Blue Mountains Australien, Reise

Blue Mountains Australien: Nebel, Eukalyptus und endlose Fernsicht

20.05.2026 - 07:16:13 | ad-hoc-news.de

Die Blue Mountains Australien bei Katoomba ziehen mit tiefen Schluchten, Eukalyptuswäldern und spektakulären Aussichtspunkten Reisende an – was macht sie für Besucher aus Deutschland so besonders?

Blue Mountains Australien, Reise, Wahrzeichen
Blue Mountains Australien, Reise, Wahrzeichen

Wenn morgens der blaue Dunst der Eukalyptuswälder aus den Tälern steigt, verwandeln sich die Blue Mountains Australien in eine fast unwirkliche Landschaft aus Nebel, Felswänden und endlosen Wäldern. Der Name „Blue Mountains“ („Blaue Berge“) ist hier oben über Katoomba im Bundesstaat New South Wales nicht nur eine poetische Metapher, sondern ein ganz reales Farbspiel aus Licht, Ölpartikeln und Luftfeuchtigkeit.

Blue Mountains Australien: Das ikonische Wahrzeichen von Katoomba

Die Blue Mountains Australien liegen rund 60 bis 100 km westlich von Sydney und gelten als eine der eindrucksvollsten Gebirgslandschaften des Kontinents. Offiziell ist ein großer Teil des Gebirges als „Greater Blue Mountains Area“ geschützt, ein Verbund mehrerer Nationalparks, zu denen der berühmte Blue Mountains National Park gehört. Katoomba ist der wichtigste Ausgangsort – ein Bergstädtchen auf einem Hochplateau mit Bahnanschluss, Hotels, Cafés und direkten Wegen zu einigen der spektakulärsten Aussichtspunkte.

UNESCO führt die „Greater Blue Mountains Area“ seit dem Jahr 2000 als Weltnaturerbe. In der Begründung hebt die Organisation die außergewöhnliche Bedeutung der Eukalyptuswälder hervor: In dem Gebiet kommen zahlreiche Eukalyptusarten vor, die die Entwicklung dieser Baumgattung über Millionen Jahre dokumentieren. Für Reisende aus Deutschland ist es eine seltene Gelegenheit, eine solche Vielfalt an Eukalyptus-Ökosystemen in einer landschaftlich dramatischen Kulisse aus Sandsteinplateaus, Canyons und Wasserfällen zu erleben.

Neben der Natur hat die Region auch kulturgeschichtlich eine immense Bedeutung. Die Blue Mountains sind seit Zehntausenden von Jahren Heimat verschiedener Aboriginal-Gemeinschaften, etwa der Gundungurra und Darug. Felszeichnungen, heilige Stätten und überlieferte Geschichten belegen die enge spirituelle Verbindung der First Nations mit dieser Landschaft. Heute bemühen sich Nationalparkverwaltung und lokale Tourismusorganisationen, die Perspektive der Aboriginal People stärker in Führungen, Besucherzentren und Informationsmaterial einzubinden.

Geschichte und Bedeutung von Blue Mountains

Geologisch sind die Blue Mountains ein Hochplateau aus Sandstein, das über lange Zeiträume von Flüssen und Erosion tief eingeschnitten wurde. Dadurch entstanden die typischen steilen Felswände, engen Schluchten und breiten Täler, die Besucher heute von Aussichtspunkten wie Echo Point sehen. Die Höhendifferenzen können mehrere Hundert Meter betragen, und in den geschützten Schluchten haben sich Regenwälder und kühle, feuchte Habitate erhalten, die stark an gemäßigte Urwälder erinnern.

Für die europäischen Kolonialherren der frühen Kolonialzeit Australiens galten die Blue Mountains lange als nahezu unüberwindbare Barriere westlich von Sydney. Erst im frühen 19. Jahrhundert gelang europäischen Expeditionen der organisierte Übergang über das Gebirge, was die weitere koloniale Expansion in das Landesinnere eröffnete. In vielen australischen Geschichtsdarstellungen werden die Blue Mountains deshalb als symbolische „Grenze“ zwischen der Küstenkolonie und dem Hinterland beschrieben. Für deutsche Reisende, die sich mit australischer Geschichte beschäftigen, ist die Region ein anschauliches Beispiel dafür, wie stark Landschaft und Kolonialgeschichte miteinander verwoben sind.

Ab dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich Katoomba zu einem beliebten Luftkurort. Wohlhabende Sydneysider ließen hier Sommerhäuser errichten, und die Bahnlinie brachte Städter zur „kühlen Bergluft“ – ein Konzept, das an traditionsreiche Kurorte im deutschsprachigen Raum erinnert. Hotels und Gästehäuser entstanden, und frühe touristische Infrastruktur wie Seilbahnen, Treppenwege und Aussichtspavillons wurden angelegt. Die bekannte Scenic Railway etwa geht auf eine frühere Kohlebergbahn zurück, deren Strecke später für Touristen angepasst wurde.

Die Ausweisung der Greater Blue Mountains Area als UNESCO-Weltnaturerbe im Jahr 2000 war ein wichtiger Meilenstein. Laut UNESCO-Dokumenten zählt das Gebiet zu den bedeutendsten Eukalyptus-Landschaften der Erde, weil hier sowohl alte als auch relativ junge Gesteinsformationen, unterschiedliche Höhenlagen und vielfältige Mikroklimata zusammentreffen. Dadurch konnten sich sehr verschiedene Vegetationstypen entwickeln, von trockenen Buschlandschaften bis hin zu feuchten, fast urwaldartigen Schluchten. In offiziellen Unterlagen der australischen Nationalparkbehörde wird zudem die Rolle der Region als Rückzugsraum für bedrohte Arten hervorgehoben.

Gleichzeitig stehen die Blue Mountains sinnbildlich für aktuelle Herausforderungen: Buschbrände, Klimawandel, zunehmende Besucherzahlen und der Schutz kultureller Stätten erfordern ein sensibles Management. Die schweren Buschbrände im „Black Summer“ 2019/2020, über die unter anderem die australische Umweltbehörde und internationale Medien berichteten, haben vielen Reisenden weltweit vor Augen geführt, wie fragil dieses Ökosystem ist. Seither wird verstärkt über nachhaltigen Tourismus, Brandschutz und die Einbeziehung traditionellen Wissens der Aboriginal-Gemeinschaften gesprochen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Streng genommen sind die Blue Mountains kein architektonisches Wahrzeichen wie ein Turm oder eine Kathedrale, sondern eine Landschaft. Dennoch prägen bestimmte Bauwerke, Aussichtspunkte und gestaltete Räume das Besuchserlebnis. In Katoomba und Umgebung finden sich historische Hotels im Stil des frühen 20. Jahrhunderts, rustikale Bergvillen und klassische Veranden, von denen man in die Täler blickt. Diese Architektur erinnert in ihrer Funktion an traditionelle Grandhotels in den Alpen, ist aber deutlich leichter und weniger monumental.

Ein architektonisch markanter Ort ist der Echo Point Lookout in Katoomba. Von hier aus eröffnet sich der klassische Blick auf die Felsformation „Three Sisters“, drei markante Sandsteinsäulen, die als inoffizielles Wahrzeichen der Blue Mountains gelten. Die Aussichtsplattformen wurden in den vergangenen Jahren mehrfach modernisiert, um einerseits große Besuchermengen zu bewältigen und andererseits Barrierefreiheit und Sicherheit zu verbessern. Infotafeln erläutern Geologie, Ökologie und die Legenden der Aboriginal-Gemeinschaften zu den Three Sisters.

Die Felsformation selbst ist für viele Besucher der erste visuelle Höhepunkt ihres Aufenthalts. Die Three Sisters erheben sich wie steinerne Türme aus der steilen Felswand und verändern im Tagesverlauf ihre Farbe – von golden über ockerfarben bis zu tiefem Rot, je nach Sonnenstand. Ähnliche Farbspiele kennen viele deutsche Reisende vielleicht aus dem Elbsandsteingebirge oder dem Grand Canyon, doch die Kombination mit dem bläulich schimmernden Eukalyptuswald verleiht den Blue Mountains eine eigene Ästhetik.

Die Scenic World in Katoomba, ein touristisches Zentrum mit Seilbahnen und der steilen Scenic Railway, bildet eine Art technisches Gegenstück zur wilden Natur. Die Seilbahnbrücken und Stationen sind so angelegt, dass sie den Blick auf Felswände, Wasserfälle und Täler freigeben. Die Betreiber betonen in ihren Informationen die Bemühungen um Umweltverträglichkeit, etwa durch die Bündelung der Besucherströme auf klar geführten Wegen, um sensible Vegetation zu schützen.

Künstlerisch haben die Blue Mountains Australien seit Langem eine starke Ausstrahlung. Australische Malerinnen und Maler des 19. und 20. Jahrhunderts, aber auch zeitgenössische Fotografen, Schriftstellerinnen und Musiker, greifen die Landschaft als Motiv auf. Die dramatischen Lichtstimmungen, der Kontrast zwischen den warmen Sandsteinfarben und dem blauen Dunst sowie die oft plötzlichen Wetterwechsel liefern reiches Material. Für viele Reisende ist die Region ein Ort, an dem man klassische „Australienbilder“ mit einem nahezu europäischen Berggefühl kombiniert.

Für kulturell Interessierte lohnt ein Besuch lokaler Galerien, etwa in Katoomba oder den Nachbarorten Leura und Wentworth Falls. Hier stellen regionale Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten aus, oft mit direktem Bezug zur Landschaft, zur Flora und zur Kultur der Aboriginal-Gemeinschaften. In manchen Galerien werden auch Didgeridoo-Konzerte, Lesungen oder Workshops angeboten. Solche Angebote eignen sich gut, um einen Wandertag kulturell ausklingen zu lassen und einen tieferen Einblick in die lokale Szene zu erhalten.

Blue Mountains Australien besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise ab Deutschland
    Die Blue Mountains liegen westlich von Sydney im Bundesstaat New South Wales. Von Frankfurt, München oder Berlin aus führen in der Regel Langstreckenflüge über große internationale Drehkreuze nach Sydney. Je nach Route sind Flugzeiten von deutlich über 20 Stunden inklusive Zwischenstopp realistisch. Von Sydney nach Katoomba fahren regelmäßig Züge ab dem Hauptbahnhof; die Fahrzeit liegt, je nach Verbindung, meist bei rund 2 Stunden. Alternativ ist die Anreise mit einem Mietwagen über die Autobahn M4 und die Great Western Highway möglich. Für Reisende, die mehr Zeit mitbringen, bieten sich organisierte Tages- oder Mehrtagestouren aus Sydney an, die oft mehrere Aussichtspunkte, kurze Wanderungen und gegebenenfalls die Scenic World kombinieren.
  • Orientierung und Infrastruktur
    Katoomba ist als regionales Zentrum gut erschlossen. Es gibt Supermärkte, Cafés, Restaurants, Unterkünfte verschiedener Kategorien – von einfachen Hostels bis zu gehobenen Hotels – sowie Tourist-Informationen. Die Blue Mountains-Region umfasst zahlreiche Ortschaften entlang der Bahnlinie, etwa Leura, Wentworth Falls oder Blackheath. Viele Wanderwege beginnen in Gehweite der Stationen oder sind mit lokalen Bussen erreichbar. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, findet in der Regel ausgewiesene Parkplätze an den wichtigsten Aussichtspunkten und Trailheads. Dennoch lohnt es sich, an Wochenenden und in australischen Schulferien früh zu kommen, um Parkplätze und weniger Andrang zu haben.
  • Öffnungszeiten
    Der Blue Mountains National Park ist im Grundsatz ganzjährig zugänglich, einzelne Wege, Aussichtspunkte oder Einrichtungen können jedoch witterungsbedingt oder aus Sicherheitsgründen zeitweise geschlossen werden. Besonders nach starken Regenfällen, bei Buschbrandgefahr oder nach Sturmschäden sperrt die Nationalparkverwaltung bestimmte Trails oder Straßenabschnitte. Öffnungszeiten und aktuelle Hinweise ändern sich, daher sollten Besucher die offiziellen Informationen des Nationalparks oder der Tourismusbehörden sowie Hinweise vor Ort prüfen. Einrichtungen wie die Scenic World in Katoomba oder Besucherzentren haben eigene Öffnungszeiten, die saisonal variieren können. Eine vorherige Online-Prüfung ist sinnvoll.
  • Eintritt und Kosten
    Für den Zugang zu vielen Bereichen des Nationalparks wird in Australien oft eine Parkgebühr oder ein Nationalpark-Pass erhoben, insbesondere bei Anreise mit dem Auto. Die konkrete Gebührenstruktur kann sich ändern. Für Attraktionen wie die Scenic World, die Seilbahn- und Bahnfahrten anbietet, werden gesonderte Tickets verkauft, deren Preise nach Saison und Paket variieren. Da Wechselkurse schwanken und Anbieter ihre Preise anpassen, empfiehlt es sich, mit einem gewissen Budgetpuffer zu planen und die aktuellen Tarife direkt auf den offiziellen Webseiten zu prüfen. Als grobe Orientierung sollten Reisende aus Deutschland neben Anreise- und Unterkunftskosten zusätzliche Ausgaben für Parkgebühren, Eintritte und geführte Touren einkalkulieren.
  • Beste Reisezeit
    Die Blue Mountains können grundsätzlich ganzjährig besucht werden, das Klima unterscheidet sich jedoch von dem an der Küste. Aufgrund der Höhenlage kann es deutlich kühler sein als in Sydney. Viele Reiseführer empfehlen Frühjahr und Herbst (ungefähr September bis November sowie März bis Mai) als besonders angenehme Reisezeiten, weil die Temperaturen moderat sind und die Sicht oft klar ist. Im australischen Sommer (Dezember bis Februar) ist es zwar warm, aber es besteht häufiger erhöhte Buschbrandgefahr, und manche Tage können sehr heiß werden. Im Winter (Juni bis August) ist es kühl bis kalt, gelegentlich kann es sogar Frost geben. Dafür sind die Besucherzahlen meist geringer, und die klare Luft ermöglicht eindrucksvolle Fernblicke. Für Tagesausflüge lohnt sich der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, wenn das Licht weicher ist und sich die berühmten Farbstimmungen besonders gut zeigen.
  • Wandern, Sicherheit und Ausrüstung
    Wanderwege in den Blue Mountains reichen von kurzen Spazierwegen mit befestigten Pfaden bis zu anspruchsvollen Ganztagestouren mit teils steilen An- und Abstiegen. Solide Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung im Schichtenprinzip und ausreichend Wasser sind in jedem Fall empfehlenswert. In Australien wird regelmäßig darauf hingewiesen, Wanderpläne Bekannten mitzuteilen und sich nicht zu überschätzen. Abschüssige Klippen, wechselhaftes Wetter und die große Ausdehnung des Gebietes erfordern Aufmerksamkeit. Offizielle Hinweisschilder und Wegmarkierungen sollten unbedingt beachtet werden. Die Nationalparkverwaltung stellt in Besucherzentren und online Karten und Sicherheitsinformationen zur Verfügung.
  • Sprache und Verständigung
    Amtssprache ist Englisch. In touristischen Zentren wie Katoomba kommen Reisende mit Englisch sehr gut zurecht. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen, in der Regel von anderen Reisenden oder gelegentlich von Mitarbeitenden mit entsprechendem Hintergrund. Für Besucher aus Deutschland ist ein grundlegendes Englischverständnis hilfreich, um Hinweisschilder, Sicherheitsinformationen und Tourbeschreibungen zu lesen. In Notfällen unterstützen Rettungsdienste und Ranger, die über die gängigen Notrufnummern erreichbar sind.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Australien wird mit Australischen Dollar (AUD) bezahlt. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, hauptsächlich mit Kreditkarte oder gängigem Debitkartensystem zu zahlen. Kartenzahlung, inklusive kontaktloser Zahlverfahren und Mobile Payment, ist in der Regel weit verbreitet, insbesondere in Unterkünften, Restaurants und bei größeren Attraktionen. Kleinere Cafés, Kioske oder Parkautomaten können allerdings Bargeld bevorzugen. Trinkgeld ist in Australien nicht in allen Bereichen so stark verankert wie etwa in den USA, wird aber in der Gastronomie gerne gesehen, besonders bei gutem Service, etwa 5 bis 10 % des Rechnungsbetrags. In Hotels kann man für besondere Hilfeleistungen ebenfalls ein Trinkgeld geben, es besteht aber keine strikte Erwartungshaltung.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Die Blue Mountains liegen im Bundesstaat New South Wales, der meist in der Zeitzone Australian Eastern Standard Time (AEST) liegt. Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt je nach Jahreszeit bis zu 10 Stunden. Da sowohl Europa als auch Australien Sommerzeitregelungen kennen, kann sich die Differenz saisonal leicht verändern. Vor der Reise ist ein Blick auf aktuelle Zeitzonenangaben hilfreich, insbesondere zur Planung von Ankunft, Jetlag und eventuellen Telefonaten nach Deutschland.
  • Gesundheit, Versicherung und Einreise
    Australien verfügt über ein gut ausgebautes Gesundheitssystem, dennoch sollten Reisende aus Deutschland bei Aufenthalten außerhalb Europas eine Auslandskrankenversicherung in Betracht ziehen. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt Australien in der Regel nicht ab. Für Einreisebestimmungen, Visumsfragen und eventuell erforderliche Dokumente sollten deutsche Staatsbürger die jeweils aktuellen Informationen beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) und bei den australischen Behörden nachlesen. Generell gelten für Aufenthalte in Australien elektronische Einreisegenehmigungen oder Visa, deren Bedingungen sich ändern können. Impfempfehlungen und gesundheitliche Hinweise sollten ebenfalls rechtzeitig geprüft werden.
  • Nachhaltigkeit und Respekt vor Kultur
    Die Blue Mountains sind nicht nur ein Naturerlebnis, sondern auch ein Gebiet von hoher kultureller Bedeutung für Aboriginal-Gemeinschaften. Besucher werden von offiziellen Stellen wiederholt aufgefordert, markierte Wege nicht zu verlassen, keine Felszeichnungen zu berühren und heilige Stätten zu respektieren. Müll sollte wieder mitgenommen werden, und Lärm ist besonders in sensiblen Bereichen zu vermeiden. Viele Anbieter legen Wert auf „eco-friendly“ Konzepte, etwa kleine Gruppen, CO?-Kompensation oder Unterstützung lokaler Initiativen. Reisende aus Deutschland können diesen Ansatz unterstützen, indem sie bewusste Anbieter wählen und eigene Nachhaltigkeitsstandards berücksichtigen.

Warum Blue Mountains auf jede Katoomba-Reise gehört

Die Blue Mountains Australien verbinden auf seltene Weise dramatische Landschaft, artenreiche Natur und gut erreichbare Infrastruktur. Für Besucher, die vielleicht zum ersten Mal nach Australien reisen und sich vor allem Sydney ansehen, bieten sie einen vergleichsweise leicht zugänglichen „zweiten Horizont“. Innerhalb eines Tagesausflugs kann man tief in Schluchten blicken, Wasserfälle sehen, Eukalyptuswälder durchstreifen und dabei das Gefühl haben, sehr weit weg vom urbanen Alltag zu sein.

Wer mehrere Tage bleibt, entdeckt schnell, dass die Region weit mehr ist als ein schneller Fotostopp am Echo Point. Wanderwege führen zu ruhigeren Aussichtspunkten, abgelegenen Picknickplätzen und versteckten Wasserfällen. Orte wie Wentworth Falls, Govetts Leap bei Blackheath oder die Jenolan Caves (eine Höhlenlandschaft etwas weiter südwestlich) eröffnen jeweils eigene Perspektiven. Für Reisende, die das europäische Mittelgebirge oder die Alpen kennen, ist es spannend zu beobachten, wie vertraute und zugleich fremde Elemente zusammenkommen: steile Hänge und Felsen einerseits, andererseits eine Vegetation, die deutlich anders aussieht und riecht.

Die Blue Mountains sind zudem ein guter Einstieg, um sich mit australischen Themen wie Bushwalking (Wandern), Feuerökologie, der Rolle nationaler Parks und der Geschichte der Aboriginal-Gemeinschaften auseinanderzusetzen. Viele Tourguides integrieren in ihre Erläuterungen Hinweise auf traditionelle Landnutzung, etwa das gezielte, kontrollierte Abbrennen von Busch, das seit Jahrtausenden praktiziert wird und heute wieder stärker in offizielle Brandschutzkonzepte einfließt. Solche Einblicke vertiefen das Reiseerlebnis und schaffen Verständnis für politische und ökologische Debatten in Australien.

Für Familien bietet die Region mit ihren gut ausgebauten Wegen, zahlreichen Aussichtspunkten und Besucherzentren eine relativ unkomplizierte Möglichkeit, Naturerlebnisse in den Reiseplan einzubauen. Viele Pfade sind auch für Kinder geeignet, solange man auf passende Streckenlängen und Sicherheit achtet. Die Kombination aus kurzen Spazierwegen, leicht zugänglichen Panoramen und der Möglichkeit, nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt einen „Wow-Effekt“ zu erleben, macht die Blue Mountains auch für Reisende interessant, die nicht primär als Trekkingfans unterwegs sind.

Nicht zuletzt ist die Region ein Ort, an dem man australische Lebensart abseits der Großstadt kennenlernen kann. In Katoomba und den umliegenden Orten zeigen sich künstlerische Szene, Secondhand-Läden, Cafés mit lokalem Charakter und kleine Märkte. Viele Unterkünfte setzen auf eine wohnliche, persönliche Atmosphäre – ideal für alle, die nach einem langen Flug nach Australien ein paar ruhigere Tage zur Akklimatisierung einplanen möchten, bevor sie weiter ins Landesinnere oder entlang der Küste reisen.

Blue Mountains Australien in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien werden die Blue Mountains Australien häufig als Kulisse für Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangsfotos, spektakuläre Drohnenaufnahmen und kurze Videoclips von Aussichtspunkten wie Echo Point oder Govetts Leap genutzt. Viele Nutzer teilen außerdem Eindrücke von Wanderungen, Begegnungen mit heimischen Tieren oder Nebelstimmungen, die Täler und Felswände nur schemenhaft sichtbar lassen.

Häufige Fragen zu Blue Mountains Australien

Wo liegen die Blue Mountains Australien genau?

Die Blue Mountains liegen westlich von Sydney im Bundesstaat New South Wales. Das zentrale Touristenzentrum Katoomba befindet sich auf einem Hochplateau, etwa 2 Zugstunden von Sydneys Innenstadt entfernt. Die Region ist Teil der „Greater Blue Mountains Area“, zu der mehrere Nationalparks gehören.

Was macht die Blue Mountains so besonders?

Die Blue Mountains sind eine Kombination aus tiefen Schluchten, steilen Sandsteinwänden, ausgedehnten Eukalyptuswäldern und spektakulären Aussichtspunkten. Laut UNESCO zählt die Region zu den weltweit bedeutenden Eukalyptuslandschaften, und die charakteristische blaue Färbung der Luft entsteht durch feine Eukalyptusölpartikel, die mit Licht und Luftfeuchtigkeit wechselwirken.

Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?

Ein Tagesausflug von Sydney aus ermöglicht bereits eindrucksvolle Eindrücke, etwa einen Besuch von Echo Point und kurzen Spaziergängen entlang der Klippen. Wer mehrere Wanderungen machen, unterschiedliche Ortschaften erkunden und vielleicht geführte Touren nutzen möchte, sollte zwei bis drei Tage oder länger einplanen. So lassen sich Naturerlebnis, Erholung und kulturelle Eindrücke gut kombinieren.

Wann ist die beste Reisezeit für die Blue Mountains?

Frühjahr und Herbst gelten als besonders angenehm, da die Temperaturen moderat sind und das Licht oft klar ist. Im Sommer kann es heiß werden und regionale Buschbrandwarnungen sind häufiger, im Winter ist es kühl bis kalt, mit tendenziell weniger Besuchern. Letztlich hängt die ideale Reisezeit auch davon ab, ob eher milde Temperaturen, geringe Besucherzahlen oder bestimmte Naturphänomene im Vordergrund stehen.

Wie erreicht man die Blue Mountains von Deutschland aus?

Von Deutschland aus führt der erste Schritt in der Regel über einen Langstreckenflug nach Sydney, meist mit Zwischenstopp in Asien oder im Nahen Osten. Von Sydney aus gibt es regelmäßige Zugverbindungen nach Katoomba, oder man fährt mit einem Mietwagen über die Autobahn und den Great Western Highway. Die konkrete Reiseroute sollte nach Flugplänen, persönlicher Reisezeit und Budget individuell geplant werden.

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