Altstadt Montreal: Warum Vieux-Montreal Reisende aus Deutschland verzaubert
28.05.2026 - 06:06:06 | ad-hoc-news.deEnge Kopfsteinpflastergassen, französische Fassaden wie aus einem anderen Jahrhundert und dahinter die glitzernde Skyline einer nordamerikanischen Metropole: In der Altstadt Montreal, dem historischen Viertel Vieux-Montreal (sinngemÀà âAlt-Montrealâ auf Französisch), treffen sich Europa und Nordamerika auf engstem Raum. Wer hier durch die StraĂen schlendert, spĂŒrt den Duft von frischem Kaffee, hört Französisch und Englisch im Wechsel und steht zugleich mitten in einer der lebendigsten GroĂstĂ€dte Kanadas.
Altstadt Montreal: Das ikonische Wahrzeichen von Montreal
Die Altstadt Montreal ist das historische Herz der Millionenmetropole Montreal in der Provinz QuĂ©bec. Hier, direkt am Sankt-Lorenz-Strom, entstand im 17. Jahrhundert die erste dauerhafte französische Siedlung, aus der sich die heutige GroĂstadt entwickelt hat. Bis heute ist Vieux-Montreal ein Symbol fĂŒr die frankokanadische IdentitĂ€t QuĂ©becs und gleichzeitig eine der wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten Kanadas.
FĂŒr Reisende aus Deutschland wirkt dieses Viertel auf den ersten Blick erstaunlich vertraut: Die Architektur erinnert an französische HafenstĂ€dte, an StraĂenzĂŒge in Bordeaux oder La Rochelle, wĂ€hrend die Dimension der Stadt und die moderne Skyline klar nordamerikanisch sind. Dieser Kontrast macht die Altstadt Montreal zu einem besonderen Erlebnis â sie verbindet historische AtmosphĂ€re mit einem lebendigen, kreativen Stadtleben.
Entlang der Uferpromenade von Vieux-Port, dem alten Hafen, öffnen sich weite Blicke auf den Sankt-Lorenz-Strom. Im Sommer spazieren Einheimische und Besucher an den Kais entlang, fahren mit dem Riesenrad oder setzen sich in eines der vielen CafĂ©s. Im Winter verwandelt sich das Viertel in eine stimmungsvolle Kulisse mit Lichterinstallationen, Eislaufbahnen und winterlichen MĂ€rkten. FĂŒr viele gilt die Altstadt als emotionaler Mittelpunkt der Stadt â vergleichbar mit der Bedeutung, die der Kölner Altstadt oder dem Altmarkt in Dresden fĂŒr deutsche StĂ€dte zukommt.
Geschichte und Bedeutung von Vieux-Montreal
Die Geschichte von Vieux-Montreal ist eng mit der Kolonialisierung Nordamerikas durch Frankreich verbunden. In der ersten HĂ€lfte des 17. Jahrhunderts grĂŒndeten französische Siedler an dieser Stelle einen Handelsposten, der vor allem dem Pelzhandel diente. Aus diesem kleinen befestigten Ort entwickelte sich allmĂ€hlich eine Stadt, die zunĂ€chst Ville-Marie genannt wurde und spĂ€ter den Namen Montreal erhielt.
Ăber die Jahrhunderte war die Altstadt Zentrum von Handel, Verwaltung und Religion. Kirchen, Klöster, HandelshĂ€user und LagergebĂ€ude entstanden dicht beieinander. Der alte Hafen diente als wichtiger Umschlagplatz fĂŒr Waren, die ĂŒber den Atlantik kamen oder den Sankt-Lorenz-Strom hinauf in Richtung der GroĂen Seen transportiert wurden. Im 18. und 19. Jahrhundert verĂ€nderte sich die politische Zugehörigkeit: Aus der französischen Kolonie wurde nach Konflikten und VertrĂ€gen eine britische Kolonie, und schlieĂlich entwickelte sich Kanada zum eigenstĂ€ndigen Staat. Die wechselnde Herrschaft prĂ€gte auch das Stadtbild von Vieux-Montreal â französische und britische EinflĂŒsse sind bis heute sichtbar.
Im 19. Jahrhundert verlagerte sich das wirtschaftliche Zentrum Montreals nach und nach in andere Stadtteile. Die Altstadt verlor zeitweise an Bedeutung, blieb aber das historische GedĂ€chtnis der Stadt. Im 20. Jahrhundert setzte eine Phase der Bewusstwerdung ein: BĂŒrgerinitiativen, Historiker und StĂ€dteplaner erkannten den kulturellen Wert des Viertels. SchutzmaĂnahmen und Restaurierungsprogramme wurden beschlossen, um die historischen GebĂ€ude zu erhalten und zugleich neues Leben in die Altstadt zu bringen.
Heute gilt Vieux-Montreal als eines der am besten erhaltenen historischen Stadtviertel Nordamerikas mit starkem europĂ€ischen Charakter. Offizielle Tourismusorganisationen auf kommunaler und provinzieller Ebene prĂ€sentieren das Viertel als SchlĂŒsselattraktion fĂŒr Montreal und fĂŒr ganz QuĂ©bec. Kulturinstitutionen betonen, dass Vieux-Montreal eine zentrale Rolle spielt, um die französisch geprĂ€gte Geschichte Kanadas zu verstehen und die komplexe IdentitĂ€t des Landes nachzuvollziehen.
FĂŒr deutsche Reisende eröffnet dieser Ort einen direkten Blick auf die Kolonialgeschichte, die lange Zeit aus europĂ€ischer Sicht vor allem mit Frankreich und GroĂbritannien verbunden wurde. In der Altstadt Montreal lĂ€sst sich eine nordamerikanische Perspektive auf diese Epoche erleben â in StraĂennamen, in historischen Kirchenschiffen und in GebĂ€uden, die teils Ă€lter sind als viele bekannte SehenswĂŒrdigkeiten in westdeutschen GroĂstĂ€dten.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Die architektonische Vielfalt von Vieux-Montreal ist einer der GrĂŒnde, warum das Viertel so eindrucksvoll wirkt. Auf relativ engem Raum finden sich GebĂ€ude aus mehreren Jahrhunderten, die von unterschiedlichen Stilrichtungen geprĂ€gt sind â von schlichten SteinhĂ€usern der frĂŒhen Kolonialzeit bis zu reprĂ€sentativen Fassaden aus dem 19. Jahrhundert.
Typisch fĂŒr die Altstadt sind mehrgeschossige SteinhĂ€user mit MansarddĂ€chern, die stark an französische Bauformen erinnern. Viele dieser HĂ€user dienten frĂŒher als Handelsniederlassungen und Lager, heute sind darin Boutiquen, DesignlĂ€den, Galerien, Restaurants und kleine Hotels untergebracht. Im Vergleich zu nordamerikanischen InnenstĂ€dten mit ĂŒberwiegend modernen Glas- und Stahlbauten wirkt das Viertel deutlich europĂ€ischer und fuĂlĂ€ufiger â ein Grund, warum es gerade fĂŒr Besucher aus Deutschland so angenehm zu erkunden ist.
Zu den ikonischen Bauwerken der Altstadt zÀhlen insbesondere mehrere Kirchen und öffentliche GebÀude, die das Stadtbild prÀgen. Besonders bekannt ist die Basilika Notre-Dame de Montréal, die am Rande von Vieux-Montreal steht und mit ihrer neogotischen Fassade und dem opulenten Innenraum zu den bedeutendsten Sakralbauten der Stadt gehört. Ihr Innenraum ist reich mit Holzschnitzereien, farbiger Malerei und zahlreichen Details ausgestattet, die an westeuropÀische Kathedralen erinnern.
Daneben fallen die historischen PlĂ€tze auf, etwa der Place dâArmes mit seiner Blickachse auf die Basilika und die umliegenden historischen GebĂ€ude. Die PlatzrĂ€ume sind bewusst gestaltet und bilden ein Ensemble aus Sakralarchitektur, frĂŒheren Bank- und HandelshĂ€usern sowie spĂ€teren GeschĂ€ftsgebĂ€uden aus dem 19. Jahrhundert. Dieses Nebeneinander zeigt die Entwicklung vom religiös dominierten GrĂŒndungsort zum wirtschaftlichen Zentrum einer wachsenden Kolonialstadt.
Ein weiteres Merkmal von Vieux-Montreal ist die Verbindung von Altstadt und Wasser. Der alte Hafenbereich Vieux-Port wurde im 20. Jahrhundert umgestaltet und ist heute ein innerstĂ€dtisches Freizeit- und Kulturareal. Dort finden sich Museen, VeranstaltungsflĂ€chen, GrĂŒnflĂ€chen, eine Uferpromenade und verschiedene Attraktionen. Die Sicht auf die Silhouette der Altstadt mit den KirchtĂŒrmen und historischen Fassaden vor der Kulisse des Stroms gehört zu den Bildmotiven, die in Reiseartikeln und BildbĂ€nden ĂŒber Montreal besonders hĂ€ufig verwendet werden.
Kulturelle Institutionen wie Museen, Galerien und historische HĂ€user ergĂ€nzen den architektonischen Rahmen. In der Altstadt sind mehrere Einrichtungen angesiedelt, die sich der Geschichte Montreals, der Kultur QuĂ©becs und der Kunst widmen. FĂŒr Besuchende aus Deutschland ergibt sich damit die Möglichkeit, durch wenige Gehminuten sowohl die bauliche als auch die museale Seite der Stadtgeschichte zu erleben.
Immer wieder wird Vieux-Montreal auch als BĂŒhne fĂŒr Kunst im öffentlichen Raum genutzt. Installationen, Lichtprojektionen und saisonale Events schaffen eine dynamische AtmosphĂ€re, in der historische Mauern zum Hintergrund zeitgenössischer Kultur werden. Dieses Zusammenspiel sorgt dafĂŒr, dass das Viertel keineswegs nur wie ein musealer Altstadtkern wirkt, sondern als lebendiger Teil einer modernen Metropole.
Altstadt Montreal besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Vieux-Montreal liegt sĂŒdöstlich des modernen Stadtzentrums von Montreal, direkt am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms und ist fuĂlĂ€ufig von Downtown aus erreichbar. FĂŒr Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel per Flug nach MontrĂ©al-Trudeau International Airport. Von groĂen deutschen FlughĂ€fen wie Frankfurt (FRA), MĂŒnchen (MUC) oder teilweise auch Berlin (BER) werden â je nach Saison und Flugplan â Direkt- oder Umsteigeverbindungen ĂŒber gröĂere nordamerikanische oder europĂ€ische Drehkreuze angeboten. Die reine Flugzeit auf einer Direktverbindung liegt meist in der GröĂenordnung von etwa 7 bis 9 Stunden, abhĂ€ngig von Route und Windbedingungen. Vom Flughafen fĂŒhrt ein Airportbus und es bestehen Taxi- und Shuttleverbindungen in die Innenstadt, von der aus die Altstadt bequem mit der MĂ©tro oder zu FuĂ erreichbar ist. - Ăffnungszeiten
Vieux-Montreal ist ein offenes Stadtviertel, das grundsĂ€tzlich rund um die Uhr zugĂ€nglich ist. Einzelne Attraktionen wie Kirchen, Museen, Ausstellungen, Shops und Restaurants haben jedoch jeweils eigene Ăffnungszeiten, die je nach Saison und Wochentag variieren können. Es empfiehlt sich, die aktuellen Ăffnungszeiten direkt bei den jeweiligen Einrichtungen oder ĂŒber die offizielle Tourismusinformation von Montreal zu prĂŒfen, insbesondere bei Besuchen in der Nebensaison oder an Feiertagen. - Eintritt
Der Zugang zu den StraĂen und PlĂ€tzen der Altstadt ist kostenlos. FĂŒr bestimmte SehenswĂŒrdigkeiten, etwa KirchenfĂŒhrungen, Museen oder spezielle Ausstellungen, können EintrittsgebĂŒhren anfallen. Diese Preise unterscheiden sich je nach Institution und Angebot und werden regelmĂ€Ăig angepasst. Zur Orientierung ist es sinnvoll, einige Euro fĂŒr Eintritte und FĂŒhrungen einzuplanen und die genauen Tarife vor der Reise auf den offiziellen Seiten der jeweiligen Einrichtungen zu recherchieren. Da sich Wechselkurse zwischen Euro (âŹ) und kanadischem Dollar (CAD) laufend Ă€ndern, sollte vor Reisebeginn ein aktueller Kursabgleich erfolgen. - Beste Reisezeit
Montreal erlebt ausgeprĂ€gte Jahreszeiten. Der Sommer ist meist warm und bietet lange Tage, hĂ€ufige Veranstaltungen und ein reges Leben auf den StraĂen und in den CafĂ©s der Altstadt. Im FrĂŒhling und Herbst können milde Temperaturen mit farbigen Laub- und BlĂŒtenszenen kombiniert werden, wobei das Wetter teils wechselhaft ist. Der Winter ist oft kalt mit deutlichen Minusgraden, Schnee und Eis, verleiht der Altstadt aber einen besonderen Reiz, insbesondere bei Beleuchtungen und winterlichen Events. FĂŒr viele Reisende aus Deutschland sind spĂ€te FrĂŒhjahrsmonate und der FrĂŒhsommer attraktiv, wenn die AuĂengastronomie erwacht und dennoch nicht die höchste Hochsaison erreicht ist. GrundsĂ€tzlich lohnt ein Besuch ganzjĂ€hrig; entscheidend ist die persönliche Vorliebe zwischen sommerlicher Lebendigkeit und winterlicher AtmosphĂ€re. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
Montreal liegt in der mehrheitlich französischsprachigen Provinz QuĂ©bec. In der Altstadt Montreal wird ĂŒberwiegend Französisch gesprochen, doch sind auch Englischkenntnisse weit verbreitet, insbesondere in der Gastronomie, im Handel und im Tourismusbereich. Deutsch wird nur vereinzelt verwendet, daher sind Grundkenntnisse in Englisch hilfreich.
Bei der Bezahlung sind Kreditkarten sehr gĂ€ngig; in Restaurants, Hotels, GeschĂ€ften und bei vielen Attraktionen werden internationale Karten wie Visa und Mastercard ĂŒblicherweise akzeptiert. Bargeld in kanadischen Dollar ist dennoch sinnvoll, etwa fĂŒr kleinere BetrĂ€ge oder Trinkgelder. Mobile Payment-Dienste sind in urbanen Gebieten verbreitet. In der Gastronomie ist Trinkgeld ĂŒblich; in Restaurants und Bars orientiert man sich hĂ€ufig an rund 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrages, sofern der Service nicht bereits automatisch berechnet wurde. In einfacheren CafĂ©s oder fĂŒr kleinere Dienstleistungen sind geringere BetrĂ€ge angemessen, je nach Zufriedenheit mit dem Service. - Einreisebestimmungen und Zeitverschiebung
FĂŒr deutsche StaatsbĂŒrger gelten fĂŒr Kanada eigene Einreise- und Visabestimmungen, die sich Ă€ndern können. Reisende sollten die jeweils aktuellen Hinweise, einschlieĂlich Regelungen zu elektronischen Einreisegenehmigungen, vor Reiseantritt beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. FĂŒr Ăsterreich und die Schweiz sind die AuĂenministerien der jeweiligen Staaten zustĂ€ndig. Montreal liegt in einer Zeitzone, die in der Regel mehrere Stunden hinter der MitteleuropĂ€ischen Zeit (MEZ/MESZ) zurĂŒckliegt. Dadurch kommt es zu einer deutlichen Zeitverschiebung, die bei der Reiseplanung, bei Ankunftszeiten und bei der Umstellung auf den neuen Tagesrhythmus zu berĂŒcksichtigen ist. - Gesundheit, Sicherheit und Versicherungen
FĂŒr Reisen nach Kanada sollten Besuchende aus Deutschland an eine ausreichende Auslandskrankenversicherung denken, da die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel keine umfassende Kostendeckung auĂerhalb Europas bietet. Eine entsprechende Police mit RĂŒcktransportoption ist empfehlenswert. Montreal gilt als vergleichsweise sichere GroĂstadt Nordamerikas, dennoch sind ĂŒbliche VorsichtsmaĂnahmen sinnvoll: Wertsachen sicher verstauen, auf Taschen achten und nachts wenig beleuchtete Bereiche meiden. In der Altstadt selbst ist durch touristische PrĂ€senz, Gastronomie und Kulturangebote meist viel Betrieb, besonders in der Hauptsaison. - Klima, Kleidung und Wege
Die Wege in Vieux-Montreal verlaufen ĂŒberwiegend ĂŒber Kopfsteinpflaster und alte Gehwege. Bequeme, rutschfeste Schuhe sind daher empfehlenswert, insbesondere bei NĂ€sse, wĂ€hrend des Winters oder bei lĂ€ngeren SpaziergĂ€ngen. Im Sommer sollten Sonnenschutz und leichte Kleidung eingeplant werden, wĂ€hrend im Winter warme, wetterfeste Jacken, MĂŒtzen, Handschuhe und rutschfestes Schuhwerk sinnvoll sind. Die Entfernungen innerhalb der Altstadt sind ĂŒberschaubar, sodass sich das Viertel sehr gut zu FuĂ erkunden lĂ€sst. Kombiniert mit der gut ausgebauten MĂ©tro eignet sich der Besuch der Altstadt ideal fĂŒr individuelle StadtspaziergĂ€nge.
Warum Vieux-Montreal auf jede Montreal-Reise gehört
Vieux-Montreal ist weit mehr als eine hĂŒbsche Kulisse. Wer Montreal verstehen möchte, kommt an diesem Viertel nicht vorbei. Hier wird erlebbar, wie sich französische Wurzeln, britische EinflĂŒsse und nordamerikanische Dynamik zu einer eigenen, unverwechselbaren IdentitĂ€t verbinden. FĂŒr deutsche Reisende, die hĂ€ufig mit europĂ€ischen AltstĂ€dten vertraut sind, eröffnet sich eine spannende Vergleichsperspektive: StraĂenzĂŒge wirken vertraut, doch Sprache, Kultur und urbane Umgebung schaffen ein neues Gesamtbild.
Ein Spaziergang durch die Altstadt fĂŒhrt vorbei an historischen PlĂ€tzen, sakralen Bauwerken, ehemaligen HandelshĂ€usern und modernen Kreativbetrieben. Unterwegs laden CafĂ©s, BĂ€ckereien, Schokoladenmanufakturen und Restaurants dazu ein, die frankokanadische KĂŒche mit französischen, nordamerikanischen und teils internationalen EinflĂŒssen zu probieren. FĂŒr viele Besuchende wird genau diese Mischung aus Esskultur, Architektur und maritimem Flair am Hafen zur prĂ€genden Erinnerung an Montreal.
Zugleich ist Vieux-Montreal ein idealer Ausgangspunkt, um weitere Stadtviertel zu entdecken: Downtown mit seinen HochhĂ€usern, der Hausberg Mont Royal mit Aussichtspunkten ĂŒber die Stadt oder die kreativen Quartiere mit Street Art und alternativer Kulturszene liegen nicht weit entfernt. Wer zentral wohnt oder seinen Aufenthalt in der Altstadt beginnt, hat kurze Wege zu anderen Highlights und profitiert von der guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Auch fĂŒr Familien, Paare oder Alleinreisende bietet die Altstadt eine passende Umgebung. Historische Themen lassen sich auf StadtfĂŒhrungen mit anschaulichen Geschichten verbinden, wĂ€hrend die Promenade am Wasser Raum fĂŒr SpaziergĂ€nge, Radtouren oder kurze Pausen mit Blick auf den Strom lĂ€sst. Im Vergleich zu rein modernen InnenstĂ€dten, die stark vom Autoverkehr geprĂ€gt sind, wirkt Vieux-Montreal deutlich fuĂgĂ€ngerfreundlicher und atmosphĂ€rischer.
Gerade aus deutscher Sicht, in der viele StĂ€dtereisen nach Paris, London oder Rom fĂŒhren, ist Montreal eine spannende ErgĂ€nzung: eine Stadt mit europĂ€ischer Note auf nordamerikanischem Boden. Die Altstadt Montreal ist dabei die komprimierte BĂŒhne, auf der diese besondere IdentitĂ€t am deutlichsten spĂŒrbar wird.
Altstadt Montreal in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke
In den sozialen Medien ist Vieux-Montreal ein hĂ€ufiges Fotomotiv: enge Gassen, farbige Fassaden, winterliche Lichter oder sommerliche StraĂenfeste erscheinen in zahllosen Feeds. Viele Reisende aus Europa teilen ihre EindrĂŒcke von der âeuropĂ€ischstenâ Ecke Montreals und zeigen, wie vielfĂ€ltig das Viertel im Tages- und Jahreszeitenverlauf wirkt. Wer eine Reise plant, kann sich in Bild- und Videoplattformen gut inspirieren lassen â sei es fĂŒr die Wahl der Reisezeit, der Unterkunft oder fĂŒr konkrete Fotospots.
Altstadt Montreal â Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
HĂ€ufige Fragen zu Altstadt Montreal
Wo liegt die Altstadt Montreal genau?
Die Altstadt Montreal, Vieux-Montreal, liegt sĂŒdöstlich der modernen Innenstadt direkt am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms. Sie grenzt an den historischen Hafenbereich Vieux-Port und ist von Downtown Montreal gut zu FuĂ oder mit der MĂ©tro erreichbar. FĂŒr Reisende aus Deutschland bietet sie sich als Ausgangspunkt fĂŒr StadtspaziergĂ€nge und Besichtigungen an.
Warum ist Vieux-Montreal historisch so wichtig?
Vieux-Montreal ist der Ort, an dem im 17. Jahrhundert die französische Siedlung gegrĂŒndet wurde, aus der sich die heutige Stadt Montreal entwickelte. Ăber lange Zeit war die Altstadt Zentrum von Handel, Verwaltung und religiösem Leben. Die erhaltenen GebĂ€ude und PlĂ€tze ermöglichen es, mehrere Epochen der Stadt- und Kolonialgeschichte â von französischer ĂŒber britische Herrschaft bis zur Entstehung des modernen Kanadas â auf engem Raum nachzuvollziehen.
Wie viel Zeit sollte man fĂŒr die Altstadt Montreal einplanen?
FĂŒr einen ersten Eindruck genĂŒgt ein halber Tag, um die wichtigsten PlĂ€tze, StraĂen und den Hafenbereich zu erkunden. Wer Museen besuchen, Kirchen besichtigen, in Ruhe essen und vielleicht eine FĂŒhrung mitmachen möchte, sollte mindestens einen ganzen Tag einplanen. Viele Reisende verteilen ihre Besuche ĂŒber mehrere Tage und kehren wegen der AtmosphĂ€re und der Gastronomie immer wieder nach Vieux-Montreal zurĂŒck.
Ist ein Besuch der Altstadt auch im Winter empfehlenswert?
Ja, ein Besuch der Altstadt Montreal im Winter kann besonders stimmungsvoll sein. Schnee, Lichterdekorationen und winterliche Veranstaltungen verleihen den historischen Gassen einen besonderen Reiz. Allerdings sollten Reisende aus Deutschland auf sehr kalte Temperaturen vorbereitet sein und entsprechend warme, wetterfeste Kleidung sowie rutschfeste Schuhe einplanen. Wer empfindlich auf KĂ€lte reagiert, könnte den spĂ€ten FrĂŒhling oder Sommer als angenehmere Reisezeit empfinden.
Welche Sprache wird in Vieux-Montreal hauptsÀchlich gesprochen?
Montreal liegt in der ĂŒberwiegend französischsprachigen Provinz QuĂ©bec. In Vieux-Montreal wird daher vor allem Französisch gesprochen. Englisch ist jedoch weit verbreitet, insbesondere im Tourismus- und Dienstleistungssektor. Deutschsprachige Reisende können sich mit Englisch in der Regel gut verstĂ€ndigen. Beschilderungen und Informationen sind hĂ€ufig zweisprachig, gelegentlich sogar mehrsprachig.
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