Addo-Elefanten-Nationalpark, Südafrika Reise

Addo-Elefanten-Nationalpark: Südafrikas Safari-Geheimtipp für Deutschland

20.05.2026 - 04:23:31 | ad-hoc-news.de

Der Addo-Elefanten-Nationalpark bei Addo in Südafrika bietet Big-Five-Safaris ohne Massentourismus. Was macht den Addo Elephant National Park so besonders – und was sollten Reisende aus Deutschland wissen?

Addo-Elefanten-Nationalpark, Südafrika Reise, Safari und Natur
Addo-Elefanten-Nationalpark, Südafrika Reise, Safari und Natur

Der erste Blick auf eine staubige Piste, dann eine graue Bewegung im Busch – plötzlich steht eine ganze Elefantenherde vor dem Wagen, kaum eine Autolänge entfernt. Der Addo-Elefanten-Nationalpark, lokal Addo Elephant National Park genannt, ist einer der wenigen Orte in Südafrika, an denen sich solche Momente noch fast intim anfühlen: weniger überlaufen als Kruger, aber ebenso wild, ebenso nah.

Zwischen sanften Hügeln, dichtem Busch und weiten Ebenen schützt der Park heute nicht nur Elefanten, sondern das gesamte „Big Seven“-Spektrum: Elefant, Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn – plus Weißer Hai und Südlicher Glattwal vor der nahen Küste. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Addo damit ein außergewöhnlich vielseitiges Safari-Ziel, das sich gut mit einer Garden-Route-Reise verbinden lässt.

Addo-Elefanten-Nationalpark: Das ikonische Wahrzeichen von Addo

Der Addo-Elefanten-Nationalpark liegt in der Provinz Eastern Cape, rund 70 km nordöstlich von Port Elizabeth/Gqeberha. Für die Region rund um Addo ist er das zentrale Wahrzeichen: Er bestimmt das touristische Profil, schafft Arbeitsplätze und zieht Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an. Die offizielle südafrikanische Naturschutzbehörde South African National Parks (SANParks) beschreibt Addo als einen der wichtigsten Nationalparks des Landes, insbesondere für den Schutz der Kap-Elefanten.

Anders als viele klassische Safari-Regionen wirkt Addo überraschend kompakt. Die bekannten Elefanten-Beobachtungsgebiete liegen relativ nahe beieinander, die Pisten sind gut erschlossen, und dennoch bleibt das Gefühl von Wildnis. GEO Saison und das ADAC Reisemagazin heben in ihren Südafrika-Specials hervor, dass Addo besonders für Erstsafaris und Familien reizvoll ist: Die Wege sind gut ausgeschildert, es gibt verschiedene Unterkunftsstandards und die Malaria-Gefahr gilt im Gegensatz zu manchen anderen Safari-Regionen als gering bis nicht vorhanden (Reisende sollten hier stets aktuelle medizinische Empfehlungen prüfen).

Der Park ist zudem in vielen Südafrika-Rundreisen als ideale Ergänzung zur beliebten Garden Route gesetzt. Von den Stränden der Südküste geht es in wenigen Stunden Fahrt in eine andere Welt – vom Ozean in den Busch, von Surfern zu Elefanten. Für viele deutsche Reisende ist genau dieser Kontrast der Reiz: Natur, Tiere und Landschaft auf engem Raum kombinieren zu können.

Geschichte und Bedeutung von Addo Elephant National Park

Der Addo Elephant National Park (wörtlich „Addo-Elefanten-Nationalpark“) geht auf die frühen 1930er-Jahre zurück. Laut SANParks und der südafrikanischen Tourismusbehörde South African Tourism wurde der Park 1931 gegründet, um die letzten verbliebenen Elefanten des Eastern Cape vor der Ausrottung zu bewahren. Zuvor waren Elefanten in der Region systematisch bejagt worden – auch um Platz für Landwirtschaft zu schaffen.

Als der Schutzstatus eingeführt wurde, sollen nur noch eine Handvoll Elefanten – häufig wird von rund einem Dutzend Tieren berichtet – in der Gegend überlebt haben. Die genaue Zahl variiert je nach Quelle, die übereinstimmende Aussage aller seriösen Berichterstattungen ist jedoch: Die Population war extrem stark dezimiert und stand kurz vor der Auslöschung. Der Park war somit ein letztes Refugium für eine regionale Elefanten-Unterpopulation, die genetisch als besonders wertvoll gilt.

Über die Jahrzehnte wurde der Addo-Elefanten-Nationalpark stetig erweitert. Offizielle Angaben von SANParks und Informationen aus dem Reisehandbuch „Südafrika“ des Dumont-Verlags betonen, dass Addo heute ein Mosaik aus verschiedenen Sektionen umfasst – vom ursprünglichen Addo-Main-Camp-Gebiet über die Zuurberg-Berge bis hin zu Küstensektionen mit Dünenlandschaften und Meereszonen. Die genaue Gesamtfläche schwankt in der Darstellung, was mit laufenden Erweiterungen und Flächenzukäufen zusammenhängt. Die Tendenz ist aber klar: Aus einem kleinen Elefanten-Schutzgebiet wurde ein großer, vielfältiger Nationalpark.

Die Bedeutung des Parks reicht heute weit über den Elefantenschutz hinaus. Laut Berichten des südafrikanischen Umweltministeriums und Analysen in der „Süddeutschen Zeitung“ ist Addo Teil einer umfassenderen Schutzstrategie im Eastern Cape. Er beherbergt bedrohte Arten wie das Spitzmaulnashorn und verschiedene Antilopenarten, schützt seltene Vegetationstypen und spielt eine wichtige Rolle im regionalen Ökotourismus. Für die lokale Bevölkerung schafft der Park Arbeitsplätze in Lodges, als Ranger, in Guideservices oder in Zulieferbetrieben.

Für deutsche Reisende ist Addo historisch auch deshalb interessant, weil er einen Fensterblick auf die südafrikanische Umweltpolitik ermöglicht. Während der Apartheid war Natur- und Tierschutz zwar formal präsent, aber eng verknüpft mit einer stark segregierten Gesellschaft. Heute wird in Reiseartikeln unter anderem von „Die Zeit“ und „FAZ“ betont, dass Nationalparks wie Addo zunehmend auch als Orte der gemeinsamen Identität und des naturnahen Tourismus für alle Bevölkerungsgruppen begriffen werden.

Architektur, Landschaft und besondere Merkmale

Der Addo-Elefanten-Nationalpark ist kein Bauwerk im klassischen Sinn, dennoch prägen einige architektonische Elemente das Erlebnis. Das Main Camp, der zentrale Eingangskomplex, kombiniert funktionale Parkverwaltung mit typischen afrikanischen Lodge-Elementen: strohgedeckte Dächer, Naturstein, Holzveranden. Laut Beschreibungen von Merian und National Geographic Deutschland wurde bei der Gestaltung darauf geachtet, die Gebäude möglichst flach und landschaftsnah zu integrieren, um die Sichtachsen in die Savanne nicht zu stören.

Besonders markant sind die Aussichtspunkte und Hides – teils überdachte, teils geschlossene Beobachtungsstände an Wasserlöchern. Einer der bekanntesten ist der Hide am Wasserloch des Main Camps, von dem aus Elefanten, Büffel und andere Tiere teilweise direkt in der Dämmerung betrachtet werden können. An stark frequentierten Wasserstellen wie Hapoor Dam oder Harveys Loop (Namen variieren in Karten und Beschilderung leicht) können sich zu Stoßzeiten Dutzende Elefanten sammeln, was in vielen Südafrika-Fotostrecken von GEO, „Der Spiegel“ oder BBC als ikonisches Addo-Motiv gezeigt wird.

Landschaftlich ist Addo außergewöhnlich vielfältig. Die offizielle Parkbeschreibung von SANParks nennt mehrere Vegetationszonen: dichten Spekboom-Busch (eine sukkulente Strauchart, die viel CO? bindet), offene Gras- und Buschebenen sowie Fynbos-ähnliche Vegetation in höheren Lagen. Hinzu kommen die Küstendünen und der marine Bereich an der Algoa Bay. Für Reisende bedeutet das: Auf relativ kompaktem Raum wechseln Vegetation, Lichteindruck und Tierwelt – gerade auf Tagesausflügen ein Vorteil, denn man bekommt „viel Afrika“ in kurzer Zeit.

Ein weiteres Merkmal, das in Reiseführern wie Marco Polo und im ADAC Reisemagazin hervorgehoben wird, sind die relativ entspannten Selbstfahrer-Bedingungen. Die Pisten in den Hauptbesuchsbereichen sind zum überwiegenden Teil gut befahrbar, teils sogar asphaltiert oder stark verdichtet. Das ist ein Unterschied zu manchen abgelegenen Ressorts im südlichen Afrika, wo nur Allradfahrzeuge empfohlen werden. Dennoch gilt: In der Regenzeit oder nach starkem Niederschlag sollte man immer aktuelle Hinweise der Parkverwaltung beachten.

In Bezug auf die kulturelle Einbettung des Parks lohnt sich ein Blick in südafrikanische Medien wie „Mail & Guardian“ und die Berichte der Eastern-Cape-Tourismusbehörde. Diese betonen, dass der Park auch als Raum für Bildungsprogramme dient, etwa für Schulklassen oder Community-Projekte aus der Umgebung. Es geht dabei um Naturverständnis, Artenschutz, aber auch um die wirtschaftliche Bedeutung eines großen Nationalparks.

Addo-Elefanten-Nationalpark besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Addo-Elefanten-Nationalpark liegt im Eastern Cape, etwa 70 km nordöstlich von Port Elizabeth/Gqeberha. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich die Anreise in der Regel per Flug nach Kapstadt (Cape Town) oder Johannesburg, von wo aus Inlandsflüge nach Gqeberha angeboten werden. Große deutsche Flughäfen wie Frankfurt, München oder Berlin bieten – häufig mit Umstieg über europäische oder arabische Drehkreuze – regelmäßige Verbindungen nach Südafrika. Die reine Flugzeit von Deutschland nach Kapstadt liegt meist bei rund 11 bis 12 Stunden, je nach Route. Von Gqeberha aus sind es mit dem Mietwagen rund 1 bis 1,5 Stunden Fahrt bis zum Main Camp des Parks. Alternativ kann der Park auch als Etappenziel einer Selbstfahrer-Rundreise entlang der Garden Route und weiter ostwärts erreicht werden.
  • Öffnungszeiten
    Die offiziellen Öffnungszeiten des Addo Elephant National Park variieren saisonal und können sich ändern. In der Regel öffnet der Park morgens kurz nach Sonnenaufgang und schließt bei Einbruch der Dunkelheit. Genaue Zeiten nennt SANParks auf der offiziellen Website, oft mit leicht unterschiedlichen Zeiten für das Main Camp und einzelne Gates. Es gilt daher: Öffnungszeiten können variieren – Reisende sollten sie direkt beim Addo-Elefanten-Nationalpark bzw. auf der SANParks-Webseite prüfen und vor Anreise aktualisieren.
  • Eintrittspreise
    Der Park erhebt – wie alle südafrikanischen Nationalparks – eine tägliche Conservation Fee (Naturschutzgebühr) pro Person. Deren Höhe wird regelmäßig angepasst. Seriöse Quellen wie SANParks und südafrikanische Tourismusportale nennen für internationale Besucher Gebühren in einer Größenordnung, die – umgerechnet – im unteren zweistelligen Eurobereich pro Tag liegen. Da Wechselkurse zwischen Euro und südafrikanischem Rand (ZAR) schwanken und die Tarife angepasst werden, sollten Reisende die aktuellen Eintrittspreise vorab auf der offiziellen SANParks-Seite prüfen. Grob orientierend kann man für die Reiseplanung mit rund 15–30 € (entspricht je nach Kurs einem vergleichbaren Betrag in ZAR) pro Erwachsenem und Tag rechnen.
  • Beste Reisezeit
    Das Eastern Cape hat ein gemäßigtes Klima mit relativ milden Wintern und warmen Sommern. Laut Deutscher Zentrale für Tourismus (DZT) und südafrikanischer Tourismusbehörde ist Addo grundsätzlich ganzjährig bereisbar. Viele Safari-Experten empfehlen die trockeneren Wintermonate des südlichen Afrikas (ungefähr Mai bis September): Dann ist die Vegetation weniger dicht und die Tiere konzentrieren sich stärker an Wasserstellen, was die Beobachtung erleichtert. Der südafrikanische Sommer (ungefähr November bis März) bringt wärmere Temperaturen und gelegentliche Regenschauer; die Landschaft wirkt dann grüner, aber das Wild kann sich weiter verteilen. Wer Schulferien und Hochsaison meiden möchte, findet im südafrikanischen Frühling und Herbst häufig eine gute Balance aus Wetter, Tierbeobachtung und moderatem Besucheraufkommen.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten
    In Südafrika sind Englisch und Afrikaans weit verbreitet, im Eastern Cape kommen zudem Xhosa-Sprachvarianten hinzu. In der Parkverwaltung und in den meisten Lodges wird Englisch gesprochen; Deutschkenntnisse sind nicht selbstverständlich, aber in touristisch geprägten Unterkünften gelegentlich vorhanden. Für Reisende aus Deutschland ist Englisch in der Regel ausreichend.

    Beim Bezahlen werden in Südafrika internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) weitgehend akzeptiert – auch an den meisten Parkeingängen und in offiziellen Shops. Debitkarten aus dem deutschen Girocard-System funktionieren nicht immer zuverlässig, daher empfiehlt sich mindestens eine Kreditkarte. Bargeld in südafrikanischen Rand (ZAR) ist nützlich für Trinkgeld und kleinere Ausgaben. Mobile Payment (Apple Pay, Google Pay) wird in urbanen Zentren zunehmend akzeptiert, im Nationalpark selbst aber nicht garantiert.

    Trinkgeld („Tip“) gehört zur Kultur: In Restaurants sind 10–15 % üblich, sofern nicht bereits eine Servicegebühr ausgewiesen ist. Parkranger, Guides oder Gepäckträger freuen sich über kleine Beträge als Anerkennung, wenn der Service überzeugt. Für deutsche Reisende ist wichtig: Trinkgeld sollte stets in lokaler Währung gegeben werden; Euro-Bargeld ist außerhalb großer Hotels wenig praktikabel.

    Beim Verhalten im Park gelten die üblichen Safari-Regeln, die auch SANParks und Reiseanbieter wie DERTOUR und Studiosus betonen: Im Fahrzeug bleiben, Tieren nie zu nahe kommen, Elefanten nicht bedrängen, keine laute Musik, kein Füttern. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Pisten ist begrenzt; sie dient nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern auch dem Schutz der Tiere.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte in Südafrika in der Regel kein Visum, wenn die Aufenthaltsdauer begrenzt bleibt. Die genauen Bedingungen – etwa zur erforderlichen Gültigkeit des Reisepasses oder zu Regelungen für Reisen mit minderjährigen Kindern – können sich ändern. Daher gilt: Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich auch Informationen zur Sicherheitslage, zu Gesundheitsfragen und zu empfohlenen Impfungen. Für Reisen außerhalb Europas ist zudem eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rücktransportoption sinnvoll.

    In Bezug auf die allgemeine Sicherheit weisen deutsche und südafrikanische Behörden darauf hin, dass in Südafrika eine erhöhte Kriminalität besteht – vor allem in städtischen Bereichen. Nationalparks wie Addo gelten vergleichsweise als sicher, solange man die Parkregeln einhält und Wertgegenstände nicht offen im Fahrzeug sichtbar lässt. Für Fahrten zwischen Flughafen, Stadt und Park sollten Reisende die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten, etwa keine nächtlichen Fahrten auf unbekannten Routen und das Meiden abgelegener, unbeleuchteter Bereiche.
  • Zeitzone
    Südafrika liegt ganzjährig in der Zeitzone South African Standard Time (SAST), die der Mitteleuropäischen Zeit im Winter um eine Stunde voraus ist (MEZ +1). Im deutschen Sommer, wenn in Deutschland Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) gilt, besteht in der Regel keine Zeitverschiebung. Das erleichtert die Umstellung für Reisende aus Deutschland: Jetlag spielt bei Südafrika-Reisen meist eine untergeordnete Rolle, obwohl die Flugzeit beträchtlich ist.

Warum Addo Elephant National Park auf jede Addo-Reise gehört

Für viele Südafrika-Kennerinnen und -Kenner ist der Addo-Elefanten-Nationalpark der „Safari-Baustein“ einer Ostkapreise schlechthin. Während die Western Cape-Region rund um Kapstadt eher mit Wein, Küche und Küstenlandschaften assoziiert wird, steht das Eastern Cape stärker für Buschwildnis und Tierbeobachtung – und Addo ist hier eines der zugänglichsten Gebiete. Die Kombination aus gut erreichbarer Lage, hoher Tiersichtungs-Wahrscheinlichkeit und vergleichsweise überschaubarem Besucheraufkommen macht den Park gerade für deutsche Reisende attraktiv, die sich nicht als Hardcore-Safari-Fans sehen, aber die „großen Tiere“ doch aus nächster Nähe erleben möchten.

Reiseverlage wie DuMont, Marco Polo und Lonely Planet (deutsche Ausgabe) heben übereinstimmend hervor, dass die Elefanten von Addo zu den größten Attraktionen gehören. Ihre Zahl ist heute wieder auf mehrere Hundert Tiere angewachsen; genaue Zahlen variieren je nach Zählmethode und Jahr, doch die Entwicklung gilt in der Fachwelt als Erfolgsgeschichte des Artenschutzes. Im Park wird bewusst darauf geachtet, die Balance zwischen wachsenden Tierpopulationen, Vegetationsschutz und Tourismus zu wahren. Für Besucher bedeutet das faszinierende Beobachtungsbedingungen: Elefanten, die sich in staubigen Wasserlöchern suhlen, Herden, die mit Jungen die Piste kreuzen, Bullen, die gemächlich an Fahrzeugen vorbeiziehen.

Gleichzeitig ist Addo aber mehr als „nur“ Elefanten. In den Berichten von National Geographic und der südafrikanischen Naturschutzorganisation SANParks wird betont, dass hier auch Raubkatzen, Büffel, Antilopen und zahlreiche Vogelarten heimisch sind. Mit etwas Glück lassen sich Löwen und Leoparden beobachten; sicherer sind regelmäßige Sichtungen von Zebras, Warzenschweinen, Kudus und anderen Pflanzenfressern. Ornithologen schätzen den Park für seine vielfältige Vogelwelt, von Greifvögeln bis zu kleineren Singvögeln.

Für deutsche Besucherinnen und Besucher bietet Addo zudem die Möglichkeit, Nachhaltigkeit bewusster zu erleben. Viele Unterkünfte – von einfachen Chalets im Main Camp bis hin zu privat geführten Lodges in der Umgebung – setzen verstärkt auf Wasser- und Energiesparen, auf Kooperation mit lokalen Communities und auf Bildungsangebote. In der Berichterstattung von „Deutsche Welle“ und der Deutschen Zentrale für Tourismus wird wiederholt darauf hingewiesen, dass nachhaltiger Tourismus in Südafrika zunehmend ein echter Standortfaktor ist und auch international nachgefragt wird.

Praktisch gesehen lässt sich Addo gut mit anderen Sehenswürdigkeiten kombinieren: Die Dünen und Strände der Küste, historisch geprägte Städte im Eastern Cape oder die Fortsetzung der Route Richtung Drakensberge und KwaZulu-Natal. Wer eher begrenzte Zeit hat, kann aber auch zwei bis drei Nächte im Park verbringen und mit einem City-Aufenthalt in Kapstadt sowie einem Ausflug entlang der Garden Route verbinden – eine klassische Südafrika-Einsteigertour, die viele große Reiseveranstalter in Deutschland im Programm haben.

Zusammengefasst: Der Addo-Elefanten-Nationalpark gehört auf jede gut geplante Reise in die Region Addo, wenn Tierbeobachtung, Naturerlebnis und ein Einblick in moderne südafrikanische Naturschutzpolitik auf der persönlichen Wunschliste stehen. Für Familien, Paare oder Solo-Reisende aus Deutschland bietet der Park eine Mischung aus Verlässlichkeit (Infrastruktur, Anreise, Sicherheit) und Abenteuergefühl, die man in dieser Form nicht überall findet.

Addo-Elefanten-Nationalpark in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist der Addo Elephant National Park längst ein wiederkehrendes Motiv: Elefantenherden im Abendlicht, Selfies vor dem Parktor, Zeitraffer-Videos von Wasserlöchern. Viele deutsche Reisende nutzen Instagram, YouTube oder TikTok zur Inspiration für ihre Routenplanung – und stoßen dabei fast automatisch auf Addo. Gleichzeitig zeigen X (Twitter) und Facebook-Diskussionen, dass der Park nicht nur als Fotomotiv, sondern auch als Beispiel für erfolgreichen Artenschutz wahrgenommen wird.

Häufige Fragen zu Addo-Elefanten-Nationalpark

Wo liegt der Addo-Elefanten-Nationalpark genau?

Der Addo-Elefanten-Nationalpark liegt im Eastern Cape von Südafrika, etwa 70 km nordöstlich der Küstenstadt Port Elizabeth/Gqeberha. Das Haupttor (Main Camp) ist über gut ausgebaute Straßen erreichbar und lässt sich ideal in eine Reise entlang der Garden Route oder eine Rundtour durch den Osten des Landes integrieren.

Welche Tiere kann man im Addo Elephant National Park sehen?

Der Park ist vor allem für seine große Elefantenpopulation bekannt. Darüber hinaus leben hier Büffel, verschiedene Antilopenarten, Zebras, Warzenschweine, zahlreiche Vogelarten sowie – mit etwas Glück sichtbar – Löwen, Leoparden und Nashörner. In Erweiterungsbereichen und im marinen Schutzgebiet vor der Küste sind zudem Meerestiere wie Wale und Haie Teil des Schutzkonzepts.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch im Addo-Elefanten-Nationalpark einplanen?

Für einen ersten Eindruck reicht ein Tagesbesuch, etwa als Selbstfahrer-Safari von Gqeberha aus. Empfehlenswert sind jedoch zwei bis drei Übernachtungen im oder nahe dem Park, um unterschiedliche Tageszeiten und Routen zu erleben. Viele Reisende kombinieren mehrere Pirschfahrten im eigenen Fahrzeug mit geführten Game Drives, etwa bei Sonnenaufgang oder in der Dämmerung.

Ist der Addo-Elefanten-Nationalpark für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, der Park gilt als familienfreundlich, sofern grundlegende Sicherheitsregeln eingehalten werden. Die meisten Strecken sind für normale Mietwagen geeignet, und im Main Camp gibt es Unterkünfte sowie einfache Versorgungsmöglichkeiten. Eltern sollten Kinder stets im Fahrzeug halten, Tiere nicht provozieren und bei Unterkünften im Park die entsprechenden Alters- und Sicherheitsvorgaben beachten.

Wann ist die beste Zeit für eine Safari im Addo Elephant National Park?

Der Park ist ganzjährig besuchbar. Viele Safari-Expertinnen und -Experten empfehlen die trockeneren Wintermonate des südlichen Afrikas (ungefähr Mai bis September), weil sich dann viele Tiere an Wasserstellen konzentrieren und die Vegetation lichter ist. Im südafrikanischen Sommer (ungefähr November bis März) sind Temperaturen höher und die Landschaft grüner, was stimmungsvolle Fotomotive bietet, aber gelegentlich die Sicht auf Tiere im dichten Busch erschwert.

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