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Wochenende in Deutschland: Sonne im Süden, Regen und Abkühlung im Norden

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 12:11 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der Deutsche Wetterdienst erwartet für Deutschland ein geteiltes Wochenende: Am Samstag ist vor allem im Süden spätsommerliche Wärme zu spüren, am Sonntag setzt vielerorts Regen und Abkühlung ein. Zum Wochenbeginn beruhigt sich die Wetterlage, mit einem besonders freundlichen Montag im Südwesten.

Spaziergänge sind am Samstag möglich - die Sonne scheint vor allem im Süden. - Bild: Bernd Weißbrod/dpa
Spaziergänge sind am Samstag möglich - die Sonne scheint vor allem im Süden. - Bild: Bernd Weißbrod/dpa

Am Samstag zeigt sich in vielen Teilen Deutschlands vor allem im Süden freundliches und überwiegend trockenes Wetter mit spürbar höheren Temperaturen.

Samstag: Sonne und Wärme vor allem im Süden

Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes eignet sich der Samstag am besten für Ausflüge und Aktivitäten im Freien. Im Süden scheint häufig die Sonne, und die Temperaturen steigen dort deutlich an. Im Südwesten sind nach Angaben des Meteorologen Fabian Chow von der Wettervorhersagezentrale des DWD bis zu 27 Grad möglich.

In den übrigen Regionen ist es teils wechselnd bewölkt, gebietsweise kann sich anfangs dichter Hochnebel halten. Im Nordwesten setzt von der Nordsee her ab dem Nachmittag oder Abend Regen ein. Dort nimmt der spätsommerliche Charakter des Wetters ab, die Temperaturen liegen nur um 20 Grad.

Sonntag: vielerorts bewölkt und deutlich nasser

Am Sonntag verschlechtert sich das Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Die Vorhersage sieht überwiegend bewölkten Himmel und stellenweise kräftige Regenfälle vor. Mit Höchstwerten um 20 Grad oder wenig darüber ist ein Spaziergang im T-Shirt und in kurzen Hosen meist nicht mehr passend.

Im Süden gibt es eine Ausnahme: Vor allem südlich der Donau können die Menschen bis zum Mittag, möglicherweise sogar bis in die Abendstunden hinein, noch längere sonnige Phasen genießen. Entlang des Oberrheins sind dort erneut Werte von mehr als 25 Grad möglich.

Montag: ruhiges Wetter, Spätsommer im Südwesten

In der Nacht zum Montag zieht der Regen nach Südosten ab. Zum Wochenbeginn erwartet der DWD insgesamt ruhigeres Wetter. Der Südwesten kann sich nach Angaben von Fabian Chow voraussichtlich auf einen nochmals spätsommerlichen Montag einstellen.

Im Norden bleibt es hingegen kühler. Die Höchsttemperaturen liegen dort zwischen 18 und 22 Grad, sonst werden Werte zwischen 21 und 27 Grad erreicht.

Wetterlage zwischen Spätsommer und Frühherbst

Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zeigt ein typisches Übergangswetter zwischen spätsommerlichen Temperaturen und frühherbstlicher Witterung. Am Samstag überwiegen im Süden freundliche Bedingungen mit Temperaturen bis zu 27 Grad, während der Nordwesten bereits unter dem Einfluss feuchterer Luftmassen steht. Diese räumliche Zweiteilung ist für die Jahreszeit charakteristisch, da atlantische Tiefausläufer häufig zuerst den Norden und Westen erreichen, bevor sie sich weiter über Deutschland ausbreiten.

Regionale Unterschiede und Folgen für die Wochenendplanung

Für die Bevölkerung bedeutet die Prognose, dass Aktivitäten im Freien sorgfältig an den regional unterschiedlichen Verlauf angepasst werden sollten. Wer im Süden lebt oder dorthin unterwegs ist, kann am Samstag und teils auch noch am Sonntag mit längeren sonnigen Phasen und Wärme rechnen, insbesondere südlich der Donau und entlang des Oberrheins. In vielen anderen Regionen ist am Sonntag hingegen mit dichter Bewölkung und teils kräftigem Regen zu rechnen, wodurch längere Aufenthalte im Freien erschwert werden. Veranstaltungen im Freien, Ausflüge und Reisen können dadurch unterschiedlich betroffen sein, je nachdem, ob sie im Südwesten oder im Norden und Nordwesten stattfinden.

Ausblick auf die neue Woche und Bedeutung für Alltag und Verkehr

Zum Wochenbeginn beruhigt sich die Lage, der Regen zieht nach Südosten ab und im Südwesten stellt sich noch einmal ein spätsommerlicher Montag ein. Damit können Pendler und Reiseverkehr zum Wochenstart vielerorts mit ruhigerem Wetter rechnen. Im Norden bleiben die Temperaturen allerdings mit Höchstwerten zwischen 18 und 22 Grad eher gedämpft, was auf eine insgesamt fortschreitende Abkühlung hin zur herbstlichen Witterung hindeutet. Für Landwirtschaft und Gärten sind die kräftigen Regenfälle am Sonntag einerseits eine willkommene Wasserzufuhr, andererseits können lokal kurzzeitig nasse Böden und eingeschränkte Feldarbeiten die Folge sein.

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