Emei Shan, Leshan

Emei Shan zwischen Gipfelwald und buddhistischen Tempeln

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 12:44 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Emei Shan bei Leshan verbindet subtropische Wälder, hohe Gipfel und buddhistische Heiligtümer in einer Landschaft voller Übergänge

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Emei Shan liegt bei Leshan in der chinesischen Provinz Sichuan. Der Berg verbindet subtropische Wälder, hoch gelegene Nadelwälder und buddhistische Tempel zu einer Landschaft, in der Natur und religiöse Architektur eng beieinanderliegen.

Emei Shan und die Landschaft vom Tal bis zum Gipfel

Der höchste Punkt des Emei Shan erreicht 3.099 Meter. Auf dieser Höhenspanne wechseln die Vegetationszonen von immergrünen subtropischen Wäldern zu Mischwäldern und subalpinen Nadelwäldern. Der Gipfel liegt 3.099 Meter hoch.

Zum Naturraum gehören zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Die Landschaft umfasst Fels, Wald, Wasserläufe und Tempelanlagen, die an unterschiedlichen Höhenlagen des Berges liegen. Einzelne Bäume erreichen ein Alter von mehr als 1.000 Jahren.

Tempel, Pagoden und die Geschichte des Buddhismus

Die religiöse Geschichte des Emei Shan reicht bis in das 1. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit entstand auf dem Berg der erste buddhistische Tempel Chinas. Der Bau erhielt 1614 den Namen Huazang-Tempel.

Das Kloster Wannian bewahrt eine Bronzeplastik des Bodhisattva Samantabhadra. Die Figur wurde 980 gegossen, ist 7,85 Meter hoch und wiegt 62 Tonnen. Der Tempelberg besitzt eine Geschichte von über 2.000 Jahren. Samantabhadra, auf Chinesisch Puxian, gehört zur religiösen Identität des Emei Shan.

Zu den Anlagen am Berg zählen außerdem der Baoguo-Tempel, der Fuhu-Tempel und der Qingyin-Pavillon. Ihre Gebäude, Höfe, Brücken und Dächer liegen in einer bewaldeten Berglandschaft. Der Baoguo-Tempel stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert.

Das Welterbe mit dem Buddha von Leshan

Emei Shan und der Große Buddha von Leshan bilden gemeinsam eine Kultur- und Naturlandschaft des UNESCO-Welterbes. Die Aufnahme erfolgte 1996. Der Welterbebereich umfasst religiöse Architektur, historische Zeugnisse und eine artenreiche Bergwelt.

Der Große Buddha von Leshan wurde im 8. Jahrhundert in eine Felswand gemeißelt. Die Statue ist 71 Meter hoch und blickt auf den Zusammenfluss von Minjiang, Dadu und Qingyi. Die Statue misst 71 Meter.

Auf dem Emei Shan stehen über 30 Tempel, darunter große historische Anlagen und kleinere religiöse Gebäude. In der Landschaft finden sich außerdem Pagoden, Inschriften, Grabstätten und Skulpturen. Der kulturelle Raum reicht damit vom Gipfelbereich bis in die Flusslandschaft bei Leshan.

Emei Shan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Berg liegt bei Leshan in Sichuan. Leshan ist über Straßen- und Bahnverbindungen mit anderen Städten der Provinz verbunden.
  • Der Emei Shan ist ein weitläufiges Gebirge mit steilen Wegen, Treppen, Waldpfaden und großen Höhenunterschieden. Der Gipfelbereich liegt auf 3.099 Metern.
  • Am Berg liegen Baoguo-Tempel, Fuhu-Tempel, Qingyin-Pavillon und Wannian-Tempel. Die Anlagen verteilen sich über verschiedene Höhenstufen.
  • Amtssprache ist Mandarin, gezahlt wird in Renminbi.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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Emei Shan: häufige Fragen

Wo liegt Emei Shan?

Emei Shan liegt bei Leshan in der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas. Die Landschaft gehört zum Umfeld des Emei-Shan-Leshan-Welterbes.

Was bietet ein Besuch am Emei Shan?

Der Berg verbindet Wälder, Gipfelbereiche, Tempel, Pagoden und historische Skulpturen. Dazu kommt die Nähe zum Großen Buddha von Leshan.

Wodurch ist Emei Shan gekennzeichnet?

Emei Shan ist ein heiliger buddhistischer Berg mit einer Geschichte seit dem 1. Jahrhundert. Kennzeichnend sind die Verehrung Samantabhadras, die Tempellandschaft und die vielfältige Vegetation.

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