Dolomiti d’Ampezzo: Dolomitengipfel und Naturpark bei Cortina
Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 14:56 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Dolomiti bei Cortina d’Ampezzo bezeichnet den Regionalnaturpark Dolomiti d’Ampezzo, ein geschütztes Gebirgsgebiet in den östlichen Dolomiten im Norden von Venetien in Italien. Der Park wurde 1990 von der Region Venetien eingerichtet und umfasst eine alpine Landschaft aus schroffen Felswänden, hochgelegenen Wäldern und weiten Bergwiesen, die sich nördlich von Cortina d’Ampezzo bis an die Grenze zu Trentino-Südtirol erstreckt.
Dolomiti d’Ampezzo: Keilförmiger Naturpark über der Ampezzo-Talsenke
Der Naturpark Dolomiti d’Ampezzo gehört zu den Regionalparks Venetien und liegt vollständig auf dem Gemeindegebiet von Cortina d’Ampezzo im Norden der Provinz Belluno. Sein Gebiet zieht sich von der Ampezzo-Talsenke nordwärts und bildet eine keilförmige Fläche mit seitlichen Verzweigungen, die sich bis zur Grenze zwischen Venetien und Trentino-Südtirol erstreckt.Naturpark Dolomiten von Ampezzo Nach Norden grenzt Dolomiti an den Südtiroler Naturpark Fanes–Senes–Braies, mit dem zusammen ein zusammenhängendes Schutzgebiet mit homogenen Umweltmerkmalen entsteht.Naturpark der Ampezzaner Dolomiten
Die Fläche des Parks beträgt etwa 11.200 Hektar, verteilt auf Täler, Bergkämme und Plateaus oberhalb der Siedlungsgebiete von Cortina d’Ampezzo.Fläche von 11.200 Hektar Dolomiti ist damit eine deutlich abgegrenzte Einheit innerhalb der östlichen Dolomiten und verbindet die Ampezzo-Talsenke mit den großen Dolomitengruppen nördlich der Stadt, die über mehrere Gebirgspässe und hochalpine Zugänge erschlossen werden.Lage nördlich von Cortina
Gebirgsgruppen, Täler und Gestein im Herzen der östlichen Dolomiten
Dolomiti umfasst mehrere bedeutende Gebirgsgruppen der Dolomiten, darunter die Tofane, die Fanis-Gruppe, Col Bechei, Croda Rossa d’Ampezzo und das Cristallo-Massiv, die jeweils durch eigenständige Täler getrennt sind.Tofana, Fanis, Col Bechei Zwischen diesen Bergen liegen Täler wie das Travenanzes-Tal, das Fanes-Tal, die obere Boite-Talsenke und das Felizon-Tal, wodurch innerhalb eines Parks sowohl steile Felsflanken als auch langgezogene Täler mit Wasserläufen zu sehen sind.Dolomiti d’Ampezzo Täler
Die höchsten Gipfel im Gebiet von Dolomiti erreichen Höhen von über 3.200 m und ragen deutlich über die Waldgrenze hinaus.Gipfel über 3.200 m Zwischen den vertikalen Wänden und Felstürmen liegen hochgelegene Wälder, Bergwiesen, Moore, kleine Seen und Wasserfälle, sodass innerhalb des Schutzgebiets unterschiedlichste Habitate vorkommen, die von Dolomitgestein und anderen Sedimentgesteinen der Trias- und Kreidezeit unterlagert sind.Habitate im Naturpark
Schutzgebiet, Regole d’Ampezzo und Zugang von Cortina aus
Dolomiti ist seit 1990 ein Regionalnaturpark und bildet zusammen mit dem benachbarten Naturpark Fanes–Senes–Braies eine größere Schutzlandschaft mit ähnlichen Umweltbedingungen.Regionalpark seit 1990 Die Verwaltung des Parks liegt bei der Comunanza delle Regole d’Ampezzo, einer traditionellen Institution der Talbevölkerung, die gemeinschaftliche Nutzungsrechte an Wäldern und Weiden organisiert und den Naturpark von der Regole-Hausadresse in der Ortsmitte von Cortina aus betreut.Regole d’Ampezzo Verwaltung
Der Zugang zu Dolomiti erfolgt aus der Umgebung von Cortina d’Ampezzo über mehrere Gebirgspässe und hochalpine Ausgangspunkte, darunter der Falzarego-Pass, der Tre-Croci-Pass und der Cimabanche-Pass.Zugänge über Gebirgspässe Zusätzlich verbinden Übergänge wie Gran Munt de Fanes, Capanna Alpina und Anschlüsse zu Orten wie dem Pragser Wildsee das Parkgebiet mit weiteren Dolomitenlandschaften, sodass Dolomiti Teil eines geschlossenen Netzes aus hochalpinen Wegen, Pässen und Tälern ist.
Dolomiti besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Dolomiti liegt nördlich von Cortina d’Ampezzo im Norden der Provinz Belluno; die Anreise erfolgt üblicherweise über Cortina d’Ampezzo, das straßenmäßig mit den Gebirgspässen Falzarego, Tre Croci und Cimabanche verbunden ist.
- Das Gelände im Naturpark Dolomiti d’Ampezzo besteht aus steilen Felsflanken, hochgelegenen Wäldern und alpinen Wiesen, und Wege führen über Bergpfade und zum Teil über längere Anstiege.
- In der Umgebung des Parks liegt das Schutzgebiet Fanes–Senes–Braies auf der Seite von Trentino-Südtirol, wodurch sich grenzüberschreitende Hochgebirgsketten ergeben.
- Amtssprache ist Italienisch, gezahlt wird in Euro. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
- Die Verhältnisse am Berg wechseln mit der Jahreszeit; Auskunft geben die örtlichen Bergbahnen und der Alpenverein.
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Dolomiti: häufige Fragen
Wo liegt Dolomiti bei Cortina d’Ampezzo?
Dolomiti liegt als Regionalnaturpark nördlich von Cortina d’Ampezzo in der Provinz Belluno im Norden der Region Venetien und reicht bis zur Grenze zu Trentino-Südtirol.
Was bietet ein Besuch im Naturpark Dolomiti d’Ampezzo?
Ein Besuch in Dolomiti führt in eine alpine Landschaft mit Dolomitengipfeln über 3.200 m, Tälern wie Travenanzes und Fanes sowie hochgelegenen Wäldern, Wiesen und Wasserläufen.
Was kennzeichnet Dolomiti im Vergleich zu anderen Dolomitenlandschaften?
Dolomiti ist durch die keilförmige Ausdehnung nördlich von Cortina d’Ampezzo, die Bündelung von Gebirgsgruppen wie Tofane, Fanis, Col Bechei und Cristallo und die Verwaltung durch die Regole d’Ampezzo als eigenständiges Schutzgebiet gekennzeichnet.
