Ausgrabungen von Babylon: Wie das alte Weltwunder heute wirkt
20.05.2026 - 13:15:44 | ad-hoc-news.deFeiner Staub liegt in der Luft, der Wind streicht über lehmfarbene Mauern, irgendwo ruft ein Muezzin – und dazwischen tauchen die Ausgrabungen von Babylon aus der Ebene auf. Wer heute durch die Ruinen von Babylon bei Hillah im Irak geht, bewegt sich auf dem Boden eines der berühmtesten Reiche der Antike und eines UNESCO-Welterbes, das trotz Kriegen, Diktatur und Restaurierungen seine Faszination nicht verloren hat.
Ausgrabungen von Babylon: Das ikonische Wahrzeichen von Hillah
Babylon (sinngemäß aus dem Akkadischen als „Tor der Götter" gedeutet) liegt rund 90 km südlich von Bagdad, nahe der heutigen Stadt Hillah. Die Ausgrabungen von Babylon gehören zu den symbolträchtigsten archäologischen Stätten des Nahen Ostens. Sie stehen für die legendären Hängenden Gärten, den Turm zu Babel, den Kodex Hammurapi und den sagenumwobenen König Nebukadnezar II.
Die UNESCO hat Babylon 2019 in die Liste des Welterbes aufgenommen. In den Unterlagen des UNESCO-Welterbekomitees wird betont, dass Babylon als politisches, religiöses und kulturelles Zentrum des babylonischen Reichs einen außergewöhnlichen universellen Wert besitzt. Auch die Deutsche Welle und die Deutsche UNESCO-Kommission heben hervor, dass hier nicht nur eine Stadt, sondern ein Mythos der Menschheitsgeschichte greifbar wird.
Für Reisende aus Deutschland ist ein Besuch der Ausgrabungen von Babylon nichts Alltägliches, sondern eine bewusste Entscheidung für ein Ziel abseits klassischer Touristenströme. Zugleich verlangt der Ort eine sorgfältige Vorbereitung – von der Sicherheitslage über Einreisebestimmungen bis hin zu klimatischen Extremen.
Geschichte und Bedeutung von Babylon
Babylon wurde bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. am Euphrat gegründet. Archäologische und historische Studien, die unter anderem vom Deutschen Archäologischen Institut und in Publikationen wie „GEO Epoche – Mesopotamien" zusammengefasst werden, verorten den Aufstieg Babylons insbesondere in das 2. und 1. Jahrtausend v. Chr. Unter König Hammurapi (18. Jahrhundert v. Chr.) wurde Babylon Hauptstadt eines Reiches, dessen Gesetzessammlung, der Kodex Hammurapi, zu den ältesten bekannten Rechtskodifikationen zählt.
Seine größte Blüte erreichte Babylon in der sogenannten Neubabylonischen Zeit (7.–6. Jahrhundert v. Chr.), besonders unter König Nebukadnezar II. Er ließ monumentale Tempel, Zikkurate (Stufentürme) und Palastanlagen errichten. In dieser Epoche verorten antike Autoren auch die berühmten Hängenden Gärten von Babylon, eines der Sieben Weltwunder der Antike. Moderne Forschung – beispielsweise Arbeiten, die in Beiträgen der „ZEIT" und von „National Geographic Deutschland" diskutiert werden – zeigt allerdings, dass die genaue Lage und sogar die Existenz der Gärten am Standort Babylon umstritten sind. Sicher ist: Der Mythos hat sich untrennbar mit der Stadt verbunden.
In der hebräischen Bibel erscheint Babylon als Ort des Exils und der Hybris – Stichworte sind der Turm zu Babel und die Babylonische Gefangenschaft der Juden. Damit ist Babylon nicht nur ein archäologischer Schauplatz, sondern auch ein zentraler Referenzpunkt jüdischer, christlicher und islamischer Traditionen. Für deutsche Leser ist dieser Kontext oft über religiöse Erzählungen vertraut, die reale historische Stadt dahinter dagegen weniger.
Im 6. Jahrhundert v. Chr. eroberte der Perserkönig Kyros II. Babylon. Später geriet die Stadt unter die Herrschaft Alexander des Großen, der hier 323 v. Chr. starb. In den folgenden Jahrhunderten verlor Babylon zunehmend an Bedeutung, wurde teilweise aufgegeben und als Steinbruch genutzt. Spätantike und mittelalterliche Reisende fanden nur noch Ruinen vor.
Die modernen Ausgrabungen von Babylon begannen im 19. Jahrhundert. Eine Schlüsselrolle spielte die Deutsche Orient-Gesellschaft mit Ausgrabungen unter Leitung des Archäologen Robert Koldewey von 1899 bis 1917. Seine Arbeiten, die heute unter anderem im Pergamonmuseum in Berlin dokumentiert sind, haben das Bild von Babylon wissenschaftlich geprägt. Das berühmte Ischtar-Tor, das Koldewey freilegte, wurde in Teilen nach Berlin verbracht und dort rekonstruiert – ein Umstand, der bis heute kulturpolitische Debatten über Restitution anstößt.
Im 20. Jahrhundert erfuhr die Stätte starke Eingriffe. Unter Saddam Hussein wurden ab den 1980er-Jahren große Teile der Stadt mit neuen Ziegeln und Beton wiederaufgebaut, teils direkt auf antiken Fundamenten. UNESCO und ICOMOS kritisierten dies wiederholt als „Überrestaurierung" und verfälschende Rekonstruktion. Nach 2003 wurde Babylon zeitweise als Militärbasis genutzt, was ebenfalls Schäden verursachte. In Berichten der UNESCO und von Medien wie der BBC ist dokumentiert, dass schwere Fahrzeuge und Bauarbeiten historische Strukturen beeinträchtigten.
Erst in den letzten Jahren laufen systematischere Konservierungsmaßnahmen, an denen irakische Behörden, UNESCO-Experten und internationale Organisationen beteiligt sind. Ziel ist es, die Authentizität der noch vorhandenen antiken Substanz zu sichern und gleichzeitig die fragwürdigen Baumaßnahmen der Hussein-Ära einzuordnen, nicht einfach zu tilgen.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Wer heute über die Ausgrabungen von Babylon geht, trifft auf eine Mischung aus originalen Ruinen, teilrekonstruierten Mauern und modernen Ergänzungen. Die UNESCO beschreibt in ihrem Welterbe-Dossier präzise, welche Bereiche als authentisch gelten und wo starke Eingriffe vorgenommen wurden. Für Besucher ist es wichtig, diese Ebenen zu unterscheiden.
Ischtar-Tor und Prozessionsstraße
Das Ischtar-Tor war einst eines der prächtigsten Stadttore Babylons. Es war mit glasurblauen Ziegeln verkleidet und mit Reihen von Stier- und Drachenreliefs geschmückt. Das Originaltor befindet sich in weiten Teilen im Pergamonmuseum in Berlin; vor Ort in Babylon ist das Tor nur in seinen Fundamenten und teilweise rekonstruierten Form sichtbar.
Die Prozessionsstraße, die zum Ischtar-Tor führte, war von Mauern mit Löwenreliefs gesäumt und diente kultischen Prozessionen. Archäologische Berichte, die unter anderem von der Deutschen Orient-Gesellschaft und dem Vorderasiatischen Museum veröffentlicht wurden, beschreiben die kunstvolle Ziegeltechnik und die Bedeutung des Löwen als Symbol der Göttin Ischtar.
Zikkurat und „Turm zu Babel"
Die antike Stadt verfügte über eine monumentale Zikkurat, den Tempelturm Etemenanki. Viele Forscher sehen in ihm eine mögliche Vorlage für die biblische Erzählung vom Turm zu Babel. Heute sind nur noch Fundamente und Aufschüttungen erkennbar. Infotafeln vor Ort und Publikationen etwa der britischen School of Archaeology erläutern, wie der Turm einst ausgesehen haben könnte: als gestufter Turm mit mehreren Plattformen, deutlich höher als bekannte mittelalterliche Kirchtürme in Europa wie etwa der Kölner Dom (157 m), auch wenn exakte Höhenangaben für Etemenanki umstritten sind.
Palastanlagen Nebukadnezars II.
Die Paläste des Nebukadnezar II. gehören zu den eindrucksvollsten Bereichen der Ausgrabungen. Besucher sehen heute ein Raster aus Räumen, Höfen und Mauern, teils mit neueren Ziegeln überbaut. Die UNESCO weist darauf hin, dass viele sichtbare Wände aus der Hussein-Zeit stammen, während originale Schichten oft im unteren Mauerwerk erhalten sind. Informationsmaterial des irakischen Staatlichen Antikendienstes erklärt, welche Abschnitte auf antiken Grundrissen rekonstruierend hochgezogen wurden.
In einigen Bereichen sind noch Inschriftenziegel mit Keilschrift zu erkennen. Sie nennen Bauherren und Götter, was den religiös-politischen Charakter der Bauten verdeutlicht. Babylon war nicht nur Wohnstadt, sondern vor allem religiöses Zentrum mit zahlreichen Tempeln für Gottheiten wie Marduk.
Defensive Architektur und Stadtplanung
Babylon war von massiven Doppelmauern umgeben, durchzogen von Toren und Bastionen. Die Stadtplanung folgte einem klaren Schema aus Hauptachsen, Wohnvierteln, Tempelbezirken und Palastarealen. Fachpublikationen, die etwa von der „Cambridge University Press" und in Zusammenfassungen deutschsprachiger Archäologie-Magazine zitiert werden, betonen, dass Babylon zu den frühesten bekannten Beispielen einer planmäßig angelegten Großstadt zählt.
Babylon heute: Patina, Ziegel und Kontraste
Ein Charakteristikum der Ausgrabungen ist der Kontrast zwischen der warmen, erdfarbenen Patina der antiken und frühneuzeitlichen Ziegel und dem oft deutlich helleren, regelmäßigen Fugenbild der Eingriffe des 20. Jahrhunderts. Kunsthistoriker, auf die sich unter anderem GEO und der „Tagesspiegel" beziehen, sprechen hier von einem „archäologischen Palimpsest" – einem Ort, an dem sich verschiedene historische Schichten wie Schriftzüge überlagern.
Wer genau hinschaut, entdeckt an manchen Stellen noch die Spuren moderner Konflikte: geflickte Stellen, Fahrspuren oder eingeebnete Bereiche, wo einst Militäranlagen standen. Gleichzeitig sind neue Besucherpfade, kleine Museen und Infozentren entstanden, die die Geschichte Babylons in mehreren Sprachen erläutern.
Ausgrabungen von Babylon besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
Ein Trip zu den Ausgrabungen von Babylon ist für Besucher aus Deutschland kein spontaner Wochenendausflug, sondern eine aufwendige Reise in ein Land mit besonderer Sicherheitslage. Offizielle Stellen wie das Auswärtige Amt und internationale Medien weisen regelmäßig darauf hin, dass sich die Lage im Irak regional unterscheiden und jederzeit ändern kann. Eine sorgfältige Vorbereitung ist daher unverzichtbar.
- Lage und Anreise
Babylon liegt im Zentralirak nahe Hillah, rund 90 km südlich von Bagdad. Von Deutschland aus führen internationale Flugverbindungen in der Regel über große Drehkreuze wie Istanbul, Doha oder Dubai nach Bagdad. Die reinen Flugzeiten von Frankfurt, München oder Berlin nach Bagdad liegen, je nach Verbindung, meist zwischen etwa 6 und 8 Stunden, exklusive Umsteigezeiten.
Von Bagdad aus erfolgt die Weiterreise üblicherweise mit dem Auto oder einem privaten Transfer nach Hillah; die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 1,5 bis 2 Stunden. Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind möglich, aber für ausländische Besucher ohne Sprachkenntnisse und Ortskenntnis oft schwer zu organisieren. Lokale Reiseagenturen oder spezialisierte Anbieter von Kultur- und Studienreisen können Transfers und Führungen organisieren. - Einreisebestimmungen und Sicherheit
Für deutsche Staatsbürger bestehen je nach politischer Lage unterschiedliche Visa-Regelungen, die sich ändern können. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheits- und Reisehinweise für den Irak unter auswaertiges-amt.de sorgfältig zu prüfen. Hier finden sich auch Hinweise zur Sicherheitslage in einzelnen Provinzen, zu Verhaltensregeln und zu empfohlenen Versicherungen.
Außerhalb des europäischen Gesundheitssystems ist eine private Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption dringend angeraten. Reisende sollten zudem die Hinweise ihrer Airline, eventueller Reiseveranstalter und internationaler Organisationen beachten. - Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der Ausgrabungen von Babylon können variieren, unter anderem in Abhängigkeit von Sicherheitsvorgaben, Wochentagen, religiösen Feiertagen oder saisonalen Bedingungen. Medienberichte sowie Informationen aus Reisehandbüchern wie dem „Marco Polo – Irak" oder spezialisierten Archäologie-Reiseführern verweisen darauf, dass die Stätte in der Regel tagsüber geöffnet ist, oftmals von den frühen Morgenstunden bis in den späten Nachmittag. Da konkrete Uhrzeiten nicht einheitlich und dauerhaft belegt sind, gilt: Öffnungszeiten können sich ändern – Reisende sollten vor dem Besuch direkt bei lokalen Behörden, Reiseleitern oder aktuellen Informationsstellen nachfragen. - Eintritt
Die Höhe des Eintrittsgeldes für die Ausgrabungen von Babylon hat sich in der Vergangenheit mehrfach geändert und unterscheidet häufig zwischen Einheimischen und ausländischen Besuchern. Da belastbare, langfristig gültige Preisangaben aus mindestens zwei seriösen Quellen schwer zu verifizieren sind, empfiehlt sich eine zeitlose Einschätzung: Mit einem moderaten Eintrittspreis in lokaler Währung ist zu rechnen; für ausländische Besucher liegen die Kosten typischerweise im unteren zweistelligen Euro-Bereich oder darunter, können aber schwanken. Es ist sinnvoll, ausreichend Bargeld in irakischen Dinar mitzuführen, da Kartenzahlung möglicherweise nicht überall akzeptiert wird. - Beste Reisezeit
Das Klima im Zentralirak wird von heißen, trockenen Sommern und milden Wintern geprägt. Seriöse Quellen wie der Deutsche Wetterdienst und Klimadaten internationaler Organisationen zeigen, dass in den Sommermonaten Temperaturen von deutlich über 40 °C keine Seltenheit sind. Für kulturelle Besichtigungen wie die Ausgrabungen von Babylon eignen sich daher vor allem Frühjahr (etwa März bis April) und Herbst (etwa Oktober bis November), wenn die Temperaturen meist deutlich angenehmer sind. In den Wintermonaten kann es vor allem abends kühl werden, Regen ist selten, aber möglich. Unabhängig von der Jahreszeit empfiehlt sich der Besuch in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag, um die Mittags Hitze zu vermeiden. - Zeitzone
Der Irak liegt ganzjährig in der Zeitzone UTC+3. Damit besteht in der Regel eine Zeitverschiebung von +2 Stunden gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) und von +1 Stunde gegenüber der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Für Flüge, Transfers und Telefonate nach Deutschland sollte diese Differenz eingeplant werden. - Sprache und Kommunikation
Amtssprache im Irak ist Arabisch; in vielen Regionen, insbesondere im Norden, ist auch Kurdisch verbreitet. In touristisch relevanten Bereichen und bei jüngeren Menschen werden häufig grundlegende Englischkenntnisse gesprochen. Deutsch ist kaum verbreitet. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, einfache Arabisch-Vokabeln zu kennen oder eine Übersetzungs-App zu nutzen. Bei geführten Reisen können deutschsprachige Reiseleiter zur Verfügung stehen; dies sollte vor der Buchung geprüft werden. - Zahlungsmittel und Trinkgeld
Offizielle Währung ist der Irakische Dinar (IQD). In vielen Teilen des Landes werden Bargeldzahlungen bevorzugt; internationale Kreditkarten werden eher in größeren Hotels und manchen städtischen Einrichtungen akzeptiert, aber nicht flächendeckend. Mobile Payment, wie es in Deutschland über Girocard, Apple Pay oder Google Pay verbreitet ist, spielt im Alltag eine geringere Rolle. Ein kleiner Vorrat an US-Dollar kann in manchen Situationen hilfreich sein, ersetzt aber nicht die lokale Währung.
Trinkgeld (Bakschisch) ist in der Region üblich, etwa für Fahrer, lokale Guides oder Servicepersonal. Beträge sind meist gering: ein paar Hundert bis wenige Tausend Dinar, abhängig von Leistung und Kontext. Reisende sollten mit angemessener, respektvoller Großzügigkeit agieren, ohne unangemessen hohe Summen zu zahlen. - Kleidung, Verhalten und Fotografie
Der Irak ist ein überwiegend muslimisch geprägtes Land mit traditionsbewusster Gesellschaft. Für Besucher aus Europa empfehlen sich dezente, körperbedeckende Kleidung: lange Hosen oder Röcke, bedeckte Schultern, keine sehr tiefen Ausschnitte. In religiösen Kontexten (Moscheen, Schreine) können zusätzliche Regeln gelten, insbesondere für Frauen. Auf den Ausgrabungen von Babylon selbst sind die Vorgaben meist weniger streng, dennoch wird respektvolle Kleidung erwartet.
Fotografieren ist in der Regel erlaubt, kann aber in sensiblen Bereichen – etwa bei militärischen Einrichtungen oder bestimmten Verwaltungsgebäuden entlang des Weges – eingeschränkt sein. Vor Ort sollte auf Hinweisschilder geachtet und im Zweifel nachgefragt werden. - Gesundheit und Vorbereitung
Für Reisen in den Irak empfehlen Gesundheitsbehörden und Tropeninstitute, die Standardimpfungen zu überprüfen und je nach Region zusätzliche Impfungen in Erwägung zu ziehen. Trinkwasserqualität, Hitze, starke Sonneneinstrahlung und ungewohnte Speisen können den Körper belasten. Sonnenschutz, Kopfbedeckung, ausreichend Wasser und eine kleine Reiseapotheke sind wichtig. Auch hier gilt: Konkrete medizinische Empfehlungen sollten stets mit Ärztinnen oder Ärzten sowie aktuellen Hinweisen des Auswärtigen Amts abgestimmt werden.
Warum Babylon auf jede Hillah-Reise gehört
Wer sich für Hillah als Ausgangspunkt entscheidet, tut dies bewusst: Die Stadt ist kein klassischer Ferienort, sondern ein regionales Zentrum, das von Landwirtschaft, Handel und Verwaltung geprägt ist. In unmittelbarer Nähe liegen jedoch die Ausgrabungen von Babylon – ein Ort, der jede Reise dorthin überstrahlt.
In Berichten von internationalen Medien wie BBC und „The Guardian" beschreiben Journalisten, wie der Besuch Babylons ein Gefühl von Zeitlosigkeit erzeugt: Die Mischung aus archäologischer Stille, dem Rauschen des Euphrats und den modernen Einflüssen der Umgebung lässt Geschichte unmittelbar werden. Viele Besucher berichten, dass der Moment, in dem sie über die Ruinen der Prozessionsstraße blicken, zu den nachhaltigsten Erinnerungen ihrer Reise zählt.
Für Reisende aus Deutschland ist Babylon auch ein Ort, an dem sich Schulwissen, Bibelgeschichten und Museumsobjekte mit realer Landschaft verbinden. Wer in Berlin im Pergamonmuseum vor dem rekonstruierten Ischtar-Tor stand, kann in Babylon die archäologischen Fundamente und den Stadtraum erleben, aus dem diese Bauwerke stammen. Damit entsteht ein Brückenschlag zwischen europäischer Museumslandschaft und der originalen Stätte im Irak.
Hillah selbst bietet darüber hinaus Einblicke in das heutige irakische Alltagsleben: Märkte, Cafés, Familien, die am Abend am Fluss spazieren gehen. In Kombination mit einem Besuch Babylons ergibt sich ein dichtes Panorama aus Vergangenheit und Gegenwart. Besonders lohnend ist es, eine geführte Tour mit lokaler Expertise zu buchen – so werden historische Details, aktuelle Hintergründe und praktische Orientierung miteinander verknüpft.
In der weiteren Umgebung liegen zudem andere kulturell bedeutende Orte wie die heiligen Städte Nadschaf und Kerbela, die für schiitische Muslime zentrale Pilgerziele sind. Auch hier ist für internationale Gäste größte Sensibilität angebracht. Wer Babylon in eine umfassendere Irak-Reise einbettet, erlebt nicht nur archäologische Spitzenkultur, sondern auch religiöse Vielfalt und komplexe Gegenwart.
Ausgrabungen von Babylon in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien tauchen die Ausgrabungen von Babylon immer wieder als Motiv auf – sei es in Form von Drohnenaufnahmen über den Ruinen, kurzen Reisereports oder Diskussionen über die Rolle Babylons in Bibel, Popkultur und Computerspielen. Auch wenn die Gesamtzahl an Besuchern im Vergleich zu etablierten Touristenzentren eher niedrig ist, erzeugt die symbolische Strahlkraft der Stadt hohe Aufmerksamkeit.
Ausgrabungen von Babylon — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Ausgrabungen von Babylon
Wo liegen die Ausgrabungen von Babylon genau?
Die Ausgrabungen von Babylon befinden sich im Zentralirak, nahe der Stadt Hillah, rund 90 km südlich der Hauptstadt Bagdad am Fluss Euphrat. Das Gebiet ist über Straßen von Bagdad aus erreichbar und bildet zusammen mit Hillah eine kulturelle und historische Einheit.
Warum ist Babylon historisch so bedeutsam?
Babylon war über Jahrhunderte Zentrum eines mächtigen Reiches in Mesopotamien. Unter Königen wie Hammurapi und Nebukadnezar II. entwickelte sich die Stadt zu einem politischen, religiösen und wissenschaftlichen Zentrum. Der Kodex Hammurapi, die Legende von den Hängenden Gärten, der Turm zu Babel und die Rolle Babylons in der Bibel machen den Ort zu einem Schlüsselpunkt der Weltgeschichte. Die UNESCO würdigt Babylon deshalb als Welterbe mit außergewöhnlichem universellem Wert.
Kann man die Ausgrabungen von Babylon derzeit als Tourist besuchen?
Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten, die Ausgrabungen von Babylon im Rahmen von Reisen zu besuchen, häufig über spezialisierte Veranstalter oder mit lokalen Guides. Allerdings ist die Sicherheitslage im Irak komplex und regional unterschiedlich. Für Reisende aus Deutschland ist es unerlässlich, vor einer Reise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu lesen, lokale Ansprechpartner zu nutzen und keine individuellen Alleingänge ohne fundierte Vorbereitung zu unternehmen.
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten innerhalb der Ausgrabungen?
Zu den Höhepunkten zählen die Überreste des Ischtar-Tors und der Prozessionsstraße, die Fundamente des Tempelturms Etemenanki („Turm zu Babel"), Palastanlagen Nebukadnezars II., Teile der Stadtmauer und Tempelreste. Vieles ist nur fragmentarisch erhalten oder in Teilen rekonstruiert, entfaltet aber im Zusammenspiel mit der Landschaft und sachkundiger Erklärung eine große Wirkung.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch von Babylon?
Die angenehmsten Reisezeiten für einen Besuch der Ausgrabungen von Babylon sind in der Regel Frühjahr (März/April) und Herbst (Oktober/November), wenn die Temperaturen vergleichsweise mild sind. Im Sommer kann es extrem heiß werden, mit Werten deutlich über 40 °C, was längere Besichtigungen im Freien erschwert. Unabhängig von der Jahreszeit empfiehlt sich der Besuch in den frühen Morgenstunden oder gegen späten Nachmittag, um die stärkste Hitze zu vermeiden.
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