Blyde River Canyon bei Graskop: Südafrikas grünes Naturwunder entdecken
06.07.2026 - 10:17:08 | ad-hoc-news.de
Wer auf der Panoramaroute in Mpumalanga unterwegs ist, steht am Blyde River Canyon (sinngemäß „Freudenfluss-Schlucht“) plötzlich vor einem Panorama, das eher an einen üppig grünen Gebirgszug als an eine klassische Wüsten-Schlucht erinnert: steil aufragende Felswände, tief eingeschnittene Kurven des Blyde River und weite Ausblicke bis zum Kruger-Nationalpark.
Der Blyde River Canyon gilt als eine der größten „grünen Schluchten“ der Erde und zählt zu den spektakulärsten Naturwundern Südafrikas – ein Höhepunkt jeder Reise nach Graskop und in die Region Mpumalanga.
Blyde River Canyon: Das ikonische Wahrzeichen von Graskop
Graskop, ein kleiner Ort in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga, ist das klassische Basislager für die sogenannte Panoramaroute – eine landschaftlich herausragende Strecke entlang der Abbruchkante des Drakensberg-Gebirges. Der Blyde River Canyon bildet dabei den dramatischen Höhepunkt: Von zahlreichen Aussichtspunkten fällt der Blick auf ein weit verzweigtes System aus Felsformationen, Tälern und Flussbiegungen.
Im Unterschied zu berühmten Schluchten wie dem Grand Canyon ist der Blyde River Canyon nicht von kargen Felslandschaften geprägt, sondern von dichter, teils subtropischer Vegetation. Das macht ihn zu einer „grünen Schlucht“, die in vielen Reiseführern als weltweit einzigartig beschrieben wird. Die Kombination aus steil eingeschnittenem Flusstal, markanten Felsformationen wie den „Three Rondavels“ und Blicken über den Stausee des Blyde River Dam sorgt dafür, dass der Canyon für Südafrika-Reisende oft zu einem der eindrücklichsten Naturerlebnisse überhaupt wird.
Südafrikanische Tourismusbehörden und internationale Reiseverlage betonen, dass der Blyde River Canyon für die Region Mpumalanga eine Schlüsselrolle als Wahrzeichen spielt. Er verbindet die südafrikanische Highveld-Hochebene mit dem Lowveld in Richtung Kruger-Nationalpark und wird häufig als landschaftlicher Übergang zwischen Gebirge und Savanne beschrieben. Viele Reisende kombinieren daher einen Besuch des Canyons mit anschließenden Safaris im Kruger-Nationalpark oder in privaten Wildreservaten.
Für deutsche Besucher ist der Blyde River Canyon zudem gut in klassische Rundreisen integrierbar: Häufig startet man in Johannesburg oder Pretoria, fährt mit dem Mietwagen über die N4/N12 Richtung Mpumalanga und nutzt Graskop oder Unterkunftsmöglichkeiten in der Nähe des Canyons als Zwischenstopp auf dem Weg in den Kruger-Nationalpark. Die Entfernungen sind für eine Tagesetappe gut machbar, und die Panoramaroute gilt als eine der schönsten Überlandstrecken des Landes.
Geschichte und Bedeutung von Blyde River Canyon
Die geologische Geschichte des Blyde River Canyon erstreckt sich über Hunderte von Millionen Jahren. Fachartikel und geologische Studien ordnen die Entstehung der Felsformationen in den Kontext der Entwicklung der Drakensberg-Region und der Abbruchkante des südafrikanischen Hochplateaus. Über lange Zeiträume haben Flüsse wie der Blyde River das Gestein aus Sandstein und anderen Sedimentgesteinen abgetragen und die heutige Schlucht geformt. Die Schichtungen in den Felswänden erzählen von verschiedenen geologischen Epochen, in denen Sedimente abgelagert und später wieder erodiert wurden.
Historisch war das Gebiet des Blyde River Canyon auch Teil der Wanderungen und Siedlungsräume indigener Bevölkerungsgruppen. In der weiteren Region Mpumalanga finden sich Funde aus der Eisenzeit und Hinweise auf frühe landwirtschaftliche Nutzung. Konkrete schriftliche Aufzeichnungen über die frühe Nutzung direkt am Canyon sind begrenzt; Reise- und Kulturpublikationen betonen jedoch, dass die Drakensberg-Region als Ganzes eine lange Geschichte indigener Kultur und später kolonialer Erschließung aufweist. Mit dem Aufkommen kolonialer Handelsrouten und der Goldfunde im südafrikanischen „Gold Rush“ des 19. Jahrhunderts gewann das Umland des Canyons wirtschaftlich an Bedeutung.
Aus Sicht des modernen Tourismus hat der Blyde River Canyon im 20. Jahrhundert zunehmend Aufmerksamkeit erhalten. Südafrikanische und internationale Reiseführer nennen ihn seit Jahrzehnten als zentrale Station auf der Panoramaroute, gemeinsam mit Aussichtspunkten wie God’s Window, dem Bourke’s Luck Potholes und den „Three Rondavels“. Die offizielle Tourismusbehörde der Provinz Mpumalanga hebt in ihren Materialien die Rolle des Canyons für den nachhaltigen Naturtourismus und als wirtschaftliche Säule der Region hervor.
Später wurde rund um den Blyde River Canyon ein Schutzgebiet eingerichtet, das heute als Blyde River Canyon Nature Reserve beziehungsweise als Teil größerer Naturschutzstrukturen geführt wird. Ziel ist, die empfindliche Vegetation, die Tierwelt und die geologischen Formationen vor übermäßiger Erschließung zu bewahren. Internationale Naturmagazine und Portale verweisen darauf, dass insbesondere die einzigartige Kombination aus Wasser, Fels und grüner Vegetation besonderen Schutzbedarf hat.
Obwohl der Blyde River Canyon nicht als eigenständige UNESCO-Welterbestätte gelistet ist, wird er in fachlichen Kontexten häufig in einem Atemzug mit anderen südafrikanischen Naturwundern wie dem Kruger-Nationalpark oder dem iSimangaliso Wetland Park genannt. Geografisch liegt er in einer Region, in der die Übergänge zwischen Hoch- und Tiefland, zwischen Graslandschaft und Savanne und zwischen verschiedenen Ökosystemen sehr ausgeprägt sind. Dadurch hat der Canyon nicht nur touristische, sondern auch ökologische Bedeutung.
Für deutsche Leser ist der zeitliche Maßstab der Entstehung interessant: Die Felsformationen und geologischen Strukturen im Blyde River Canyon sind deutlich älter als alle klassischen europäischen Bauwerke – sie entstanden lange vor historischen Ereignissen wie der Gründung des Deutschen Reichs im 19. Jahrhundert. Wer hier steht, blickt gewissermaßen auf eine Naturgeschichte zurück, die Millionen Jahre umfasst.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Streng genommen handelt es sich beim Blyde River Canyon nicht um Architektur im Sinne von vom Menschen gestalteten Bauwerken. Die „Architektur“ des Canyons ist eine natürliche, geologische – doch gerade diese wird in Reise- und Landschaftsbeschreibungen häufig mit architektonischen Begriffen wie „Kathedralen der Natur“ oder „amphitheaterartige Felsformationen“ beschrieben.
Zu den markantesten Merkmalen gehören die sogenannten „Three Rondavels“. Diese drei runden Felsformationen erinnern optisch an traditionelle Rondavel-Häuser mit rundem Grundriss und konischem Dach, wie sie im südlichen Afrika verbreitet sind. Aus entsprechenden Aussichtspunkten ergeben die „Three Rondavels“ gemeinsame mit dem dahinter liegenden Talverlauf eines der ikonischsten Fotomotive des gesamten Blyde River Canyon. Viele Reiseführer und Foto-Reportagen nutzen dieses Motiv, um die „grüne Schlucht“ visuell einzuordnen.
Ein weiteres prägendes Element ist der Blyde River Dam, ein Staudamm, der einen See entlang des Canyons bildet. Von Bootstouren aus lässt sich die Schlucht aus einer anderen Perspektive erleben: Man fährt entlang der steilen Felswände, sieht Wasserfälle und blickt auf die dicht bewaldeten Hänge. Internationale Reiseberichte und Tourenanbieter beschreiben diese Bootsausflüge als eine der eindrücklichsten Möglichkeiten, den Canyon aus der Nähe zu betrachten.
Die Farbpalette des Blyde River Canyon ist besonders charakteristisch: Rötlich-braune und ockerfarbene Sandsteinschichten treffen auf sattgrüne Vegetation. Dazu kommen je nach Tageszeit unterschiedliche Lichtstimmungen – vom klaren Morgenlicht bis zu goldenen Abendfarben. Naturfotografen und Magazine wie GEO und National Geographic verweisen immer wieder darauf, dass die Kombination aus Farben, Formen und Vegetation den Canyon zu einem außergewöhnlichen Motiv für Landschaftsfotografie macht.
Aus kunsthistorischer Perspektive ist der Blyde River Canyon weniger durch klassische Kunstwerke geprägt, als durch seine Funktion als Inspirationsquelle. Südafrikanische Künstler und Fotografen nutzen die Region als Motiv für Gemälde, Fotografien und Installationen, die die Beziehung zwischen Mensch und Landschaft thematisieren. Offizielle Kulturinstitutionen und Ausstellungshäuser erwähnen immer wieder die Bedeutung der Drakensberg-Region und ihrer Canyons als Sujet für moderne Kunst, doch konkrete, dauerhaft installierte Kunstwerke direkt am Canyon sind begrenzt – die Natur selbst wird hier als „Werk“ begriffen.
Die offizielle Verwaltung des Schutzgebietes sowie die Tourismusbehörden achten darauf, dass Infrastruktur wie Aussichtsplattformen, Parkplätze und Wege sich möglichst harmonisch in die Landschaft einfügt. Experten für nachhaltigen Tourismus betonen, dass es wichtig ist, den Ausblick nicht durch große Bauwerke zu stören und den Besucherfluss so zu lenken, dass Erosion und Vegetationsschäden minimiert werden. Daher stößt man vor allem auf kleine Plattformen, markierte Wege und dezente Hinweisschilder.
In Reiseführern wie denen großer Verlagsredaktionen wird der Blyde River Canyon häufig in Verbindung mit anderen Landschaftsformationen der Panoramaroute beschrieben. Dazu gehören beispielsweise die Bourke’s Luck Potholes – ausgewaschene Strudellöcher im Gestein – oder der Aussichtspunkt „God’s Window“, von dem aus man an klaren Tagen weit über das Lowveld blickt. Zusammen entsteht ein Ensemble aus unterschiedlichen geologischen Formen, das aus deutscher Perspektive fast wie eine Freiluft-Ausstellung zum Thema „Landschaftsarchitektur der Natur“ wirkt.
Blyde River Canyon besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Der Blyde River Canyon liegt in der Provinz Mpumalanga im Nordosten von Südafrika, unweit des Ortes Graskop und etwa auf halber Strecke zwischen Johannesburg/Pretoria und dem Kruger-Nationalpark. Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise in der Regel zweistufig: Zunächst ein Flug nach Südafrika, anschließend eine Fahrt mit dem Mietwagen oder einem organisierten Transfer.
Ab Frankfurt, München oder Berlin bestehen üblicherweise Langstreckenverbindungen nach Johannesburg (OR Tambo International Airport) oder nach anderen großen südafrikanischen Drehkreuzen. Die Flugzeit liegt – je nach Verbindung – im Bereich von rund 10 bis 12 Stunden. Nach Ankunft in Johannesburg oder Pretoria geht es mit dem Mietwagen über gut ausgebaute Straßen in Richtung Mpumalanga. Für die Strecke nach Graskop und zum Blyde River Canyon sollte man je nach Route und Pausen mehrere Stunden Fahrzeit einplanen; viele Reisende wählen den Canyon als Zwischenstation auf dem Weg in den Kruger-Nationalpark. - Öffnungszeiten
Der Blyde River Canyon ist als Naturgebiet grundsätzlich dauerhaft zugänglich, doch einzelne Aussichtspunkte, Parkplätze, Besucherzentren oder Bootsanleger können feste Öffnungszeiten haben. Diese können sich ändern – etwa durch saisonale Anpassungen, Wartungsarbeiten oder besondere Veranstaltungen. Daher empfiehlt es sich, die jeweils aktuellen Hinweise direkt bei der Verwaltung des Blyde River Canyon Nature Reserve oder über lokale Tourismusbüros in Graskop zu prüfen. Allgemein gilt: Ein Besuch bei Tageslicht ist sinnvoll, da die Straßenführung und die Aussichtspunkte auf gute Sicht angewiesen sind. - Eintritt
Für viele Aussichtspunkte am Blyde River Canyon wird eine geringe Gebühr für das Parken oder den Zugang erhoben; die genauen Beträge können variieren und sind oft vom jeweiligen Betreiber (etwa einer Gemeinde, einem privaten Landbesitzer oder der Schutzgebietsverwaltung) abhängig. Für geführte Bootstouren oder organisierte Aktivitäten fallen zusätzliche Kosten an, die sich nach Saison und Anbieter richten. Da die Beträge schwanken können, ist es empfehlenswert, aktuelle Preise unmittelbar vor der Reise bei den entsprechenden Anbietern zu prüfen. Generell lässt sich sagen, dass die Kosten für den Zugang im Vergleich zu europäischen Attraktionen moderat sind, wobei Leistungen wie Bootstouren selbstverständlich höherpreisig sein können. - Beste Reisezeit
Das Klima im Nordosten Südafrikas ist durch eine warme bis subtropische Prägung mit einer ausgeprägten Regenzeit gekennzeichnet. Trockenere Monate gelten in vielen Reiseempfehlungen als besonders geeignet, um den Blyde River Canyon zu besuchen, da die Fernsicht oft klarer ist und die Straßenverhältnisse stabiler sind. Allerdings hat auch die Regenzeit ihren Reiz: Dann präsentieren sich Wasserfälle und Flussläufe besonders eindrucksvoll, und die Vegetation erscheint noch grüner. Wer die Panoramaroute mit anschließenden Safaris im Kruger-Nationalpark verbinden möchte, orientiert sich bei der Reiseplanung häufig an den dort empfohlenen Saisonzeiten, um sowohl gute Tierbeobachtungen als auch stabile Wetterverhältnisse zu nutzen.
Bei der Tageszeit empfehlen viele Reisende und Experten den frühen Vormittag oder den späten Nachmittag, da die Lichtstimmung dann besonders interessant ist. Mittags kann es sehr hell und kontrastarm sein, was die Wirkung der Schlucht auf Fotos mindert. Zudem ist es im Tagesverlauf mitunter deutlich wärmer, sodass ein Besuch in den etwas kühleren Randstunden angenehmer sein kann. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten
In Südafrika sind Englisch und mehrere lokale Sprachen offiziell verbreitet. Entlang der Panoramaroute und rund um den Blyde River Canyon kommt man mit Englisch sehr gut zurecht; Deutsch wird seltener gesprochen, taucht aber in manchen touristisch geprägten Unterkünften oder bei deutschsprachigen Reiseleitungen auf. Für deutschsprachige Reisende ist ein grundlegendes Englisch hilfreich, um Wegbeschreibungen, Sicherheitshinweise und Informationen zu Aktivitäten zu verstehen.
In Bezug auf Zahlungen ist Südafrika stark kartengeprägt: Kreditkarten werden in den meisten Unterkünften, an Tankstellen und in größeren Restaurants akzeptiert. Für kleinere Händler, Marktstände oder ländliche Einrichtungen ist Bargeld allerdings weiterhin wichtig. Die Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Wer Preise auf Euro umrechnen möchte, sollte aktuelle Wechselkurse prüfen; allgemeine Reiseempfehlungen raten dazu, mit einer Mischung aus Karte und Bargeld zu reisen. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay gewinnt an Bedeutung, ist aber nicht flächendeckend verfügbar.
Trinkgeld ist in Südafrika üblich: In Restaurants sind rund 10 % ein gängiger Richtwert; bei geführten Touren, wie etwa Bootsausflügen im Blyde River Canyon, wird ein freiwilliges Trinkgeld für Guides geschätzt. Taxifahrer, Parkplatzwächter und Servicepersonal erhalten häufig kleinere Beträge als Anerkennung. Wichtig ist, respektvoll und angemessen zu geben, ohne zu übertreiben.
Was das Verhalten im Schutzgebiet betrifft, betonen sowohl die Verwaltung als auch Naturschutzorganisationen die Bedeutung von Rücksichtnahme: Auf den markierten Wegen bleiben, Müll konsequent wieder mitnehmen, keine Pflanzen oder Steine als Souvenir entnehmen und die Ruhe der Landschaft respektieren. Wer fotografiert, sollte andere Besucher nicht behindern und lokale Hinweise zu Drohnen und professioneller Aufnahmeausrüstung beachten. - Einreisebestimmungen und Sicherheit
Deutsche Staatsbürger sollten die jeweils aktuellen Einreisebestimmungen für Südafrika beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. In der Regel sind für touristische Aufenthalte zeitlich begrenzte Einreisen möglich; Details zu Reisepassgültigkeit, Visabestimmungen sowie eventuellen Gesundheitsanforderungen (z. B. Impfempfehlungen) werden in den offiziellen Hinweisen erläutert. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich zudem eine Auslandskrankenversicherung, da Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung im außereuropäischen Ausland oft nur eingeschränkt greifen.
Was Sicherheit betrifft, gilt: Südafrika ist ein Land mit regional unterschiedlichen Sicherheitslagen. Großstädte wie Johannesburg und Pretoria weisen andere Risiken auf als ländliche Regionen. Die Panoramaroute und der Bereich rund um den Blyde River Canyon werden in vielen Reiseempfehlungen als touristisch gut erschlossen beschrieben, dennoch sollten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden: Wertsachen nicht sichtbar im Auto liegen lassen, nachts vorsichtig und informiert bewegen, nur offiziell empfohlene Routen nutzen und bei Aktivitäten in der Natur auf Wetter, Wegbeschaffenheit und Wildtiere achten.
Warum Blyde River Canyon auf jede Graskop-Reise gehört
Für viele Südafrika-Reisende aus Deutschland ist der Blyde River Canyon der landschaftliche Höhepunkt der gesamten Panoramaroute. Die Kombination aus tief eingeschnittener Schlucht, grüner Vegetation und weiten Blicken über das Lowveld schafft ein Panorama, das im Gedächtnis bleibt. Wer den Canyon besucht, bekommt ein Gefühl für die Dimensionen der südafrikanischen Landschaft, die sich deutlich von den vertrauten Topografien deutscher Mittelgebirge oder alpiner Regionen unterscheidet.
Ein wichtiges Argument für einen Besuch ist die Vielfalt der Eindrücke: Von klassischen Aussichtspunkten blickt man aus der Vogelperspektive in die Schlucht, von Bootstouren am Stausee erlebt man die Felswände aus der Nähe, und entlang der Panoramaroute eröffnen sich immer neue Perspektiven auf Täler, Wasserfälle und Felsformationen. Reisemagazine und Tourismusorganisationen empfehlen, genug Zeit einzuplanen, um nicht nur kurz „anzuhalten und ein Foto zu machen“, sondern die Landschaft in Ruhe zu erleben – etwa bei kurzen Spaziergängen zu Aussichtspunkten oder bei Stopps an benachbarten Sehenswürdigkeiten.
Ein weiterer Grund ist die gute Kombinierbarkeit mit anderen Zielen: Der Blyde River Canyon liegt strategisch günstig auf dem Weg vom Landesinneren zum Kruger-Nationalpark. Viele deutsche Rundreiseprogramme führen von Johannesburg über die Panoramaroute mit Stopps in Graskop und am Canyon weiter in den Kruger und zurück nach Johannesburg oder nach Durban. So fügt sich der Canyon nahtlos in klassische Reiseverläufe ein.
Atmosphärisch bietet der Blyde River Canyon einen wohltuenden Kontrast zu den intensiven Eindrücken einer Safari: Hier geht es weniger um die Beobachtung großer Wildtiere, sondern um die Wahrnehmung von Formen, Farben und Weite. Während im Kruger-Nationalpark der Fokus oft auf Löwen, Elefanten und Nashörnern liegt, richtet sich der Blick am Canyon auf Felswände, Wasserflächen und Pflanzenvielfalt. Für viele Reisende bedeutet das eine Art „Landschaftspause“ zwischen Tierbeobachtungen und Fahrstrecken.
Die Nähe zu Graskop und anderen Orten entlang der Panoramaroute macht es außerdem einfach, gastronomische und kulturelle Angebote in die Reise einzubauen. Lokale Restaurants, Cafés und Kunsthandwerksläden bieten Gelegenheit, regionale Küche zu probieren und Souvenirs zu erwerben. So wird der Besuch des Blyde River Canyon nicht nur zu einem Naturerlebnis, sondern auch zu einem Moment des Kontakts mit lokaler Kultur.
Nicht zuletzt spielt der Blyde River Canyon auch in sozialen Medien eine Rolle: Fotos von den „Three Rondavels“, von weiten Blicken über den Stausee und von tief eingeschnittenen Flussläufen werden auf Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok häufig geteilt. Für viele Reisende ist dies ein zusätzlicher Anreiz, den Canyon in die eigene Route aufzunehmen – nicht zuletzt, weil sich das Panorama gut für das eigene Reisealbum und für digitale Erinnerungen eignet.
Blyde River Canyon in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
Die Präsenz des Blyde River Canyon in sozialen Medien spiegelt seine Rolle als ikonisches Naturwahrzeichen Südafrikas wider: Reisevideos, Drohnenaufnahmen (wo erlaubt) und Fotostrecken machen die grüne Schlucht international sichtbar und inspirieren immer mehr Reisende, die Panoramaroute in ihre Südafrika-Pläne aufzunehmen.
Blyde River Canyon — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Blyde River Canyon
Wo liegt der Blyde River Canyon genau?
Der Blyde River Canyon liegt im Nordosten Südafrikas in der Provinz Mpumalanga, nahe des Ortes Graskop und entlang der Panoramaroute. Er befindet sich ungefähr auf halber Strecke zwischen Johannesburg/Pretoria und dem Kruger-Nationalpark und ist über gut ausgebaute Straßen mit dem Mietwagen erreichbar.
Ist der Blyde River Canyon wirklich einer der größten Canyons der Welt?
Der Blyde River Canyon wird in vielen Reiseführern und touristischen Publikationen als eine der größten Schluchten der Erde und insbesondere als einer der größten „grünen Canyons“ bezeichnet. Der Begriff bezieht sich weniger auf eine genaue Rangliste, sondern darauf, dass die Schlucht durch dichte Vegetation geprägt ist und sich dadurch von anderen, eher kargen Felscanyons unterscheidet.
Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch des Blyde River Canyon einplanen?
Für einen Besuch der wichtigsten Aussichtspunkte und kurzen Spaziergänge entlang der Panoramaroute sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Wer zusätzlich eine Bootstour auf dem Stausee oder weitere Ziele wie Bourke’s Luck Potholes und God’s Window besuchen möchte, profitiert davon, einen ganzen Tag oder sogar zwei Tage für die Region einzuplanen, ideal mit Übernachtung in Graskop oder in der Nähe des Canyons.
Welche Kleidung und Ausrüstung sind für den Blyde River Canyon sinnvoll?
Leichte, atmungsaktive Kleidung, bequeme geschlossene Schuhe und ein Sonnenschutz (Hut, Sonnencreme, Sonnenbrille) sind empfehlenswert. Je nach Jahreszeit kann ein leichter Pullover oder eine Jacke nützlich sein, insbesondere in den frühen Morgen- oder Abendstunden. Eine Wasserflasche, Kamera und ggf. ein Fernglas runden die Ausrüstung ab. Wer Wanderungen plant, sollte an wetterfeste Kleidung und eventuell einen leichten Regenschutz denken.
Kann der Blyde River Canyon gut mit einer Safari im Kruger-Nationalpark kombiniert werden?
Ja, der Blyde River Canyon liegt günstig auf dem Weg zwischen Johannesburg/Pretoria und dem Kruger-Nationalpark. Viele Rundreisen aus Deutschland sehen eine Route vor, die zunächst über die Panoramaroute mit einem Besuch des Canyons führt, bevor es weiter zum Kruger geht. Dadurch lässt sich Landschaftserlebnis und Tierbeobachtung ideal verbinden.
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