ArchÀologen melden am 22. Oktober Funde an den Memnonkolossen
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 13:43 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSNeue Funde im Tempelbereich
- Eine Àgyptisch-deutsche Mission meldete am 22. Oktober 2026 neue Funde an den Memnonkolossen.
- Drei Sekhmet-BĂŒsten und Sphinx-Fragmente sollen spĂ€ter an ihren ursprĂŒnglichen PlĂ€tzen gezeigt werden.
- Das Restaurierungsprojekt am Totentempel von Amenophis III. lÀuft seit 1998.
An den Memnonkolossen (Colossi of Memnon) in Luxor hat eine Àgyptisch-deutsche Mission am 22. Oktober 2026 neue archÀologische Funde gemeldet. Die Entdeckungen betreffen den angrenzenden Totentempel von Amenophis III. und geben Besuchern zusÀtzliche Einblicke in die lange Restaurierungsgeschichte des Ortes.
ArchÀologen melden am 22. Oktober neue Funde
Die laufenden Arbeiten brachten nach Angaben des Ă€gyptischen Tourismus- und Antikenministeriums groĂe Steine von zwei königlichen Sphinxfiguren ans Licht. Die Fragmente lagen hinter dem dritten Pylon des Tempels und zeigen Teile von Kopfschmuck, Bart und Halskette des dargestellten Königs.
AuĂerdem entdeckte die Mission drei BĂŒsten der Göttin Sekhmet aus schwarzem Granit. Sie stammen aus dem Bereich vor dem offenen Hof und aus der groĂen SĂ€ulenhalle. Hinzu kamen beschriftete Sandsteinblöcke mit Szenen zu Festen, ein kleines Granitbildnis eines Beamten sowie weitere SĂ€ulenbasen und Steinblöcke. Die Mitteilung des Ă€gyptischen Antikenministeriums nennt fĂŒr die beiden Sphinxfiguren eine LĂ€nge von etwa acht Metern.
Die gefundenen StĂŒcke werden gereinigt, stabilisiert und restauriert. Danach sollen sie mit bereits geborgenen Teilen zusammengefĂŒhrt und möglichst an ihren ursprĂŒnglichen PlĂ€tzen im Tempel wieder aufgestellt werden.
Der Tempel erklÀrt die Bedeutung der Memnonkolosse
Die beiden Sitzfiguren stehen am Westufer des Nils vor den Resten des Totentempels von Amenophis III. Der Herrscher lieĂ die Anlage im Zeitraum von 1390 bis 1353 vor Christus errichten. Sie war nach Angaben des World Monuments Fund etwa 100 Meter breit und 600 Meter lang.
Die neue Entdeckung passt zu dieser frĂŒheren Funktion des GelĂ€ndes. Zwischen dem dritten Pylon und dem SĂ€ulenhof verlief vermutlich der Beginn eines Prozessionswegs, an dem religiöse Feste begangen wurden. Die Sphinxfragmente markieren damit nicht nur zusĂ€tzliche EinzelstĂŒcke, sondern einen Bauteil, der den Aufbau der Tempelanlage verstĂ€ndlicher macht.
Die Restaurierung und Erforschung des Komplexes lĂ€uft seit 1998. Damals waren von dem einst groĂen Tempel vor allem die beiden Kolosse erhalten. Sie stellen Amenophis III. dar und blicken ĂŒber den Nil. Der World Monuments Fund beschreibt die Tempelanlage als einen Komplex mit Pylonen, Höfen, SĂ€ulenhalle und Heiligtum.
Neue FundstĂŒcke bleiben Teil der laufenden Restaurierung
FĂŒr Reisende verĂ€ndert die Meldung zunĂ€chst nicht den bekannten Anblick der beiden Kolosse. Die archĂ€ologischen Arbeiten finden im Tempelbereich hinter den Statuen statt, wo weitere Fragmente untersucht und fĂŒr eine spĂ€tere RĂŒckkehr an ihre ursprĂŒnglichen Standorte vorbereitet werden.
Memnonkolosse besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die neuen Funde wurden am 22. Oktober 2026 am Tempelbereich bei den Memnonkolossen im Westufer von Luxor bekanntgegeben.
- Besucher sehen vor allem die beiden Sitzfiguren; die neu entdeckten Sphinxteile und Sekhmet-BĂŒsten werden zunĂ€chst restauriert und sollen spĂ€ter im Tempelbereich zusammengefĂŒhrt werden.
- Die Anlage liegt am Westufer des Nils bei Luxor und gehört zum Umfeld des Totentempels von Amenophis III.
- Die Fundstelle umfasst eine groĂe SĂ€ulenhalle sowie Höfe und Pylone; dort gibt es laufende archĂ€ologische Arbeiten und unebene Bereiche.
- Die Amtssprache in Ăgypten ist Arabisch, die LandeswĂ€hrung ist das Ăgyptische Pfund.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Memnonkolosse: hÀufige Fragen
Was wurde am 22. Oktober 2026 an den Memnonkolossen entdeckt?
Eine Ă€gyptisch-deutsche Mission meldete Sphinxfragmente, drei Sekhmet-BĂŒsten, Inschriften, SĂ€ulenbasen und weitere Steinblöcke aus dem Tempelbereich.
Was hat sich an den Memnonkolossen geÀndert?
Die neuen Funde ergĂ€nzen das Wissen ĂŒber den Totentempel von Amenophis III. Die StĂŒcke werden restauriert und sollen spĂ€ter wieder im Tempelbereich aufgestellt werden.
Wo liegen die Memnonkolosse und wie kommt man hin?
Die beiden Statuen stehen am Westufer des Nils bei Luxor vor den Resten des Totentempels von Amenophis III. Sie sind Teil der Besichtigung der antiken StÀtten am Westufer.
