Ciutat de les Arts i les Ciencies als Spiegelbildern von Beton, Glas und Wasser
Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 11:37 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia ist ein kultureller und architektonischer Komplex aus Beton, Glas und Wasser, der seit den spĂ€ten 1990er Jahren das Bild der spanischen Hafenstadt prĂ€gt. HerzstĂŒck des Ensembles sind der von Santiago Calatrava und FĂ©lix Candela entworfene GebĂ€udekomplex, die groĂen reflektierenden WasserflĂ€chen und die Abfolge von Museen, Opernhaus und Freizeitbauten im ehemaligen Bett des Flusses Turia.
Ciutat de les Arts i les Ciencies im ehemaligen Flussbett des Turia
Die Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt im SĂŒden der Innenstadt von Valencia im trockengelegten Flussbett des Turia, das zu einer ausgedehnten Parklandschaft umgestaltet wurde.Der GebĂ€ude- und Parkkomplex erstreckt sich ĂŒber eine FlĂ€che von mehreren Hunderttausend Quadratmetern und bildet eine deutliche ZĂ€sur zwischen der historischen Stadt und den modernen Stadtvierteln in Richtung der KĂŒste. Die Lage im langgestreckten ehemaligen Flussbett sorgt dafĂŒr, dass die Bauten hintereinander aufgereiht sind und von BrĂŒcken, Promenaden und GĂ€rten verbunden werden.
Die Planungsaufgabe fĂŒr diese stĂ€dtebaulich markante Zone erhielt der aus Valencia stammende Ingenieur und Architekt Santiago Calatrava, der gemeinsam mit dem mexikanisch-spanischen Architekten FĂ©lix Candela die charakteristischen Bauten entwarf.Die Anlage wurde 1998 mit dem ersten GebĂ€ude eröffnet und in den folgenden Jahren schrittweise um weitere Bauwerke ergĂ€nzt. Durch ihre Position im Verlauf des frĂŒheren Flusses ist die Ciutat de les Arts i les Ciencies auf Karten von Valencia leicht zu erkennen, weil die Anlage in der VerlĂ€ngerung des Turia-Parks Richtung Hafen liegt.
Architektur zwischen organischen Formen und technischen Strukturen
Gestalterisch prĂ€gen geschwungene Betonkonstruktionen, groĂflĂ€chige Verglasungen und ausgedehnte Wasserbecken die Ciutat de les Arts i les Ciencies. Calatrava ist fĂŒr seine Kombination aus Ingenieurbau und skulpturaler Formensprache bekannt, und diese Handschrift zeigt sich hier in BrĂŒckenkonstruktionen, filigranen StĂŒtzen und markanten Dachformen.Der Komplex wird als City of Arts and Sciences beschrieben und vereint mehrere unterschiedliche GebĂ€udetypen in einer zusammenhĂ€ngenden architektonischen Sprache. Beton, Glas und Stahl treten dabei nicht als nĂŒchterne Technik, sondern als sichtbare Gestaltungselemente in Erscheinung.
Das erste eröffnete GebĂ€ude der Anlage war LâHemisfĂšric, ein von Santiago Calatrava entworfenes Planetarium und Kino, das am 16. April 1998 den Betrieb aufnahm.LâHemisfĂšric verfĂŒgt ĂŒber ein langgestrecktes Dach und eine umlaufende WasserflĂ€che und beherbergt einen groĂen Projektionssaal mit kuppelartiger Leinwand. Das Museu de les CiĂšncies PrĂncipe Felipe, das als naturwissenschaftliches Museum dient, wurde wenige Jahre spĂ€ter eröffnet und zeigt eine auffĂ€llige, an eine Skelettstruktur erinnernde Fassade.Das Museum wurde im Jahr 2000 eröffnet und ergĂ€nzt den Komplex um eine groĂe AusstellungsflĂ€che.
Ein Ensemble aus Opernhaus, Museum, Aquarium und GĂ€rten
Ciutat de les Arts i les Ciencies umfasst mehrere eigenstĂ€ndige Einrichtungen, die zusammen ein breites Spektrum an Kultur- und Freizeitangeboten bilden. Neben LâHemisfĂšric und dem Wissenschaftsmuseum gehören der Palau de les Arts Reina Sofia als Opernhaus, das LâUmbracle als ĂŒberdachter Garten und der BrĂŒckenbau El Pont de l Assut de l Or zu den auffĂ€lligen Elementen.Im Verlauf von mehr als einem Jahrzehnt kamen mehrere GebĂ€ude hinzu, sodass ein vielschichtiges Ensemble entstanden ist. ErgĂ€nzt wird die Anlage durch eine groĂe Veranstaltungshalle, die fĂŒr Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt wird.
Zum Komplex gehört auĂerdem ein groĂes Aquarium, das OceanogrĂ fic, das als eigenstĂ€ndige Einrichtung verschiedene LebensrĂ€ume der Weltmeere in Becken und Kuppelstrukturen darstellt und damit den wissenschaftlichen Charakter des Areals unterstreicht.Das OceanogrĂ fic wird als gröĂtes Aquarium Europas beschrieben und bildet gemeinsam mit den benachbarten Bauwerken eine Abfolge von WasserflĂ€chen und BrĂŒcken. Zwischen den GebĂ€uden verlaufen Promenaden, Stege und bepflanzte Zonen, in denen sich Besucherinnen und Besucher bewegen können.
Ciutat de les Arts i les Ciencies besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt sĂŒdöstlich des historischen Zentrums von Valencia im ehemaligen Flussbett des Turia und ist ĂŒber groĂe Verkehrsachsen und den Turia-Park mit der Innenstadt verbunden.
- Auf dem GelĂ€nde verlaufen lange Promenaden und Treppen, die zwischen den einzelnen GebĂ€uden und Ebenen verbinden, sodass fĂŒr einen Besuch lĂ€ngere Wege zu FuĂ einzuplanen sind.
- Zwischen LâHemisfĂšric, dem Wissenschaftsmuseum und dem Opernhaus liegen ausgedehnte WasserflĂ€chen mit niedrigen BeckenrĂ€ndern, weshalb sich der Wegverlauf teilweise dicht an den WasserflĂ€chen orientiert.
- Amtssprache ist Spanisch und Valencianisch, gezahlt wird in Euro.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Ciutat de les Arts i les Ciencies: hÀufige Fragen
Wo liegt die Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia?
Die Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt im sĂŒdöstlichen Abschnitt des ehemaligen Flussbetts des Turia zwischen dem Stadtzentrum von Valencia und der KĂŒste.
Was bietet ein Besuch der Ciutat de les Arts i les Ciencies?
Ein Besuch fĂŒhrt durch ein Ensemble aus Wissenschaftsmuseum, Planetarium, Opernhaus, Aquarium und gestalteten Wasser- und Gartenanlagen.
Was kennzeichnet die Ciutat de les Arts i les Ciencies besonders?
Besonders kennzeichnend ist die Kombination aus futuristisch geformten Beton- und Glasbauten, groĂen WasserflĂ€chen und der Lage im ehemaligen Flussbett des Turia.
