Reisen, Strand von Miami

Bundesregierung verteidigt die Warnung fĂŒr Reisen von Nicht-EU-LĂ€ndern

22.06.2020 - 20:26:33 | ad-hoc-news.de

Die Bundesregierung hat die bedingte VerlĂ€ngerung der Reisewarnung aufgrund von Covit-19 fĂŒr die LĂ€nder außerhalb von Europa verteidigt.

Strand von Miami - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Auf die schriftliche Anfrage von Marcel Klinge, FDP-Abgeordneter, antwortete das AuswĂ€rtige Amt: "Der Bundesregierung sei es bewusst, dass besonders die Reisebranche von der Krise durch Corona betroffen ist", jedoch sei der Verzicht auf Reisen nicht zwingend eine Folge der Reisewarnung, welche im Sinn eines Ausreiseverbots rechtlich nicht verbindlich sei". Vielmehr seien die GrĂŒnde vorrangig in den EinreisebeschrĂ€nkungen, den weltweit gesundheitlichen Risken, den umfĂ€nglichen QuarantĂ€nevorschriften und der Einstellung des internationalen Flugverkehrs sowie den EinschrĂ€nkungen im öffentlichen Lebensraum zu finden.

Das Ministerium hat betont, dass, mit Blick auf die Covit-19 Pandemie und deren Folgen, mit dem Maßstab fĂŒr Reisewarnungen immer die Sicherheit der deutschen Reisenden verbunden sei. Das Kabinett habe die verlĂ€ngerte Reisewarnung, welche vorerst bis zum 31. August 2020 gilt, fĂŒr die aus touristischer Sich nicht notwendige Reisen in Staaten außerhalb von der EU beschlossen, weil eine erneute RĂŒckholaktion unbedingt zu vermeiden sei. Der FDP-Politiker hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der pauschalen Reisewarnung "in einem absoluten Blindflug" fĂŒr 160 LĂ€nder zu navigieren. Marcel Klinge sagte gegenĂŒber dem "Handelsblatt" fĂŒr die Dienstagsausgabe, dass das AuswĂ€rtige Amt ohne eine objektive Betrachtung der Risiken durch den Verlauf der Infektion sowie die Konzepte in Bezug auf die Pandemie, vor Reisen in fast alle nicht europĂ€ischen warne und mit diesem Vorgehen die kostenfreien Stornierungen weiter anheize. Die Reisebranche werde dies nicht ewig durchhalten. Genauso wichtig wie die Sicherheit und der Schutz der Gesundheit sei auch, dass tausenden kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmen in der Touristikbranche nicht die Existenz geraubt werde. Der Außenminister der SPD, Heiko Maas, mĂŒsse deshalb vor der Sommerpause mit den zehn wichtigsten Feriendomizilen fĂŒr die deutsche Bevölkerung beginnen, die Reisewarnungen mit differenzierten Reisehinweisen zu ersetzen.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile

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