Doi Suthep Chiang Mai: Thailands leuchtender Tempel über der Stadt
20.05.2026 - 20:05:26 | ad-hoc-news.deWenn in Chiang Mai die Sonne hinter den Bergen verschwindet, beginnt auf dem Doi Suthep Chiang Mai das goldene Leuchten: Der Bergtempel Wat Phra That Doi Suthep (sinngemäß „Tempel der heiligen Reliquie auf dem Doi Suthep“) strahlt über der Stadt und zieht Pilger wie Reisende gleichermaßen an. Glocken klingen, Räucherstäbchen duften, und der Blick hinunter auf die Ebene rund um Chiang Mai macht sofort klar, warum dieser Tempel für viele als Herz und Seele Nordthailands gilt.
Doi Suthep Chiang Mai: Das ikonische Wahrzeichen von Chiang Mai
Doi Suthep Chiang Mai bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch vor allem den berühmten Tempel hoch über der Stadt, zugleich aber auch den gleichnamigen Berg oberhalb von Chiang Mai im Norden Thailands. Der Tempel Wat Phra That Doi Suthep gilt als eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer des Landes und als spirituelles Symbol der ehemaligen Lanna-Hauptstadt Chiang Mai. In Reiseführern wie dem „Marco Polo Chiang Mai & Nordthailand" und im Magazin „GEO Saison" wird der Tempel regelmäßig als Höhepunkt einer Nordthailand-Reise hervorgehoben.
Die offizielle Tourismusbehörde Thailands (Tourism Authority of Thailand, TAT) beschreibt Wat Phra That Doi Suthep als eine der „heiligsten Stätten Nordthailands". Von der Stadt aus ist die goldene Chedi – die zentrale Stupa – an klaren Tagen gut zu erkennen. Der Tempel liegt auf etwa 1.050 m Höhe und bietet einen weiten Panoramablick über Chiang Mai und die umliegende Ebene. Für Besucher aus Deutschland verbindet sich hier das Erlebnis einer aktiven Tempelanlage mit buddhistischen Ritualen und der landschaftlichen Kulisse eines Bergwaldes.
Im Gegensatz zu vielen historischen Sehenswürdigkeiten in Europa ist Wat Phra That Doi Suthep kein reines Museum, sondern ein lebendiger Pilgerort: Mönche rezitieren Sutren, Gläubige bringen Blumen und Kerzen, Familien kommen zum Beten und Bitten. Wer Chiang Mai besucht und die Kultur Nordthailands verstehen möchte, kommt an diesem Ort kaum vorbei.
Geschichte und Bedeutung von Wat Phra That Doi Suthep
Die Ursprünge von Wat Phra That Doi Suthep reichen der thailändischen Fachliteratur zufolge bis in das 14. Jahrhundert zurück. Nach Angaben der thailändischen Denkmalbehörde Fine Arts Department und der TAT wird der Tempeltradition zufolge dem Lanna-König Kuena (auch: King Kue Na) zugeschrieben, der im 14. Jahrhundert über das Lanna-Königreich herrschte. Historiker weisen darauf hin, dass schriftliche Quellen aus dieser Zeit begrenzt sind, doch die Datierung in diese Epoche ist in der Fachliteratur weitgehend anerkannt.
Berühmt ist vor allem die Legende, wonach eine Reliquie des Buddha – meist als Schulter- oder Knochensplitter beschrieben – eine zentrale Rolle bei der Gründung des Tempels spielte. Nach Darstellungen des Nationalmuseums Chiang Mai sowie gängigen thailändischen Geschichtsdarstellungen wurde diese Reliquie angeblich auf dem Rücken eines weißen Elefanten befestigt. Der Elefant soll auf den Doi Suthep Berg geführt worden sein, dort dreimal getrötet haben und dann zusammengebrochen sein. Dies wurde als Zeichen gedeutet, an dieser Stelle einen Tempel zu errichten.
Für den Theravada-Buddhismus, der in Thailand Staatsreligion ist, haben Reliquien des Buddha eine immense spirituelle Bedeutung: Sie gelten als direkte Verbindung zum historischen Buddha Siddhartha Gautama. Wat Phra That Doi Suthep wird daher von vielen Thais nicht nur als regionales Heiligtum, sondern als nationale Pilgerstätte betrachtet. Besonders an buddhistischen Feiertagen wie Visakha Bucha (in etwa Mai/Juni, je nach Mondkalender) strömen Pilger aus ganz Thailand auf den Berg.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Tempel mehrfach erweitert, umgebaut und restauriert. Der Kern der goldenen Chedi stammt nach Angaben der Fine Arts Department aus der Lanna-Zeit, wurde aber in späteren Perioden überarbeitet. Im 20. Jahrhundert wurde die Straße hinauf zum Doi Suthep angelegt, was den Zugang zum Tempel stark erleichterte. Zuvor war nur ein beschwerlicher Pilgerpfad durch den Wald verfügbar, den Gläubige zu Fuß zurücklegten.
Im Vergleich zu europäischen Sakralbauten ist Wat Phra That Doi Suthep deutlich jünger als etwa der Kölner Dom (Baubeginn 13. Jahrhundert, Vollendung 19. Jahrhundert) oder viele romanische Kirchen in Deutschland. Dennoch markiert er für die Geschichte des nordthailändischen Lanna-Reiches eine ähnlich identitätsstiftende Rolle wie zentrale Kathedralen für europäische Regionen.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist Wat Phra That Doi Suthep ein herausragendes Beispiel für den Lanna-Stil Nordthailands. Kunsthistoriker, etwa in Publikationen des „Fine Arts Department" und in Studien der Universität Chiang Mai, verweisen darauf, dass sich hier Elemente traditioneller Lanna-Holzarchitektur mit Einflüssen aus dem zentralen thailändischen Ayutthaya-Stil mischen. Zentraler Blickfang ist die goldene Chedi, die mit Blattgold verkleidet ist und besonders im Sonnenlicht intensiv leuchtet.
Die achteckige Basis der Chedi geht in einen konischen, nach oben schlanker werdenden Turm über, der an einer Spitze mit Schirmaufsatz endet. Diese Form findet sich in vielen nordthailändischen Tempeln, wird hier aber als besonders harmonisch proportioniert beschrieben. Rund um die Chedi befindet sich ein schmaler Umgang, den Gläubige im Uhrzeigersinn – im Buddhismus als Richtung der Verehrung – dreimal abschreiten, oft mit Blumen, Räucherstäbchen und brennenden Kerzen in der Hand.
Der Tempelkomplex selbst gliedert sich in mehrere Ebenen. Am Fuße des Zugangs steht eine lange, von zwei reich verzierten Naga-Schlangen gesäumte Treppe. Die Nagas, mythische Schlangenwesen aus der indischen und südostasiatischen Mythologie, sind typische Schutzsymbole buddhistischer Tempel. Die Treppe umfasst der Tourismusbehörde zufolge rund 300 Stufen; Angaben schwanken zwischen etwa 306 und 309 Stufen, je nach Zählweise einzelner Abschnitte. Für Besucher, die nicht zu Fuß gehen möchten oder körperlich eingeschränkt sind, gibt es seit dem 20. Jahrhundert eine Standseilbahn (Funicular), die den Höhenunterschied bequem überwindet.
Im inneren Hof rund um die Chedi stehen kleinere Schreine, Buddha-Statuen in unterschiedlichen Haltungen sowie filigran verzierte Pavillons. Typisch für den Lanna-Stil sind geschnitzte Holzgiebelfelder an den Gebäuden, vergoldete Dächer mit aufgerichteten „Chofah"-Zierelementen – stilisierte Vogel- oder Schlangenfiguren – und farbige Glas- und Spiegelmosaike, die in der Sonne funkeln. Besucher aus Deutschland, die eher gotische oder barocke Kirchen kennen, erleben hier eine völlig andere Form sakraler Pracht, die stärker mit Licht, Farbe und Ornament spielt.
Ein besonderes Detail ist die Nachbildung des Smaragd-Buddha, der im Tempelhof steht. Das Original befindet sich heute im Wat Phra Kaeo im Königspalast von Bangkok, gilt aber als eng mit der Geschichte des alten Lanna-Reiches verbunden. Die Kopie im Doi Suthep Chiang Mai erinnert an diese Verbindung und an die einstige politische Bedeutung Chiang Mais als königliche Hauptstadt.
Entlang der Umgänge finden sich zudem Wandmalereien, die Szenen aus dem Leben Buddhas, lokal-buddhistische Legenden, aber auch Elemente der thailändischen Geschichte darstellen. Kunstexperten betonen, dass diese Malereien oft in den letzten Jahrzehnten restauriert oder erneuert wurden, sodass Besucher heute farbintensive Bilder sehen, die eher dem 20. Jahrhundert als der ursprünglichen Gründungszeit des Tempels entstammen.
Ein weiterer architektonischer Höhepunkt ist die Aussichtsterrasse an der östlichen Seite des Tempels. Von hier aus liegt Chiang Mai zu Füßen: das Straßenraster der Altstadt mit ihrem quadratischen Wassergraben, die neueren Stadtviertel und bei klarer Sicht sogar die Berge am Horizont. Besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Lichter der Stadt angehen, ist dieser Blick für viele Reisende ein unvergesslicher Moment.
Doi Suthep Chiang Mai besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise von Chiang Mai aus
Doi Suthep Chiang Mai liegt etwa 15 km westlich des Stadtzentrums von Chiang Mai. Der Tempel befindet sich im Gebiet des Doi Suthep-Pui Nationalparks, einer bewaldeten Bergregion. Die Anfahrt erfolgt in der Regel mit den roten Sammeltaxis („Songthaews"), die vom Zentrum oder vom Zoo von Chiang Mai aus zum Tempel fahren. Alternativ können Taxis oder vor Ort gebuchte Fahrdienste genutzt werden. Viele organisierte Touren kombinieren den Besuch mit anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Hmong-Dorf Doi Pui.
Für Reisende aus Deutschland führt der Weg meist zuerst nach Bangkok, von wo aus zahlreiche Inlandsflüge nach Chiang Mai starten. Nonstop-Flüge Deutschland–Bangkok dauern je nach Abflugort in der Regel etwa 10–12 Stunden; von Bangkok nach Chiang Mai sind es nochmals rund 1–1,5 Stunden. Es existieren zudem Zugverbindungen von Bangkok nach Chiang Mai, die üblicherweise über Nacht verkehren und von Reiseführern wie dem „Lonely Planet Thailand" und deutschen Anbietern wie der Deutschen Zentrale für Tourismus als landschaftlich reizvoll beschrieben werden. - Öffnungszeiten
Wat Phra That Doi Suthep ist üblicherweise täglich von den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein zugänglich. Viele Quellen nennen Öffnungszeiten etwa von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr oder leicht abweichend. Da sich Zeiten ändern können und gelegentlich religiöse Veranstaltungen stattfinden, sollten Reisende die aktuell gültigen Öffnungszeiten kurz vor dem Besuch über die offizielle Informationsseite des Tempels, die Tourismusbehörde Thailands oder örtische Touranbieter prüfen. Insbesondere bei frühen Sonnenaufgangsbesuchen ist eine aktuelle Bestätigung empfehlenswert. - Eintritt und Standseilbahn
Der Eintritt für ausländische Besucher ist relativ gering und wird in Thai Baht erhoben; Beträge im niedrigen Euro-Bereich sind üblich. Für die Nutzung der Standseilbahn fällt zusätzlich eine kleine Gebühr an. Da Preise in Thailand in den letzten Jahren leicht variieren und regelmäßig angepasst werden, sollten Besucher aktuelle Angaben direkt vor Ort oder über offizielle Informationsstellen einholen. Allgemein ist der Besuch von Doi Suthep Chiang Mai für Reisende aus der DACH-Region im Vergleich zu europäischen Attraktionen eher preisgünstig. Eine Zahlung erfolgt vor Ort meist bar in Baht; Kreditkarten werden an den Kassen üblicherweise nicht akzeptiert. - Beste Reisezeit und Tageszeit
Für Chiang Mai und damit auch Doi Suthep Chiang Mai gilt eine ausgeprägte Trocken- und Regenzeit. Nach Angaben der thailändischen Meteorologiebehörde und deutschsprachiger Reiseportale liegt die angenehmste Reisezeit in der Regel zwischen November und Februar, wenn die Temperaturen oft zwischen etwa 20 und 30 °C liegen und die Luft trockener ist. In den heißen Monaten März bis Mai kann es deutlich wärmer werden, während in der Regenzeit (ungefähr Juni bis Oktober) häufiger starke Schauer auftreten, die Sicht und Wege beeinflussen können.
Hinzu kommt das Thema Luftqualität: In den Monaten Februar bis April kann es in Nordthailand durch Brandrodungen („Burning Season") zu starker Luftverschmutzung und diesiger Sicht kommen, was auch die Aussicht vom Tempel beeinträchtigt. Reisende sollten vor der Planung aktuelle Informationen zur Luftqualität über seriöse Quellen einholen. Als Tageszeit empfehlen viele Reiseführer einen Besuch früh morgens – dann ist es kühler und ruhiger – oder zum späten Nachmittag mit Sonnenuntergang über Chiang Mai. Mittags ist der Andrang oft am größten. - Sprache, Zahlung und Trinkgeld
In Chiang Mai und rund um Doi Suthep Chiang Mai sprechen viele Menschen in der Tourismusbranche zumindest grundlegendes Englisch. Deutschkenntnisse sind eher selten, in besser ausgestatteten Hotels und bei einigen Reiseleitern aber gelegentlich anzutreffen. Für Besucher aus Deutschland empfiehlt es sich, einige einfache englische und gegebenenfalls thailändische Begriffe zu kennen. Beschilderungen im Tempel sind meist auf Thai und Englisch vorhanden.
Bezahlt wird fast überall in Thai Baht. Kreditkarten werden in Hotels, größeren Restaurants und Reisebüros häufig akzeptiert, bei kleinen Ständen, in Sammeltaxis oder an Tempelkassen ist Bargeld üblich. Geldautomaten sind in Chiang Mai weit verbreitet. Trinkgeld ist in Thailand nicht streng geregelt, kleine Aufrundungen im Restaurant oder bei Fahrten mit dem Sammeltaxi werden jedoch geschätzt. Für gute Dienstleistungen sind 10–15 % Trinkgeld in touristischen Lokalen üblich, auch eine kleine Spende im Tempel gilt als Geste der Wertschätzung. - Kleiderordnung und Verhalten im Tempel
Wat Phra That Doi Suthep ist ein aktiver buddhistischer Tempel. Besucher sollten daher eine respektvolle Kleidung wählen: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, kurze Shorts, ärmellose Tops oder sehr enge Kleidung gelten als unpassend. Am Eingang können bei Bedarf Tücher oder Sarongs ausgeliehen werden; Verfügbarkeit kann jedoch variieren. Vor dem Betreten bestimmter Tempelbereiche ist es üblich, die Schuhe auszuziehen – dies ist deutlich ausgeschildert. Socken können anbehalten werden.
In der Nähe von Buddha-Statuen und beim Fotografieren gilt Zurückhaltung: Es wird als respektlos angesehen, sich auf Statuen zu setzen, auf sie zu zeigen oder sich auf unangemessene Weise davor zu posieren. Das Sitzen mit ausgestreckten Füßen in Richtung einer Statue oder eines Mönchs sollte vermieden werden. Frauen sollten Mönche nicht berühren; Spenden oder Gaben werden über neutrale Behälter weitergereicht. - Fotografieren und Social Media
Im Außenbereich von Wat Phra That Doi Suthep ist Fotografieren generell erlaubt und sehr beliebt – insbesondere der Blick auf Chiang Mai und die goldene Chedi. In bestimmten Gebetshallen oder während religiöser Zeremonien kann das Fotografieren eingeschränkt sein. Schilder weisen auf entsprechende Regeln hin; im Zweifel sollte höflich gefragt werden. Viele Besucher teilen ihre Eindrücke auf Social Media, was zum weltweiten Bekanntheitsgrad des Tempels beigetragen hat. Dennoch bleibt es wichtig, die Privatsphäre betender Menschen zu respektieren und Blitzlicht in Innenbereichen möglichst zu vermeiden. - Einreisebestimmungen und Gesundheitshinweise
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten für Thailand in der Regel einfache touristische Einreisebestimmungen, die sich jedoch verändern können. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisehinweise, Visa-Regelungen und Sicherheitsempfehlungen vor der Reise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dasselbe gilt für Reisende aus Österreich und der Schweiz, die ihre jeweiligen Außenministerien konsultieren sollten.
Thailand liegt außerhalb der EU, daher ist eine separate Auslandskrankenversicherung dringend zu empfehlen. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland decken Behandlungskosten in Thailand in der Regel nicht ab. Für Nordthailand empfehlen deutsche Tropeninstitute und Reisemediziner häufig Standardimpfungen auf aktuellem Stand sowie je nach Reiseprofil weitere Impfungen; eine individuelle reisemedizinische Beratung vorab ist sinnvoll. - Zeitverschiebung
Thailand verwendet die Indochina Time (ICT). Diese liegt 6 Stunden vor der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) und 5 Stunden vor der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Wenn es in Deutschland also 12:00 Uhr mittags im Winter ist, ist es in Chiang Mai bereits 18:00 Uhr; im Sommer entsprechend 17:00 Uhr. Dieser Zeitunterschied kann bei der Planung von Flügen, Ausflügen und Telefonaten mit Angehörigen in Deutschland hilfreich sein.
Warum Wat Phra That Doi Suthep auf jede Chiang Mai-Reise gehört
Für viele Besucher aus der DACH-Region ist Wat Phra That Doi Suthep der Moment, in dem sich das Bild von Thailand grundlegend vertieft: Hier trifft die oft in Stränden und Großstadtlichtern gedachte Urlaubswelt auf gelebten Glauben, alte Kultur und fernöstliche Spiritualität. Die Kombination aus Berglandschaft, goldener Stupa, Mönchsgesängen und Blick über Chiang Mai schafft eine Atmosphäre, die in dieser Form in Europa kaum zu finden ist.
Zudem lässt sich der Besuch hervorragend mit weiteren kulturellen Stationen verbinden. In Chiang Mai selbst zählen Tempel wie Wat Chedi Luang oder Wat Phra Singh zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Viele Reisende planen einen halben Tag für Doi Suthep Chiang Mai ein und kombinieren dies mit einem Spaziergang durch die Altstadt, einem Besuch des Nachtmarktes oder einer Food-Tour durch die nordthailändische Küche, die sich von der zentralthailändischen Küche etwa durch die berühmte Nudelsuppe „Khao Soi" unterscheidet.
Reiseführer und Reiseveranstalter aus Deutschland betonen immer wieder die besondere Stimmung bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang auf dem Doi Suthep. Frühmorgens erleben Gäste oft die morgendliche Almosenrunde der Mönche in Chiang Mai und fahren anschließend hinauf zum Tempel, um die ersten Sonnenstrahlen auf der Chedi zu sehen. Abends wiederum, wenn die Stadtlichter aufleuchten, wirkt der Blick von oben fast surreal. Wer etwas mehr Zeit hat, kann zusätzlich im angrenzenden Nationalpark wandern oder Wasserfälle wie den Huay Kaew oder den Mae Sa besuchen.
Ein weiterer Grund, warum Wat Phra That Doi Suthep für viele auf die Reise-Agenda gehört, ist die Rolle des Tempels als Identitätssymbol Nordthailands. Ähnlich wie das Brandenburger Tor für Berlin oder das Matterhorn für die Schweiz steht Doi Suthep Chiang Mai nicht nur für ein einzelnes Bauwerk, sondern für ein gesamtes kulturelles Umfeld – in diesem Fall das ehemalige Lanna-Königreich mit seinen eigenen Traditionen, Sprachen und Kunstformen. Wer dieses Nordthailand verstehen will, beginnt oder endet seine Reise oft hier.
Für Besucher, die sich intensiver mit dem Buddhismus beschäftigen möchten, bieten einige lokale Organisationen in Chiang Mai Meditationskurse oder Einführungstage an, teilweise mit Ausflug nach Doi Suthep. Solche Programme stellen eine Möglichkeit dar, den Tempel nicht nur als Fotomotiv, sondern als Ort der inneren Einkehr zu erleben. Seriöse Anbieter betonen dabei klare Regeln, Respekt vor der Klostergemeinschaft und transparente Abläufe.
Doi Suthep Chiang Mai in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In den sozialen Medien ist Doi Suthep Chiang Mai längst zu einem der am häufigsten geteilten Motive aus Nordthailand geworden. Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube sind voll von kurzen Clips, in denen die goldene Chedi im Morgenlicht glänzt, Drohnenaufnahmen über dem Bergwald schweben oder Reisende ihre persönlichen Eindrücke schildern. Reisefotografen heben besonders die Kontraste hervor: das satte Grün des Waldes, das Gold des Tempels und das Blau des Himmels über Chiang Mai. Gleichzeitig nutzen viele thailändische Nutzerinnen und Nutzer soziale Medien, um auf respektvolles Verhalten am Tempel, angemessene Kleidung und den Erhalt der religiösen Atmosphäre hinzuweisen.
Doi Suthep Chiang Mai — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Doi Suthep Chiang Mai
Wo liegt Doi Suthep Chiang Mai genau?
Doi Suthep Chiang Mai liegt westlich der Stadt Chiang Mai im Norden Thailands, im Doi Suthep-Pui Nationalpark. Der Tempel Wat Phra That Doi Suthep befindet sich auf einem Bergplateau in rund 15 km Entfernung vom Stadtzentrum. Die Anfahrt erfolgt mit Sammeltaxis, Taxis, privaten Fahrdiensten oder im Rahmen organisierter Touren.
Wie alt ist Wat Phra That Doi Suthep?
Die Gründung des Tempels wird meist ins 14. Jahrhundert datiert, in die Zeit des Lanna-Königs Kuena. Schriftliche Quellen sind für diese Epoche begrenzt, doch thailändische Historiker und die Denkmalbehörde verorten den Ursprung übereinstimmend in dieser Phase. Der Tempel wurde seitdem mehrfach erweitert und restauriert, sodass Besucher heute einen historisch gewachsenen, aber teilweise jüngeren Bauzustand sehen.
Wie erreicht man Doi Suthep Chiang Mai am besten?
Von der Innenstadt Chiang Mais fahren rote Sammeltaxis („Songthaews") sowie Taxis und Minivans zum Tempel. Viele Reisende lassen sich zunächst zum Zoo oder zum Startpunkt der Bergstraße bringen und steigen dort in Sammeltaxis um. Für Besucher aus Deutschland führt der Weg meist über Bangkok per Flug oder Nachtzug, von dort weiter per Inlandsflug nach Chiang Mai und dann mit einem lokalen Verkehrsmittel hinauf zum Doi Suthep.
Gibt es eine Kleiderordnung für Wat Phra That Doi Suthep?
Ja, als aktiver buddhistischer Tempel verlangt Wat Phra That Doi Suthep angemessene Kleidung: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, und allzu freizügige oder sehr sportliche Kleidung ist unerwünscht. Schuhe werden vor bestimmten Tempelbereichen ausgezogen, und Besucher sollten sich in der Nähe von Buddha-Statuen respektvoll verhalten, etwa nicht mit den Füßen in Richtung der Statuen sitzen.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Doi Suthep Chiang Mai?
Viele Reisefachleute empfehlen die kühleren, trockeneren Monate November bis Februar. In dieser Zeit ist das Klima in Chiang Mai meist angenehm, und die Sicht vom Berg aus ist bei fehlendem Dunst oft klar. Als Tageszeit eignen sich besonders der frühe Morgen und der späte Nachmittag mit Sonnenuntergang; mittags kann es voller und heißer werden. Während der sogenannten „Burning Season" mit teils erhöhter Luftbelastung sollten aktuelle Informationen berücksichtigt werden.
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