FlÄmbahn in Norwegen: Warum die Flamsbana Reisende aus Deutschland magisch anzieht
20.05.2026 - 04:59:38 | ad-hoc-news.deDie FlĂ„mbahn, auf Norwegisch Flamsbana (âBahn nach Flamâ), schraubt sich in engen Kurven von den Hochfjellen hinunter zum Aurlandsfjord â vorbei an WasserfĂ€llen, FelswĂ€nden und grasenden Schafen. Wer in Flam in den grĂŒnen Zug steigt, erlebt in knapp einer Stunde einen der kompaktesten Landschaftswechsel, den Europa zu bieten hat.
FlÄmbahn: Das ikonische Wahrzeichen von Flam
Flam ist ein kleiner Ort am Ende des Aurlandsfjords, eines Seitenarms des berĂŒhmten Sognefjords in Westnorwegen. Trotz weniger Einwohner zĂ€hlt der Ort jĂ€hrlich Hunderttausende Besucher. Einer der HauptgrĂŒnde ist die FlĂ„mbahn, die Flamsbana, die von Myrdal auf etwa 866 m Höhe hinunter bis fast auf Meereshöhe nach Flam fĂŒhrt. Auf nur rund 20 km Strecke ĂŒberwindet die Bahn fast 860 Höhenmeter â eine auĂergewöhnliche Ingenieurleistung, die internationale Bahnfans ebenso anzieht wie KreuzfahrtgĂ€ste und Naturreisende.
Norwegische und internationale Tourismusorganisationen wie Visit Norway und die Deutsche Zentrale fĂŒr Tourismus (DZT) zĂ€hlen die Flamsbana seit Jahren zu den beliebtesten Attraktionen des Landes. Die ADAC-ReisefĂŒhrer und das âMerianâ-Magazin betonen vor allem die Kombination aus spektakulĂ€rer Landschaft und gut planbarem, komfortablem Erlebnis: Die gesamte Fahrt dauert etwa 55 Minuten, ist aber mit 20 Tunneln, steilen Felspassagen und Fotostopps so dicht gefĂŒllt, dass sie sich wie eine kleine Expedition anfĂŒhlt.
FĂŒr Reisende aus Deutschland ist die FlĂ„mbahn damit eine ideale Möglichkeit, Norwegens Fjordlandschaft ohne lange Wanderungen oder anspruchsvolle Autofahrten hautnah zu erleben. Gerade wer mit dem Schiff oder der Bergenbahn unterwegs ist, kann die Zugfahrt als Zwischenstopp einplanen â Flam liegt logistisch gĂŒnstig und ist gut mit Bahn und FĂ€hre verknĂŒpft.
Geschichte und Bedeutung von Flamsbana
Die Geschichte der Flamsbana beginnt in der frĂŒhen ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts, als Norwegen sein Eisenbahnnetz in den Westen ausbauen wollte. Die Bergenbahn, die Oslo mit Bergen verbindet, wurde 1909 eröffnet. Schon damals war klar: Ein Abzweig von der Hochgebirgsstation Myrdal hinunter zum Fjord wĂŒrde das abgelegene Tal von Flam und den Aurlandsfjord besser erschlieĂen. Laut Informationen der norwegischen Bahngesellschaft Vy und der offiziellen FlĂ„m Railway (FlĂ„m Utvikling) wurde mit dem Bau der Flamsbana in den 1920er-Jahren begonnen; die Strecke eröffnete in den 1940er-Jahren vollstĂ€ndig fĂŒr den Personenverkehr.
Ăber Jahrzehnte diente die Bahn vor allem dem GĂŒtertransport und den Bewohnern des Tals. StraĂenverbindungen waren damals deutlich schlechter ausgebaut, und die Bahn war ein wichtiger Versorgungsweg. Erst als sich in der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts der internationale Tourismus nach Norwegen stĂ€rker entwickelte, rĂŒckte die FlĂ„mbahn zunehmend als SehenswĂŒrdigkeit in den Fokus. ReisefĂŒhrer wie âMarco Polo Norwegenâ und GEO Saison beschreiben, wie sich die Strecke vom reinen Verkehrsmittel zur âPanoramabahnâ wandelte.
Heute ist die Flamsbana eine der meistbefahrenen touristischen Bahnstrecken Skandinaviens. Nach Angaben der norwegischen Tourismusorganisationen reisen Jahr fĂŒr Jahr mehrere Hunderttausend Menschen mit der Bahn. Die Strecke gilt als wichtiger Wirtschaftsfaktor fĂŒr die Region Aurland, zu der Flam gehört: Hotels, CafĂ©s, Museen und Outdoor-Anbieter profitieren von den ankommenden GĂ€sten. Gleichzeitig steht die FlĂ„mbahn fĂŒr einen vergleichsweise umweltfreundlichen Zugang zur Fjordlandschaft â sie wird elektrisch betrieben und ist damit im Vergleich zum Individualverkehr mit dem Auto eine CO?-Ă€rmere Alternative.
Deutsche Medien wie die âFrankfurter Allgemeine Zeitungâ und die âSĂŒddeutsche Zeitungâ stellen die Flamsbana regelmĂ€Ăig als Paradebeispiel fĂŒr âSlow Travelâ vor: Statt die Fjorde nur aus dem Autofenster oder in einem schnellen Ausflug von einem Kreuzfahrtschiff aus zu sehen, erleben Reisende hier die Landschaft im Tempo einer klassischen Bahnreise. Gerade fĂŒr ein Publikum, das die Rhein- oder MoseltĂ€ler kennt, entsteht ein spannender Kontrast: Ă€hnlich steile WeinbergshĂ€nge â aber im norwegischen Hochgebirge, mit WasserfĂ€llen statt Rebstöcken.
Architektur, Technik und besondere Merkmale
Aus architektonischer Sicht ist die Flamsbana vor allem durch ihre Ingenieursbauwerke geprÀgt. Die Strecke ist knapp 20 km lang und gehört mit einer maximalen Steigung von rund 55 Ⱐ(Promille) zu den steilsten normalspurigen Eisenbahnstrecken der Welt, die ohne Zahnstange betrieben werden. Fachzeitschriften der Eisenbahnbranche und offizielle Angaben der FlÄm Railway bestÀtigen, dass nahezu 80 % der Strecke eine Steigung von 25 Ⱐoder mehr aufweist. Um diese Herausforderung zu meistern, wurden 20 Tunnel mit einer GesamtlÀnge von mehreren Kilometern in das Gebirge getrieben.
Der bekannteste Tunnel ist der sogenannte âSchleifentunnelâ, in dem die Bahn eine 180-Grad-Kurve beschreibt und so auf engem Raum an Höhe gewinnt. Die Planer entschieden sich fĂŒr diese Spirallösung, um die Steigung auf ein fahrbares MaĂ zu begrenzen und die Strecke besser an den Fels anzupassen. Solche Lösungen sind Bahninteressierten von der Gotthardbahn in der Schweiz oder alten Gebirgsbahnen in Ăsterreich bekannt; im Kontext einer relativ kurzen touristischen Strecke wie der Flamsbana wirken sie besonders eindrucksvoll, weil sie direkt mit Ausblicken auf den Fjord und WasserfĂ€lle kombiniert sind.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Kjosfossen, einer der bekanntesten WasserfĂ€lle entlang der Strecke. Hier hĂ€lt die Bahn planmĂ€Ăig an einer Plattform, damit Passagiere aussteigen und fotografieren können. Je nach Saison stĂŒrzt das Wasser mit groĂer Wucht die Felsen hinab. Norwegische Tourismusbehörden weisen darauf hin, dass besonders im FrĂŒhsommer, wenn das Schmelzwasser von den Bergen kommt, die Wassermassen am beeindruckendsten wirken. In der Sommersaison gibt es am Kjosfossen hĂ€ufig kurze kĂŒnstlerische Einlagen mit Musik, die die mystische AtmosphĂ€re des Ortes unterstreichen.
Die ZĂŒge selbst bestehen in der Regel aus grĂŒnen Personenwagen, die an nostalgische ReisezĂŒge erinnern, kombiniert mit modernen technischen Standards. Die Wagen verfĂŒgen ĂŒber groĂe Panoramafenster, die weit heruntergezogen sind, sodass sich die Landschaft auch aus Sitzposition gut beobachten und fotografieren lĂ€sst. Deutsche Reiseportale und Magazine wie âNational Geographic Deutschlandâ heben hervor, dass die Bahn trotz ihrer touristischen Ausrichtung ein regulĂ€r betriebenes Verkehrsmittel bleibt â mit klaren FahrplĂ€nen und AnschlĂŒssen an die Bergenbahn in Myrdal.
Architektonisch schlicht, aber atmosphĂ€risch sind die Bahnhöfe entlang der Strecke: HolzhĂ€user in traditionellem Stil, oft rot oder ocker gestrichen, mit einfachen, funktionalen Bahnsteigen. Besonders der Bahnhof Flam direkt am Fjord sorgt fĂŒr typische Norwegen-Bilder: Im Hintergrund legen Kreuzfahrtschiffe oder kleinere FjordfĂ€hren an, im Vordergrund wartet der Zug auf die nĂ€chste Fahrt ins Gebirge. FĂŒr viele Reisende aus Deutschland ist allein dieser Kontrast zwischen Meer und Gebirge auf wenigen hundert Metern ein starkes Motiv.
FlÄmbahn besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Flam liegt im Westen Norwegens am Aurlandsfjord. Aus Deutschland ist der Ort auf verschiedenen Wegen erreichbar. Viele Reisende kombinieren die Flamsbana mit der Bergenbahn zwischen Oslo und Bergen: Von Oslo oder Bergen fĂ€hrt man mit dem Zug bis Myrdal und steigt dort in die FlĂ„mbahn um. Die Fahrzeit OsloâMyrdal liegt â je nach Verbindung â bei rund 4,5 bis 5,5 Stunden, BergenâMyrdal bei etwa 2 bis 3 Stunden. Von Myrdal nach Flam sind es dann noch rund 55 Minuten. Alternativ ist Flam im Sommerhalbjahr per FĂ€hre ĂŒber den Sognefjord erreichbar, etwa von Gudvangen oder ĂŒber lĂ€ngere Fjordrouten. Wer mit dem Auto aus Deutschland anreist, fĂ€hrt meist ĂŒber DĂ€nemark und Schweden oder per FĂ€hre nach Norwegen und dann weiter ĂŒber das gut ausgebaute norwegische StraĂennetz in Richtung Aurland/Flam. Zu beachten sind Mautsysteme und mögliche FĂ€hrpassagen unterwegs. - Verbindungen ab Deutschland
Von deutschen FlughĂ€fen wie Frankfurt, MĂŒnchen, Berlin oder DĂŒsseldorf bestehen regelmĂ€Ăige Flugverbindungen nach Oslo und Bergen (SAS, Norwegian und andere Fluggesellschaften). Die reine Flugzeit betrĂ€gt je nach Abflugort etwa 2 bis 3 Stunden. Von dort geht es mit Bahn oder Mietwagen weiter. Eine vollstĂ€ndig durchgehende Bahnfahrt ab Deutschland ist ebenfalls möglich, meist mit Umstieg in Kopenhagen, Göteborg oder Stockholm und Weiterfahrt nach Oslo. Aufgrund unterschiedlicher FahrplĂ€ne ist eine sorgfĂ€ltige Planung sinnvoll; Fahrzeiten können je nach Verbindung stark variieren. - Zeitzone und Einreise
Norwegen liegt wie Deutschland in der mitteleuropĂ€ischen Zeitzone (MEZ/MESZ). Es gibt daher in der Regel keine Zeitverschiebung. Norwegen gehört zum Schengen-Raum, ist aber nicht Mitglied der EU. Deutsche StaatsbĂŒrger können normalerweise mit gĂŒltigem Personalausweis oder Reisepass einreisen, sollten jedoch vor der Reise die aktuellen Bestimmungen beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. FĂŒr medizinische Fragen empfiehlt sich eine Auslandsreisekrankenversicherung, da Norwegen nicht zur EU gehört und Regelungen abweichen können. - FahrplĂ€ne und Ăffnungszeiten
Die FlĂ„mbahn fĂ€hrt ganzjĂ€hrig, jedoch mit saisonal unterschiedlicher Taktung. In den Sommermonaten gibt es deutlich mehr Verbindungen pro Tag als im Winter. Offizielle FahrplĂ€ne veröffentlicht die FlĂ„m Railway auf ihrer Website sowie ĂŒber die norwegische Bahngesellschaft Vy. Da sich Fahrzeiten und Frequenzen Ă€ndern können, sollten aktuelle Zeiten unmittelbar vor der Reise dort geprĂŒft werden. Insbesondere in der Hauptsaison sind ZĂŒge hĂ€ufig gut ausgelastet; eine Reservierung wird von den Betreibern empfohlen. - Tickets und Preise
Ticketpreise fĂŒr die Flamsbana hĂ€ngen von Saison, Buchungsweg und manchmal auch von Kombiangeboten (z. B. mit Bergenbahn oder Fjordkreuzfahrt) ab. Seriöse Quellen wie die offizielle FlĂ„m Railway und nationale Tourismusportale geben Preise in norwegischen Kronen (NOK) an, hĂ€ufig mit dynamischen Anpassungen je nach Nachfrage. FĂŒr Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, die Europreise anhand aktueller Wechselkurse zu kalkulieren. Als grobe Orientierung kann man mit mehreren Dutzend Euro pro einfache Fahrt rechnen, genaue BetrĂ€ge sollten jedoch direkt auf der offiziellen Buchungsseite geprĂŒft werden. Wichtig: Wechselkurse schwanken, und Online-Buchungen in der LandeswĂ€hrung sind ĂŒblich. - Beste Reisezeit
Die FlĂ„mbahn bietet zu jeder Jahreszeit andere Reize. Im FrĂŒhling und FrĂŒhsommer sind die Berge noch schneebedeckt, wĂ€hrend im Tal bereits alles grĂŒn ist. Die WasserfĂ€lle fĂŒhren dann besonders viel Schmelzwasser. Der Sommer bringt lange Tage, oft stabile Wetterlagen und die meisten Fahrten pro Tag, aber auch den stĂ€rksten Besucherandrang. Herbstfahrten zeichnen sich durch bunte LaubfĂ€rbung und ruhigeres Reiseklima aus. Im Winter zeigt sich die Strecke in einer stillen, schneebedeckten Landschaft; es gibt weniger Fahrten, aber das Erlebnis ist besonders intensiv und deutlich weniger ĂŒberlaufen. FĂŒr Reisende, die Fotoaufnahmen planen oder weniger GedrĂ€nge wĂŒnschen, empfehlen viele Norwegen-ReisefĂŒhrer die Nebenzeiten im FrĂŒhjahr und Herbst. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
In Norwegen ist Norwegisch Amtssprache, aber besonders im Tourismus sprechen viele Menschen sehr gut Englisch. Deutsch wird vereinzelt verstanden, kann aber nicht als Standardsprache vorausgesetzt werden. Bei Ticketschaltern, in Restaurants und Hotels ist Englisch die wichtigste Fremdsprache. Bei der Bezahlung sind Kartenzahlungen sehr verbreitet â Kreditkarten (Visa, Mastercard und andere) werden fast ĂŒberall akzeptiert, ebenso kontaktlose Zahlungen via Smartphone (Apple Pay, Google Pay). Bargeld in norwegischen Kronen ist in touristischen Regionen wie Flam weniger wichtig, kann aber fĂŒr kleinere Ausgaben sinnvoll sein. Beim Trinkgeld ist Norwegen weniger ausgeprĂ€gt als Deutschland: In Restaurants und Bars ist Service oft im Preis enthalten, ein freiwilliges Aufrunden bei gutem Service (z. B. 5â10 %) ist aber ĂŒblich. - Klima und Kleidung
Das Wetter in den Fjorden kann rasch wechseln. Selbst im Sommer sind Temperaturen im Hochgebirge deutlich niedriger als im Tal. FĂŒr eine Fahrt mit der FlĂ„mbahn empfiehlt sich daher der sogenannte âZwiebellookâ: mehrere Schichten, wind- und regendichte Jacke, feste Schuhe. Auch im Zug selbst kann es an den Haltepunkten frisch und feucht sein, insbesondere am Kjosfossen durch SprĂŒhnebel des Wasserfalls. - Fotografieren und Verhalten
Fotografieren ist in der Flamsbana erlaubt und gehört zum Erlebnis. Empfehlenswert ist es, rechtzeitig am Bahnhof zu sein, um einen guten Fensterplatz zu bekommen. Viele ReisefĂŒhrer raten, wĂ€hrend der Fahrt nicht zu lange an offenen Fenstern oder TĂŒren zu stehen, damit alle Passagiere die Aussicht genieĂen können. Am Kjosfossen sollten Sicherheitsabsperrungen respektiert werden â der Fels kann rutschig sein, und die Wassermassen sind nicht zu unterschĂ€tzen. - Einreisebestimmungen
Da sich Vorschriften Ă€ndern können, sollten deutsche StaatsbĂŒrger vor jeder Reise nach Norwegen die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim AuswĂ€rtigen Amt (auswaertiges-amt.de) prĂŒfen. Dies gilt insbesondere bei lĂ€ngeren Aufenthalten, Reisen mit Kindern oder der Mitnahme von Fahrzeugen.
Warum Flamsbana auf jede Flam-Reise gehört
Viele Reisende planen ihren Aufenthalt in Flam gezielt um eine Fahrt mit der FlĂ„mbahn herum. Der Grund: Auf ĂŒberschaubarer Strecke verbindet die Bahn mehrere typische Norwegen-Erlebnisse. Die Fahrt startet am Fjord, verlĂ€uft durch ein enges, grĂŒnes Tal, klettert in Serpentinen an FelswĂ€nden entlang und endet auf einer Hochebene, von der aus die weite Berglandschaft sichtbar wird. FĂŒr Besucher, die nur wenige Tage in der Region verbringen, ist das eine komprimierte Form der groĂen norwegischen Landschaftserfahrung.
Deutsche Reisemagazine wie GEO und Merian betonen, dass die Flamsbana sowohl fĂŒr erfahrene Norwegen-Fans als auch fĂŒr Erstbesucher attraktiv ist. Wer bereits die Lofoten, die Hurtigruten-Schiffsrouten oder den Geirangerfjord kennt, schĂ€tzt an Flam die Kombination aus guter Erreichbarkeit und authentischer Natur. Wer zum ersten Mal im Land ist, erlebt einen âBest-ofâ-Eindruck von Fjorden, WasserfĂ€llen und Hochgebirge in einem halben Tag.
Die FlĂ„mbahn eignet sich zudem gut fĂŒr unterschiedliche Reiseprofile: Familien mit Kindern nutzen die Bahn, weil sie ein Abenteuer ohne lange Wanderwege bietet; Paare profitieren von den romantischen Landschaftsbildern; Alleinreisende schĂ€tzen die gute Infrastruktur mit Ăbernachtungsmöglichkeiten, CafĂ©s und Informationszentren rund um den Bahnhof. FĂŒr KreuzfahrtgĂ€ste ist die Bahn oft der Höhepunkt eines Landgangs, denn der Bahnhof liegt nur wenige Schritte vom Schiffsanleger entfernt.
In Kombination mit anderen AktivitĂ€ten vor Ort entsteht ein abwechslungsreicher Aufenthalt: Von Flam aus lassen sich Fjordfahrten unternehmen, etwa Richtung Gudvangen oder weiter in den NĂŠrĂžyfjord, der zusammen mit anderen Fjordlandschaften als UNESCO-Welterbe eingetragen ist. Wanderungen in den umliegenden Bergen, Radtouren auf stillgelegten BergstraĂen (z. B. die alte StraĂe von Myrdal nach Flam) oder Besuche in kleinen Dörfern wie Aurlandsvangen ergĂ€nzen das Bahn-Erlebnis. Die offizielle norwegische Tourismusorganisation empfiehlt, mindestens eine Nacht in der Region zu verbringen, um nicht nur die Bahnfahrt, sondern auch die Ruhe des Fjords zu genieĂen.
FĂŒr Reisende aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz spielt auch die Vertrautheit mit alpinen Landschaften eine Rolle: Wer etwa die Zugfahrt auf die Kleine Scheidegg in der Schweiz, die Fahrt auf den Zugspitzplatt oder die Semmeringbahn in Ăsterreich kennt, findet in der Flamsbana eine nordische Variante. Der Vergleich macht deutlich: Hier sind es nicht die höchsten Gipfel, die beeindrucken, sondern der drastische Höhenunterschied zwischen Fjord und Hochland auf kurzer Distanz â und die Art, wie die Bahn diese Differenz technisch elegant ĂŒberwindet.
Nicht zuletzt passt die FlÄmbahn ideal zum Trend nachhaltigerer Reiseformen. Auch wenn die Anreise nach Norwegen selbst mit Flugzeug oder AutofÀhre verbunden sein kann, ist die Fortbewegung vor Ort mit Bahn und Schiff deutlich ressourcenschonender als ein reiner Roadtrip mit dem PKW. Viele deutschsprachige Medien unterstreichen, dass gerade junge Reisende und Familien dieses Argument zunehmend in ihre Planung einbeziehen.
FlĂ„mbahn in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke
In sozialen Netzwerken sorgt die FlĂ„mbahn seit Jahren fĂŒr eine hohe Sichtbarkeit: Fotos und Videos der Flamsbana gehören zu den meistgeteilten Motiven aus Norwegens Fjordwelt. Besonders beliebt sind kurze Clips, die den Zug in engen Kurven vor WasserfĂ€llen oder entlang des Fjords zeigen. Reisende posten hĂ€ufig Vorher-nachher-EindrĂŒcke, wenn sie bei wechselhaftem Wetter verschiedene Stimmungen erleben â Nebel, Sonne, Regenbögen.
FlĂ„mbahn â Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
HÀufige Fragen zu FlÄmbahn
Wo liegt die FlÄmbahn genau?
Die FlÄmbahn verbindet den Bahnhof Myrdal an der Bergenbahn mit dem Ort Flam am Aurlandsfjord in Westnorwegen. Myrdal liegt auf etwa 866 m Höhe im Gebirge, Flam fast auf Meereshöhe direkt am Fjord.
Wie lange dauert eine Fahrt mit der Flamsbana?
Eine einfache Fahrt mit der Flamsbana dauert in der Regel rund 55 Minuten. Je nach Fahrplan und Saison können kleinere Abweichungen auftreten, etwa durch lÀngere Aufenthalte an Aussichtspunkten wie dem Kjosfossen.
Ist die FlĂ„mbahn das ganze Jahr ĂŒber in Betrieb?
Ja, die FlĂ„mbahn fĂ€hrt grundsĂ€tzlich ganzjĂ€hrig. In der Hauptsaison von FrĂŒhling bis Herbst gibt es mehr Verbindungen pro Tag, wĂ€hrend im Winter weniger Fahrten angeboten werden. Die aktuellen FahrplĂ€ne sollten vor der Reise auf den offiziellen Seiten der FlĂ„m Railway und der norwegischen Bahngesellschaft Vy geprĂŒft werden.
FĂŒr wen eignet sich eine Fahrt mit der Flamsbana?
Die Fahrt mit der Flamsbana eignet sich fĂŒr fast alle Reisenden: Familien mit Kindern, Paare, Alleinreisende und Ă€ltere Menschen. Die ZĂŒge sind komfortabel, und es sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen nötig. Lediglich bei winterlichen Bedingungen oder an den Aussichtspunkten sollten witterungsbedingt passende Kleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
Wann ist die beste Reisezeit fĂŒr die FlĂ„mbahn?
Die beste Reisezeit hĂ€ngt von den persönlichen Vorlieben ab. Wer krĂ€ftige WasserfĂ€lle und den Kontrast von Schnee in den Bergen und GrĂŒn im Tal erleben möchte, reist im spĂ€ten FrĂŒhjahr oder FrĂŒhsommer. FĂŒr lange Tage und viele Verbindungen ist der Sommer ideal, dann muss jedoch mit mehr Andrang gerechnet werden. Herbst und Winter bieten ruhigere Fahrten und besondere Lichtstimmungen, insbesondere bei Schnee.
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