DĂ€nemark will Buckelwal doch obduzieren
19.05.2026 - 17:01:31 | dpa.de
Die dĂ€nischen Behörden wollen den Kadaver des als «Timmy» bekannten Buckelwals vor der Insel Anholt entfernen und eine Obduktion ermöglichen. Das Tier liege an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und werde dort BadegĂ€ste und Einheimische voraussichtlich stark stören, hieĂ es von der dĂ€nischen Umweltbehörde zur BegrĂŒndung. Deshalb solle der Wal geborgen werden. «Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, die es gleichzeitig ermöglicht, eine Obduktion durchzufĂŒhren und wertvolle wissenschaftliche Proben fĂŒr Forschungszwecke zu sichern», so Jane Hansen von der Umweltbehörde.Â
Die Bergung des Wals, die Obduktion und die Probeentnahme ĂŒbernehmen den Angaben zufolge dĂ€nische Forscher und TierĂ€rzte. «Die dĂ€nischen Behörden sind zugleich in engem Austausch mit den deutschen Behörden ĂŒber die Situation, und es findet eine laufende Abstimmung zwischen dĂ€nischen und deutschen Forschungseinrichtungen statt», sagte Hansen laut einer Mitteilung.Â
Abtransport des Kadavers wohl kommende Woche
Ein Sprecher des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern bestĂ€tigte auf Nachfrage den von den DĂ€nen geplanten Abtransport des Walkadavers. Die Aktion sei voraussichtlich fĂŒr die kommende Woche geplant.
Die dĂ€nische Umweltbehörde forderte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger auf, sich dem Wal weiterhin nicht zu nĂ€hern, da Ansteckungsgefahr bestehen könne. Das mehrfach an OstseekĂŒsten gestrandete, geschwĂ€chte Tier war vor mehr als zwei Wochen von einer privaten Initiative zur Nordsee transportiert worden, wurde dann aber tot vor der Insel Anholt angeschwemmt.
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