Cenote Ik Kil, Mexiko

Cenote Ik Kil bei Chichen Itza: Der magische Schacht in den Dschungel von Mexiko

20.05.2026 - 22:08:11 | ad-hoc-news.de

Cenote Ik Kil bei Chichen Itza in Mexiko gilt als eine der fotogensten Naturpools der Halbinsel Yucatán – was Reisende aus Deutschland vor dem Sprung ins mystische Wasser wissen sollten.

Cenote Ik Kil, Mexiko, Reise
Cenote Ik Kil, Mexiko, Reise

Ein fast kreisrundes Loch im dichten Grün, steile Felswände, von denen Lianen wie Vorhänge herabfallen, und tief unten schimmert dunkelblaues Wasser: Cenote Ik Kil („Brunnen des Windes“) wirkt wie ein geheimer Eingang in eine andere Welt – und liegt nur wenige Minuten von der berühmten Maya-Stätte Chichen Itza entfernt.

Cenote Ik Kil: Das ikonische Wahrzeichen von Chichen Itza

Cenote Ik Kil ist eine offene Kalkstein-Senke, ein mit Süßwasser gefüllter, natürlich entstandener Erdschacht, wie er für die Halbinsel Yucatán typisch ist. Doch anders als viele andere Cenoten hat sich Ik Kil zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten nahe Chichen Itza entwickelt. Reiseberichte von Medien wie National Geographic und dem ADAC Reisemagazin bezeichnen sie als einen der spektakulärsten Badeplätze der Region, der Naturerlebnis und Kulturgeschichte verbindet.

Die Cenote liegt in einem privaten Öko- und Freizeitkomplex wenige Kilometer von der archäologischen Zone Chichen Itza entfernt, einem UNESCO-Welterbe von weltweiter Strahlkraft. Für viele Besucher aus Europa, darunter zahlreiche Reisende aus Deutschland, gehört der Stopp an Cenote Ik Kil fest zum Tagesausflug: erst die Pyramiden und Tempel der Maya, dann die Abkühlung in einem fast mythischen Naturpool.

Was Cenote Ik Kil so besonders macht, ist die Kombination aus relativer Zugänglichkeit und dramatischer Inszenierung der Natur. Etwa 26 m geht es von der Oberfläche über eine in den Fels gehauene Treppe hinab, bevor man auf einer Plattform direkt am Wasser steht. Die Wände steigen noch einmal rund 18 bis 20 m über das Wasserniveau auf, die Gesamt­tiefe der Cenote wird von offiziellen Stellen und Reiseführern vor Ort mit etwa 40 m angegeben. Das Wasser selbst ist nach Angaben der Betreiber und der regionalen Tourismusorganisation Yucatán an der tiefsten Stelle etwa 40 bis 50 m tief – ein dunkler, stiller Spiegel, in dem sich das Grün der Hängepflanzen spiegelt.

Geschichte und Bedeutung von Cenote Ik Kil

Um die Bedeutung von Cenote Ik Kil zu verstehen, hilft ein Blick auf die Geografie und Geschichte Yucatáns. Die Halbinsel besteht überwiegend aus porösem Kalkstein. Große Flüsse an der Oberfläche gibt es kaum; stattdessen fließt das Wasser im Untergrund. Im Laufe von Jahrtausenden löste Regenwasser Hohlräume im Gestein auf. Stürzte das Dach einer solchen Höhle ein, entstand eine Cenote – eine natürliche Karstsenke mit Zugang zum Grundwasser.

Für die präkolumbianischen Maya waren Cenoten weit mehr als nur Wasserquellen. Laut der mexikanischen Denkmalbehörde INAH (Instituto Nacional de Antropología e Historia) sowie UNESCO-Unterlagen zu Chichen Itza galten bestimmte Cenoten als heilige Orte, an denen Rituale abgehalten und Opfer dargebracht wurden. Besonders bekannt ist die „Heilige Cenote“ innerhalb der archäologischen Zone von Chichen Itza, in der Archäologen rituelle Opfergaben und menschliche Überreste fanden. Cenote Ik Kil selbst liegt außerhalb der UNESCO-Kernzone, wird aber in verschiedenen wissenschaftlichen und touristischen Publikationen als Teil des erweiterten Ritual- und Siedlungsraums der Maya in dieser Region eingeordnet.

Konkrete archäologische Ausgrabungen in Cenote Ik Kil sind öffentlich nur begrenzt dokumentiert. Seriöse Quellen, darunter das mexikanische Tourismusministerium und anerkannte Reiseführer-Verlage, betonen vor allem die allgemeine rituelle Bedeutung von Cenoten, ohne Ik Kil explizit als Opferstätte zu klassifizieren. Sicher ist jedoch, dass auch diese Cenote für die frühen Bewohner lebenswichtige Wasserversorgung bot – in einem Gebiet ohne Oberflächenflüsse war jede Cenote eine Art „Brunnen“ und damit entscheidend für die Entwicklung der Maya-Städte rund um Chichen Itza.

Historiker verorten die Blütezeit von Chichen Itza grob zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert. In dieser Phase war die Region politisch und religiös ein Zentrum der Maya-Welt. Cenoten wie Ik Kil sind also Teil eines Landschaftsgefüges, in dem sich Alltag, Religion und Machtpolitik überschnitten. Für heutige Besucher eröffnet sich damit nicht nur ein Naturphänomen, sondern ein Fenster in eine Kultur, die schon florierte, lange bevor in Europa das mittelalterliche Heilige Römische Reich seine territorialen Strukturen ausbildete.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn Cenote Ik Kil ein Naturphänomen ist, spielen menschliche Eingriffe eine große Rolle für das heutige Erscheinungsbild. Um die Cenote für Besucher zugänglich zu machen, wurde eine spiralförmig verlaufende Treppe in den Fels geschlagen. Entlang dieser Treppe gibt es Nischen, in denen sich kleine Aussichtspunkte und Ruhebereiche befinden. Medien wie GEO Saison und der deutschsprachige Mexiko-Reiseführer von Marco Polo beschreiben die Anlage als „touristisch erschlossen, aber landschaftlich beeindruckend“, da die architektonischen Elemente sich relativ dezent an den Naturfelsen anschmiegen.

Die eigentliche „Architektur“ stammt jedoch von der Natur: Die nahezu kreisrunde Öffnung der Cenote wirkt wie ein vertikaler Schacht. Die Wände sind von tropischen Pflanzen und Wurzeln überwuchert. Lange Lianen hängen bis knapp über die Wasseroberfläche herab und erinnern an Vorhänge in einem Theater. Dieses Bild – der Blick von oben in den grünen Zylinder mit dem dunklen Wasser – taucht immer wieder in Fotoessays großer Reiseportale und Magazine auf und hat Cenote Ik Kil zu einem der „Postkartenmotive“ Yucatáns gemacht.

Ein weiteres Merkmal ist die Wasserqualität. Laut Informationen des Betreibers und Angaben der lokalen Tourismusbehörde wird das Wasser durch das unterirdische Flusssystem ständig ausgetauscht. Dadurch bleibt es klar und relativ kühl. Die Temperatur wird von seriösen Reiseführern meist mit etwa 24 °C angegeben – erfrischend, aber nicht kalt. Viele Besucher aus Deutschland berichten, dass der Sprung ins Wasser nach einem heißen Tag in Chichen Itza als wohltuend erlebt wird. Kunstvoll gemeißelte Einstiegsleitern und Plattformen ermöglichen den sicheren Zugang, während an ausgewiesenen Stellen auch höhere Sprünge ins Wasser möglich sind, was allerdings je nach Sicherheitslage und Betreiberregeln variieren kann.

Die Gestaltung rund um die Cenote orientiert sich an einer Mischung aus Resort-Ästhetik und regionalen Elementen: niedrige Gebäude im Hacienda-Stil, tropische Gärten, steinerne Wege, die zum Restaurant und zu Umkleiden führen. Es handelt sich also nicht um eine unberührte Wildnis, sondern um eine bewusst inszenierte Naturattraktion. Institutionen wie die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) verweisen in ihren allgemeinen Hinweisen zu Naturzielen weltweit darauf, dass Besucher bei touristisch stark frequentierten Naturorten besonders auf Umwelt- und Verhaltensregeln achten sollten – etwa keine Sonnencreme ins Wasser einbringen, keinen Müll zurücklassen und Wege nicht verlassen. Entsprechende Hinweise finden sich auch vor Ort.

Cenote Ik Kil besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise (inkl. Flug/Bahn/Auto-Optionen ab Deutschland, soweit sinnvoll)

Cenote Ik Kil liegt auf der Halbinsel Yucatán im Bundesstaat Yucatán in Mexiko, etwa 3 bis 4 km südöstlich der archäologischen Zone von Chichen Itza und rund 200 km westlich von Cancún. Der nächstgelegene größere Ort ist Piste, ein kleines touristisch geprägtes Städtchen.

Von Deutschland aus führt der bequemste Weg über einen internationalen Flug nach Cancún. Mehrere große europäische Airlines sowie saisonal auch Chartergesellschaften bieten Verbindungen mit einmaligem Umstieg, etwa über Madrid, Paris oder Amsterdam. Die reine Flugzeit von Frankfurt am Main nach Cancún liegt je nach Route ungefähr bei 11 bis 12 Stunden. Direktverbindungen können saisonabhängig angeboten werden, genaue Flugpläne ändern sich jedoch regelmäßig. Nach der Ankunft in Cancún geht es weiter entweder mit einem Mietwagen, einem organisierten Ausflug oder Überlandbussen (z. B. ADO-Busse) in Richtung Chichen Itza; die Fahrzeit auf der mautpflichtigen Autobahn liegt grob bei 2,5 bis 3 Stunden.

Eine Anreise per Bahn ist aufgrund der geografischen Lage nicht sinnvoll möglich. Innerhalb Mexikos entsteht zwar derzeit der Tren Maya, eine Bahnverbindung über Teile Yucatáns, doch Zeitpläne und genaue Haltepunkte ändern sich und sollten vor Reiseantritt anhand offizieller Quellen geprüft werden. Für Reisende aus Deutschland bleibt daher die Kombination aus Flug und Straßen­transport der Standard.

  • Öffnungszeiten (mit Hinweis: „Öffnungszeiten können variieren — direkt bei Cenote Ik Kil prüfen.“)

Die Anlage von Cenote Ik Kil wird von einem privaten Betreiber geführt, der neben dem Zugang zur Cenote auch ein Restaurant und Unterkünfte betreibt. Seriöse Reiseführer und die offizielle Website nennen ähnliche Zeitfenster für den Besuch, meist tagsüber ab dem frühen Vormittag bis in den späten Nachmittag. Konkrete Uhrzeiten können saisonal und aufgrund organisatorischer Gründe leicht variieren. Deshalb sollten Reisende die aktuellen Öffnungszeiten kurz vor dem Besuch direkt bei Cenote Ik Kil oder über vertrauenswürdige Reiseveranstalter prüfen. Besonders während Feiertagen in Mexiko können abweichende Zeiten gelten.

  • Eintritt (Euro zuerst, Lokalwährung in Klammern)

Für den Zugang zur Cenote wird ein Eintrittsgeld erhoben. Verschiedene Quellen nennen ähnliche Größenordnungen, abhängig von Saison und gegebenenfalls kombinierten Leistungen (z. B. Buffet oder Nutzung der Anlage). Da Preise in Mexiko regelmäßig angepasst werden und je nach Ticketpaket schwanken, ist es seriöser, von einem moderaten Eintrittspreis im zweistelligen Eurobereich zu sprechen, um keine veralteten Zahlen zu verbreiten. Besucher sollten die aktuellen Tarife auf der offiziellen Website oder direkt vor Ort erfragen. Für deutsche Reisende ist es sinnvoll, etwas Bargeld in mexikanischen Pesos dabeizuhaben, auch wenn häufig Kartenzahlung akzeptiert wird.

  • Beste Reisezeit (Saison, Tageszeit, Andrang)

Die Halbinsel Yucatán hat ein tropisches Klima mit ausgeprägter Trocken- und Regenzeit. Nach Angaben des mexikanischen Wetterdienstes und gängigen Klimaübersichten ist die angenehmste Reisezeit grob von November bis April. In diesen Monaten ist es meist etwas trockener und die Temperaturen liegen tagsüber häufig zwischen 25 und 30 °C. Von Mai bis Oktober ist es heißer und feuchter, zudem gilt der Zeitraum von Juni bis November als Hurrikan-Saison im weiteren Karibikraum, auch wenn größere Stürme nicht jedes Jahr Yucatán direkt treffen.

Für einen Besuch von Cenote Ik Kil spielt weniger der Monat als vielmehr die Tageszeit eine Rolle. Viele Busgruppen erreichen die Cenote nach dem Besuch von Chichen Itza am späten Vormittag oder frühen Nachmittag. Wer es etwas ruhiger mag, sollte den frühen Vormittag oder den späten Nachmittag anstreben. Vor allem Kreuzfahrtgäste und größere Bustouren erzeugen zur Mittagszeit eine hohe Auslastung, was sich auf Wartezeiten an Umkleiden, Duschen und Einstiegen ins Wasser auswirken kann.

  • Praxis-Tipps: Sprache vor Ort, Zahlung (Karte vs. Bargeld, EC/Girocard, Mobile Payment), Trinkgeld-Gepflogenheiten, Kleiderordnung, Fotografieregeln

Sprache: Amtssprache in Mexiko ist Spanisch. In touristischen Zentren wie Cancún, der Riviera Maya und rund um Chichen Itza sprechen viele Beschäftigte im Tourismusgewerbe zumindest grundlegendes Englisch; Deutschkenntnisse sind seltener, können aber bei größeren Reisegruppen vorkommen. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich ein paar grundlegende Spanisch-Vokabeln, zumindest für Höflichkeitsfloskeln.

Zahlung: In Cenote Ik Kil werden üblicherweise sowohl Bargeld (mexikanische Pesos) als auch internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) akzeptiert. EC-/Girocards aus Deutschland funktionieren im außereuropäischen Ausland nicht immer zuverlässig, insbesondere bei Offline-Terminals. Wer sicher gehen möchte, sollte mindestens eine Kreditkarte sowie etwas Bargeld dabeihaben. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay wird in Mexiko zunehmend verbreitet, ist aber nicht überall Standard, besonders nicht in ländlicheren Regionen.

Trinkgeld: In Mexiko ist Trinkgeld fester Bestandteil der Einkommensstruktur im Dienstleistungssektor. Medien wie die Deutsche Welle und etablierte Reiseführer empfehlen in Restaurants etwa 10 bis 15 % des Rechnungsbetrags, sofern Service nicht bereits inkludiert ist. Bei Guides, Fahrern und Mitarbeitern von Ausflugszielen sind kleinere Beträge üblich und werden erwartet, wenn man zufrieden ist. Wer an Cenote Ik Kil Dienstleistungen wie Schließfächer, Handtuchverleih oder Restaurants nutzt, sollte ein kleines Trinkgeld einplanen.

Kleiderordnung und Ausstattung: Für den Besuch der Cenote ist Badekleidung sinnvoll, dazu leichte, schnell trocknende Kleidung für davor und danach. Viele Anlagen auf Yucatán, darunter auch Cenote Ik Kil, geben Hinweise zur Verwendung von Sonnencreme: Häufig wird darum gebeten, nur biologisch abbaubare Produkte zu benutzen oder ganz darauf zu verzichten, um das empfindliche Ökosystem der Cenote nicht zu belasten. Duschen vor dem Baden sind in der Regel verpflichtend. Badeschuhe können hilfreich sein, sind aber nicht zwingend nötig, da Einstiege meist ausgebaut sind.

Fotografieren: Cenote Ik Kil ist ein überaus fotogenes Motiv und entsprechend häufig auf Instagram & Co. zu sehen. Die genauen Regeln zum Fotografieren können sich ändern; manche Anlagen untersagen professionelle Ausrüstung ohne Genehmigung oder erheben für Videokameras zusätzliche Gebühren. Für den Eigengebrauch mit Smartphone oder kleiner Kamera ist Fotografieren in aller Regel erlaubt. Rücksicht ist wichtig: Andere Besucher sollten nicht ungefragt in Nahaufnahme festgehalten werden, und beim Fotografieren am Beckenrand ist Vorsicht geboten, um Ausrüstung nicht ins Wasser fallen zu lassen.

  • Einreisebestimmungen

Mexiko ist für deutsche Staatsbürger ein visumfreies Reiseziel für touristische Kurzaufenthalte, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Die Details zu Reisedokumenten, möglicher Registrierung bei der Einreise, erlaubter Aufenthaltsdauer und Sicherheitslage können sich ändern. Es wird ausdrücklich empfohlen, vor der Buchung und kurz vor Abreise die offiziellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de zu prüfen. Für Österreich und die Schweiz gelten die Hinweise der jeweiligen Außenministerien.

Generell sollten Reisende sicherstellen, dass ihr Reisepass noch ausreichend lange gültig ist und über ausreichend freie Seiten verfügt. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption ist für Fernreisen außerhalb der EU dringend empfehlenswert. In Bezug auf Gesundheit, Impfungen und mögliche Risiken (z. B. Magen-Darm-Erkrankungen, Mückenstiche) verweisen Institutionen wie das Auswärtige Amt und das Robert Koch-Institut auf die Beratungen von Hausärzten und Tropenmedizinern.

Zeitverschiebung: Yucatán liegt je nach Jahreszeit in einer anderen Zeitzone als Mitteleuropa. Da Mexiko eigene Regelungen zur Sommerzeit hat und sich internationale Abkommen gelegentlich ändern, sollten Reisende kurz vor Abflug die aktuelle Zeitverschiebung über zuverlässige Zeitzonen-Dienste oder Fluggesellschaften überprüfen. Üblicherweise beträgt der Unterschied mehrere Stunden; bei Telefonaten oder geplanten Online-Terminen aus der Ferne ist dies zu berücksichtigen.

Warum Cenote Ik Kil auf jede Chichen Itza-Reise gehört

Die meisten Reisenden aus Deutschland besuchen Chichen Itza wegen der monumentalen Pyramide El Castillo (Kukulcán-Pyramide), der Observatorien und Ballspielplätze. Doch der Tag in der tropischen Hitze kann anstrengend sein. Cenote Ik Kil wird deshalb von vielen Reiseveranstaltern als wohltuender Gegenpol in die Tour integriert – eine Gelegenheit, im Schatten der Felsen zu entspannen und die Eindrücke zu verarbeiten.

Aus Erlebnis-Perspektive verbindet Cenote Ik Kil verschiedene Ebenen, die für Besucher aus der DACH-Region interessant sind:

1. Naturerlebnis: Die Senke der Cenote, das klare Wasser und der umgebende Dschungel schaffen eine Kulisse, die sich stark vom mitteleuropäischen Landschaftsbild unterscheidet. Gerade wer ansonsten eher Nord- oder Ostsee, Alpen oder Mittelgebirge kennt, erlebt hier eine vollkommen andere Art von Natur – vertikal, tropisch und von unsichtbaren unterirdischen Flüssen geprägt.

2. Kulturkontext: Der Besuch einer Cenote macht den abstrakten Begriff „heilige Wasserquelle“ greifbar. In Kombination mit der vorherigen Besichtigung von Chichen Itza lassen sich die Vorstellungen der Maya von Unterwelt, Götterwelt und ritueller Reinheit besser nachvollziehen. Viele deutschsprachige Reiseführer betonen, dass Cenoten eine Art Bindeglied zwischen Ober- und Unterwelt symbolisierten.

3. Fotomotiv: Für Hobbyfotograf:innen bietet Cenote Ik Kil eine seltene Mischung aus klaren geometrischen Formen (runde Öffnung, vertikale Wände) und organischen Strukturen (Lianen, Baumwurzelgeflechte, Wasserspiegelungen). Mit ein wenig Geduld lassen sich sowohl von oben als auch vom Wasserspiegel aus eindrucksvolle Fotos aufnehmen – vorausgesetzt, man schützt die Ausrüstung vor Spritzwasser.

4. Zugänglichkeit: Im Vergleich zu manch abgelegener Cenote ist Ik Kil relativ leicht zu erreichen und verfügt über eine gute Infrastruktur. Das macht den Besuch auch für Familien, ältere Reisende oder Menschen, die sich in einem fremden Land lieber an organisierte Strukturen halten, attraktiv. Die Treppe nach unten ist allerdings steil und bei hoher Luftfeuchtigkeit rutschig, daher sollten Besucher trittsicher sein.

5. Kombination mit weiteren Zielen: In der Umgebung bieten sich zusätzliche Besuche an, etwa andere Cenoten, koloniale Städte wie Valladolid oder die Küstenorte der Riviera Maya. Viele deutsche Urlauber wählen Cancún, Playa del Carmen oder Tulum als Basis und planen einen oder mehrere Tagesausflüge ins Landesinnere. Cenote Ik Kil ist dabei ein besonders beliebter Baustein.

Cenote Ik Kil in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist Cenote Ik Kil längst ein Star. Zahlreiche Reiseblogger, Fotograf:innen und ganz normale Urlauber teilen eindrucksvolle Bilder und Kurzvideos, in denen der Sprung in das dunkle Blau der Cenote oder der Blick von oben im Fokus steht. Obwohl Nutzerzahlen und Trends sich stetig ändern, lässt sich anhand der Vielzahl an Beiträgen ablesen, dass die Cenote zu den meistgezeigten Naturmotiven auf Yucatán gehört.

Häufige Fragen zu Cenote Ik Kil

Wo liegt Cenote Ik Kil genau?

Cenote Ik Kil befindet sich im mexikanischen Bundesstaat Yucatán auf der Halbinsel Yucatán, nur wenige Kilometer von der archäologischen Zone Chichen Itza entfernt. Die nächstgrößere touristische Drehscheibe ist Cancún an der Karibikküste, etwa 200 km östlich. Kleinere Orte wie Piste dienen oft als Ausgangspunkt für Touren.

Hat Cenote Ik Kil eine besondere historische Bedeutung für die Maya?

Cenoten waren für die Maya im Allgemeinen heilige Wasserorte mit ritueller und praktischer Bedeutung. Chichen Itza ist um mehrere Cenoten herum angelegt, wobei die sogenannte Heilige Cenote innerhalb des Ruinenareals archäologisch besonders erforscht ist. Cenote Ik Kil liegt etwas außerhalb und gehört zum weiteren historischen Landschaftsraum; ob sie konkret als Kultstätte diente, ist weniger gut dokumentiert, doch ihre Funktion als lebenswichtige Wasserquelle im Maya-Gebiet gilt als wahrscheinlich.

Wie tief ist Cenote Ik Kil, und kann man dort sicher baden?

Die Wände von Cenote Ik Kil reichen etwa 26 m von der Oberfläche bis zur Badeplattform hinunter, die Gesamthöhe des Schachtes liegt bei ungefähr 40 m. Das Wasser ist nach Angaben der Betreiber und regionaler Tourismusbehörden an der tiefsten Stelle ebenfalls mehrere Dutzend Meter tief. Schwimmwesten können vor Ort ausgeliehen werden, und der Zugang erfolgt über ausgebauten Treppen und Leitern. Wie bei allen Naturgewässern sollten Besucher ihre eigenen Schwimmfähigkeiten realistisch einschätzen, Kinder stets begleiten und Sicherheits- sowie Hinweisschilder beachten.

Wann ist die beste Zeit, Cenote Ik Kil zu besuchen?

Die klimatisch angenehmste Reisezeit für Yucatán liegt grob zwischen November und April, wenn es etwas trockener und nicht ganz so heiß ist. Für Cenote Ik Kil selbst sind vor allem die Tageszeiten entscheidend: Der frühe Vormittag und der spätere Nachmittag gelten als ruhiger, weil viele organisierte Touren die Mittagszeit nutzen. Wer Gedränge meiden möchte, sollte abgelegenere Uhrzeiten ins Auge fassen und die Öffnungszeiten im Vorfeld prüfen.

Lässt sich Cenote Ik Kil gut mit Chichen Itza kombinieren?

Ja, die meisten Ausflüge von Cancún, der Riviera Maya oder Merida kombinieren Chichen Itza mit einem Besuch einer Cenote, häufig Cenote Ik Kil. Die Fahrzeit zwischen der archäologischen Zone und der Cenote beträgt nur wenige Minuten. Viele Reisende besuchen zuerst die Ruinen am Vormittag und nutzen die Cenote anschließend zur Abkühlung, bevor es zurück ins Hotel oder zu weiteren Sehenswürdigkeiten geht.

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