Sturmtief bringt Wind und Regen zum langen Wochenende
03.10.2025 - 12:41:28Das freundliche Herbstwetter der vergangenen Tage verabschiedet sich ausgerechnet zum Start des verlĂ€ngerten Wochenendes. Am Tag der Deutschen Einheit herrsche «in gewisser Hinsicht die Ruhe vor dem Sturm», erklĂ€rt Tanja Egerer von der Vorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In der OsthĂ€lfte zeige sich das Wetter noch von seiner freundlichen Seite, es wird viel Sonne erwartet. Im Westen verdichten sich die Wolken hingegen im Laufe des Tages. Regen wird aber kaum erwartet. Die Temperaturen bewegen sich zwischen zwölf und 17 Grad.Â
«Ab der Nacht zum Samstag nimmt das Sturmtief DETLEF Einfluss auf das Wettergeschehen in Deutschland», sagt Egerer. Es wird schauerartiger Regen erwartet, der von Westen und Nordwesten auf die mittleren Landesteile ĂŒbergreift. Dauerregenwarnungen fĂŒr den Nordwesten seien wahrscheinlich, so die Meteorologin weiter. Neben dem Regen wird auch starker Wind erwartet. An der See und im höheren Bergland wird es stĂŒrmisch, an den KĂŒsten werden erste schwere Sturmböen erwartet.Â
Viel Regen am Samstag erwartet
Am Samstag stehen ebenfalls Regen und viel Wind auf dem Programm. Von Nordwesten zieht schauerartiger Regen nach SĂŒdosten. An der See und im höheren Bergland bleibt es sehr windig, es werden Sturmböen und teils schwerer Sturm erwartet. Auch sonst wird es verbreitet sehr windig mit stark böigem SĂŒd- bis SĂŒdwestwind.Â
An der Nordsee sind ab dem Nachmittag einzelne Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen elf und 18 Grad. Am sĂŒdlichen Oberrhein und im Alpenvorland sind Temperaturen bis 20 Grad möglich.Â
Am Sonntag Auflockerungen im SĂŒdenÂ
In der Nacht zum Sonntag sind weiterhin einzelne Gewitter an der Nordsee möglich. Am Sonntag kann sich im SĂŒden und SĂŒdwesten die Sonne wieder zeigen, es werden Auflockerungen erwartet. Die Höchstwerte liegen zwischen zwölf und 17 Grad. Es ist jedoch weiterhin mit frischem SĂŒdwest- bis Westwind zu rechnen, gebietsweise kann es auch zu Windböen kommen. Auf den Bergen und an der See werden weiterhin teils schwere Sturmböen erwartet.


