einsatz.
  • Der privat gefĂŒhrte Wildpark blieb nach dem Vorfall fĂŒr Besucher geschlossen.
Im brandenburgischen Wildpark JohannismĂŒhle sĂŒdlich von Berlin kommt es zu einem Polizeieinsatz. (Archivbild) - Bild: picture alliance / Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Polizei untersucht Angriff im Wildpark JohannismĂŒhle

Ein Kind ist im Wildpark JohannismĂŒhle bei Baruth/Mark von einem oder mehreren Tieren angegriffen und schwer verletzt worden. Die Polizei bestĂ€tigte den Vorfall, machte aber zunĂ€chst keine Angaben zur Tierart oder zum genauen Ablauf.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Der Angriff ereignete sich nach Angaben einer Polizeisprecherin am Morgen. Ein Rettungshubschrauber war vor Ort, wÀhrend die EinsatzkrÀfte den Vorfall aufnahmen.

Wolf als mögliches Angriffstier

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung soll ein Wolf das Kind angegriffen haben. Die Polizei bestÀtigte diese Darstellung zunÀchst nicht und sprach lediglich von einem oder mehreren Tieren.

Wildpark bleibt geschlossen

Zum Alter des Kindes und zur Art der Verletzungen lagen zunÀchst keine Angaben vor. Die Polizei wollte Zeugen befragen; auch Seelsorger sollten vor Ort sein.

Der privat gefĂŒhrte Wildpark liegt rund 45 Kilometer sĂŒdlich von Berlin. Nach dem Vorfall blieb die Anlage geschlossen; der Wildpark Ă€ußerte sich auf telefonische Anfrage zunĂ€chst nicht zu dem Zwischenfall.

Angriffe von Wildtieren in öffentlich zugĂ€nglichen Tierparks gehören zu den seltenen, aber besonders folgenreichen Ereignissen. FĂŒr die Betreiber stehen dabei zwei Aufgaben nebeneinander: die unmittelbare Versorgung Verletzter und die Sicherung des GelĂ€ndes, damit RettungskrĂ€fte und Besucher nicht zusĂ€tzlich gefĂ€hrdet werden.

Der Wildpark JohannismĂŒhle liegt bei Baruth/Mark sĂŒdlich von Berlin und wird privat gefĂŒhrt. Nach dem Vorfall blieb die Anlage geschlossen. Diese Maßnahme ermöglicht es, den betroffenen Bereich zu sichern, mögliche Zeugen zu befragen und den Ablauf des Angriffs zu klĂ€ren.

KlÀrung des Ablaufs entscheidend

FĂŒr die weitere Bewertung kommt es darauf an, welches Tier beteiligt war, ob es sich um ein einzelnes oder mehrere Tiere handelte und unter welchen UmstĂ€nden es zu dem Kontakt kam. Davon hĂ€ngen auch mögliche behördliche und betriebliche Konsequenzen ab. Bis zur KlĂ€rung bleiben Alter und Verletzungsbild des Kindes ebenso offen wie die Frage, ob Sicherheitsvorkehrungen angepasst werden mĂŒssen.

FĂŒr Besucher bedeutet die Schließung zunĂ€chst, dass das GelĂ€nde nicht betreten werden kann. Nach Abschluss der Ermittlungen dĂŒrften die Betreiber und Behörden insbesondere prĂŒfen, wie das Tiergehege gesichert war und wie Besucher sowie BeschĂ€ftigte in vergleichbaren Situationen geschĂŒtzt werden können.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Focus: „Kind wird in Wildpark von Wolf attackiert und verletzt“ (28.10.2026)

Der Artikel ordne den Vorfall unter Berufung auf einen Bericht der Bild als möglichen Wolfsangriff ein. Zugleich nenne er den bestĂ€tigten Angriff durch ein oder mehrere Tiere, den Einsatz eines Rettungshubschraubers und die Schließung des Wildparks.

Frankfurter Rundschau: „Wolf soll Kind in Wildpark attackiert haben: Mehrere RettungskrĂ€fte vor Ort“ (28.10.2026)

Der Beitrag stelle ebenfalls einen möglichen Wolfsangriff in den Mittelpunkt und verweise auf den Rettungshubschrauber sowie die geschlossene Anlage. Offen bleibe auch dort, welches Tier den Angriff tatsÀchlich ausgelöst habe.

Beide BeitrĂ€ge stimmten beim Ort, beim verletzten Kind und beim Rettungseinsatz ĂŒberein. Der Schwerpunkt liege jeweils auf dem möglichen Wolf als Angreifer, wĂ€hrend der genaue Ablauf und die IdentitĂ€t des Tieres offen blieben.

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