Ciutat de les Arts i les Ciencies: futuristische Architektur im Turia-Bett
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 07:34 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia ist ein weithin sichtbarer Architekturkomplex, der sich als helle, futuristische Skulpturenlandschaft im ehemaligen Bett des Flusses TĂșria ausbreitet und Wissenschaft, Kultur sowie Freizeit unter markanten Dachformen bĂŒndelt. HerzstĂŒck des Ensembles ist eine Reihe von GebĂ€uden und FreirĂ€umen, die seit dem spĂ€ten 20. Jahrhundert entstanden und heute als moderner Schwerpunkt der Stadtentwicklung gelten.
Ciutat de les Arts i les Ciencies im trockenen Flussbett des TĂșria
Die Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt im Osten von Valencia und folgt dem Verlauf des trockengelegten TĂșria-Flussbetts, das nach der Umleitung des Flusses in einen linearen Park und groĂe Bauprojekte ĂŒberfĂŒhrt wurde. Der Komplex erstreckt sich ĂŒber eine deutlich wahrnehmbare LĂ€nge von fast zwei Kilometern und nimmt eine FlĂ€che von rund 350.000 m2 ein, womit er in der Stadt einen eigenen, klar abgegrenzten Landschaftsraum bildet.FlĂ€che und Ausdehnung Zwischen den Baukörpern liegen Wasserbecken, Wege und bepflanzte Zonen, die den Eindruck einer linearen Stadt im Park erzeugen.
Als architektonischer und kultureller Komplex dient die Anlage sowohl der wissenschaftlichen Vermittlung als auch der AuffĂŒhrung von Musik und Theater sowie der Freizeitgestaltung.Ein kultureller und architektonischer Komplex Die offizielle Bezeichnung Ciutat de les Arts i les Ciencies ist in der Region Valencia verankert und bezeichnet zugleich einen Stadtbereich, der in die Verwaltungsstruktur der Stadt eingebunden ist.Benennung und Stadtteil
Architektur von Santiago Calatrava und Félix Candela
Gestaltet wurde die meisten Bauwerke der Ciutat de les Arts i les Ciencies vom valencianischen Architekten und Ingenieur Santiago Calatrava, der hier seine Vorliebe fĂŒr geschwungene Formen, sichtbare Tragstrukturen und weiĂes Stahlbetontragwerk auf groĂer FlĂ€che ausprĂ€gt.Santiago Calatrava als Hauptarchitekt FĂŒr das Meeresaquarium LâOceanogrĂ fic war zusĂ€tzlich der Architekt FĂ©lix Candela verantwortlich, dessen dĂŒnnwandige Schalenkonstruktionen die DĂ€cher prĂ€gen.Beitrag von FĂ©lix Candela Charakteristisch sind langgestreckte, weiĂ verputzte Betonrippen, groĂe GlasflĂ€chen und spiegelnde WasserflĂ€chen, die die Silhouetten der GebĂ€ude aufnehmen.
Die Anlage wurde ab 1996 schrittweise errichtet und in mehreren Etappen eröffnet. Den Anfang markierte LâHemisfĂšric, das 1998 fĂŒr Besucher geöffnet wurde, gefolgt vom Naturwissenschaftlichen Museum, dem begehbaren Garten LâUmbracle, dem Meeresaquarium und dem Opernhaus Palau de les Arts Reina SofĂa, bis mit der Ăgora 2009 ein weiterer Veranstaltungsraum hinzukam.Bauphasen von 1996 bis 2009 Die Formensprache des Komplexes wird hĂ€ufig als neofuturistisch beschrieben, weil sie mit dynamischen Volumen und einer betonten Sichtbarkeit der Konstruktion arbeitet.Neofuturistische Gestaltungsweise
GebÀudeensemble zwischen Wasserbecken und GÀrten
Die Ciutat de les Arts i les Ciencies setzt sich aus mehreren klar benannten Baukörpern zusammen, die jeweils eine eigene Funktion tragen und zugleich als plastische Skulpturen im Landschaftsraum wirken. LâHemisfĂšric ist als GroĂkino mit digitaler Projektion und Planetariumsfunktion ausgelegt, wĂ€hrend der Palau de les Arts Reina SofĂa Opern- und KonzertauffĂŒhrungen beherbergt.HemisfĂšric und Palau de les Arts Das Museu de les CiĂšncies bietet AusstellungsflĂ€chen fĂŒr interaktive WissenschaftsprĂ€sentationen, und LâOceanogrĂ fic dient als umfangreiches Meeresaquarium mit verschiedenen Themenbereichen.
Zu den FreirĂ€umen gehört LâUmbracle als begehbarer Garten mit bepflanzten Wegen ĂŒber der Parkebene sowie die Ăgora, ein hoher Raum fĂŒr Veranstaltungen, der zwischen BrĂŒcken und WasserflĂ€chen liegt.Umbracle und Ăgora Das Zusammenspiel aus Architektur, Wasser, Vegetation und weitlĂ€ufigen Wegen erzeugt eine Abfolge von RĂ€umen, in denen Besucher die einzelnen Einrichtungen nacheinander erreichen und zugleich immer wieder neue Blickachsen auf die GebĂ€ude erhalten.
Ciutat de les Arts i les Ciencies besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt sĂŒdöstlich des historischen Zentrums von Valencia im ehemaligen TĂșria-Flussbett und ist ĂŒber stĂ€dtische Buslinien sowie mit der Metro bis zu nahe gelegenen Stationen und einem kurzen FuĂweg erreichbar.
- Zwischen den GebĂ€uden verlaufen ebene Wege und Treppen, einige ZugĂ€nge fĂŒhren ĂŒber breite Freitreppen oder Rampen zu erhöhten Ebenen, sodass fĂŒr einen Rundgang im GelĂ€nde feste Schuhe und die Bereitschaft zu mehreren kurzen FuĂwegen erforderlich sind.
- In der unmittelbaren Umgebung des Komplexes schlieĂen sich weitere Abschnitte des TĂșria-Parks an, auĂerdem liegen gröĂere Verkehrsachsen wie die Avenida del Saler und Wohnviertel von Valencia in Sichtweite.
- Amtssprache ist Spanisch und Valencianisch, gezahlt wird in Euro.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Ciutat de les Arts i les Ciencies: hÀufige Fragen
Wo liegt Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia?
Ciutat de les Arts i les Ciencies befindet sich im ehemaligen Bett des Flusses TĂșria im Osten von Valencia, nahe groĂen Verkehrsachsen wie der Avenida del Saler.
Was bietet ein Besuch in Ciutat de les Arts i les Ciencies?
Ein Besuch umfasst futuristische Architektur, ein GroĂkino, ein opernorientiertes Kulturhaus, ein interaktives Wissenschaftsmuseum, einen groĂen Meeresaquariums-Komplex und begehbare Gartenbereiche.
Was kennzeichnet Ciutat de les Arts i les Ciencies besonders?
Kennzeichnend sind die neofuturistischen Bauformen von Santiago Calatrava, die Lage im langgezogenen Flussbett des TĂșria und das dichte Nebeneinander von Kultur-, Wissenschafts- und Freizeitangeboten.
