El Nido Palawan: Lagunen-Paradies fĂŒr Entdecker
Veröffentlicht am: 30.06.2026 um 12:05 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSWer in El Nido Palawan zum ersten Mal mit dem Boot zwischen den steil aufragenden Kalksteinfelsen in eine tĂŒrkis schimmernde Lagune gleitet, versteht sofort, warum El Nido lĂ€ngst zu den Sehnsuchtsorten des internationalen Insel-Tourismus zĂ€hlt. Der Name El Nido (spanisch fĂŒr âdas Nestâ) steht heute fĂŒr dramatische Felslandschaften, versteckte Buchten und ein Meer, das in allen Nuancen von Blau leuchtet.
El Nido Palawan: Das ikonische Wahrzeichen von Palawan
El Nido Palawan ist kein einzelnes Bauwerk, sondern eine ganze Landschaft: ein KĂŒstenort und die ihn umgebende Inselwelt im Norden der philippinischen Provinz Palawan. PrĂ€gend sind die markanten Karstfelsen aus Kalkstein, die aus dem Meer ragen, sowie die zahlreichen kleinen Inseln und Lagunen, die El Nido zu einem der bekanntesten Naturziele der Philippinen machen.
FĂŒr Reisende aus Deutschland ist El Nido Palawan in den vergangenen Jahren zu einem Fixpunkt auf klassischen Philippinen-Routen geworden. Der Ort wird oft als âKrönungâ einer Palawan-Reise beschrieben, weil hier viele Bilder entstehen, die spĂ€ter auf Reisefotos, in Social-Media-Feeds oder Fotoalben landen: Boote in smaragdgrĂŒnen Buchten, schmale SandstrĂ€nde im Schatten dunkler Felsflanken, SonnenuntergĂ€nge ĂŒber dem SĂŒdchinesischen Meer.
Der KĂŒstenort El Nido selbst wirkt auf den ersten Blick geschĂ€ftig: UnterkĂŒnfte in allen Kategorien, Tauchschulen, Touranbieter, internationale und philippinische Restaurants, kleine SupermĂ€rkte. Gleichzeitig beginnt direkt hinter dem Ort eine Welt, die sich noch immer relativ rau und ursprĂŒnglich anfĂŒhlt. Viele StrĂ€nde sind nur ĂŒber unbefestigte StraĂen erreichbar, und schon wenige Kilometer auĂerhalb von El Nido wird die Infrastruktur deutlich einfacher.
Insgesamt entsteht so eine Mischung aus touristischer Infrastruktur und AbenteuergefĂŒhl, die gerade Reisende aus der DACH-Region anspricht, die Komfort wĂŒnschen, aber bewusst kein klassisches Pauschalreiseziel suchen. El Nido Palawan steht deshalb sinngemÀà fĂŒr âFernweh mit GĂ€nsehautkulisseâ â und fĂŒr eine Landschaft, die Verantwortung braucht, um langfristig geschĂŒtzt zu bleiben.
Geschichte und Bedeutung von El Nido
Die heutige Gemeinde El Nido geht historisch auf alte Fischerdörfer zurĂŒck, die sich entlang der geschĂŒtzten Bucht angesiedelt haben. Der Name âEl Nidoâ stammt aus der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft auf den Philippinen, die im 16. Jahrhundert begann und rund 300 Jahre dauerte. âEl Nidoâ bedeutet wörtlich âdas Nestâ und verweist auf die Nester der Salanganen, einer Schwalbenart, die in den Kalksteinhöhlen der Umgebung brĂŒtet.
Diese Schwalbennester wurden traditionell gesammelt und zu Vogelnest-Suppe verarbeitet, einer in Teilen Asiens hoch geschĂ€tzten Delikatesse. Damit war El Nido lange eher ein Ort mit wirtschaftlicher Bedeutung fĂŒr den lokalen Handel als ein ĂŒberregional bekanntes Reiseziel. Erst deutlich spĂ€ter rĂŒckte die Landschaft in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit.
Im 20. Jahrhundert spielten zunĂ€chst Holzgewinnung und Fischerei eine groĂe Rolle fĂŒr die lokale Bevölkerung. Parallel dazu entstand nach und nach eine SensibilitĂ€t fĂŒr den Schutz der auĂergewöhnlichen Natur rund um El Nido, insbesondere der Inseln des Bacuit-Archipels vor der KĂŒste des Ortes. Die philippinische Regierung erklĂ€rte Teile der Region zu geschĂŒtzten Gebieten, um die marinen Ăkosysteme und die charakteristischen Felsformationen besser zu erhalten.
Ab den spĂ€ten 1980er- und insbesondere in den 1990er-Jahren entwickelte sich El Nido Schritt fĂŒr Schritt zu einem touristischen Ziel. ZunĂ€chst kamen vor allem Individualreisende und Taucher, die von der Artenvielfalt der Korallenriffe und der spektakulĂ€ren Unterwasserlandschaft angezogen wurden. Mit wachsender PrĂ€senz in internationalen ReisefĂŒhrern, BildbĂ€nden und spĂ€ter digitalen Medien stieg auch die Zahl der Besucher aus Europa.
Heute steht El Nido Palawan in vielen ReisefĂŒhrern und Medienberichten stellvertretend fĂŒr die âschöne Seiteâ der philippinischen Inselwelt. Palawan insgesamt wird nicht selten als eine der landschaftlich eindrucksvollsten Provinzen des Landes beschrieben; El Nido fungiert dabei als eine Art ikonische Visitenkarte. Zugleich ist die Region ein Beispiel dafĂŒr, wie sich Tourismus stark verĂ€ndern kann: Aus einem abgelegenen Fischerort wurde in wenigen Jahrzehnten ein international vernetztes Reiseziel.
FĂŒr deutsche Leser lohnt sich auch ein historischer Vergleich: Als El Nido begann, touristisch bekannter zu werden, lagen die groĂen Ausbauphasen klassischer deutscher Ferienregionen wie der Ostsee- und NordseekĂŒste oder der Bayerischen Alpen bereits Jahrzehnte zurĂŒck. WĂ€hrend dort heute viel reguliert und strukturiert ist, befindet sich El Nido weiterhin mitten in einem dynamischen Wandel, der Chancen und Risiken miteinander verknĂŒpft.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist El Nido Palawan weniger durch monumentale Bauwerke, sondern vor allem durch die Natur selbst geprĂ€gt. Die Kalksteinformationen der Inseln im Bacuit-Archipel sind typische Karstlandschaften: Ăber Jahrtausende hat Wasser den Kalkstein ausgewaschen, sodass scharfe Grate, senkrechte WĂ€nde und höhlenartige Strukturen entstanden sind. Diese geologische Dramaturgie ist das eigentliche âWahrzeichenâ von El Nido.
Die Lagunen â hĂ€ufig mit Namen wie âSmall Lagoonâ, âBig Lagoonâ oder âSecret Lagoonâ bezeichnet â wirken wie natĂŒrliche Amphitheater. Oft gelangt man ĂŒber schmale DurchlĂ€sse oder niedrige Felsöffnungen in geschĂŒtzte Wasserbecken, die von FelswĂ€nden eingerahmt sind. Das ruhige Wasser in diesen Lagunen, kombiniert mit dem Wechsel von Licht und Schatten, erzeugt eine AtmosphĂ€re, die viele Besucher als beinahe filmisch beschreiben.
Die Siedlungsarchitektur im Ort El Nido selbst ist funktional und stark vom Tourismus geprĂ€gt. Viele GebĂ€ude sind einfache Beton- oder Holzbauten, die sukzessive erweitert wurden. Beachfront-Hotels und GĂ€stehĂ€user orientieren sich meist an praktischen Gesichtspunkten wie Aussicht auf die Bucht und Zugang zum Strand. Luxuriösere Resorts liegen hĂ€ufig auĂerhalb des Ortskerns, teils auf separaten Inseln, und setzen stĂ€rker auf architektonische Inszenierung mit offenen Lobby-Bereichen, traditionellen Materialien wie Holz und Bambus sowie groĂen GlasflĂ€chen.
Kulturell spielt in El Nido die Mischung aus philippinischen Traditionen und internationalen EinflĂŒssen eine Rolle. Die regionale KĂŒche bietet zum Beispiel frisch gegrillten Fisch, MeeresfrĂŒchte, Reisgerichte und typische philippinische SpezialitĂ€ten wie Adobo (geschmortes Fleisch in Essig-Sojasauce) oder Sinigang (sauer-aromatische Suppe). In touristischen Zonen haben sich daneben Pizzerien, BurgerlĂ€den und CafĂ©s mit westlich geprĂ€gtem Angebot etabliert â ein vertrauter AnknĂŒpfungspunkt fĂŒr Reisende aus Europa.
Ein weiterer besonderer Aspekt ist die Unterwasserwelt: Tauch- und SchnorchelplĂ€tze rund um El Nido prĂ€sentieren vielfĂ€ltige Korallenriffe und Fischarten. Viele Anbieter setzen inzwischen auf Umweltbriefings vor Tourbeginn, um auf Schutzregeln hinzuweisen: keine Korallen berĂŒhren, keinen MĂŒll im Wasser hinterlassen, Abstand zu Schildkröten und anderen gröĂeren Meerestieren halten. Diese Praxis dient dem Erhalt der Riffe und unterstĂŒtzt einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
Expertinnen und Experten fĂŒr nachhaltigen Tourismus betonen hĂ€ufig, dass Orte wie El Nido beispielhaft zeigen, wie wichtig Steuerung ist. Wenn Besuchermengen zu stark wachsen, leidet die Umwelt, und die AtmosphĂ€re, die Reisende ursprĂŒnglich anzieht, kann verloren gehen. Daher wird vielerorts ĂŒber Limits fĂŒr Boote in bestimmten Lagunen oder ĂŒber Zeitfenster diskutiert, in denen bestimmte Bereiche nur eingeschrĂ€nkt zugĂ€nglich sind, um Erholung fĂŒr die Natur zu ermöglichen.
El Nido Palawan besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
El Nido liegt im Norden der Insel Palawan im Westen der Philippinen. FĂŒr Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel ĂŒber einen internationalen Flug nach Manila oder nach Cebu, meist mit Umstieg in anderen asiatischen Drehkreuzen (z. B. Singapur, Doha, Dubai oder Istanbul). Die Gesamtflugzeit liegt â je nach Verbindung â hĂ€ufig im Bereich von rund 16 bis 20 Stunden, inklusive mindestens eines Zwischenstopps.
Von Manila aus geht es meist mit einem Inlandsflug nach El Nido oder nach Puerto Princesa. Von Puerto Princesa fahren Minivans in mehreren Stunden auf der StraĂe nach El Nido. Die StraĂenverhĂ€ltnisse sind ĂŒberwiegend asphaltiert, aber kurvenreich, und die Fahrt kann anstrengend sein. DirektflĂŒge nach El Nido nutzen einen kleinen Flughafen in der NĂ€he des Ortes, der vor allem von lokalen Fluggesellschaften bedient wird. - Ăffnungszeiten
El Nido Palawan ist als Landschaft jederzeit prĂ€sent; es gibt keine klassischen Ăffnungszeiten wie bei einem Museum. Allerdings haben Bootstouren, Nationalparkbereiche und einzelne StrĂ€nde Regeln, die von lokalen Behörden und Touranbietern festgelegt werden. Viele Insel- und Lagunen-Touren starten am Morgen zwischen etwa 8:00 Uhr und 10:00 Uhr. Da Regelungen und Zeiten variieren können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Informationen direkt bei lokalen Anbietern oder der Unterkunft einholen. Ein sinnvoller Hinweis lautet: âĂffnungszeiten können variieren â direkt bei El Nido Palawan bzw. den örtlichen Touranbietern prĂŒfen.â - Eintritt und Tourpreise
FĂŒr die Teilnahme an Island-Hopping-Touren rund um El Nido werden in der Regel Paketpreise erhoben, die Boot, Guide, SchnorchelausrĂŒstung und hĂ€ufig auch ein einfaches Mittagessen auf einer Insel umfassen. Preise werden ĂŒblicherweise in Philippinischen Pesos angegeben und können je nach Saison, Tourtyp und Anbieter deutlich variieren. Da konkrete BetrĂ€ge sich hĂ€ufig Ă€ndern und von Wechselkursen abhĂ€ngen, bietet sich eine zeitlose Formulierung an: Reisende sollten mit einem zweistelligen Eurobetrag pro Tagestour rechnen und die aktuellen Preise vor Ort in Pesos prĂŒfen. Generell gilt: Bei lĂ€ngeren oder spezialisierten Touren (z. B. KombinationsausflĂŒge mit Kajak oder TauchgĂ€ngen) sind höhere Kosten zu erwarten. - Beste Reisezeit
Palawan und damit El Nido liegen in den Tropen und haben grundsĂ€tzlich warme Temperaturen ĂŒber das ganze Jahr. HĂ€ufig wird zwischen Trocken- und Regenzeit unterschieden. Eine vergleichsweise trockene Phase wird oft in den Monaten von etwa November bis Mai beschrieben, wĂ€hrend zwischen Juni und Oktober eher mit intensiveren RegenfĂ€llen und gelegentlichen StĂŒrmen gerechnet werden muss. Weltweit verĂ€ndern sich Klimamuster jedoch, sodass pauschale Aussagen zunehmend schwieriger werden. Es empfiehlt sich, wenige Wochen vor der Reise aktuelle Wetterinformationen fĂŒr Palawan zu prĂŒfen.
Vor Ort ist der Morgen meist die ruhigere Zeit fĂŒr Touren, da Wind und Wellen spĂ€ter zunehmen können. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, sollte versuchen, eher frĂŒh zu starten, da viele Standardtouren im Laufe des Tages stĂ€rker frequentiert sind. Auf stark besuchten Routen kann ein bewusster Blick auf weniger bekannte Angebote helfen, etwa StrĂ€nde abseits der typischen Lagunen oder kombinierte Land- und Meerestouren. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten
Die offiziellen Sprachen der Philippinen sind Filipino (Tagalog) und Englisch. In El Nido sprechen viele Menschen im Tourismusbereich gut Englisch, sodass deutschsprachige Reisende sich mit Englischkenntnissen problemlos verstĂ€ndigen können. Deutsch wird vor Ort nur vereinzelt gesprochen. Ein paar philippinische Höflichkeitsworte â etwa âSalamatâ (Danke) â werden als respektvoll empfunden.
Zur Zahlung ist Bargeld in Philippinischen Pesos vielerorts wichtig, vor allem bei kleineren LĂ€den, MĂ€rkten und fĂŒr Trinkgelder. In Hotels, gröĂeren Restaurants oder ReisebĂŒros wird zunehmend Kartenzahlung akzeptiert. Deutsche Girokarten (EC-Karten) können nicht ĂŒberall eingesetzt werden; internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard) sind verbreiteter. Wer Smartphone-basierte Zahlungen wie Apple Pay oder Google Pay nutzt, sollte sich nicht darauf verlassen, dass diese ĂŒberall funktionieren, da die technische Infrastruktur variieren kann. Ein ausreichender Bargeldbestand und eine Kreditkarte mit weltweit nutzbarer PIN sind empfehlenswert.
Trinkgeld ist in der philippinischen Kultur nicht so stark standardisiert wie etwa in Nordamerika, wird im touristischen Kontext aber geschĂ€tzt. Kleine BetrĂ€ge fĂŒr Guides, Bootspersonal und ServicekrĂ€fte werden hĂ€ufig in bar gegeben. BetrĂ€ge bleiben im Ermessen der Reisenden; wichtig ist eine respektvolle und höfliche Ăbergabe, etwa nach Tourende.
Kleiderordnung: El Nido ist ein Bade- und Naturziel, dennoch sollten auĂerhalb von StrĂ€nden sehr freizĂŒgige Outfits vermieden werden, insbesondere in einfachen Dörfern oder religiösen Kontexten. Leichte, luftige Kleidung, die Schultern und Knie zumindest teilweise bedeckt, gilt als respektvolle Wahl. Beim Betreten von Kirchen oder offiziellen GebĂ€uden ist ein angemessener Dresscode besonders wichtig.
Fotografieregeln: Reisende sollten prĂŒfen, ob an bestimmten Orten Fotografierverbote oder EinschrĂ€nkungen gelten, etwa in sensiblen Naturbereichen oder bei militĂ€rischen Einrichtungen. Menschen sollten nur mit ihrer Zustimmung fotografiert werden, insbesondere Kinder. - Einreisebestimmungen
FĂŒr Reisende aus Deutschland gelten fĂŒr die Philippinen eigene Einreise- und Visaregeln, die sich Ă€ndern können. Deutsche StaatsbĂŒrger sollten aktuelle Einreisehinweise beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen, bevor sie eine Reise planen oder antreten. Generell ist es ratsam, auch Hinweise zu Gesundheitsvorsorge, Sicherheitslage und empfohlenen Impfungen zu beachten. Da Palawan und El Nido im Inselstaat liegen, ist zudem zu bedenken, dass Naturereignisse wie starke RegenfĂ€lle oder StĂŒrme zeitweise Auswirkungen auf die Erreichbarkeit haben können.
Warum El Nido auf jede Palawan-Reise gehört
El Nido Palawan steht in vielen Reiseberichten sinnbildlich fĂŒr einen Ort, an dem sich mehrere Elemente ideal ĂŒberlagern: die dramatische Schönheit der Landschaft, das Erlebnis, mit dem Boot durch eine Felskulisse zu fahren, sowie die relative Abgeschiedenheit, die den Besuch nach wie vor zu einem speziellen Moment macht. Wer bereits bekannte Badeziele wie Mallorca oder Kreta kennt, erlebt in El Nido eine deutlich wildere, weniger regulierte Inselwelt.
Die Reise lohnt sich in der Regel besonders fĂŒr Menschen, die Natur und Meer bewusst erleben möchten. Schnorcheln ĂŒber farbigen Korallenriffen, Kajakfahren in stillen Lagunen, Spazierengehen an langen SandstrĂ€nden und die Beobachtung von Sonnenauf- und -untergĂ€ngen gehören zu den typischen AktivitĂ€ten. Dazu kommt ein lebendiger Ortskern, in dem man nach einem Tag auf dem Wasser in Restaurants und Bars regionale und internationale KĂŒche ausprobieren kann.
FĂŒr deutsche Reisende schafft die Kombination aus Distanz und Erreichbarkeit eine besondere Spannung: El Nido liegt weit weg, ist aber gleichzeitig mit zwei bis drei FlĂŒgen erreichbar. Dieser Charakter einer âbewussten Fernreiseâ wird hĂ€ufig als Teil des Reizes beschrieben. Zudem bietet Palawan auch auĂerhalb von El Nido viele weitere Ziele, etwa den Untergrundfluss bei Puerto Princesa oder andere Inselbereiche, die sich mit El Nido kombinieren lassen.
Hinzu kommt eine emotionale Ebene: Viele Reisende berichten, dass El Nido fĂŒr sie zu einem persönlichen Ruhepunkt geworden ist. Der Blick auf das Meer vom Strand in El Nido Town oder von einem ruhigeren Strandabschnitt wie Nacpan Beach kann, trotz touristischer Betriebsamkeit, als sehr meditativ empfunden werden. In einer Zeit, in der StĂ€dtereisen oft mit dichtem Programm verbunden sind, bietet El Nido die Möglichkeit, den Fokus auf Wasser, Luft und Licht zu legen.
Gleichzeitig sollten Reisende bedenken, dass El Nido kein makelloses Postkartenidyll ist. MĂŒllprobleme, bauliche Verdichtung und infrastrukturelle Herausforderungen begleiten den wachsenden Tourismus. Wer mit realistischer Erwartung und verantwortungsvollem Verhalten reist, kann vor Ort dazu beitragen, dass das ökologische Gleichgewicht besser gewahrt bleibt â sei es durch die Wahl von Anbietern, die auf Nachhaltigkeit achten, durch den Verzicht auf Einwegplastik oder durch respektvollen Umgang mit Ressourcen.
El Nido Palawan in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke
El Nido Palawan ist in sozialen Medien lĂ€ngst zum visuellen Symbol fĂŒr tropische Traumbuchten geworden. Auf vielen Plattformen finden sich Millionen von Bildern und Videos, in denen Reisende ihre EindrĂŒcke teilen: Drohnenaufnahmen ĂŒber Felsformationen, Schnorchel-Clips in klaren Lagunen, SonnenuntergĂ€nge ĂŒber Palawan und Alltagsmomente im Ort. Die hohe Sichtbarkeit trĂ€gt zur Bekanntheit bei und verstĂ€rkt die Erwartungen potenzieller Besucher.
El Nido Palawan â Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
HĂ€ufige Fragen zu El Nido Palawan
Wo liegt El Nido Palawan genau?
El Nido Palawan liegt im Norden der Insel Palawan im Westen der Philippinen. Der Ort befindet sich an einer geschĂŒtzten Bucht, von der aus Boote zu Inseln und Lagunen des Bacuit-Archipels starten. Palawan selbst ist eine langgestreckte Insel, die zwischen dem SĂŒdchinesischen Meer und der Sulusee liegt und als eine der landschaftlich vielfĂ€ltigsten Regionen des Landes gilt.
Wie hat sich El Nido historisch entwickelt?
Historisch war El Nido zunĂ€chst ein Fischerort, dessen Name sich aus der spanischen Kolonialzeit ableitet und auf die Salanganen-Nester in den Kalksteinhöhlen verweist. Im 20. Jahrhundert spielten neben der Fischerei auch der Handel mit Schwalbennestern und Holzgewinnung eine Rolle. Erst ab den spĂ€ten 1980er- und 1990er-Jahren entwickelte sich El Nido stĂ€rker zu einem touristischen Ziel, zunĂ€chst fĂŒr Taucher und Individualreisende, spĂ€ter zunehmend fĂŒr internationale Besucher aus Europa und anderen Weltregionen.
Wie erreicht man El Nido aus Deutschland am sinnvollsten?
Aus Deutschland fĂŒhrt der Weg nach El Nido meist ĂŒber einen internationalen Flug nach Manila oder Cebu. Diese FlĂŒge dauern, abhĂ€ngig von Verbindung und Zwischenstopps, typischerweise im Bereich von etwa 16 bis 20 Stunden. Von Manila aus geht es weiter mit einem Inlandsflug nach El Nido oder Puerto Princesa; von dort fahren Minivans nach El Nido. Wer möglichst komfortabel reisen möchte, wĂ€hlt eine Verbindung mit guten Umsteigezeiten und ausreichend Puffer fĂŒr InlandsflĂŒge.
Was macht El Nido Palawan besonders im Vergleich zu anderen Inselzielen?
El Nido Palawan zeichnet sich durch die Kombination aus markanten Kalksteinfelsen, tĂŒrkisfarbenen Lagunen, vielfĂ€ltigen Korallenriffen und vergleichsweise einfacher Infrastruktur aus. Im Unterschied zu stĂ€rker entwickelten Badezielen bietet El Nido ein eher raues, naturnahes Erlebnis. Viele StrĂ€nde sind nur ĂŒber unbefestigte StraĂen erreichbar, und ein groĂer Teil des Reizes liegt darin, abseits klassischer Urlaubsarchitektur in einer beeindruckenden Naturkulisse unterwegs zu sein.
Wann ist die beste Zeit, um El Nido zu besuchen?
Viele Reisende bevorzugen eine Reisezeit, in der weniger starke RegenfĂ€lle und StĂŒrme zu erwarten sind. HĂ€ufig wird die Phase von etwa November bis Mai als vergleichsweise trocken beschrieben, wĂ€hrend in anderen Monaten mit intensiveren NiederschlĂ€gen gerechnet werden muss. Da sich Wetter- und Klimamuster weltweit verĂ€ndern, empfiehlt es sich, einige Wochen vor dem Reiseantritt die aktuelle Lage zu prĂŒfen und flexibel zu planen. Vor Ort sind Touren am Morgen meist ruhiger, sodass frĂŒhe Starts helfen, StrĂ€nde und Lagunen mit weniger Andrang zu erleben.
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