Al-Haram-Moschee Mekka: Wie Al-Masjid al-Haram den Glauben formt
20.05.2026 - 10:26:34 | ad-hoc-news.deWenn sich in der Dämmerung Millionen Füße im Gleichklang um die Kaaba bewegen, der Muezzin ruft und die weiße Marmorfassade im Licht der Scheinwerfer schimmert, wird spürbar, warum die Al-Haram-Moschee Mekka für Muslime weltweit der heiligste Ort ist. Die Al-Masjid al-Haram (auf Deutsch sinngemäß „Die unantastbare Heilige Moschee“) ist nicht nur eine Moschee – sie ist Herz, Symbol und Zentrum des Islams.
Al-Haram-Moschee Mekka: Das ikonische Wahrzeichen von Mekka
Die Al-Haram-Moschee Mekka umschließt die Kaaba, den würfelförmigen, mit schwarzem Tuch verhüllten Bau, der als „Haus Gottes“ im Islam gilt. Die Moschee liegt mitten in Mekka in der bergigen Provinz Hedschas im Westen Saudi-Arabiens und bildet den geographischen und spirituellen Bezugspunkt für das tägliche Gebet von über einer Milliarde Muslimen – überall auf der Welt richten sich Gläubige in diese Richtung.
Für viele muslimische Reisende aus Deutschland ist Al-Masjid al-Haram das Ziel einer jahrzehntelang ersehnten Pilgerreise, sei es im Rahmen der großen Pilgerfahrt Hadsch oder während der kleineren Umrah. Offizielle Stellen wie das saudische Hajj- und Umrah-Ministerium betonen, dass jährlich Millionen Gläubige aus mehr als 180 Ländern hier zusammenkommen – Zahlen, die auch von internationalen Agenturen wie Reuters in regelmäßigen Berichten zum Pilgerbetrieb bestätigt werden.
Die Atmosphäre im Inneren ist einzigartig: 24 Stunden am Tag herrscht Bewegung, Gebet und Rezitation. Der große Innenhof mit der Kaaba, die mehrstöckigen Gebetshallen, die hellen Marmorböden und die Reihe hoher Minarette lassen die Moschee eher wie eine eigene Stadt in der Stadt wirken. Trotz moderner Erweiterungsbauten bleibt der Eindruck einer sakralen, jahrtausendealten Tradition, die bis in die Frühzeit des Islams zurückreicht.
Geschichte und Bedeutung von Al-Masjid al-Haram
Über die Anfänge des Heiligtums in Mekka berichten islamische Überlieferungen, die von den wichtigsten internationalen Institutionen zum Islam, darunter die Encyclopaedia Britannica und Darstellungen der Deutschen Welle (DW), zusammenfassend wiedergegeben werden: Demnach geht der Ursprung der Kaaba auf den Propheten Ibrahim (Abraham) und seinen Sohn Ismail zurück, die den Bau als Haus für die Verehrung des einen Gottes errichtet haben sollen. Die heutige Al-Haram-Moschee entwickelte sich im Laufe von Jahrhunderten um dieses zentrale Heiligtum herum.
Historisch gesicherte Angaben zeigen, dass schon in vorislamischer Zeit Pilger nach Mekka kamen. Mit dem Auftreten des Propheten Mohammed im 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung wird Mekka zum Zentrum des neu entstehenden Islams. Nach der Eroberung Mekkas durch Mohammed und seine Gefährten wurde die Kaaba von ihren damaligen Götzenbildern befreit und dem monotheistischen Gottesdienst gewidmet. Wissenschaftliche Darstellungen, etwa in Beiträgen von BBC und UNESCO-nahen Publikationen, verorten diese Ereignisse in den Jahren um 630 n. Chr.
Unter den frühen Kalifen und späteren muslimischen Dynastien wurde die Moschee mehrfach erweitert und umgebaut. Berichte aus Fachpublikationen, darunter die Encyclopaedia of Islam sowie der deutsche Reiseführerverlag Marco Polo in seinen Hintergrundtexten zu Saudi-Arabien, zeigen, dass insbesondere unter den Umayyaden, Abbasiden, Mamluken und Osmanen bedeutende Baumaßnahmen stattfanden. Die charakteristischen osmanischen Säulenreihen und einige der älteren Minarette gehen auf Bauphasen zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert zurück.
Im 20. und 21. Jahrhundert erlebte Al-Masjid al-Haram eine nie dagewesene Ausweitung. Die saudische Regierung ließ die Kapazitäten Schritt für Schritt massiv vergrößern, um den stetig wachsenden Pilgerströmen gerecht zu werden. Laut wiederkehrenden Berichten der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur SPA und unabhängiger Medien wie der Deutschen Welle wurden die Flächen im Laufe der Jahrzehnte auf mehrere Hunderttausend Quadratmeter erweitert; Milliardeninvestitionen flossen in neue Flügel, zusätzliche Stockwerke, Rolltreppen und Klimaanlagen.
Religionswissenschaftler, die in deutschen Medien zu Wort kommen, wie etwa Expert:innen, die in der „Süddeutschen Zeitung“ oder in der „Zeit“ zum Hadsch befragt wurden, heben hervor, dass die Bedeutung von Al-Haram-Moschee Mekka weit über den Pilgerakt hinausgeht. Die Moschee verkörpert das Ideal der Einheit der Umma, der weltweiten Gemeinschaft aller Muslime, die unabhängig von Herkunft, Sprache oder Kultur an diesem Ort zusammenkommen.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist Al-Haram-Moschee Mekka ein komplexes Ensemble, das sich über viele Bauphasen hinweg entwickelt hat. Die offizielle Verwaltung der Heiligen Moscheen in Mekka und Medina, die General Presidency for the Affairs of the Two Holy Mosques, stellt in ihren Veröffentlichungen heraus, dass das heutige Erscheinungsbild eine Kombination aus historischen Strukturen und hochmoderner Infrastruktur ist. Der ADAC Reiseführer und GEO-Sonderhefte zum Thema Pilgerreisen beschreiben die Moschee als „gigantischen Sakralbau“, dessen Dimensionen die vieler europäischer Dome weit übertreffen.
Zu den auffälligsten Elementen zählen die zahlreichen Minarette, die sich über die Moschee erheben. Verschiedene Quellen, darunter BBC-Reportagen und saudische Regierungsinformationen, berichten von einer hohen Anzahl an Minaretten, die über die Jahrzehnte hinweg im Zuge von Erweiterungen ergänzt wurden. Die genaue Anzahl kann sich durch laufende Bauprojekte verändern, weswegen seriöse Reiseführer zunehmend zeitlose Formulierungen verwenden und eher von einer „Wald aus Minaretten“ sprechen als von fixen Zahlen.
Die Kaaba bildet das geometrische und geistige Zentrum der gesamten Anlage. Sie ist mit einem schwarzen Brokat-Tuch, der sogenannten „Kiswah“, verhüllt, auf dem goldene Koranverse eingestickt sind. Jedes Jahr wird dieses Tuch in einem rituellen Akt ersetzt – ein Vorgang, über den sowohl saudische Medien als auch internationale Nachrichtenagenturen wie AFP und AP regelmäßig berichten. Die hohe Symbolkraft der Kaaba macht sie für Muslime weltweit zu einem Identifikationspunkt, gleichzeitig ist sie für Nicht-Muslime nur über Bilder zugänglich, da der Zutritt zur Heiligen Moschee Gläubigen vorbehalten ist.
Ein weiterer markanter Punkt ist der sogenannte „Schwarze Stein“ (al-Hadschar al-aswad), der in einer Ecke der Kaaba eingemauert ist. Religiöse Überlieferungen und Darstellungen etwa in der Encyclopaedia Britannica beschreiben den Stein als besonders verehrt; Pilger versuchen, ihn zu berühren oder zu küssen. Aus Gründen der Sicherheit und des Besucherflusses ist dies aber wegen des großen Andrangs nicht immer möglich.
Die Innenräume von Al-Masjid al-Haram sind geprägt von weißem oder hellen Marmor, hohen Säulen und Bögen, kunstvollen Lampen und dezenten, aber klar erkennbaren Ornamenten im Stil islamischer Kunst. Deutsche Kunsthistoriker, die in Fachmagazinen und Kulturprogrammen von ARD und ZDF zu Wort kommen, betonen, dass der Schmuck relativ zurückhaltend bleibt; die Wirkung entsteht eher durch die räumliche Weite, Wiederholung der Formen und den Rhythmus der Bögen und Säulen als durch üppige figürliche Darstellungen, die im Islam ohnehin unüblich sind.
Technisch ist die Moschee ein Hochleistungsbauwerk: Klimaanlagen, Belüftungssysteme, fein abgestimmte Lautsprecheranlagen und eine ausgefeilte Beleuchtung sorgen dafür, dass auch bei großer Hitze und dichtem Gedränge Gebete geordnet stattfinden können. In Dokumentationen von Sendern wie Al Jazeera und Deutsche Welle wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass die Steuerung der Menschenströme und die Sicherheit während Hadsch und Ramadan zu den größten logistischen Herausforderungen weltweit zählen.
Rund um die Moschee entstand in den letzten Jahren ein ganzer Ring aus Hochhäusern, Hotels und Einkaufszentren. Besonders auffällig sind die Abraj-Al-Bait-Türme mit dem weithin sichtbaren Uhrturm, von dem aus man auf die Dachflächen der Moschee blicken kann. Diese starke Verdichtung und Kommerzialisierung wird in internationalen Medien immer wieder kritisch diskutiert, etwa in Beiträgen der „New York Times“, der BBC und europäischer Zeitungen, die den Kontrast zwischen moderner Großprojekten und dem historischen Pilgerort hervorheben.
Al-Haram-Moschee Mekka besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Mekka liegt im Westen von Saudi-Arabien, rund 70 km östlich der Küstenstadt Dschidda am Roten Meer. Für Reisende aus Deutschland ist Dschidda (Flughafen King Abdulaziz International) meist das wichtigste Drehkreuz. Große deutsche Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) bieten – teils saisonal, teils über Umsteigeverbindungen mit internationalen Airlines – Flüge mit Zwischenstopp im Nahen Osten oder direkt nach Saudi-Arabien an. Reiseführer und Fluggesellschaften geben als grobe Richtzeit für Verbindungen ab Deutschland nach Saudi-Arabien etwa 5 bis 7 Stunden reine Flugzeit an, abhängig von Route und Zwischenstopps. Von Dschidda aus ist Mekka per Straße über moderne Autobahnen in rund einer Stunde erreichbar; Busse, Taxis und organisierte Transfers werden von Pilgeragenturen genutzt. Zusätzlich wurde in den letzten Jahren die Hochgeschwindigkeitsbahn Haramain High-Speed Railway zwischen Dschidda, Mekka und Medina entwickelt, über die internationale Medien wie Reuters und BBC ausführlich berichteten. - Zutritt nur für Muslime
Ein entscheidender Punkt für Leser:innen in Deutschland: Mekka und damit die Al-Haram-Moschee sind ausschließlich Muslimen zugänglich. Die saudischen Behörden kontrollieren dies streng; Zufahrtsstraßen zur Stadt sind entsprechend gekennzeichnet. Diese Regelung wird etwa vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sowie von der Deutschen Welle klar hervorgehoben. Nicht-muslimische Reisende können die Stadt nicht besuchen und sollten dies bei der Reiseplanung berücksichtigen. - Öffnungszeiten
Die Al-Masjid al-Haram ist als zentrale Pilgerstätte im Grundsatz rund um die Uhr geöffnet. Während der Hochzeiten des Pilgerbetriebs – vor allem während des Hadsch und im Ramadan – kann der Zugang aus Sicherheitsgründen zeitweise auf bestimmte Bereiche beschränkt werden oder es werden Besucherströme gelenkt. Offizielle Angaben weisen darauf hin, dass sich organisatorische Details ändern können. Daher gilt: Öffnungszeiten und Zugangsbeschränkungen können variieren – aktuelle Informationen sollten direkt bei der Verwaltung der Al-Haram-Moschee Mekka oder über autorisierte Pilgeragenturen eingeholt werden. - Eintritt
Für den Besuch der Moschee als Ort des Gebets wird kein klassischer Eintritt erhoben. Kosten entstehen in der Regel durch Visa, Pilgerpakete, Transport, Unterkunft und Serviceleistungen von Reiseanbietern. Exakte Preisangaben variieren stark je nach Saison, Reisezeitraum und gebuchtem Paket und werden daher von seriösen Quellen meist nur beispielhaft genannt. Deutschsprachige Ratgeber, etwa von islamischen Gemeinden in Deutschland oder im ADAC-Reisemagazin, empfehlen, Angebote sorgfältig zu vergleichen und darauf zu achten, dass Reiseveranstalter offiziell für Hadsch- und Umrah-Reisen zugelassen sind. - Beste Reisezeit
Saudi-Arabien hat ein heißes Wüstenklima. In Mekka liegen die Temperaturen vor allem im Sommer deutlich über 40 °C. Viele Pilgerprogramme aus Europa versuchen, die großen Hitzeperioden – soweit mit dem islamischen Kalender vereinbar – zu meiden. Die eigentliche Hadsch-Saison ist durch den islamischen Mondkalender festgelegt und verschiebt sich gegenüber dem gregorianischen Kalender jedes Jahr um etwa 10 bis 11 Tage. Der kleinere Pilgerakt Umrah ist hingegen grundsätzlich das ganze Jahr über möglich, außerhalb der Hadsch-Zeit ist der Andrang oft etwas geringer. Reiseführer wie Marco Polo und der „Lonely Planet“ empfehlen, nach Möglichkeit mildere Perioden zu wählen und Gebete in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden einzuplanen, um die größte Hitze zu umgehen. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleiderordnung, Fotografieren
In Mekka und speziell rund um die Al-Haram-Moschee wird Arabisch gesprochen. Englisch ist in Hotels, bei Pilgeragenturen und vielen Serviceeinrichtungen verbreitet; deutschsprachiges Personal ist eher selten. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, grundlegende religiöse Begriffe auf Arabisch zu kennen und sich vor der Reise über die Abläufe der Rituale zu informieren – viele muslimische Gemeinden in Deutschland bieten dazu Seminare an.
Saudi-Arabien nutzt die Landeswährung Riyal (SAR). In touristisch und religiös geprägten Zentren wie Mekka sind Kreditkarten weit verbreitet, insbesondere in Hotels, Einkaufszentren und größeren Geschäften. Kleinere Beträge und Straßenstände werden jedoch oft weiterhin in bar beglichen. Deutsche Girocards werden nicht überall akzeptiert; Visa- und Mastercard-Kreditkarten sind üblicher. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay setzt auf die hinterlegte Kreditkarte und wird zunehmend angeboten. Reiseführer empfehlen, immer etwas Bargeld mitzuführen, aber aus Sicherheitsgründen keine hohen Summen am Körper zu tragen.
Trinkgeld ist in Saudi-Arabien üblich, aber nicht zwingend vorgeschrieben. In Restaurants sind 10 bis 15 % verbreitet, oft wird Service bereits auf der Rechnung ausgewiesen. Hotelpersonal, Kofferträger und Fahrer freuen sich über kleine Beträge. Bei religiösen Dienstleistungen, etwa freiwilliger Unterstützung durch Helfer, sollte diskret und respektvoll vorgegangen werden.
Die Kleiderordnung ist für die Al-Haram-Moschee besonders streng, da sie ein heiliger Ort ist. Für den Hadsch und die Umrah ist der vorgeschriebene Pilgerkleidungsstil (Ihram) zu tragen, dessen Regeln islamische Institutionen in Deutschland detailliert erklären. Generell gilt: Schulter und Knie müssen bedeckt sein, Kleidung soll weit, sauber und respektvoll sein. Frauen tragen ein Kopftuch, viele entscheiden sich für lange Abaya-Gewänder. Deutsche Medien wie die Deutsche Welle raten, sich vor der Reise mit vertrauenswürdigen religiösen Autoritäten über Details zu beraten.
Fotografieren ist in der Moschee grundsätzlich nur eingeschränkt und vor allem mit Rücksicht auf andere Pilger zulässig. Offizielle Stellen betonen immer wieder, dass Gebet und Spiritualität im Vordergrund stehen sollen. Viele Pilger machen zwar Fotos oder kurze Videos, doch es ist wichtig, keine Menschen gegen ihren Willen zu fotografieren und während der rituellen Handlungen möglichst auf das Smartphone zu verzichten. - Einreisebestimmungen und Gesundheit
Für deutsche Staatsbürger gelten besondere Einreisebestimmungen für Hadsch- und Umrah-Reisen, die von den saudischen Behörden regelmäßig angepasst werden. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass Reisende zwingend die jeweils aktuellen Visa-Regeln, Impfanforderungen und organisatorischen Vorgaben beachten müssen. Gesundheitsbehörden und Reiseversicherer empfehlen, vor einer Pilgerreise medizinischen Rat einzuholen, ausreichenden Sonnenschutz zu nutzen und auf eine gute Flüssigkeitszufuhr zu achten. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. - Zeitzone
Saudi-Arabien liegt ganzjährig in der Arabischen Standardzeit (AST), die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) in der Regel um zwei Stunden voraus ist. Wenn in Deutschland 12:00 Uhr Mittag ist, ist es in Mekka etwa 14:00 Uhr. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit bleibt der Zeitunterschied in der Praxis ähnlich, da Saudi-Arabien keine Zeitumstellung vornimmt.
Warum Al-Masjid al-Haram auf jede Mekka-Reise gehört
Für muslimische Reisende aus Deutschland ist die Al-Haram-Moschee Mekka der Kern jeder Reise nach Saudi-Arabien. Viele Pilger bereiten sich über Jahre auf diesen Moment vor: das erste Betreten des Moscheebereichs, der erste Blick auf die Kaaba, das gemeinsame Gebet Schulter an Schulter mit Gläubigen aus der ganzen Welt. Religionswissenschaftliche Studien, die etwa in deutschen Universitätsverlagen erschienen sind, beschreiben diesen Augenblick als tief prägendes Erlebnis, das Biografien verändert.
Die Rituale der Umrah – der rituellen Umrundung der Kaaba (Tawaf), das Gehen zwischen den Hügeln Safa und Marwa (Sa'i) und das Schneiden oder Rasieren der Haare – werden von Fachinstituten wie dem König-Fahd-Zentrum für Pilgerforschung in Mekka und islamischen Verbänden in Europa detailliert erläutert. Für viele Pilger aus Deutschland entsteht durch die Kombination aus innerer Vorbereitung, physischer Anstrengung und der Begegnung mit Millionen anderer Menschen ein starkes Gefühl von Demut und Verbundenheit.
Neben der Moschee selbst gibt es in und um Mekka weitere religiöse Stätten, die während des Hadsch eine wichtige Rolle spielen – etwa die Ebene von Arafat, Muzdalifah oder die Säulen in Mina, an denen symbolisch der Teufel gesteinigt wird. Für eine klassische religiöse Reise ist die Al-Masjid al-Haram jedoch eindeutig das Herzstück, an das die übrigen Stationen anknüpfen. Reiseführer und islamische Organisationen in Deutschland empfehlen, genug Zeit für wiederholte Besuche der Moschee einzuplanen, um die Atmosphäre zu unterschiedlichen Tageszeiten zu erleben.
Für Nicht-Muslime wird die Al-Haram-Moschee zwar auf absehbare Zeit ein Ort bleiben, der nur über Medien vermittelt wahrgenommen werden kann. Gleichwohl bezeichnen Kulturmagazine wie GEO oder National Geographic die Moschee und die sie umgebende Stadt immer wieder als ein Schlüsselverständnis für globale Religion, Migration und kulturellen Austausch: Die Massenbewegungen während des Hadsch, die logistischen Dimensionen und die wirtschaftlichen Effekte wirken weit über Saudi-Arabien hinaus.
Für Leserinnen und Leser in Deutschland kann die Auseinandersetzung mit Al-Masjid al-Haram dazu beitragen, muslimische Nachbarn, Kolleg:innen oder Freunde besser zu verstehen – insbesondere, wenn diese von ihrer Pilgerfahrt erzählen oder religiöse Pflichten planen. Schulen, Volkshochschulen und Medien in Deutschland greifen die Bedeutung der Heiligen Moschee immer wieder in Bildungsformaten auf, etwa wenn es um die fünf Säulen des Islams oder den Ablauf des Hadsch geht.
Al-Haram-Moschee Mekka in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
Digitale Medien haben den Blick auf Al-Masjid al-Haram grundlegend verändert. Über Livestreams, Videos und Fotos können heute auch Menschen, die nie nach Mekka reisen werden, die Atmosphäre dieser einzigartigen Moschee zumindest ansatzweise miterleben. Zugleich warnen Religionsgelehrte in Beiträgen deutscher und internationaler Medien davor, den spirituellen Kern der Pilgerfahrt hinter Selfies und Social-Media-Inszenierungen zurücktreten zu lassen.
Al-Haram-Moschee Mekka — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Al-Haram-Moschee Mekka
Wo liegt die Al-Haram-Moschee Mekka genau?
Die Al-Haram-Moschee Mekka befindet sich im Zentrum der Stadt Mekka im Westen Saudi-Arabiens, etwa 70 km östlich der Hafenstadt Dschidda am Roten Meer. Sie liegt in einem Talkessel, umgeben von Bergen und modernen Hochhäusern, und bildet den Kern des Heiligen Bezirks von Mekka.
Warum ist Al-Masjid al-Haram für Muslime so wichtig?
Al-Masjid al-Haram ist die wichtigste Moschee des Islams, weil sie die Kaaba beherbergt. Die Kaaba gilt als das „Haus Gottes“, und alle Muslime richten ihr Gebet weltweit in ihre Richtung aus. Außerdem findet hier der Hadsch statt, eine der fünf Säulen des Islams, zu der jeder Muslim, der gesundheitlich und finanziell dazu in der Lage ist, einmal im Leben aufgerufen ist.
Können Nicht-Muslime die Al-Haram-Moschee besuchen?
Nein, Nicht-Muslime dürfen die Stadt Mekka und damit die Al-Haram-Moschee nicht betreten. Diese Regel ist in Saudi-Arabien gesetzlich festgelegt und wird auch international, etwa vom Auswärtigen Amt, klar kommuniziert. Nicht-Muslimen bleiben daher nur Bilder, Videos und Berichte von Gläubigen als Zugang zu diesem Ort.
Wie lange dauert die Anreise aus Deutschland nach Mekka?
Reisende aus Deutschland fliegen in der Regel von Flughäfen wie Frankfurt, München oder Berlin mit einer oder mehreren Umstiegen nach Saudi-Arabien, typischerweise nach Dschidda oder Medina. Je nach Verbindung beträgt die reine Flugzeit etwa 5 bis 7 Stunden, hinzu kommen Transfer- und Wartezeiten. Von Dschidda nach Mekka dauert die Weiterreise mit Auto, Bus oder Zug etwa eine Stunde.
Wann ist die beste Zeit, um Al-Masjid al-Haram zu besuchen?
Die Pilgerfahrt Hadsch ist an feste Termine des islamischen Mondkalenders gebunden, die sich jedes Jahr verschieben. Die Umrah kann grundsätzlich ganzjährig durchgeführt werden. Viele Reisende aus gemäßigten Klimazonen bevorzugen Zeiten, in denen die Temperaturen in Mekka etwas niedriger sind, etwa in den kühleren Monaten. Unabhängig davon sollten Pilger Hitze, große Menschenmengen und die eigenen gesundheitlichen Voraussetzungen bei der Wahl des Reisezeitpunkts berücksichtigen.
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