China, Nepal

Zahl der Vermissten in China nach Sturzflut steigt auf 558

Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 04:54 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Nach der Sturzflut in Tibet steigt die Zahl der Vermissten sprunghaft an. Schlammmassen und beschĂ€digte oder zerstörte Straßen und BrĂŒcken erschweren den Rettungseinsatz.

  • Die Sturzflut hatte im SĂŒdwesten Tibets enorme SchĂ€den verursacht.  - Bild: Anonymous/Xinhua/AP/dpa
    Die Sturzflut hatte im SĂŒdwesten Tibets enorme SchĂ€den verursacht. - Bild: Anonymous/Xinhua/AP/dpa
  • Die Sturzflut hatte im SĂŒdwesten Tibets enorme SchĂ€den verursacht.  - Bild: Anonymous/Xinhua/AP/dpa
    Die Sturzflut hatte im SĂŒdwesten Tibets enorme SchĂ€den verursacht. - Bild: Anonymous/Xinhua/AP/dpa
Die Sturzflut hatte im SĂŒdwesten Tibets enorme SchĂ€den verursacht.  - Bild: Anonymous/Xinhua/AP/dpa Die Sturzflut hatte im SĂŒdwesten Tibets enorme SchĂ€den verursacht.  - Bild: Anonymous/Xinhua/AP/dpa

In China ist die Zahl der Vermissten nach der Sturzflut im SĂŒdwesten Tibets an der nepalesischen Grenze um fast 300 auf 558 gestiegen. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete weiter, zwei Menschen seien gerettet worden. Die chinesischen Behörden sprachen demnach zunĂ€chst weiter von drei Todesopfern. 

Eine verheerende Sturzflut hatte am Mittwoch im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem Kreis Gyirong in Tibet enorme SchÀden angerichtet. Nepals Polizei spricht bislang von 162 Toten. Hunderte Menschen werden auch dort noch vermisst, darunter viele auslÀndische und nepalesische Touristen. Es ist davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter ansteigen werden.

Was die Sturzflut genau auslöste, ist noch unklar. Vermutet wurde zunÀchst eine Gletscherlawine, die einen Zufluss des Bhotekoshi blockiert haben könnte, wie die «Kathmandu Post» berichtete. Der Fluss entspringt im Hochland von Tibet. Der von der Gletscherlawine angestaute See könnte sich als massive Flutwelle aus Geröll und Eis flussabwÀrts ergossen haben, so die Vermutung. 

Weitere Helfer erreichen Gebiet 

Die RettungskrĂ€fte in den Katastrophengebieten in Nepal und China suchten einen Tag nach dem UnglĂŒck weiter mit Hochdruck nach Vermissten. In China erreichten 111 Experten der Feuerwehr am Vormittag (Ortszeit) den Flughafen in Tingri, im SĂŒdwesten Tibets, um von dort ins Katastrophengebiet aufzubrechen, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. 

Das Gebiet ist schwer zugĂ€nglich. Die dicken Schlammmassen am dramatisch ĂŒberspĂŒlten GrenzĂŒbergang Gyirong erschwerten die Rettungsarbeiten, weil dadurch Zufahrtswege blockiert waren, wie es im chinesischen Staatsfernsehen hieß.

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