Cataratas del Iguazu, Foz do Iguacu

Cataratas del Iguazu: WasserfÀlle am Rand des Regenwalds

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 20:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Cataratas del Iguazu bei Foz do Iguacu in Brasilien/Argentinien zeigen ein breites Band von WasserfĂ€llen ĂŒber dem subtropischen Regenwald und laden zu Entdeckungen auf beiden Flussseiten ein.

Architektur-Render von Iguazu-FĂ€lle in Foz do Iguacu, Brasilien/Argentinien bei Tageslicht
Moderner Architektur-Render zeigt Silhouette von Iguazu-FĂ€lle in Foz do Iguacu Brasilien/Argentinien, klare Linien und neutrales, Illustration mit AI erstellt.

Cataratas del Iguazu sind ein ausgedehntes System von WasserfĂ€llen des Flusses IguazĂș an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien, gegenĂŒber der Stadt Foz do Iguacu im brasilianischen Bundesstaat ParanĂĄ. Die FĂ€lle stĂŒrzen ĂŒber eine mehrere Kilometer breite Basaltstufe hinab und bilden einen der großen Wasserfallkomplexe im subtropischen Regenwald des sĂŒdlichen SĂŒdamerika.

Cataratas del Iguazu: das breite Band des IguazĂș

Der Fluss IguazĂș erreicht an den Cataratas del Iguazu eine markante GelĂ€ndestufe und bricht dort in zahlreichen WasserfĂ€llen ĂŒber den Rand eines vulkanischen Hochplateaus. Entlang einer Front von etwa 2,7 Kilometern bilden die FĂ€lle ein zusammenhĂ€ngendes Band, das sich in einzelne AbstĂŒrze gliedert.Die IguazĂș-WasserfĂ€lle bestehen aus grĂ¶ĂŸeren und kleineren FĂ€llen auf dieser Breite Der Wasserlauf stĂŒrzt dabei zwischen rund 60 und 82 Metern in die Tiefe, wobei der Hauptabsturz zu den höchsten zĂ€hlt.Die einzelnen Katarakte variieren in ihrer Höhe innerhalb dieses Bereichs

Die WasserfĂ€lle teilen sich in viele einzelne AbstĂŒrze, die durch Inseln und Felsrippen voneinander getrennt sind. In der Summe bildet sich ein System aus mehreren hundert WasserfĂ€llen, das sich mit wechselnder Wassermenge unterschiedlich prĂ€sentiert.In der Literatur wird hĂ€ufig von rund 275 einzelnen WasserfĂ€llen gesprochen Besonders prĂ€gend ist der Abschnitt, der unter dem Namen „Garganta del Diablo“ beziehungsweise „Garganta do Diabo“ bekannt ist und den Hauptteil des Absturzes in einer bogenförmigen Schlucht konzentriert.Dieser Bereich erreicht die grĂ¶ĂŸte Fallhöhe innerhalb des Systems

Regenwald, Basalt und zwei Nationalparks

Die Cataratas del Iguazu liegen in einem Gebiet, das durch subtropischen Regenwald geprĂ€gt ist und als Rest der atlantischen RegenwĂ€lder SĂŒdamerikas gilt. Auf argentinischer Seite gehören die WasserfĂ€lle zum IguazĂș Nationalpark in der Provinz Misiones, auf brasilianischer Seite liegen sie im Iguaçu Nationalpark im Bundesstaat ParanĂĄ.Beide Schutzgebiete sichern die Landschaft mit den WasserfĂ€llen und der umgebenden Waldlandschaft Die Grenze zwischen den beiden Staaten verlĂ€uft im Fluss und an der Kante der FĂ€lle entlang.

Geologisch markieren die Cataratas del Iguazu den Übergang des IguazĂș aus einem Hochland aus Basaltgestein in das Tal des ParanĂĄ. Das Hochplateau geht auf großflĂ€chige Lavaströme zurĂŒck, die im Mesozoikum weite Teile von Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay ĂŒberdeckten.Diese Basaltdecke ist im Bereich der FĂ€lle von Sandsteinschichten unterlagert Der Fluss hat sich in dieses Gesteinspaket eingeschnitten und eine Stufe geschaffen, an der sich der Wasserfallvorhang ausbildet.

Aussichtswege am „Teufelsschlund“

Auf beiden Seiten des IguazĂș sind feste Wege und Stege angelegt, die Besucher nah an verschiedene Abschnitte der FĂ€lle heranfĂŒhren. Auf argentinischer Seite erschließen Wege unterschiedliche Perspektiven auf die einzelnen WasserfĂ€lle und fĂŒhren bis an die Oberkante der Garganta del Diablo, wo der Fluss in einem breiten Bogen in die Schlucht stĂŒrzt.Der Name „Garganta del Diablo“ bezeichnet dabei den markantesten Abschnitt des Wasserfallkomplexes Von den Stegen aus lĂ€sst sich beobachten, wie das Wasser aus mehreren Armen des Flusses zusammenströmt und in die Tiefe fĂ€llt.

Auf brasilianischer Seite bieten Aussichtspunkte einen Blick auf den Großteil des Wasserfallbandes und die gegenĂŒberliegenden WaldflĂ€chen. Wege fĂŒhren entlang der Kante und enden an Plattformen, von denen aus sich die Garganta do Diabo im Gesamtzusammenhang des Systems erkennen lĂ€sst. Zusammen ermöglichen beide Nationalparks einen Eindruck von der Breite des gesamten Wasserfallvorhangs und vom Wechselspiel aus Wasser, Fels und Vegetation.

Cataratas del Iguazu besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Cataratas del Iguazu liegen im DreilĂ€ndereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay, nahe der Stadt Foz do Iguacu auf brasilianischer Seite und gegenĂŒber der argentinischen Stadt Puerto IguazĂș am Ufer des IguazĂș.
  • Das GelĂ€nde am Wasserfallrand ist stellenweise stark gestuft, mit Treppen, Stegen und Wegen, die ĂŒber Felsen und durch feuchte Waldabschnitte fĂŒhren.
  • Die WasserfĂ€lle liegen in einem subtropischen Klima mit ausgeprĂ€gten NiederschlĂ€gen, wodurch Wege und Aussichtsbereiche zeitweise nass sein können.
  • Amtssprache ist auf brasilianischer Seite Portugiesisch und auf argentinischer Seite Spanisch, gezahlt wird in Real und Peso.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Cataratas del Iguazu auf Social-Media-Plattformen

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Cataratas del Iguazu: hÀufige Fragen

Wo liegen die Cataratas del Iguazu genau?

Die Cataratas del Iguazu liegen am Fluss IguazĂș an der Grenze zwischen der argentinischen Provinz Misiones und dem brasilianischen Bundesstaat ParanĂĄ nahe den StĂ€dten Puerto IguazĂș und Foz do Iguacu.

Was bietet ein Besuch der Cataratas del Iguazu?

Ein Besuch fĂŒhrt entlang von Wegen und Stegen zu Aussichtspunkten am Rand und gegenĂŒber dem Wasserfallband, mit Blick auf die Garganta del Diablo und den umgebenden Regenwald.

Was kennzeichnet die Cataratas del Iguazu besonders?

Kennzeichnend ist die Kombination aus einer ĂŒber Kilometer reichenden Reihe von WasserfĂ€llen, der Fallhöhe des Hauptabsturzes und der Lage in einem geschĂŒtzten Regenwaldgebiet mit zwei Nationalparks.

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