Chichen Itza, Mexiko

Chichen Itza: Maya-Welterbe bei Valladolid neu entdecken

31.05.2026 - 06:12:36 | ad-hoc-news.de

Chichen Itza in Mexiko fasziniert mit Tempeln, Pyramiden und Präzision der Maya-Astronomie. Wie erleben Reisende aus Deutschland diesen Kulturschatz bei Valladolid heute wirklich?

Chichen Itza, Mexiko, Reise
Chichen Itza, Mexiko, Reise

Der erste Blick auf Chichen Itza, auf Deutsch sinngemäß „am Rand des Brunnens der Itza“, ist ein Moment, den viele Reisende nie vergessen: Die Stufenpyramide El Castillo ragt aus dem dichten Grün Yucatáns, der Kalkstein leuchtet im Sonnenlicht und der Wind trägt leise Stimmen von Besuchergruppen aus aller Welt über das weite Areal.

Zwischen Valladolid und Mérida gelegen, ist Chichen Itza heute eine der bekanntesten archäologischen Stätten Mexikos und ein Symbol für die Kunst, Wissenschaft und Spiritualität der Maya-Kultur. Für Reisende aus Deutschland ist es ein Höhepunkt jeder Rundreise durch die Halbinsel Yucatán – und zugleich ein Ort, an dem sich Geschichte, Mythos und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise begegnen.

Chichen Itza: Das ikonische Wahrzeichen von Valladolid

Chichen Itza liegt auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán, rund 40 km westlich von Valladolid im Bundesstaat Yucatán. Die Stätte war eines der bedeutendsten politischen, religiösen und wirtschaftlichen Zentren der Maya-Region und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Die UNESCO hebt hervor, dass hier auf einzigartige Weise Architektur, Astronomie und religiöse Symbolik verschmelzen und ein umfassendes Bild der spätklassischen und frĂĽhpostklassischen Maya-Welt vermitteln.

Im deutschsprachigen Raum ist Chichen Itza vor allem durch ikonische Bilder der Stufenpyramide El Castillo (auch Tempel des Kukulcán) bekannt. Reiseführer wie der ADAC-Reiseführer Yucatán oder Marco Polo Mexiko beschreiben die Anlage als einen der Höhepunkte jeder Mexiko-Reise: Die monumentale Pyramide, die weitläufigen Ballspielplätze, der Heilige Cenote und der Kriegertempel mit seinen Säulenhallen vermitteln einen Eindruck von der einstigen Macht der Maya-Eliten.

Gleichzeitig ist Chichen Itza ein Ort mit starkem Gegenwartsbezug: In Mexiko selbst ist die Stätte identitätsstiftend und ein wichtiger Bestandteil des nationalen Selbstverständnisses. Offizielle Stellen wie das mexikanische Kulturministerium und der nationale Archäologie-Dienst INAH (Instituto Nacional de Antropología e Historia) betonen, dass Chichen Itza nicht nur ein touristisches Ziel, sondern auch ein bedeutendes Forschungsfeld für Archäologie und Ethnologie ist.

Geschichte und Bedeutung von Chichen Itza

Chichen Itza wurde nach heutigem Forschungsstand von Maya-Gruppen gegründet, die im nördlichen Tiefland Yucatáns lebten. Archäologen datieren die ersten größeren Bauphasen etwa in die spätere klassische Periode der Maya, grob zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert nach Christus. Später entwickelte sich der Ort zu einem multiethnischen Zentrum, in dem Einflüsse aus anderen Regionen Mesoamerikas – insbesondere aus dem toltekisch beeinflussten Hochland – sichtbar werden.

Historiker und Archäologen weisen darauf hin, dass Chichen Itza über Jahrhunderte hinweg ein Machtzentrum war. Die Anlage vereint verschiedene Baustile: klassische Maya-Elemente, aber auch Motive, die man früher stark mit der toltekischen Stadt Tula in Verbindung brachte, etwa Darstellungen des gefiederten Schlangengottes Kukulcán (in Zentralmexiko als Quetzalcóatl bekannt) oder Kriegerfiguren mit Speeren und Atlatls (Wurfbrettern). Diese Kombination deutet auf komplexe politische und kulturelle Kontakte hin.

Die Blütezeit von Chichen Itza wird in der Forschung in etwa zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert verortet. In dieser Zeit war die Stadt ein Knotenpunkt von Handelsrouten, die das Karibikgebiet, das Innere der Halbinsel Yucatán und das Hochland verbanden. Handelsgüter wie Kakao, Salz, Jade, Obsidian und Textilien zirkulierten hier. Die Größe und Monumentalität der Architektur zeugen von der Bedeutung der Stadt als religiöses und politisches Zentrum.

Im 16. Jahrhundert, als die spanischen Eroberer auf Yucatán trafen, waren viele der großen Maya-Städte – darunter auch Chichen Itza – bereits teilweise verlassen oder hatten deutlich an Bedeutung verloren. Schriftliche Quellen der Spanier und später der Kolonialverwaltung erwähnen die Ruinen, doch die wissenschaftliche Erschließung begann erst im 19. Jahrhundert mit Expeditionen europäischer und nordamerikanischer Forscher. Im 20. Jahrhundert wurden systematische Ausgrabungen und Restaurierungen durch mexikanische Archäologen und Institutionen wie das INAH vorangetrieben.

Heute wird Chichen Itza neben seiner UNESCO-Welterbestatus auch häufig als eines der „Neuen Sieben Weltwunder“ genannt – eine populäre, aber inoffizielle Liste, die durch eine private Abstimmung entstanden ist. Für viele Reisende aus Deutschland ist dieser Ruf ein zusätzlicher Anreiz, die Stätte auf einer Yucatán-Rundreise zu besuchen und das kulturelle Erbe der Maya aus nächster Nähe zu erleben.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Chichen Itza ist keine einzelne Pyramide, sondern ein weitläufiges Ensemble aus Tempeln, Palästen, Ballspielplätzen, Säulenhallen und Wohnbereichen. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sind vor allem einige Hauptmonumente prägend, die in Reiseberichten, Dokumentationen von Sendern wie ZDF oder ARTE sowie in Magazinen wie GEO immer wieder hervorgehoben werden.

El Castillo – der Tempel des Kukulcán

Das bekannteste Bauwerk ist El Castillo, die groĂźe Stufenpyramide im Zentrum der Anlage. Sie ist etwa 30 m hoch und besteht aus neun Terrassen mit einer Tempelplattform an der Spitze. Jede der vier Treppen hat 91 Stufen; zusammen mit der oberen Plattform ergibt sich die oft zitierte symbolische Zahl 365 – die Anzahl der Tage im Sonnenjahr. Fachleute sehen darin ein bewusstes architektonisches Abbild des Maya-Kalenders, der sehr präzise astronomische Beobachtungen widerspiegelt.

Besonders berühmt ist das Phänomen der Licht- und Schattenspiele zur Tagundnachtgleiche im Frühjahr und Herbst. An diesen Tagen fällt das Sonnenlicht so auf eine Treppenseite, dass auf der Balustrade der Pyramide die Illusion einer herabgleitenden Schlangengestalt entsteht. Reisemagazine wie National Geographic Deutschland beschreiben dieses Schauspiel als eindrucksvollen Beleg dafür, wie eng Architektur und Astronomie im Weltbild der Maya miteinander verbunden waren. In der Praxis ist zu beachten, dass heute große Menschenmengen zu diesen Daten anreisen, und der Zugang zur Pyramide selbst aus Sicherheits- und Denkmalschutzgründen gesperrt ist – man darf sie nur aus der Nähe umrunden, aber nicht mehr besteigen.

GroĂźer Ballspielplatz

Ein weiteres Highlight ist der GroĂźe Ballspielplatz, einer der größten bekannten Ballspielplätze der Maya-Welt. Er misst rund 168 m in der Länge und etwa 70 m in der Breite. An den Längswänden sind in mehreren Metern Höhe steinerne Ringe angebracht, durch die ein Gummiball im Rahmen eines rituellen Spiels befördert werden sollte. Reliefs an den Wänden zeigen Szenen, in denen ein Spieler enthauptet wird – ein Hinweis darauf, dass das Ballspiel nicht nur ein Sport, sondern ein religiöses Ritual mit Opferkontext war.

Akustisch beeindruckend ist die Architektur dieses Areals: Besucher berichten davon, dass ein Klatschen in den Händen am einen Ende des Platzes als Echo vielfach zurückgeworfen wird. Solche Effekte gelten als bewusst einkalkuliert und unterstreichen, wie sehr die Baumeister akustische Phänomene nutzten, um Rituale und Zeremonien zu inszenieren.

Heiliger Cenote und Opferbräuche

Nördlich des Hauptplatzes befindet sich der sogenannte Heilige Cenote, ein großer, natürlicher Kalksteintrichter, der mit Wasser gefüllt ist. In der Karstlandschaft Yucatáns spielen solche Cenoten eine zentrale Rolle als Trinkwasserquellen und rituelle Orte. Archäologische Untersuchungen des Cenote von Chichen Itza brachten zahlreiche Opfergaben zutage, darunter Keramik, Schmuck und – in einigen Fällen – menschliche Knochen. Wissenschaftler deuten dies als Hinweis auf rituelle Opferhandlungen, bei denen laut Überlieferungen Menschen und wertvolle Gegenstände den Göttern übergeben wurden.

Der Cenote ist heute aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich, kann aber von oben eingesehen werden. Die Vorstellung, welche Bedeutung dieser Ort für die Wasserversorgung und die religösen Rituale hatte, macht ihn für viele Besucherinnen und Besucher besonders eindrucksvoll.

Tempel der Krieger und Säulenhallen

Östlich von El Castillo steht der Tempel der Krieger, eine vielstufige Plattform mit einem Tempelgebäude auf der oberen Ebene. Vor dem Tempel befindet sich eine große Säulenhalle mit vielen im ursprünglichen Zustand bemalten Säulen, die vermutlich einst ein Dach trugen. Auf der oberen Plattform steht eine Chac-Mool-Figur – eine typische Steinfigur mit nach hinten gelehntem Oberkörper und einer Schale auf dem Bauch, die vermutlich Opfergaben empfing.

Der Tempel der Krieger zeigt stilistische Elemente, die in der Forschung lange als „toltekisch“ bezeichnet wurden, weil sie an Bauten aus Tula erinnern. Heute wird eher betont, dass Chichen Itza ein Zentrum war, das Einflüsse aus verschiedenen Regionen Mesoamerikas kreativ adaptierte und in einem eigenen Stil verband.

Observatorien und Architektur der Präzision

Ein weiteres interessantes Gebäude ist das sogenannte Caracol, ein rundes Bauwerk auf einer rechteckigen Plattform, das häufig als Observatorium bezeichnet wird. Aufgrund seiner Fenster- und Ausrichtungsachsen vermuten Fachleute, dass hier astronomische Beobachtungen stattgefunden haben, etwa der Bahn der Venus oder bestimmter Sonnenstände. Dies passt zu dem Bild, das viele wissenschaftliche Arbeiten zeichnen: Die Maya verbanden Religion und astronomische Beobachtung eng miteinander und nutzten ihre Erkenntnisse für Kalenderberechnungen, Feste und politische Legitimation.

Für architektur- und geschichtsinteressierte Reisende aus Deutschland bietet Chichen Itza daher eine seltene Möglichkeit, präzise geplante, auf Himmelsbewegungen ausgerichtete Monumentalbauten vor Ort zu sehen – vergleichbar in ihrer historischen Bedeutung etwa mit den astronomisch ausgerichteten Elementen europäischer Kathedralen, allerdings in einem ganz anderen kulturellen Kontext.

Chichen Itza besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Chichen Itza liegt auf der Halbinsel Yucatán im SĂĽden Mexikos, etwa 40 km westlich von Valladolid und rund 200 km östlich von MĂ©rida. Von CancĂşn sind es ungefähr 200–220 km ins Landesinnere. FĂĽr Reisende aus Deutschland ist der typische Einstiegspunkt ein Flug nach CancĂşn oder nach MĂ©rida, meist mit Umstieg ĂĽber groĂźe internationale Drehkreuze wie Madrid, Paris, Amsterdam oder die USA. Die Flugzeit von Frankfurt, MĂĽnchen oder Berlin nach CancĂşn liegt – je nach Verbindung – meist zwischen 11 und 14 Stunden. Von CancĂşn oder MĂ©rida aus wird Chichen Itza häufig im Rahmen von TagesausflĂĽgen mit Bussen, Mietwagen oder organisierten Touren besucht. Ă–ffentliche Busse (z. B. des Unternehmens ADO) verbinden die größeren Städte der Region mit dem Eingang der archäologischen Zone.
  • Ă–ffnungszeiten
    Die offiziellen Ă–ffnungszeiten von Chichen Itza werden vom INAH bekanntgegeben und können variieren, meistens liegt das Zeitfenster tagsĂĽber, häufig etwa zwischen 8:00 und 17:00 Uhr. Da sich Regelungen ändern können – etwa im Zuge von Renovierungsarbeiten, saisonalen Anpassungen oder besonderen Veranstaltungen – sollten Besuchende die aktuellen Zeiten kurz vor der Reise direkt bei der offiziellen Verwaltung von Chichen Itza oder ĂĽber zuverlässige Informationsquellen prĂĽfen. Auf Beschränkungen zu bestimmten Bereichen (z. B. gesperrte Aufgänge) wird vor Ort hingewiesen.
  • Eintritt und Tickets
    Die Eintrittspreise für Chichen Itza werden durch die zuständigen mexikanischen Behörden festgelegt und können sich im Laufe der Zeit ändern. Neben dem eigentlichen Eintritt für die archäologische Zone wird häufig ein zusätzlicher Beitrag eines regionalen Tourismusfonds erhoben. Für Reisende aus Deutschland ist es sinnvoll, sowohl Bargeld in mexikanischen Pesos als auch eine gängige Kreditkarte mitzuführen. Da sich Beträge und Wechselkurse verändern, sollte man aktuelle Preise zeitnah vor dem Besuch auf offiziellen Seiten oder bei renommierten Reiseveranstaltern prüfen. Als grobe Orientierung berichten viele Reiseführer von einem Preisniveau, das für eine große archäologische Stätte im internationalen Vergleich im mittleren Bereich liegt.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Das Klima auf Yucatán ist tropisch-warm. Die angenehmste Reisezeit fĂĽr viele Besucherinnen und Besucher liegt in den trockeneren, etwas weniger heiĂźen Monaten zwischen etwa November und März. In dieser Zeit liegen die Temperaturen häufig zwischen 25 und 30 Â°C, wobei es in der Sonne deutlich heiĂźer empfinden werden kann. In den Sommermonaten steigt die Luftfeuchtigkeit, und es kann zu kräftigen Regenfällen kommen. FĂĽr den Besuch von Chichen Itza empfiehlt sich eine frĂĽhe Anreise am Morgen, kurz nach Ă–ffnung, oder am späteren Nachmittag, um der größten Mittagshitze und dem stärksten Besucherandrang auszuweichen. Wer zu den Tagundnachtgleichen im März oder September anreist, erlebt zwar ein besonderes Lichtspektakel, muss aber mit sehr hohem Andrang rechnen.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotografieren
    In der Region um Chichen Itza wird Spanisch gesprochen, in ländlichen Gebieten auch Maya-Sprachen. In touristischen Bereichen – etwa in Valladolid, Cancún oder an den Kassen der archäologischen Stätte – sind grundlegende Englischkenntnisse weit verbreitet, Deutsch hingegen nur vereinzelt anzutreffen. Es empfiehlt sich, ein paar einfache spanische Redewendungen zu beherrschen oder eine Übersetzungs-App zu nutzen.
    Zur Bezahlung werden in vielen Hotels, größeren Restaurants und bei seriösen Touranbietern internationale Kreditkarten akzeptiert. In kleineren Geschäften, bei StraĂźenständen oder fĂĽr Trinkgelder ist Bargeld in mexikanischen Pesos wichtig. Trinkgeld ist in Mexiko ĂĽblich und wird gerade in touristischen Regionen erwartet – in Restaurants sind etwa 10–15 % ĂĽblich, bei Guides, Fahrern oder im Hotelservice sind kleine Beträge als Anerkennung verbreitet.
    Für den Besuch von Chichen Itza sind leichte, luftige Kleidung, eine Kopfbedeckung, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und ausreichend Trinkwasser empfehlenswert. Bequeme, geschlossene Schuhe sind sinnvoll, da die Wege teilweise uneben sein können. Fotografieren ist im Außenbereich in der Regel für den Privatgebrauch gestattet; für professionelle Aufnahmen oder den Einsatz von Stativ und Drohne können gesonderte Genehmigungen erforderlich sein. Hinweise der Aufsichtspersonen sollten unbedingt beachtet werden, um Denkmäler nicht zu beschädigen und Sicherheitsregeln einzuhalten.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Für deutsche Staatsbürger gelten bei der Einreise nach Mexiko eigene Bestimmungen, die sich ändern können. Es wird ausdrücklich empfohlen, die jeweils aktuellen Hinweise zu Einreise, Visum, Aufenthaltsdauer, Gesundheits- und Sicherheitslage vor der Reise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de zu prüfen. Innerhalb Mexikos sollten Reisende auf ihre persönlichen Wertsachen achten, nur offizielle Transportmittel nutzen und lokale Sicherheitshinweise beachten. Chichen Itza selbst ist ein stark frequentierter touristischer Ort mit sichtbarer Präsenz von Sicherheits- und Aufsichtspersonal.
  • Zeitzone und Gesundheit
    Die Halbinsel Yucatán liegt je nach Jahreszeit in einer Zeitzone, die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) meist um mehrere Stunden nachhinkt. Je nach Zeitumstellung in Europa und lokalen Regelungen in Mexiko beträgt der Unterschied typischerweise zwischen –6 und –7 Stunden gegenĂĽber Deutschland. Reisende sollten sich kurz vor Abflug ĂĽber die aktuelle Zeitdifferenz informieren. FĂĽr Aufenthalte in Mexiko empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung, die auch einen RĂĽcktransport abdecken kann. In tropischem Klima sind ausreichender Sonnenschutz, MĂĽckenschutz und eine angepasste FlĂĽssigkeitszufuhr wichtige VorsorgemaĂźnahmen.

Warum Chichen Itza auf jede Valladolid-Reise gehört

Valladolid, eine koloniale Kleinstadt mit bunt gestrichenen Häuserfassaden, ruhigen Plätzen und einer lebendigen Marktszene, ist für viele Reisende ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch von Chichen Itza. Die Fahrtzeit von Valladolid zur archäologischen Stätte ist relativ kurz, sodass Tagesausflüge ohne lange Busreisen möglich sind. Im Vergleich zu den großen Touristenzentren an der Karibikküste wirkt Valladolid entspannter und authentischer; hier lassen sich Maya-Kultur, Kolonialarchitektur und mexikanischer Alltag gut kombinieren.

Chichen Itza selbst bietet eine Dichte an Monumenten, die im internationalen Vergleich bemerkenswert ist. Während in vielen europäischen Städten einzelne Kathedralen oder Burgen im Mittelpunkt stehen, erleben Besucherinnen und Besucher hier eine ganze Stadtlandschaft aus Stein, die von religiösen Zeremonien, höfischem Leben und wissenschaftlicher Beobachtung erzählt. Wer sich Zeit nimmt, abseits der Hauptachsen auch kleinere Gebäude, Reliefs und Inschriften zu betrachten, erhält ein vielschichtiges Bild der damaligen Gesellschaft.

Für Reisende aus Deutschland kann Chichen Itza zudem ein Schlüssel sein, um die Geschichte Mexikos besser zu verstehen. Die Stätte steht für das Erbe der indigenen Kulturen, das bis heute in Sprache, Kunst, Religion und Identität des Landes präsent ist. Gleichzeitig wird sichtbar, wie sich dieses Erbe im Verlauf von Kolonialzeit, Nationalstaatsbildung und Moderne verändert, angeeignet und neu interpretiert wurde. In Berichten von Medien wie der Deutschen Welle oder der ARD wird Chichen Itza immer wieder als Symbol für die kulturelle Vielfalt Mexikos und für die Notwendigkeit von Denkmalschutz und respektvollem Tourismus hervorgehoben.

Viele Reiseführer empfehlen, den Besuch mit anderen Sehenswürdigkeiten in der Region zu verbinden – etwa mit Cenoten in der Umgebung von Valladolid, mit der Kolonialstadt Mérida oder mit weiteren Maya-Stätten wie Ek Balam, Uxmal oder Tulum an der Karibikküste. Dadurch lässt sich die Erfahrung vertiefen und die Vielfalt der Maya-Region in unterschiedlichen Landschaften und historischen Phasen erleben.

Chichen Itza in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In sozialen Medien ist Chichen Itza ein Dauerbrenner: Bilder der Pyramide El Castillo bei Sonnenaufgang, Aufnahmen der Licht- und Schattenspiele zur Tagundnachtgleiche oder kurze Clips von den eindrucksvollen Ruinen gehören zu den meistgeteilten Motiven aus Mexiko. Für die Reiseplanung kann ein Blick in diese Kanäle inspirierend sein – gleichzeitig ersetzen sie keine seriösen Informationen zu Öffnungszeiten, Regeln oder Sicherheitsaspekten.

Häufige Fragen zu Chichen Itza

Wo liegt Chichen Itza genau?

Chichen Itza liegt im mexikanischen Bundesstaat Yucatán auf der Halbinsel Yucatán, etwa 40 km westlich der Stadt Valladolid und rund 200 km im Landesinneren westlich von CancĂşn. Die archäologische Stätte befindet sich nahe einer wichtigen Ost-West-VerbindungsstraĂźe, die MĂ©rida mit der KaribikkĂĽste verbindet.

Wie alt ist Chichen Itza?

Die frühesten größeren Bauphasen von Chichen Itza werden von Archäologen grob in den Zeitraum zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert nach Christus datiert. Die Blütezeit als politisches und religiöses Zentrum lag etwa zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert. Exakte Jahreszahlen sind aufgrund der komplexen Überlieferung und der unterschiedlichen Nutzung der Bauten schwer zu bestimmen.

Wie lange sollte man fĂĽr einen Besuch von Chichen Itza einplanen?

Für einen ersten Eindruck und den Besuch der wichtigsten Monumente – El Castillo, Großer Ballspielplatz, Tempel der Krieger, Observatorium, Heiligen Cenote – sollten mindestens drei bis vier Stunden vor Ort eingeplant werden. Wer sich intensiver mit Details, Reliefs und weniger bekannten Bereichen beschäftigen möchte oder fotografieren will, sollte eher einen halben Tag oder mehr einplanen.

Was ist an Chichen Itza besonders im Vergleich zu anderen Maya-Stätten?

Chichen Itza zeichnet sich durch die Kombination mehrerer Faktoren aus: die monumentale Stufenpyramide El Castillo mit ihren astronomischen Bezügen, die Größe und Akustik des Ballspielplatzes, die Vielfalt an Bauformen und Stilen und die zentrale Rolle, die der Ort in der Geschichte des nördlichen Maya-Tieflands spielte. Für Reisende ist außerdem die gute Erreichbarkeit von Städten wie Valladolid, Mérida und Cancún ein wichtiger Pluspunkt.

Wann ist die beste Zeit fĂĽr einen Besuch von Chichen Itza fĂĽr Reisende aus Deutschland?

Viele Reisende empfinden die Monate November bis März als besonders angenehm, weil die Temperaturen etwas niedriger und die Luftfeuchtigkeit geringer sind als im Hochsommer. Unabhängig von der Jahreszeit empfiehlt sich eine Ankunft früh am Morgen oder am späten Nachmittag, um der größten Hitze und den größten Besuchergruppen auszuweichen. Vor der Reise sollten aktuelle Hinweise zur Wetterlage und zu möglichen saisonalen Besonderheiten eingeholt werden.

Mehr zu Chichen Itza auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂĽr. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69452414 |