Immobilienpreise sinken weiter krÀftig - Neues Rekordminus
22.09.2023 - 12:53:51 | dts-nachrichtenagentur.deNach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitagmorgen ging es im Jahresvergleich um durchschnittlich 9,9 Prozent nach unten - das war der stĂ€rkste RĂŒckgang der Wohnimmobilienpreise gegenĂŒber einem Vorjahresquartal seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. Im 2. Quartal 2022 hatte der HĂ€userpreisindex seinen bisherigen Höchststand erreicht, seitdem sind die Preise fĂŒr Wohnimmobilien gegenĂŒber dem jeweiligen Vorquartal rĂŒcklĂ€ufig.
Mit -1,5 Prozent zum 1. Quartal 2023 fiel der RĂŒckgang im 2. Quartal 2023 allerdings geringer aus als in den beiden Vorquartalen, als das Minus -2,9 Prozent (1. Quartal 2023) und -5,1 Prozent (4. Quartal 2022) betragen hatte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Wohnimmobilienpreise sowohl in den lĂ€ndlichen als auch in den stĂ€dtischen Regionen im Durchschnitt weiter gesunken. Am geringsten waren die RĂŒckgĂ€nge allerdings in den dĂŒnn besiedelten lĂ€ndlichen Kreisen: Hier waren Eigentumswohnungen 7,0 Prozent gĂŒnstiger als im 2. Quartal 2022, Ein- und ZweifamilienhĂ€user kosteten 8,1 Prozent weniger. Im Vergleich zum 1. Quartal 2023 fielen die Preise in den dĂŒnn besiedelten Kreisen fĂŒr Eigentumswohnungen um 2,1 Prozent, wĂ€hrend die Preise fĂŒr Ein- und ZweifamilienhĂ€user sogar leicht um 0,7 Prozent stiegen. In den Top-7-Metropolen (Berlin, Hamburg, MĂŒnchen, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und DĂŒsseldorf) gingen die Preise fĂŒr Eigentumswohnungen gegenĂŒber dem Vorjahresquartal um 9,8 Prozent zurĂŒck, fĂŒr Ein- und ZweifamilienhĂ€user musste 12,6 Prozent weniger gezahlt werden. Im Vergleich zum 1. Quartal 2023 fielen in den Metropolen die Preise fĂŒr Eigentumswohnungen um 2,1 Prozent und fĂŒr Ein- und ZweifamilienhĂ€user um 2,4 Prozent. Mit der aktuellen Veröffentlichung hat das Statistische Bundesamt auch Zahlen fĂŒr das Jahr 2022 sowie fĂŒr das 1. Quartal 2023 revidiert: Die VerĂ€nderungsrate des 1. Quartals 2023 zum 1. Quartal 2022 liegt fĂŒr den bundesweiten HĂ€userpreisindex sowohl vor als auch nach Revision bei -6,8 Prozent, die VerĂ€nderungsrate des 1. Quartals 2023 gegenĂŒber dem 4. Quartal 2022 wurde um 0,2 Prozentpunkte nach oben korrigiert (vorlĂ€ufiger Wert: -3,1 Prozent, revidierter Wert: -2,9 Prozent).
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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