Blue Mountains Australien: Nebelwälder, Klippen und Katoombas Geheimnisse
Veröffentlicht: 06.07.2026 um 10:17 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)Wenn sich über den tief eingeschnittenen Tälern der Blue Mountains Australien ein blauer Dunst aus Eukalyptusöl und Lichtbrechung legt, wirken die Sandstein-Klippen rund um Katoomba wie eine schwebende Bühne aus Nebel und Fels. Die Blue Mountains („Blaue Berge“) westlich von Sydney gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften des Kontinents – und sind für Reisende aus Deutschland längst zu einem Sehnsuchtsort für Natur, Weite und Stille geworden.
Blue Mountains Australien: Das ikonische Wahrzeichen von Katoomba
Die Blue Mountains Australien sind eine ausgedehnte Hochland- und Schluchtenlandschaft aus Sandsteinplateaus, steilen Felswänden und tief eingeschnittenen Tälern westlich der Metropole Sydney im Bundesstaat New South Wales. Der Name Blue Mountains („Blaue Berge“) bezieht sich auf den charakteristischen blauen Schimmer, der über den Wäldern liegt und durch feine Partikel aus den Eukalyptuswäldern und die Lichtstreuung entsteht.
Für viele Australien-Reisende aus Deutschland ist Katoomba das symbolische Tor zu dieser Region: Die kleine Stadt thront am Rand dramatischer Klippen, bietet Aussichtspunkte wie Echo Point mit Blick auf die Felsformation Three Sisters und dient als praktischer Ausgangspunkt für Wanderungen, Scenic-Rides und Tagesausflüge von Sydney aus. Die Landschaft wird oft mit einem „Grand Canyon im Regenwald“ verglichen – eine Verbindung aus Tiefe, Weite und üppiger Vegetation, die man in Europa so kaum findet.
Die Blue Mountains Australien sind als UNESCO-Welterbe anerkannt. Die UNESCO würdigt hier vor allem die außergewöhnliche biologische Vielfalt der gemäßigten Eukalyptuswälder, die zahlreiche endemische Arten beherbergen. Die Region ist zudem kulturell bedeutsam: Sie liegt im traditionellen Land indigener Gemeinschaften, deren Geschichten und Spuren sich in Felsgravuren, Überlieferungen und Ortsnamen spiegeln. Für deutsche Reisende eröffnet sich damit nicht nur ein Naturschauspiel, sondern auch ein Zugang zur frühen Geschichte Australiens.
Die Bedeutung dieser Landschaft geht über klassische Sightseeing-Perspektiven hinaus. Internationale Reiseführer wie Lonely Planet und deutschsprachige Magazine wie GEO oder Merian heben hervor, dass die Blue Mountains zu den Orten zählen, an denen sich die australische Vorstellung von „Bush“ – dem typischen Hinterland – besonders eindrücklich erleben lässt. Wanderwege, abgelegene Aussichtspunkte und historische Bahnlinien vermitteln einen Eindruck davon, welche Herausforderungen die frühen Siedler beim Überqueren dieser Bergkette zu bewältigen hatten.
Geschichte und Bedeutung von Blue Mountains
Die geologische Geschichte der Blue Mountains reicht weit zurück. Das Hochplateau und die Schluchtenlandschaft bestehen im Wesentlichen aus Sandstein, der über lange Zeiträume aus Sedimenten und Erosion entstanden ist. Flüsse und Bäche haben sich tief in das Plateau eingeschnitten und spektakuläre Täler, Wasserfälle und Klippen geschaffen, die heute das Landschaftsbild prägen. Die markante Stufung der Felswände erinnert aus deutscher Perspektive an die Sandsteinformationen der Sächsischen Schweiz, jedoch in einer deutlich größeren und wilderen Dimension.
Vor der europäischen Besiedlung war die Region über viele Jahrtausende Lebensraum indigener Gemeinschaften. Verschiedene Aboriginal-Gruppen nutzten das Gebiet, hinterließen Felsgravuren und kulturelle Spuren und entwickelten ein tiefes Wissen über die Pflanzenwelt und die Topografie. Dieses Wissen half später auch europäischen Siedlern, geeignete Routen durch die scheinbar unpassierbare Bergkette zu finden. Die heutige Anerkennung als Welterbe schließt ausdrücklich auch diesen kulturellen Hintergrund mit ein und betont, dass die Landschaft nicht nur als „Naturkulisse“, sondern als lebendiger Kulturraum zu verstehen ist.
Die europäischen Siedler stießen im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert auf die natürliche Barriere der Blue Mountains, als sie versuchten, von der Küstenregion um Sydney ins Landesinnere vorzudringen. Die steilen Klippen und tiefen Schluchten galten lange als kaum überwindbar. Erst nach mehreren Erkundungen fanden Siedler eine Route, die über das Hochplateau führte und den Zugang zu den fruchtbaren Ebenen westlich der Gebirgskette ermöglichte. Diese Erschließung war ein Wendepunkt für die wirtschaftliche Entwicklung der Kolonie New South Wales.
Mit dem Ausbau von Straßen und Bahnlinien im 19. Jahrhundert wurden Orte wie Katoomba, Leura und Wentworth Falls als Luftkurorte und Rückzugsorte für Stadtbewohner aus Sydney entdeckt. Hotels, Pensionen und Aussichtspunkte entstanden, und die Blue Mountains wurden zunehmend zu einem Erholungsgebiet. Diese historische Funktion als „Sommerfrische“ oder Rückzugsraum spürt man bis heute: Viele Häuser und Gärten erinnern an eine vergangene Zeit, in der die Region vor allem der Ruhe und dem Klimawechsel diente.
Die Aufnahme der Blue Mountains in die UNESCO-Welterbeliste unterstreicht ihre globale Bedeutung. Neben den Eukalyptuswäldern sind es vor allem die zahlreichen Pflanzen- und Tierarten, die hier geschützt werden. Fachleute aus der Biologie betonen, dass die Vielfalt der Eukalyptus-Arten und die Zusammensetzung der Wälder in dieser Region einzigartig ist. Gleichzeitig warnen sie davor, die Einflüsse von Klimawandel, Buschbränden und erhöhtem Besucherdruck zu unterschätzen. Der Schutzstatus soll sicherstellen, dass die Blue Mountains als Ökosystem erhalten bleiben und nicht nur als touristische Attraktion betrachtet werden.
Für deutsche Besucher ist die historische und ökologische Einordnung wichtig, um die Dimension dieses Ortes zu verstehen. Die Blue Mountains wurden lange vor der Gründung des Deutschen Reiches als Hürde für Siedler wahrgenommen und später als Naherholungsgebiet genutzt. Heute steht die Region exemplarisch für den Umgang Australiens mit seinen Natur- und Kulturschätzen: Schutz und Nutzung müssen sorgfältig ausbalanciert werden, damit die Landschaft auch kommenden Generationen erhalten bleibt.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Auch wenn die Blue Mountains Australien primär als Naturwahrzeichen wahrgenommen werden, weist die Region eine Reihe architektonischer und technischer Besonderheiten auf, die für Besucher aus Deutschland interessant sind. Die Ortschaft Katoomba selbst ist geprägt von einer Mischung aus historischen Häusern, Hotels und modernen Einrichtungen, die sich an den Rand der Klippen schmiegen. Viele Gebäude stammen aus der Zeit, als die Blue Mountains als Kurgebiet populär wurden, und sind im Stil des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gehalten.
Ein technisches Wahrzeichen ist die berühmte Scenic Railway, eine kurze, aber extrem steile Bahnlinie, die zwischen dem Plateau und dem Tal verkehrt. Sie zählt zu den besonders steilen Personenbahnen weltweit und ist Teil des Scenic World-Komplexes in Katoomba. Die Bahn fährt durch dichten Wald und entlang der Felswände und bietet eine ungewohnte Perspektive auf die Landschaft. Für Besucher mit Bahn-Affinität wirkt diese Kombination aus Naturerlebnis und Technik wie ein Gegenstück zu europäischen Bergbahnen, jedoch mit deutlich dichter Vegetation und anderen Sicherheitsstandards.
Zu den ikonischen Felsformationen gehören die Three Sisters, drei nebeneinander stehende Sandstein-Säulen, die vom Echo Point in Katoomba besonders gut zu sehen sind. Um diese Struktur ranken sich lokale Legenden, die von indigenen Erzähltraditionen inspiriert sind. Kunsthistorisch betrachtet sind die Three Sisters ein Beispiel dafür, wie natürliche Formationen kulturell überhöht werden und zu Symbolen einer Region werden – ähnlich wie im deutschsprachigen Raum bestimmte Felsmassive oder Bergsilhouetten zur identitätsstiftenden Bildmarke geworden sind.
Die Blue Mountains sind zudem ein beliebter Gegenstand für Landschaftsmalerei, Fotografie und Film. Die Kombination aus tiefen Schluchten, Wasserfällen und Nebelstimmungen erzeugt Motive, die in internationalen Bildbänden und Dokumentationen immer wieder aufgegriffen werden. Deutsche Medien wie GEO, National Geographic Deutschland und Reisebücher aus Verlagen wie Merian oder Marco Polo präsentieren die Blue Mountains regelmäßig als Bildstrecke, um die besondere Lichtstimmung zu zeigen. Die Eukalyptuswälder und die wechselnde Wetterlage sorgen dafür, dass die Landschaft selbst innerhalb eines Tages ganz unterschiedliche Gesichter zeigt.
In der Region finden sich auch Kulturangebote, die sich mit der Geschichte und dem Wissen der Aboriginal-Gemeinschaften befassen. Besucher können an geführten Touren teilnehmen, bei denen traditionelle Geschichten und Sichtweisen vermittelt werden. Diese Angebote sind Teil eines breiteren Bemühens, die kulturelle Dimension des Ortes sichtbarer zu machen und indigene Perspektiven stärker zu berücksichtigen. Für Reisende aus Deutschland kann ein solcher Zugang helfen, die historische Tiefe Australiens zu verstehen, die über die koloniale Geschichte hinausgeht.
Ein weiteres Merkmal der Blue Mountains ist die Vielfalt der Wanderwege. Sie reichen von kurzen Spaziergängen zu Aussichtspunkten bis hin zu mehrstündigen oder mehrtägigen Touren durch abgelegene Täler. Viele Pfade verlaufen entlang historischer Routen oder führen zu markanten geologischen Punkten. Die Wege sind in der Regel ausgeschildert, und lokale Behörden geben Hinweise zu Schwierigkeitsgrad und Sicherheitsaspekten. Die Kombination aus verhältnismäßig guter Erreichbarkeit und echter Wildnis-Anmutung macht die Wanderungen für deutsche Besucher besonders reizvoll.
Die Natur selbst kann als „lebende Architektur“ verstanden werden. Die Eukalyptusbäume bilden mit ihren schlanken Stämmen und Kronen eine Art Säulenwald, die Täler wirken wie natürliche Kathedralen. Wer vom Rand der Klippen ins Tal blickt, sieht die Schichten der Sandsteinwände, die durch Erosion freigelegt wurden. Diese „Architektur der Natur“ ist eines der Hauptargumente, warum die Blue Mountains international so viel Beachtung finden.
Blue Mountains Australien besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise: Die Blue Mountains liegen rund 100 bis 120 km westlich von Sydney in New South Wales. Für Reisende aus Deutschland sind Sydney und die Blue Mountains meist Teil einer größeren Australien-Reise. Aus großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) bestehen Langstreckenverbindungen nach Australien über internationale Drehkreuze, häufig mit Umstieg im Nahen Osten oder in Asien. Die Flugzeit liegt – je nach Route – i. d. R. bei deutlich über 20 Stunden, inklusive mindestens eines Zwischenstopps. Von Sydney aus sind die Blue Mountains mit dem Zug ab dem Bahnhof Sydney Central erreichbar; die Fahrt dauert meist rund zwei Stunden bis Katoomba. Alternativ können Besucher mit Mietwagen oder organisierten Touren anreisen. Wer mit dem Auto fährt, nutzt die gut ausgebauten Straßen Richtung Westen und profitiert von einer verhältnismäßig unkomplizierten Strecke.
- Öffnungszeiten: Die Blue Mountains als Landschaft sind grundsätzlich frei zugänglich, innerhalb des Nationalpark-Systems gibt es aber geregelte Zugangspunkte, Besucherzentren und teils eingeschränkte Bereiche, die von lokalen Behörden verwaltet werden. Einzelne Einrichtungen wie Scenic World mit der Scenic Railway, Gondelbahnen oder Besucherzentren haben eigene Öffnungszeiten und können saisonal variieren. Es wird daher empfohlen, die jeweils aktuellen Zeiten direkt bei der Verwaltung der Blue Mountains Australien beziehungsweise bei den konkreten Anbietern zu prüfen. Tageslicht spielt für Besucher eine zentrale Rolle: Frühmorgens und am späten Nachmittag sind die Lichtstimmungen besonders eindrucksvoll.
- Eintritt: Der Zugang zu vielen Aussichtspunkten und Wanderwegen in den Blue Mountains ist kostenfrei. Für bestimmte Angebote wie Scenic World, geführte Touren oder spezielle Erlebnisse fallen Eintritts- oder Teilnahmekosten an. Da sich Preise im Laufe der Zeit ändern können und von Saison, Anbieter und Auslastung abhängen, sollten Besucher aktuelle Angaben zu Tickets und Kosten direkt bei den jeweiligen Betreibern einholen. Wer aus Deutschland anreist, sollte mit Ticketpreisen rechnen, die sich in einem Bereich bewegen, der im Vergleich zu europäischen Freizeitattraktionen üblich ist; hier bietet sich eine Umrechnung in Euro an, da vor Ort in der Landeswährung australischer Dollar (AUD) bezahlt wird.
- Beste Reisezeit: Die Blue Mountains sind grundsätzlich ganzjährig besuchbar. Als gemäßigte Region mit Höhenlagen um mehrere hundert Meter bietet sie im Sommer oft etwas kühlere Temperaturen als das Küstengebiet um Sydney und im Winter kann es deutlich frisch werden, mit gelegentlichen Winden und niedrigeren Temperaturen. Viele Reiseführer empfehlen den australischen Frühling und Herbst – also etwa die Monate, die aus deutscher Sicht grob dem Zeitraum von März bis Mai sowie September bis November entsprechen –, weil die Temperaturen dann häufig angenehm sind und Wandern gut möglich ist. Wer große Hitze im australischen Hochsommer vermeiden möchte, kann die Randzeiten wählen und sich über lokale Wetterdienste informieren. Die Tage mit klarer Sicht sind ideal für Panoramablicke; nach Regen erscheint die Vegetation besonders satt.
- Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleiderordnung, Fotografieren: In den Blue Mountains ist Englisch die vorherrschende Sprache. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen, Englischkenntnisse sind daher hilfreich. Für deutsche Reisende ist es im australischen Kontext üblich, mit Kreditkarten zu zahlen; elektronische Zahlungssysteme werden weit verbreitet akzeptiert. Bargeld in australischer Währung ist dennoch für kleinere Ausgaben sinnvoll. Trinkgeld ist in Australien weniger stark institutionalisiert als in Nordamerika, kleine Aufschläge in Restaurants oder bei geführten Touren sind aber üblich und werden als Anerkennung geschätzt. Kleiderordnung: Für Wanderungen in den Blue Mountains sind feste Schuhe, wetterangepasste Kleidung und Sonnenschutz wichtig. Wer sich auf längere Touren begibt, sollte Wasser und Snacks mitnehmen. Fotografieren ist an vielen Aussichtspunkten ausdrücklich erwünscht, allerdings sollten Besucher Hinweise zu sensiblen Bereichen (zum Beispiel Kulturstätten indigener Gemeinschaften) respektieren und dort mögliche Einschränkungen beachten.
- Einreisebestimmungen: Australien liegt außerhalb der Europäischen Union. Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte in der Regel ein Visum oder eine elektronische Einreisegenehmigung, die vor Reiseantritt beantragt werden muss. Da sich Bestimmungen und Verfahren ändern können, sollten deutsche Reisende die aktuellen Einreisehinweise und Visainformationen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den australischen Behörden prüfen. Für Aufenthalte in den Blue Mountains selbst sind keine gesonderten Grenzformalitäten nötig, da sie innerhalb des Bundesstaates New South Wales liegen. Eine Auslandskrankenversicherung ist für Reisen nach Australien generell empfehlenswert.
Zusätzlich ist die Zeitverschiebung zu berücksichtigen: Australien liegt je nach Region und Jahreszeit mehrere Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ/MESZ). Besucher aus Deutschland sollten den Jetlag einkalkulieren und Reiseetappen so planen, dass sie nicht unmittelbar nach der Ankunft in Sydney intensive Wanderungen unternehmen. Eine Übernachtung in Sydney vor der Weiterreise in die Blue Mountains kann helfen, den Körper an die neue Zeitzone zu gewöhnen.
Warum Blue Mountains auf jede Katoomba-Reise gehört
Die Blue Mountains Australien gelten als eines der klassischen Ziele für Reisende, die von Sydney aus einen Einblick in das australische Hinterland gewinnen möchten. Katoomba als zentraler Ort bietet eine besondere Mischung aus kleinstädtischer Atmosphäre, historischem Flair und direktem Zugang zur Wildnis. Wer morgens vom Ort aus zum Echo Point spaziert, steht binnen Minuten an der Kante eines riesigen Sandstein-Kessels, in dem dichte Wälder, Nebelschwaden und Vogelrufe eine eigene Klang- und Lichtwelt erzeugen.
Für viele deutschsprachige Besucher ist dieses Erlebnis eine Ergänzung zur Küstenperspektive: Während Sydney mit Hafen, Oper und Stränden eine urbane und maritime Seite zeigt, steht Katoomba für die stille, raue Dimension des Kontinents. Die Blue Mountains sind kein isoliertes Naturreservat am Ende der Welt, sondern trotz ihrer Wildnis-Anmutung relativ leicht erreichbar. Tagesausflüge von Sydney sind möglich, doch wer Zeit hat, bleibt mindestens eine Nacht in Katoomba oder Leura, um Sonnenauf- und -untergang zu erleben und abseits der Hauptzeiten unterwegs zu sein.
Die Nähe zu Wasserfällen, etwa den Katoomba Falls, und zu Panoramarouten macht die Region zu einem idealen Ort für moderate Abenteuer: Abstieg in die Täler, Fahrt mit der Scenic Railway, Spaziergang durch regenwaldartige Vegetation, Besuch von Aussichtspunkten mit wechselnden Perspektiven. Anders als in vielen europäischen Gebirgsregionen wirken die Wege in den Blue Mountains weniger von alpinen Traditionen geprägt, sondern von der Besonderheit des Eukalyptus-Bush. Die Geräusche von Kakadus, die Gerüche der Pflanzen und das Licht der südlichen Hemisphäre erzeugen Eindrücke, die sich von mitteleuropäischen Landschaften klar unterscheiden.
Wer aus Deutschland reist, schätzt häufig auch die kulturelle Einbettung: In Katoomba gibt es Cafés, kleine Läden, Galerien und Unterkünfte, die das Bild einer Regionalstadt vermitteln, die vom Tourismus lebt, aber ihren eigenen Charakter bewahrt hat. Die Architektur erinnert teilweise an frühe 20. Jahrhundert-Stile, die Straßen sind überschaubar und die Umgebung vermittelt eine Mischung aus historischer Kurort-Atmosphäre und moderner Outdoor-Destination.
Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit und Infrastruktur. Die Wanderwege sind in vielen Bereichen gut ausgeschildert, und lokale Behörden sowie Rettungsdienste sind auf touristische Nutzung eingestellt. Dennoch wird Besucherinnen und Besuchern aus Deutschland geraten, grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu beherzigen: Wetterberichte beachten, auf offiziellen Pfaden bleiben, Hinweisschilder zu Steinschlag oder Rutschgefahr ernst nehmen und die eigene Kondition realistisch einschätzen. Die Blue Mountains sind kein „Spazierpark“, sondern eine echte Landschaft mit Wildnis-Elementen.
Die Blue Mountains haben außerdem einen hohen „Wiederkehrfaktor“. Viele Reiseberichte aus dem deutschsprachigen Raum beschreiben das Bedürfnis, nach einem ersten Besuch zurückzukehren, um andere Pfade auszuprobieren oder verschiedene Jahreszeiten zu erleben. Durch die relative Nähe zu Sydney lassen sich Wiederholungsbesuche vergleichsweise gut einplanen, etwa bei längeren Aufenthalten oder Arbeits- und Studienaufenthalten in Australien.
Blue Mountains Australien in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke
Die Blue Mountains Australien sind in sozialen Netzwerken präsent – von Panorama-Fotos über Wanderstories bis zu kurzen Clips von der Scenic Railway. Für viele Reisende aus Deutschland dienen Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok als visuelle Vorbereitung: Welche Aussichtspunkte sind besonders eindrucksvoll, wie sieht der Nebel am Morgen aus, und welchen Eindruck vermittelt die Vegetation im australischen Winter? Gleichzeitig sollten Nutzer bedenken, dass Social-Media-Inhalte oft idealisierte oder stark bearbeitete Bilder zeigen; die reale Erfahrung vor Ort ist oft vielfältiger und nuancierter.
Blue Mountains Australien — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Blue Mountains Australien
Wo liegen die Blue Mountains Australien genau?
Die Blue Mountains liegen westlich von Sydney im Bundesstaat New South Wales. Sie erstrecken sich über eine größere Hochlandregion mit mehreren Ortschaften, darunter Katoomba, Leura und Wentworth Falls. Für Besucher aus Deutschland sind sie typischerweise über Sydney erreichbar und werden als Tages- oder Mehrtagesziel eingeplant.
Warum heißen die Blue Mountains „Blaue Berge“?
Der Name bezieht sich auf den bläulichen Dunst, der besonders bei warmem Wetter und klarer Sicht über der Landschaft liegt. Dieser Effekt wird vor allem mit feinen Partikeln aus den Eukalyptuswäldern und der Art, wie Licht in der Atmosphäre gestreut wird, in Verbindung gebracht. Aus der Ferne wirken die bewaldeten Hügel deshalb bläulich.
Welche Rolle spielt Katoomba fĂĽr den Besuch der Blue Mountains?
Katoomba ist eine zentrale Stadt am Rand der Klippen und dient als Hauptzugang zu vielen Aussichtspunkten, Wanderwegen und Attraktionen wie Scenic World. Von hier aus erreichen Besucher Echo Point mit Blick auf die Three Sisters, können in Täler absteigen und haben Zugang zu Unterkünften, Gastronomie und öffentlichem Nahverkehr.
Wann ist die beste Reisezeit fĂĽr die Blue Mountains?
Die Region ist grundsätzlich das ganze Jahr über besuchbar. Viele Reisende bevorzugen den australischen Frühling und Herbst, weil die Temperaturen dann oft moderat sind und sich Wanderungen angenehm gestalten. Der Sommer kann warm werden, im Winter ist es kühler, teilweise mit sehr frischen Nächten. Wichtig sind aktuelle Wetterinformationen, um Sicht, Wanderbedingungen und Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen.
Was sollten Reisende aus Deutschland bei der Planung beachten?
Wichtig sind ausreichende Reisezeit für den Flug nach Australien, die frühzeitige Klärung der Einreisebestimmungen über das Auswärtige Amt und die Berücksichtigung der Zeitverschiebung. Vor Ort sollten englische Sprachkenntnisse vorhanden sein, Kreditkarten und etwas Bargeld in australischer Währung mitgeführt werden und eine an Wetter und Gelände angepasste Ausrüstung für Wanderungen vorbereitet werden. Informationen zu örtlichen Regelungen und Öffnungszeiten von Attraktionen sollten direkt bei lokalen Stellen eingeholt werden.
Mehr zu Blue Mountains Australien auf AD HOC NEWS
Mehr zu Blue Mountains Australien auf AD HOC NEWS:
Alle Beiträge zu „Blue Mountains Australien" auf AD HOC NEWS ansehen ?Alle Beiträge zu „Blue Mountains" auf AD HOC NEWS ansehen ?
