Christusstatue Rio de Janeiro: Warum Cristo Redentor so berührt
20.05.2026 - 23:03:39 | ad-hoc-news.deWenn sich morgens der Dunst über Rio de Janeiro lichtet und die Sonne die Bucht von Guanabara in goldenes Licht taucht, schält sich eine Silhouette aus den Wolken: die Christusstatue Rio de Janeiro, lokal „Cristo Redentor“ (portugiesisch für „Christus, der Erlöser“). Mit weit ausgebreiteten Armen steht sie über der Metropole in Brasilien, sichtbar aus vielen Stadtteilen – ein Bild, das sich tief einprägt und für viele der emotionale Höhepunkt einer Reise nach Rio ist.
Christusstatue Rio de Janeiro: Das ikonische Wahrzeichen von Rio de Janeiro
Die Christusstatue Rio de Janeiro thront auf dem 710 m hohen Corcovado, einem Granitberg mitten im Tijuca-Nationalpark, einem der größten innerstädtischen Regenwaldgebiete der Welt. Die Statue selbst ist rund 30 m hoch, hinzu kommt ein etwa 8 m hoher Sockel. Damit reicht ihre Gesamthöhe in eine Dimension, die für Besucher durchaus vergleichbar wirkt mit berühmten Bauwerken in Europa – auch wenn sie niedriger ist als der Kölner Dom (157 m), dominiert sie ihre Umgebung ähnlich eindrucksvoll.
Für Brasilien ist der Cristo Redentor weit mehr als ein Fotomotiv. Er gilt als nationales Symbol, als Zeichen des Glaubens und auch als Ausdruck moderner brasilianischer Nationenbildung im 20. Jahrhundert. Die Deutsche Welle nennt die Statue ein „spirituelles und politisches Wahrzeichen“ des Landes, während das UNESCO-Welterbezentrum sie als ikonisches Symbol für Rio de Janeiro und Brasilien einordnet. In vielen internationalen Medien steht das Bild der Statue stellvertretend für die gesamte Stadt.
Für Reisende aus Deutschland ist der Besuch deshalb eine doppelte Erfahrung: einerseits der spektakuläre Blick über eine der spektakulärsten Stadtlandschaften der Welt, andererseits das Eintauchen in ein Stück brasilianischer Identität. Besonders eindrücklich wird dies, wenn sich bei Sonnenaufgang oder -untergang Einheimische, Pilgergruppen und Touristinnen und Touristen unter den ausgebreiteten Armen der Statue versammeln.
Geschichte und Bedeutung von Cristo Redentor
Die Idee einer großen Christusfigur auf einem der Berge Rios ist älter als die Republik Brasilien selbst. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden nach Angaben von brasilianischen Kulturinstitutionen erste Pläne diskutiert, eine religiöse Statue als Schutzsymbol über die Stadt zu setzen. Konkreter wurde das Projekt jedoch erst in den 1920er Jahren, als die katholische Kirche in Brasilien nach einem sichtbaren Zeichen des Glaubens in der jungen Republik suchte.
Der Bau des Cristo Redentor begann Mitte der 1920er Jahre und dauerte mehrere Jahre. Internationale und brasilianische Medien, darunter die BBC und nationale Zeitungen, verweisen übereinstimmend darauf, dass die Statue 1931 feierlich eingeweiht wurde. Damit entstand eines der frühesten großen Monumente dieser Art im 20. Jahrhundert – Jahrzehnte bevor viele andere moderne Symbolbauten in Metropolen der Welt errichtet wurden.
Die Initiative für das Projekt ging aus kirchlichen Kreisen und Teilen der brasilianischen Gesellschaft aus, die ein sichtbares Zeichen des Katholizismus im öffentlichen Raum setzen wollten. In der Zwischenkriegszeit war Brasilien in einem politischen und gesellschaftlichen Umbruch, geprägt vom Übergang von der Monarchie zur Republik und inneren Spannungen. Die Statue sollte nach Einschätzung von Historikerinnen und Historikern einerseits den Glauben stärken, andererseits ein Gefühl nationaler Einheit erzeugen.
Mit der Zeit hat sich die Bedeutung des Cristo Redentor gewandelt und erweitert. Während die religiöse Dimension nach wie vor präsent ist – etwa bei Gottesdiensten und besonderen Beleuchtungsaktionen zu religiösen Feiertagen – betonen viele brasilianische Stimmen, dass die Statue heute auch als Symbol für Offenheit und Gastfreundschaft verstanden wird. Die ausgebreiteten Arme werden häufig als Geste der Umarmung interpretiert, nicht nur gegenüber der Stadt, sondern gegenüber der ganzen Welt.
2007 wurde der Cristo Redentor im Rahmen einer globalen Privatinitiative, die von Medien weltweit aufgegriffen wurde, in die Liste der sogenannten „Neuen sieben Weltwunder“ gewählt. Auch wenn diese Liste kein offizielles UNESCO-Format ist, erhöhte sie die internationale Aufmerksamkeit noch einmal deutlich. Die Deutsche Welle und andere seriöse Medien verwiesen damals darauf, dass die Wahl vor allem den Stellenwert der Statue in der globalen Popkultur widerspiegelt: Kaum ein anderes religiöses Monument ist so oft in Filmen, Serien und Werbekampagnen zu sehen wie der Christus auf dem Corcovado.
Von Experten wird zudem hervorgehoben, dass der Cristo Redentor im Zusammenhang mit dem urbanen Ensemble von Rio zu sehen ist. Die UNESCO hat 2012 die Kulturlandschaft „Rio de Janeiro: Carioca-Landschaft zwischen Berg und Meer“ als Welterbe anerkannt. In den Unterlagen des Welterbekomitees wird die Statue ausdrücklich als zentraler Blickpunkt dieser einzigartigen Mischung aus Natur, städtischer Bebauung, Buchten und Stränden beschrieben. Sie verleiht der dramatischen Topografie Rios eine klare, menschlich lesbare Form.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Die Christusstatue Rio de Janeiro ist zugleich ein technisches und ein künstlerisches Meisterwerk. Nach übereinstimmenden Angaben renommierter Reiseführer und brasilianischer Institutionen wurde sie aus Stahlbeton errichtet – ein damals vergleichsweise modernes Baumaterial. Die Oberfläche ist mit Millionen kleiner Specksteinplatten verkleidet, die per Hand angebracht wurden. Diese Verkleidung verleiht der Statue ihre leicht schimmernde, helle Erscheinung und schützt sie gleichzeitig vor der Witterung.
Entworfen wurde die grundlegende Form der Statue von einem brasilianischen Ingenieur in Zusammenarbeit mit Künstlern. An der plastischen Ausgestaltung wirkten europäische und brasilianische Kreative mit; internationale Quellen wie die Encyclopaedia Britannica und Kulturbeiträge aus Brasilien betonen, dass es sich um ein Gemeinschaftswerk handelt, bei dem technische Planung und bildhauerische Gestaltung eng verzahnt waren. Das Projekt spiegelte so auch den Austausch zwischen Europa und Lateinamerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts wider.
Stilistisch wird der Cristo Redentor oft mit dem Art-déco in Verbindung gebracht, einer Strömung der 1920er und 1930er Jahre, die klare Linien, stilisierte Formen und eine gewisse Monumentalität bevorzugte. Im Vergleich zu stark ornamentierten historischen Statuen wirkt die Christusfigur auf dem Corcovado bewusst reduziert und schlicht. Die vertikale Linienführung und die ausgebreiteten Arme erzeugen eine geometrisch klare Silhouette, die sich gut gegen den Himmel abzeichnet – ein Grund, warum das Motiv auf Fotos und in Filmaufnahmen so wirkungsvoll erscheint.
Besonders eindrucksvoll ist die Proportionierung der Statue. Die Arme spannen sich über eine Breite von rund 28 m, nahezu so breit wie die Statue hoch ist. Aus der Ferne wirkt die Figur dadurch ausgewogen und ruhig. Aus der Nähe dagegen werden die einzelnen Details sichtbar: die Struktur des Specksteins, die schlichten Falten des Gewands, die bewusst zurückhaltend gestalteten Gesichtszüge. Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker betonen, dass diese Zurückhaltung einen universellen Ausdruck ermöglichen soll – der Christus soll nicht eine bestimmte ethnische oder nationale Gruppe darstellen, sondern in gewisser Weise alle Menschen.
Heute ist die Statue im Inneren über Aufzüge und Rolltreppen erreichbar, was sie im Vergleich zu ihren Anfangsjahren deutlich barriereärmer macht. Früher mussten Besucher viele Treppenstufen erklimmen, um zur Aussichtsplattform zu gelangen. Nach Berichten brasilianischer Medien und offizieller Stellen wurden im Zuge von Modernisierungen mehrere technische Anlagen installiert, um den Zustrom von Besucherinnen und Besuchern besser zu bewältigen und den Zugang zu erleichtern.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beleuchtung. Der Cristo Redentor ist nachts in der Regel weithin sichtbar und wird zu besonderen Anlässen in unterschiedlichen Farben angestrahlt – etwa zu sportlichen Großereignissen, internationalen Tagen der Gesundheit oder Solidarität oder auch zur Erinnerung an Katastrophen. Laut Berichten von Nachrichtenagenturen und Statements aus Rio de Janeiro dienen diese Beleuchtungsaktionen oft dazu, gesellschaftliche Botschaften zu transportieren und mit der starken Symbolkraft der Statue auf Themen aufmerksam zu machen.
Die exponierte Lage auf dem Corcovado bringt Herausforderungen mit sich. Tropische Stürme, starke Sonneneinstrahlung und die Nähe zum Atlantik setzen dem Material zu. Deshalb wird die Statue in regelmäßigen Abständen restauriert. Brasilianische Medien und das zuständige Heiligtum berichten von wiederkehrenden Wartungs- und Restaurierungsprojekten in den letzten Jahren, bei denen beschädigte Specksteinfliesen ersetzt, Risse ausgebessert und die Struktur überprüft wurden. Diese Arbeiten sind entscheidend, um das Monument für kommende Generationen zu erhalten.
Christusstatue Rio de Janeiro besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
Wer aus Deutschland anreist, erreicht Rio de Janeiro in der Regel mit einem Langstreckenflug. Von großen Drehkreuzen wie Frankfurt am Main, München oder teilweise auch anderen europäischen Metropolen gibt es immer wieder Direkt- oder Umsteigeverbindungen nach Rio, die je nach Route und Zwischenstopp meist zwischen etwa 11 und 14 Stunden reine Flugzeit in Anspruch nehmen. Die genauen Verbindungen ändern sich, weswegen aktuelle Flugpläne der Airlines und Reiseportale vor der Buchung geprüft werden sollten.
In Rio selbst ist der Corcovado gut in das städtische Verkehrsnetz eingebunden. Üblicherweise führt der Weg zur Christusstatue Rio de Janeiro über Stadtteile wie Cosme Velho, Laranjeiras oder Santa Teresa. Von dort geht es weiter entweder mit der traditionellen Zahnradbahn, mit offiziellen Vans oder – für sportlich ambitionierte Besucher – zu Fuß über ausgewiesene Wanderwege durch den Tijuca-Regenwald. Reiseführer wie Marco Polo oder der ADAC Reiseführer betonen, dass die Benutzung organisierter und offiziell ausgewiesener Transportmittel in Rio auch aus Sicherheitsgründen empfehlenswert ist.
- Lage und Anreise vor Ort: Die Basisstation der Zahnradbahn liegt in Cosme Velho, einem Wohnviertel im Süden Rios. Von der Innenstadt und von den Strandvierteln Copacabana, Ipanema oder Leblon gelangt man mit Taxi, App-basierten Fahrdiensten oder öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin. Die Zahnradbahn fährt durch den Regenwald hinauf bis in die Nähe des Gipfels, von wo aus Rolltreppen und Aufzüge zur Plattform an der Statue führen. Alternativ fahren lizenzierte Vans von verschiedenen Ausgangspunkten, etwa nahe der Strandviertel oder vom Besucherzentrum des Nationalparks.
- Öffnungszeiten: Offizielle Stellen und seriöse Reiseführer geben an, dass die Christusstatue Rio de Janeiro in der Regel tagsüber von den frühen Morgenstunden bis in den frühen Abend geöffnet ist. Aufgrund von Wetter, Wartungsarbeiten oder organisatorischen Anpassungen können die genauen Uhrzeiten jedoch variieren. Besucher sollten deshalb die aktuellen Informationen direkt bei der offiziellen Verwaltung des Heiligtums Cristo Redentor oder über die offiziellen Webseiten der Zahnradbahn und des Nationalparks prüfen.
- Eintritt und Tickets: Für den Besuch der Statue fallen in der Regel Eintritts- beziehungsweise Transportgebühren an, etwa für die Zahnradbahnfahrt oder für die offiziellen Vans, in denen oft bereits der Zugang zur Plattform enthalten ist. Die Preise werden regelmäßig angepasst und können je nach Saison oder Vertriebskanal (Online-Vorverkauf, vor Ort) variieren. Viele renommierte Reiseführer empfehlen, Tickets möglichst im Voraus über offizielle Kanäle zu reservieren, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Als grobe Orientierung liegen die Preise typischerweise im Bereich eines mittleren zweistelligen Eurobetrags, umgerechnet von der brasilianischen Währung Real (BRL), wobei Wechselkurse Schwankungen unterliegen.
- Beste Reisezeit: Rio de Janeiro liegt in der südlichen Hemisphäre. Die Jahreszeiten sind im Vergleich zu Deutschland „verkehrt“: Während es in Deutschland Winter ist, herrscht in Rio Sommer. Die wärmsten Monate mit höherer Luftfeuchtigkeit liegen oft im Zeitraum von Dezember bis März, mit Temperaturen, die häufig deutlich über 30 °C steigen können. In dieser Zeit ist auch der Andrang groß, insbesondere um den Karneval herum und in den brasilianischen Ferien. Für viele Reisende aus Deutschland bieten sich die Übergangsjahreszeiten als angenehme Besuchszeit an, etwa von April bis Juni und von September bis November, wenn es meist etwas milder ist. Unabhängig von der Jahreszeit ist die Sicht stark vom Wetter abhängig: An manchen Tagen liegt der Corcovado im Nebel. Es lohnt sich daher, den Besuch flexibel zu planen und lokale Wetterberichte im Blick zu behalten.
- Beste Tageszeit: Reiseführer und Erfahrungsberichte, die von renommierten Medien zitiert werden, empfehlen häufig die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag. Morgens ist die Luft oft klarer, die Lichtstimmung weich, und der Andrang im Vergleich zur Mittagszeit geringer. Am späten Nachmittag bietet sich ein beeindruckender Blick auf den Sonnenuntergang über der Stadt. Wer fotografieren möchte, sollte berücksichtigen, dass die Sonne im Verlauf des Tages über der Stadt wandert und unterschiedliche Blickrichtungen unterschiedlich gut ausgeleuchtet sind.
- Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld: In Rio de Janeiro ist Portugiesisch die Landessprache. In touristisch geprägten Bereichen, insbesondere an Sehenswürdigkeiten wie dem Cristo Redentor, sprechen viele Beschäftigte zumindest grundlegendes Englisch, teils auch Spanisch. Deutsch wird deutlich seltener gesprochen. Ein paar einfache portugiesische Wendungen, etwa für Begrüßungen und Dank, werden jedoch meist freundlich aufgenommen. Bei der Bezahlung setzen viele Brasilianerinnen und Brasilianer stark auf Kartenzahlung; gängige internationale Kreditkarten werden an offiziellen Ticketstellen in der Regel akzeptiert. Bargeld in Landeswährung ist dennoch sinnvoll, etwa für kleinere Ausgaben. Trinkgeld ist in Brasilien üblich, etwa in Restaurants (oft 10 % Servicegebühr auf der Rechnung), bei Taxis oder für hilfreiche Dienste. Kleinere Beträge als Anerkennung werden geschätzt, sind aber nicht in jedem Fall zwingend.
- Kleiderordnung und Verhalten: Obwohl die Christusstatue Rio de Janeiro eine der wichtigsten touristischen Attraktionen Brasiliens ist, handelt es sich zugleich um ein religiöses Heiligtum. Eine respektvolle Kleidung ist daher angebracht – Strandkleidung kann im Kontext eines solchen Ortes deplatziert wirken. Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt und gehört zum Erlebnis dazu; Drohnenflüge sind jedoch streng reglementiert beziehungsweise in der Regel nicht erlaubt. Auf der engen Plattform ist Rücksichtnahme wichtig: Geländer und Absperrungen sollten nicht überstiegen werden, auch wenn viele Besucher spektakuläre Fotos anstreben.
- Einreisebestimmungen und Sicherheit: Für deutsche Staatsbürger gelten für Brasilien besondere Einreisebestimmungen, die sich ändern können. Vor einer Reise sollten aktuelle Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de geprüft werden. Dort finden sich auch Informationen zu erforderlichen Reisedokumenten, Gesundheitsfragen und Sicherheitshinweisen für Rio de Janeiro. Innerhalb der Stadt wird von seriösen Reiseführern und den Botschaften empfohlen, auf Wertsachen zu achten, nur offizielle Taxis oder registrierte Fahrdienste zu nutzen und in bestimmten Vierteln Vorsicht walten zu lassen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
- Zeitzone und Gesundheit: Rio de Janeiro liegt in einer Zeitzone, die in der Regel mehrere Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit (MEZ/MESZ) zurückliegt. Je nach Jahreszeit kann die Zeitverschiebung unterschiedlich sein, da die Regelungen zur Sommerzeit nicht identisch sind. Vor Reiseantritt sollte daher die aktuelle Zeitdifferenz geprüft werden. Wer aus Deutschland anreist, muss mit einem gewissen Jetlag rechnen. Für Brasilien wird in vielen Fällen der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung empfohlen, da medizinische Behandlungen in privaten Einrichtungen ohne entsprechende Absicherung teuer werden können. Innerhalb der EU gültige Versicherungskarten gelten in Brasilien nicht.
Warum Cristo Redentor auf jede Rio de Janeiro-Reise gehört
Die Frage, ob sich der Besuch des Cristo Redentor lohnt, stellt sich vielen Reisenden aus Deutschland bereits bei der Reiseplanung. Die klare Antwort vieler seriöser Reisemedien und erfahrener Reiseautorinnen und -autoren lautet: Ja, unbedingt. Kaum ein anderer Ort in Rio de Janeiro verbindet auf so eindrucksvolle Weise Natur, Stadtpanorama und kulturelle Symbolik.
Von der Plattform unterhalb der Statue eröffnet sich ein 360-Grad-Blick über Rio: Im Norden die weite Bucht von Guanabara mit ihren Inseln und Hafenanlagen, im Süden die berühmten Strände von Copacabana und Ipanema, dazwischen die dicht bebaute Stadt, durchzogen von Hügeln und Granitkuppen. Besonders beeindruckend ist der Blick auf den Zuckerhut, einen anderen ikonischen Felsen Rios, der sich vor der Einfahrt in die Bucht erhebt. Die Kombination aus Meer, Bergen, dichtem Grün und urbaner Bebauung wirkt in dieser Form einzigartig.
Die Atmosphäre auf dem Corcovado ist oft von einem besonderen Mix geprägt: Touristische Lebendigkeit, religiöse Andacht, spontane Musik und das Staunen der Besucherinnen und Besucher. Während tagsüber Menschen aus aller Welt versuchen, die Statue samt ausgebreiteten Armen auf ein Selfie zu bannen, findet man in ruhigeren Momenten auch Gruppen, die gemeinsam beten oder einfach schweigend auf die Stadt blicken. Diese Vielschichtigkeit macht den Ort für viele so eindrücklich.
Auch wer kein religiöser Mensch ist, spürt häufig die emotionale Wucht der Szenerie. Die Kombination aus Höhe, Weite, Licht und der überlebensgroßen Figur ist kaum neutral zu betrachten. Kulturjournalisten und Beobachter betonen immer wieder, dass Rio de Janeiro ohne das Bild des Cristo Redentor kaum vorstellbar ist – so wie Paris ohne Eiffelturm oder New York ohne Freiheitsstatue. Wer Rio also wirklich verstehen möchte, kommt um diesen Besuch kaum herum.
Für Reisende aus der DACH-Region ist der Cristo Redentor darüber hinaus ein idealer Einstieg, um die Stadt zu strukturieren: Von oben lassen sich Stadtviertel verorten, spätere Ausflüge planen und die geografischen Zusammenhänge besser verstehen. Viele Reiseführer empfehlen daher, den Besuch früh in die Reise zu legen, sofern Wetter und Sicht es zulassen.
Unweit der Statue bieten sich zusätzliche Erlebnisse an: Spaziergänge im Tijuca-Nationalpark, Besuche von Aussichtspunkten wie dem Vista Chinesa oder einer der umliegenden Hügel. So kann der Tag am Cristo Redentor Teil einer größeren Erkundung von Rios einzigartiger Kulturlandschaft werden, die von der UNESCO gerade wegen dieser Verzahnung von Natur und Stadt ausgezeichnet wurde.
Christusstatue Rio de Janeiro in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Netzwerken ist der Cristo Redentor ein Dauerbrenner. Reisende aus aller Welt teilen täglich Fotos und Videos von der Plattform, aus der Zahnradbahn, aus Helikopterflügen oder von Aussichtspunkten, von denen aus die Statue im Panorama erscheint. Hashtags rund um „Cristo Redentor“ und „Christ the Redeemer“ gehören zu den am häufigsten verwendeten Motiven, wenn es um Brasilien-Reisen geht.
Gerade für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland lohnt sich vor der Reise ein Blick in die sozialen Medien: Aktuelle Eindrücke zeigen, wie das Wetter gerade ist, welche Lichtstimmungen besonders beliebt sind und welche Perspektiven für Fotos interessant sein können. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Ort immer auch ein Platz für persönliche Geschichten ist – von Heiratsanträgen über Familienreisen bis hin zu spirituellen Momenten.
Christusstatue Rio de Janeiro — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Christusstatue Rio de Janeiro
Wo genau liegt die Christusstatue Rio de Janeiro?
Die Christusstatue Rio de Janeiro, der Cristo Redentor, steht auf dem Corcovado, einem 710 m hohen Granitberg im Tijuca-Nationalpark im Süden von Rio de Janeiro. Von vielen Stadtteilen, insbesondere von den Stränden und der Innenstadt, ist die Statue gut sichtbar.
Seit wann gibt es den Cristo Redentor?
Die Bauarbeiten an der Statue begannen in den 1920er Jahren, und der Cristo Redentor wurde 1931 feierlich eingeweiht. Seither gilt die Statue als eines der wichtigsten Symbole Rio de Janeiros und Brasiliens.
Wie kommt man am besten zur Christusstatue Rio de Janeiro?
Gängige Optionen sind die historische Zahnradbahn ab Cosme Velho, offizielle Vans, die von verschiedenen Punkten der Stadt starten, sowie geführte Touren. Sportlich ambitionierte Besucher können zudem über markierte Wanderwege durch den Tijuca-Regenwald aufsteigen. Aus Sicherheits- und Organisationsgründen empfehlen seriöse Reiseführer die Nutzung der offiziellen Transportmittel.
Was macht den Cristo Redentor so besonders?
Die Kombination aus monumentaler Christusfigur, moderner Architektur, spektakulärer Lage hoch über der Stadt und der Einbettung in eine einzigartige Kulturlandschaft macht den Cristo Redentor besonders. Die Statue ist zugleich religiöses Symbol, nationales Wahrzeichen Brasiliens und global wiedererkennbares Bildmotiv.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Für eine Reise aus Deutschland eignen sich besonders die brasilianischen Übergangsjahreszeiten, etwa April bis Juni und September bis November, die oft etwas milder und weniger überlaufen sind als die Hochsaison im südamerikanischen Sommer. Als Tageszeit empfehlen sich frühe Morgenstunden oder später Nachmittag, wenn das Licht besonders stimmungsvoll ist und die Temperaturen etwas angenehmer sind. Die aktuelle Wetterlage und Sichtverhältnisse sollten kurzfristig geprüft werden.
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