Niedersachsen, Deutschland

Ex-Partnerin mit Eisenrohr erschlagen - 13 Jahre GefÀngnis

Veröffentlicht am: 27.01.2026 um 12:01 Uhr | dpa.de

Zuerst ein Insektizid im Kaffee, dann 23 SchlÀge mit einem Eisenrohr: Ein 41-JÀhriger tötet seine Ex-LebensgefÀhrtin - auf brutale Weise. Das Landgericht Hildesheim hat ein Urteil gefÀllt.

Erst Gift im Kaffee, dann 23 SchlÀge mit einem Eisenrohr: Nach dem Tod seiner Ex-LebensgefÀhrtin wird ein 41-JÀhriger zu 13 Jahren GefÀngnis verurteilt. (Archivbild)  - Bild: Michael Matthey/dpa
Erst Gift im Kaffee, dann 23 SchlÀge mit einem Eisenrohr: Nach dem Tod seiner Ex-LebensgefÀhrtin wird ein 41-JÀhriger zu 13 Jahren GefÀngnis verurteilt. (Archivbild) - Bild: Michael Matthey/dpa

Nach dem gewaltsamen Tod einer 38-JĂ€hrigen im Landkreis Peine muss der Ex-LebensgefĂ€hrte des Opfers fĂŒr 13 Jahre ins GefĂ€ngnis. Verurteilt wurde er wegen Totschlags und versuchten Mordes, wie Rainer de Lippe, Vorsitzender Richter am Landgericht Hildesheim, in seiner UrteilsbegrĂŒndung sagte. 

«Es besteht kein vernĂŒnftiger Zweifel daran, dass Sie der TĂ€ter sind», betonte er. Es gebe «unglaublich viele Indizien», die in der Summe erdrĂŒckend seien. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig.

Staatsanwaltschaft hatte lebenslange GefÀngnisstrafe gefordert

Der Landwirt hatte nach Überzeugung des Gerichts Ende Februar 2025 in einem Wohnhaus in Rietze bei Edemissen 23 Mal mit einem Eisenrohr auf den Kopf der Frau geschlagen und sie eine Treppe hinuntergestoßen. Die Mutter von drei Kindern, darunter zwei gemeinsame Kinder, erlitt ein Hirntrauma und KnochenbrĂŒche, auch einen SchĂ€delbruch, und starb an Blutverlust. 

Einige Tage vor der Tat hatte er bereits versucht, die Frau zu töten. Dazu prÀparierte er ihre Kaffeemaschine mit dem nicht mehr zugelassenen Insektizid Parathion. Die 38-JÀhrige nahm jedoch einen seltsamen Geruch und eine VerfÀrbung wahr und trank den Kaffee nicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange GefĂ€ngnisstrafe gefordert, die Verteidigung einen Freispruch. Thomas Sörgel, einer der beiden Verteidiger des 41-JĂ€hrigen, kĂŒndigte an, Revision gegen das Urteil einlegen zu wollen.

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