The Smiths, Rockmusik

Neue Ära fĂŒr The Smiths Fans entdecken das Erbe neu

19.05.2026 - 19:58:18 | ad-hoc-news.de

The Smiths stehen wieder im Fokus, weil ihr Einfluss auf Indie-Rock, Popkultur und Generationen von Fans neu bewertet wird.

The Smiths, Rockmusik, Musik-News
The Smiths, Rockmusik, Musik-News

Wenn heute in Indie-Bars von Berlin bis Hamburg die ersten Gitarrenakkorde von This Charming Man erklingen, ist sofort klar, wie tief The Smiths den Sound einer ganzen Generation geprĂ€gt haben. Die Band aus Manchester existiert seit Ende der 1980er-Jahre nicht mehr, doch ihr Einfluss auf Rock und Pop wirkt in Playlists, Charts und auf FestivalbĂŒhnen bis heute fort.

Warum The Smiths gerade jetzt wieder wichtig sind

Auch Jahrzehnte nach ihrer Auflösung tauchen The Smiths regelmĂ€ĂŸig in Bestenlisten, Podcasts und langen Essay-Formaten der Musikpresse auf. Magazine wie der britische Rolling Stone und der New Musical Express fĂŒhren Alben der Gruppe immer wieder unter den wichtigsten Gitarrenplatten der 1980er-Jahre, wĂ€hrend deutschsprachige Medien wie Musikexpress und laut.de den Einfluss auf die heutige Indie-Szene hervorheben.

Konkrete neue Veröffentlichungen oder Tour-AnkĂŒndigungen der Band gibt es Stand: 19.05.2026 nicht, da sich die Originalmitglieder mehrfach klar gegen eine Reunion ausgesprochen haben. Stattdessen verschiebt sich der Fokus der Berichterstattung auf das nachhaltige VermĂ€chtnis der Band und auf SoloaktivitĂ€ten: Morrissey veröffentlicht weiter eigene Alben und tourt, Gitarrist Johnny Marr ist als Solo-KĂŒnstler, Produzent und Gastmusiker aktiv und spielt live regelmĂ€ĂŸig Klassiker aus der Smiths-Ära.

Parallel dazu kuratieren Streaming-Plattformen wie Spotify und Apple Music immer neue Playlists, in denen Songs von The Queen Is Dead oder Strangeways, Here We Come neben aktuellen Indie-Acts laufen. Gerade jĂŒngere Hörerinnen und Hörer entdecken die Band hĂ€ufig zuerst ĂŒber solche Playlists und tauchen dann in die Alben ein, die ursprĂŒnglich Mitte der 1980er-Jahre auf dem unabhĂ€ngigen britischen Label Rough Trade erschienen.

Auch im deutschen Kontext bleiben The Smiths prĂ€sent. Musikexpress erinnerte in RĂŒckblicken immer wieder daran, wie wichtig die Gruppe fĂŒr die Ausformung eines melancholischen Indie-Sounds war, der spĂ€ter auch Bands wie Tocotronic, Die Sterne oder internationale GrĂ¶ĂŸen wie Radiohead und The National geprĂ€gt hat. Über Retrospektiven, Biografien und Dokumentationen wird die Bandgeschichte kontinuierlich neu erzĂ€hlt und fĂŒr ein Publikum aufbereitet, das zur aktiven Zeit der Smiths noch gar nicht geboren war.

FĂŒr die Entdeckung oder Wiederentdeckung der Diskografie bieten sich mehrere markante Eckpunkte an, die auch in der deutschsprachigen Berichterstattung immer wieder hervorgehoben werden:

  • die frĂŒhen Singles wie Hand in Glove und This Charming Man, die den typischen Klang definierten
  • das DebĂŒtalbum The Smiths (1984) als dokumentierte Rohform des Stils
  • das vielfach als Meisterwerk bezeichnete The Queen Is Dead (1986)
  • die Sammlungen Hatful of Hollow und Louder Than Bombs mit wichtigen Non-Album-Tracks
  • die anhaltende Wirkung der Band auf Indie-Rock, Britpop und Alternative-Pop seit den 1990er-Jahren

Wer The Smiths sind und warum sie bis heute zÀhlen

The Smiths waren eine britische Gitarrenband aus Manchester, die 1982 gegrĂŒndet wurde. Zur klassischen Besetzung gehörten SĂ€nger Morrissey, Gitarrist Johnny Marr, Bassist Andy Rourke und Schlagzeuger Mike Joyce. Innerhalb von nur wenigen Jahren veröffentlichte die Gruppe vier Studioalben und eine Reihe von Singles, die oft nicht auf den regulĂ€ren Alben zu finden waren, aber zum zentralen Kanon gehören.

Die Band gilt als einer der wichtigsten Indie-Acts der 1980er-Jahre, weil sie einen charakteristischen Sound entwickelte, der sich deutlich vom damals dominierenden, stark produzierten Pop und den synthetischen Klangwelten der New Wave unterschied. Die Kombination aus Marrs melodiebetonten, oft jangleartigen GitarrenlĂ€ufen und Morrisseys markantem Bariton, der Texte zwischen Schwermut, ironischer Distanz und Alltagsbeobachtung vortrug, ergab einen Stil, der kommerziell erfolgreich war und gleichzeitig kĂŒnstlerisch eigenstĂ€ndig blieb.

In Deutschland erreichten The Smiths nie die vordersten Positionen der Offiziellen Deutschen Charts, wie ein Blick in die Datenbanken der GfK Entertainment zeigt. Dennoch wuchs die Band zu einem Kult-Act heran, der im intellektuellen und alternativen Popdiskurs eine enorme Rolle spielt. Musikmagazine, Radiosendungen und Blogs verweisen regelmĂ€ĂŸig auf die Gruppe, wenn es um die Wurzeln des Indie-Rock geht.

Die Relevanz von The Smiths zeigt sich außerdem daran, wie oft ihre Songs in Filmen, Serien und Literatur zitiert werden. Regisseure und Drehbuchautoren setzen StĂŒcke wie There Is a Light That Never Goes Out als emotionalen Resonanzboden ein, um Coming-of-Age-Geschichten zu erzĂ€hlen. Damit wird der Mythos der Band auch außerhalb der klassischen Musikkontexte weitergetragen.

Herkunft und Aufstieg von The Smiths

Die Wurzeln von The Smiths liegen im frĂŒhen 1980er-Jahre-Manchester, einer Stadt, die damals sowohl von wirtschaftlicher Krise als auch von einer lebendigen Musikszene geprĂ€gt war. In diesem Umfeld, das bereits Bands wie Joy Division, spĂ€ter New Order oder The Fall hervorbrachte, fanden Morrissey und Johnny Marr ĂŒber die gemeinsame Liebe zu 1960er-Jahre-Pop, Glam-Rock und Punk zusammen.

Johnny Marr, der schon als Teenager als Gitarrentalent in verschiedenen lokalen Bands auffiel, suchte Anfang der 1980er-Jahre gezielt nach einem SĂ€nger, mit dem er eine neue Band grĂŒnden konnte. Morrissey, der zu diesem Zeitpunkt bereits in Fanzines geschrieben hatte und fĂŒr seine exzentrische BĂŒhnenprĂ€senz in kleineren Projekten bekannt war, brachte eine literarisch geprĂ€gte Perspektive in das Songwriting ein. Der Kontakt zwischen beiden wird in verschiedenen Biografien unterschiedlich detailreich beschrieben, aber ĂŒbereinstimmend gilt: Die Chemie stimmte von Beginn an.

Mit Bassist Andy Rourke und Schlagzeuger Mike Joyce komplettierte sich die klassische Besetzung. Schon die frĂŒhen Demos stießen beim Independent-Label Rough Trade auf Interesse, das zuvor auch The Fall und andere prĂ€gende britische Acts veröffentlicht hatte. Wie unter anderem das Magazin Mojo in RĂŒckblicken festhielt, passte der Ansatz der Band perfekt zum SelbstverstĂ€ndnis der britischen Indie-Szene jener Jahre: kĂŒnstlerisch eigenstĂ€ndig, textlich anspruchsvoll, bewusst abseits des Mainstream-Pop positioniert.

Die erste offizielle Single Hand in Glove erschien 1983 und zog in der englischen Musikpresse schnell Aufmerksamkeit auf sich, auch wenn sie zunÀchst keine hohen Chartpositionen erreichte. Entscheidender war, dass DJ-Legenden aus dem Umfeld der BBC und unabhÀngige Radiosender den Song auf Rotation nahmen. Dadurch entstand eine wachsende Fanbasis, die jede neue Veröffentlichung mit Spannung erwartete.

1984 erschien schließlich das DebĂŒtalbum The Smiths, das in Großbritannien in die oberen Regionen der Albumcharts einstieg und die Band als ernstzunehmende Kraft etablierte. In Deutschland wurde die Platte vor allem in Fachmagazinen und ĂŒber alternative PlattenlĂ€den verbreitet, wĂ€hrend im Radio nur spezialisierte Sendungen die Songs spielten. Dennoch legte sie den Grundstein fĂŒr den spĂ€teren Kultstatus im deutschsprachigen Raum.

In den folgenden Jahren steigerte die Band Tempo und Output. Die Alben Meat Is Murder (1985), The Queen Is Dead (1986) und Strangeways, Here We Come (1987) erschienen in schneller Folge und wurden von zahlreichen Singles flankiert, die bis heute die Setlists von Cover-Bands und die Playlists von Indie-Fans dominieren. Kritikerinnen und Kritiker waren sich damals wie heute weitgehend einig, dass The Smiths in dieser kurzen Spanne eine außergewöhnliche kĂŒnstlerische Entwicklung durchliefen.

Signature-Sound, Stil und SchlĂŒsselwerke von The Smiths

Der Sound von The Smiths ist das Ergebnis eines spannungsvollen Gleichgewichts: Auf der einen Seite stehen Johnny Marrs schillernde, oft mehrschichtige Gitarrenarrangements, die EinflĂŒsse von 1960er-Jahre-Pop, Funk, Folk und Post-Punk aufnehmen. Auf der anderen Seite steht Morrisseys melancholischer Gesang, der sich bewusst gegen gĂ€ngige Rockklischees stellt und eine verletzliche, zugleich selbstbewusste Figur zeichnet.

Charakteristisch ist die Art und Weise, wie Marr Arpeggien, Akkordwechsel und Melodielinien zu dichten Klangteppichen verwob, ohne die Songs zu ĂŒberladen. Anstelle langer Gitarrensoli dominieren subtile Hooks und geschickt gesetzte Harmoniewechsel. In Interviews betonte Marr immer wieder, dass es ihm darum gegangen sei, Gitarrenpop zu modernisieren, ohne sich von den Wurzeln zu entfernen.

Morrissey wiederum ergĂ€nzte diese Klangwelt mit Texten, die sich an literarischen Traditionen orientieren, von englischer Klassik bis hin zur Popkultur. Statt typischer Rockthemen behandelte er Einsamkeit, Alltagstristesse, Beziehungsdramen, gesellschaftliche ZwĂ€nge und queere Untertöne. Dabei arbeitete er mit Ironie, Übertreibung und oftmals bewusst provokanten Formulierungen. Deutsche Kritikerinnen und Kritiker verglichen diese lyrische QualitĂ€t immer wieder mit Songwritern wie Leonard Cohen oder den Poeten der Beat-Generation, ohne eindeutige Vorbilder benennen zu können.

Unter den Studioalben gilt The Queen Is Dead hĂ€ufig als das zentrale SchlĂŒsselwerk der Band. Es vereint hymnische Songs wie There Is a Light That Never Goes Out mit bissigen StĂŒcken wie Bigmouth Strikes Again oder The Boy with the Thorn in His Side. Die Produktion balanciert zwischen Live-Energie und feinen Details, was dem Album einen zeitlosen Charakter verleiht. International taucht es regelmĂ€ĂŸig in Listen der besten Alben aller Zeiten auf, etwa in Rankings von NME oder Rolling Stone.

Doch auch andere Veröffentlichungen sind essenziell, um den Stil von The Smiths zu verstehen. Meat Is Murder zeigt etwa eine politischere Seite mit einem TitelstĂŒck, das sich vehement gegen Tierleid richtet, wĂ€hrend Strangeways, Here We Come bereits subtilere Arrangements und experimentellere Momente enthĂ€lt, die auf eine mögliche Weiterentwicklung hingewiesen hĂ€tten, wĂ€re die Band nicht kurz nach Veröffentlichung auseinandergegangen.

Eine Besonderheit im Werk von The Smiths ist die hohe Bedeutung der Non-Album-Singles und B-Seiten. Kompilationen wie Hatful of Hollow, The World Won't Listen und Louder Than Bombs versammeln Radio-Sessions, Single-Versionen und RaritĂ€ten, die viele Fans als gleichrangig mit den Studioalben betrachten. FĂŒr Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger kann insbesondere Louder Than Bombs als Einstieg dienen, weil es einen breiten Überblick ĂŒber die Schaffensphase der Band bietet.

Produziert wurden die Alben von verschiedenen Toningenieuren und Produzenten wie John Porter und Stephen Street, die beide maßgeblich dazu beitrugen, den Gitarrensound klar und durchsetzungsstark zu halten, ohne den kĂŒnstlerischen Anspruch der Band zu verwĂ€ssern. Stephen Street arbeitete nach dem Ende von The Smiths weiter mit Morrissey zusammen und produzierte dessen frĂŒhe Soloalben, was eine gewisse klangliche KontinuitĂ€t sicherstellte.

Aus deutscher Perspektive ist zudem interessant, wie sich der Klang von The Smiths mit der Entwicklung der hiesigen Indie-Szene verschrĂ€nkte. WĂ€hrend in Deutschland in den 1980er-Jahren etwa Die Ärzte oder Die Toten Hosen den punkigeren Teil der Gitarrenmusik besetzten und Bands der Hamburger Schule erst Anfang der 1990er-Jahre voll in Erscheinung traten, boten The Smiths fĂŒr viele Hörerinnen und Hörer eine Art emotionalen Gegenentwurf: weniger laut und polternd, dafĂŒr introspektiv, literarisch und melodieverliebt.

Kulturelle Wirkung und VermÀchtnis von The Smiths

Obwohl The Smiths ihre aktive Phase 1982 bis 1987 hatten, ist ihr kultureller Fußabdruck bis heute deutlich spĂŒrbar. In britischen und internationalen Kritikerumfragen tauchen sie regelmĂ€ĂŸig unter den einflussreichsten Bands des 20. Jahrhunderts auf. The Guardian, BBC und andere große MedienhĂ€user widmen der Gruppe in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden lange Feature-Artikel, in denen Musikjournalistinnen und -journalisten neue Generationen von Leserinnen und Lesern an das Werk heranfĂŒhren.

Ein wichtiger Aspekt des VermĂ€chtnisses ist die Wirkung auf nachfolgende Musikerinnen und Musiker. Bands wie Oasis, Blur, Suede oder spĂ€ter Coldplay, The Killers, Franz Ferdinand, Arctic Monkeys, Interpol und The National haben wiederholt betont, wie wichtig The Smiths als Referenzpunkt fĂŒr ihr eigenes Songwriting waren. Manche ĂŒbernahmen direkt den jangleartigen Gitarrensound, andere ließen sich von der Kombination aus introspektiven Texten und eingĂ€ngigen Melodien inspirieren.

Auch in Deutschland haben KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, besonders aus dem Indie- und Alternative-Umfeld, The Smiths als Einfluss benannt. Die Verbindung zwischen melancholischer Lyrik und Gitarrenpop lĂ€sst sich bei Bands der Hamburger Schule ebenso finden wie bei spĂ€teren Acts, die lieber in Englisch singen. FĂŒr viele Songwriterinnen und Songwriter diente die Band als Beispiel dafĂŒr, wie man persönliche und gesellschaftliche Themen ernsthaft behandeln kann, ohne in Pathos oder PlattitĂŒden zu verfallen.

Kulturell bedeutsam ist zudem die Art, wie The Smiths ihre Außenseiterrolle inszenierten. Morrisseys BĂŒhnenfigur, die sich zwischen SensibilitĂ€t, Arroganz und Selbstironie bewegte, bot insbesondere Jugendlichen, die sich abseits gĂ€ngiger Rollenbilder sahen, eine IdentifikationsflĂ€che. PlattenlĂ€den, Fanzines und spĂ€ter Internetforen wurden zu RĂ€umen, in denen sich Fans ĂŒber Texte, Anspielungen und Covergestaltungen austauschten.

In den letzten Jahren wurde die Rezeption allerdings komplizierter, weil Morrissey mit politischen und gesellschaftlichen Aussagen öffentlich aneckte, die vielerorts kritisch diskutiert und teilweise scharf verurteilt wurden. Deutsche Medien wie Der Spiegel, Die Zeit oder der Tagesspiegel thematisierten diese Kontroversen ausfĂŒhrlich. Viele Fans stellen sich die Frage, wie sich das Werk von The Smiths von den spĂ€teren Äußerungen des SĂ€ngers trennen lĂ€sst, oder ob dies ĂŒberhaupt möglich ist. Dies fĂŒhrt zu differenzierten Debatten darĂŒber, wie man mit problematischen Positionen von KĂŒnstlerpersönlichkeiten umgeht, deren Musik dennoch eine prĂ€gende Rolle im eigenen Leben gespielt hat.

Trotz dieser Diskurse behalten die Alben der Band ihre historische Bedeutung. Plattenfirmen veröffentlichen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Neuauflagen und Remaster der wichtigsten Werke, teilweise als Deluxe-Editionen mit Bonusmaterial, alternativen Takes oder Live-Versionen. Sammlerinnen und Sammler schĂ€tzen dabei sowohl die hochwertigen Vinylpressungen als auch ausfĂŒhrliche Booklets, die oft Essays von renommierten Musikjournalistinnen und -journalisten enthalten.

Eine zentrale Rolle spielt auch die live gepflegte Erinnerung. Zwar treten The Smiths selbst nicht mehr auf und eine Reunion gilt als Ă€ußerst unwahrscheinlich, doch Johnny Marr integriert in seine Solo-Konzerte zahlreiche Songs der Band und hĂ€lt sie so auf den BĂŒhnen prĂ€sent. Festivals in Europa, darunter auch deutsche Veranstaltungen wie das Hurricane oder Southside, buchten Marr in den vergangenen Jahren immer wieder, wobei die Smiths-Klassiker regelmĂ€ĂŸig zu Höhepunkten der Sets werden.

Was chartrelevante Zahlen angeht, sind The Smiths eher ein Langzeit- als ein Kurzzeiterfolg. Ihre Alben wurden ĂŒber die Jahrzehnte stetig verkauft, auf CD, spĂ€ter digital und auf Vinyl. Offizielle Zertifizierungen durch Institutionen wie die britische BPI oder die US-amerikanische RIAA dokumentieren die verbreitete Rezeption im angelsĂ€chsischen Raum. FĂŒr den deutschen Markt sind detaillierte Auszeichnungen durch die BVMI weniger prominent, doch die DauerprĂ€senz in Katalog-Verkaufslisten großer HĂ€ndler und auf Streaming-Plattformen spricht fĂŒr den anhaltenden Stellenwert der Band.

Neben der Musik selbst sind es auch ikonische visuelle Elemente, die das VermĂ€chtnis von The Smiths prĂ€gen. Die Covergestaltung vieler Singles und Alben nutzt Archivfotos aus Film und Kulturgeschichte, was bis heute zahlreiche Designer inspiriert. Merchandise-Artikel, Poster und T-Shirts mit diesen Motiven gehören zur Bildsprache des Indie-Kults und tauchen regelmĂ€ĂŸig auf Konzerten und in Szenebars auf.

HĂ€ufige Fragen zu The Smiths

Wann wurden The Smiths gegrĂŒndet und wann haben sie sich aufgelöst

The Smiths wurden 1982 in Manchester gegrĂŒndet. Die Band löste sich 1987 nach internen Spannungen und Differenzen insbesondere zwischen Morrissey und Johnny Marr wieder auf. Seitdem treten die Originalmitglieder nicht mehr gemeinsam auf, auch wenn sie in unterschiedlichen Konstellationen weiter musikalisch aktiv sind.

Welche Alben von The Smiths gelten als besonders wichtig fĂŒr den Einstieg

Als zentrale Einstiegsalben gelten The Queen Is Dead und The Smiths, ergÀnzt durch Meat Is Murder und Strangeways, Here We Come. Ebenso wichtig sind die Sammlungen Hatful of Hollow und Louder Than Bombs, weil sie viele Singles und Radioaufnahmen enthalten, die nicht auf den regulÀren Studioalben erschienen und den Sound der Band umfassend abbilden.

Gibt es eine Chance auf eine Reunion von The Smiths

Mehrfach geĂ€ußerte Aussagen der Beteiligten deuten klar darauf hin, dass eine Reunion von The Smiths Ă€ußerst unwahrscheinlich ist. Morrissey und Johnny Marr haben in Interviews betont, dass sie kein Interesse an einer Wiedervereinigung als Band haben. Stattdessen konzentrieren sich beide auf ihre Solo-Karrieren und andere Projekte.

Welchen Einfluss hatten The Smiths auf die Indie- und Popmusik

The Smiths beeinflussten zahlreiche spÀtere Bands aus Indie-Rock, Britpop und Alternative-Pop. Gruppen wie Oasis, Blur, The Stone Roses, Suede, The Killers, Arctic Monkeys oder The National nannten die Band oft als Inspiration. Der charakteristische Mix aus gitarrenbetontem Sound, introspektiven Texten und bewusstem Abstand zum Mainstream-Pop wurde zu einem Modell, dem viele Acts folgten oder an dem sie sich abarbeiteten.

Wie können neue Hörerinnen und Hörer The Smiths heute am besten entdecken

Der Einstieg gelingt heute oft ĂŒber Streaming-Plattformen, auf denen kuratierte Playlists die wichtigsten Songs von The Smiths bĂŒndeln. Empfehlenswert ist es jedoch, anschließend die Studioalben und Sammlungen in Ruhe zu hören, um die Entwicklung der Band nachzuvollziehen. Viele deutschsprachige Musikmagazine bieten zudem Hintergrundartikel, Rankings und Guides, die beim Einstieg helfen und kulturelle Kontexte erklĂ€ren.

The Smiths in den sozialen Netzwerken und im Streaming

Auch wenn die Band in den 1980er-Jahren aktiv war, lebt ihre Musik heute vor allem in digitalen RĂ€umen weiter, von Streaming-Services bis zu Social-Media-Plattformen.

Mehr Berichterstattung bei AD HOC NEWS und in anderen Medien

Weitere Berichte zu The Smiths bei AD HOC NEWS und in anderen Medien:

Mehr zu The Smiths im Web lesen ->
Alle Meldungen zu The Smiths bei AD HOC NEWS durchsuchen ->

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 69375504 |