Griffith Observatory, Los Angeles

Griffith Observatory: Wo Los Angeles den Sternenhimmel berührt

Veröffentlicht: 03.06.2026 um 11:17 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Hoch über Los Angeles bietet das Griffith Observatory einen der spektakulärsten Blicke auf Stadt und Sterne in den USA – und das oft kostenlos. Warum sich der Abstecher von Deutschland aus wirklich lohnt.

Griffith Observatory, Los Angeles, Reise, Illustration mit AI erstellt.
Griffith Observatory, Los Angeles, Reise, Illustration mit AI erstellt.

Wenn die Sonne hinter dem Pazifik versinkt und die Lichter von Los Angeles wie ein glitzerndes Meer aufleuchten, verwandelt sich das Griffith Observatory (auf Deutsch sinngemäß „Griffith-Observatorium“) in einen der magischsten Aussichtspunkte der USA. Hier trifft Hollywood-Panorama auf echte Astronomie – ein Ort, an dem Sternbilder, Filme und City-Lights zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen.

Griffith Observatory: Das ikonische Wahrzeichen von Los Angeles

Das Griffith Observatory gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen von Los Angeles und als eine der zugänglichsten Sternwarten der Welt. Es liegt auf der Südseite der Santa Monica Mountains im Griffith Park, hoch über der Stadt, mit direktem Blick auf Downtown Los Angeles und das berühmte Hollywood Sign. Nach Angaben der offiziellen Betreiber ist das Observatorium vor allem deshalb einzigartig, weil der Zugang zu den Ausstellungen und Teleskopen traditionell kostenlos ist – ganz im Sinne des Stifters, der Astronomie für alle ermöglichen wollte.

Für Reisende aus Deutschland verbindet dieser Ort gleich mehrere Träume: den Blick auf die Skyline von Los Angeles, das ikonische Hollywood Sign und den kalifornischen Sternenhimmel. Viele Reiseführer, darunter renommierte deutschsprachige Verlage, zählen das Griffith Observatory deshalb zu den absoluten Pflichtstopps einer Städtereise nach Los Angeles. Das Ambiente ist dabei überraschend entspannt: Familien, Hobbyfotograf:innen, Cineasten und Astronomie-Fans kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten.

Besonders in den Abendstunden ist die Stimmung rund um das Observatorium eindrucksvoll. Die Kuppeln des Gebäudes leuchten in warmem Licht, während sich vor der Terrasse dichte Lichterteppiche bis zum Horizont ausbreiten. Wer das erste Mal hier steht, fühlt sich schnell wie in einer Filmszene – nicht überraschend, denn das Griffith Observatory war bereits Kulisse für zahlreiche Hollywood-Produktionen, von Klassikern bis zu aktuellen Filmen.

Geschichte und Bedeutung von Griffith Observatory

Die Geschichte des Griffith Observatory beginnt mit dem walisischstämmigen Unternehmer und Philanthropen Griffith J. Griffith, der zu den frühen Großspendern der Stadt Los Angeles gehörte. Er vermachte der Stadt Land für den heutigen Griffith Park und stiftete später zusätzlich Mittel für eine öffentliche Sternwarte und ein wissenschaftliches Theater. Sein Ziel war es, Astronomie für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen – ein Ansatz, der bis heute den Charakter des Hauses prägt.

Der Bau des Observatoriums begann in den 1930er-Jahren, in einer Epoche, in der in vielen Ländern große öffentliche Gebäude im monumentalen Stil entstanden. Im Jahr 1935 wurde das Griffith Observatory offiziell eröffnet. Damit ist es jünger als viele bedeutende deutsche Observatorien, etwa die historische Berliner Sternwarte, wurde jedoch von Beginn an als Ort für Besucher konzipiert – nicht als reine Forschungsinstitution. Zeitgenössische Berichte betonten schon damals die ungewöhnlich offene Architektur und den frei zugänglichen Blick durch das große Teleskop.

Während des Zweiten Weltkriegs und in der frühen Nachkriegszeit diente das Observatorium zeitweise auch militärischen und bildungspolitischen Zwecken, etwa als Trainingsort zur Himmelsnavigation für Piloten. In den folgenden Jahrzehnten wurde es zu einem Symbol für den wissenschaftlichen Fortschritt in Südkalifornien, einem Bundesstaat, in dem Luft- und Raumfahrt eine wichtige Rolle spielen. Mit dem Aufkommen des Raumfahrtzeitalters entwickelte sich das Griffith Observatory zu einem zentralen Ort, an dem die Öffentlichkeit über Raketen, Satelliten und Planetenerkundung informiert wurde.

Eine bedeutende Zäsur war die umfassende Renovierung und Erweiterung, die in den 2000er-Jahren abgeschlossen wurde. Die Sternwarte wurde modernisiert, technisch auf den neuesten Stand gebracht und um unterirdische Ausstellungsräume erweitert. Medienberichte in den USA und Europa hoben damals hervor, dass das Observatorium dadurch noch stärker zum interaktiven Lernort für Familien und Schulklassen wurde. Seither verbinden sich historische Bausubstanz und zeitgemäße Ausstellungstechnik zu einem stimmigen Gesamtbild.

Heute ist das Griffith Observatory nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern auch ein identitätsstiftender Ort für Los Angeles. Viele Einheimische haben hier ihre ersten Blicke durch ein Teleskop geworfen, und nicht wenige berichten, dass der Besuch ihre Sicht auf den Nachthimmel dauerhaft verändert habe. Damit steht das Observatorium in einer Tradition, die auch in der europäischen Aufklärung angelegt ist: Wissenschaft soll verständlich und sinnlich erfahrbar sein.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch vereint das Griffith Observatory Elemente des Art-déco-Stils mit klassizistischen Anklängen. Die Fassade ist von hellem Putz geprägt, die durch drei dunkle Kuppeln akzentuiert wird. Diese kontrastreiche Optik erinnert entfernt an einige zwischenkriegszeitliche Bauten in Europa, wirkt aber durch Lage und Proportionen klar kalifornisch. Die symmetrische Anordnung und die breite Treppenanlage verleihen dem Bau einen repräsentativen Charakter, der an Monumente und Museen der 1930er-Jahre erinnert.

Im Inneren nimmt die große zentrale Rotunde Besucher:innen mit ihrem dekorativen Sternenhimmel und Wandmalereien in Empfang. Kunstwerke und Reliefs greifen Themen wie Astronomie, Mythologie und Technikgeschichte auf. Bildprogramme dieser Art waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts häufig, wenn es darum ging, den Fortschritt der Wissenschaft in eine bildhafte Erzählung zu übersetzen. Das Zusammenspiel aus Kunst und Technik macht das Griffith Observatory für kulturinteressierte Reisende aus Deutschland besonders reizvoll.

Zu den bekanntesten Exponaten gehört das große Foucault’sche Pendel, das die Erdrotation anschaulich sichtbar macht. Daneben finden sich Modelle von Planeten, interaktive Stationen zur Kosmologie und Exponate zur Beobachtung von Sonne, Mond und Sternen. Viele Installationen sind darauf ausgelegt, Besucher:innen aktiv einzubeziehen – ein Konzept, das moderne Science Center weltweit verfolgen.

Ein architektonisches Highlight ist die weitläufige Terrasse rund um das Gebäude. Von hier aus eröffnet sich ein nahezu ungehinderter Blick über Los Angeles. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Pazifik, bei Nacht wirkt das Lichtermeer der Stadt wie ein endloser Teppich. Auf der Nordseite blickt man direkt in die Hügel des Griffith Park und auf das Hollywood Sign, das als ikonische Schriftzug seit den 1920er-Jahren für die amerikanische Filmindustrie steht.

Auch die Teleskope des Observatoriums verdienen Aufmerksamkeit. Das große, historische Zeiss-Fernrohr in einer der Kuppeln ermöglicht Besucher:innen bei entsprechenden Wetterbedingungen den Blick auf Mondkrater, Planeten oder helle Sternhaufen. Darüber hinaus gibt es kleinere Instrumente sowie Sonnenbeobachtung an bestimmten Tagen. Die Betreiber betonen, dass das direkte eigene Erleben – etwa eine erste Sichtung der Ringe des Saturn – ein entscheidender Schlüssel dafür ist, Menschen für Astronomie zu begeistern.

Im Zuge der Modernisierung wurde zudem ein unterirdisches Erweiterungsgebäude geschaffen, in dem sich das Leonard Nimoy Event Horizon Theater und zusätzliche Ausstellungsflächen befinden. Hier werden Filme und Präsentationen rund um das Universum gezeigt, meist mit modernster Projektionstechnik. Die Verbindung aus historischem Bau und zeitgenössischem Ausstellungsdesign macht das Griffith Observatory zu einem Lehrbeispiel dafür, wie Wissensvermittlung und Architektur ineinandergreifen können.

Griffith Observatory besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Für Besucher:innen aus Deutschland ist das Griffith Observatory ein gut erreichbares Ziel innerhalb von Los Angeles. Zugleich lohnt eine gewisse Vorbereitung, um den Besuch entspannt und effizient zu gestalten. Im Folgenden finden sich zentrale Hinweise von Lage und Anreise über Öffnungszeiten bis zu kulturellen Besonderheiten.

  • Lage und Anreise
    Das Griffith Observatory liegt im Griffith Park im Norden von Los Angeles, auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Vom Stadtzentrum von Los Angeles (Downtown) aus beträgt die Entfernung je nach Route etwa 10 bis 15 km. Von beliebten Touristengebieten wie Hollywood oder West Hollywood aus ist das Observatorium ebenfalls gut erreichbar. Reiseführer und lokale Tourismusorganisationen empfehlen, aufgrund des Verkehrs ausreichend Zeit einzuplanen.

    Für Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel per Flug über große Drehkreuze wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) nach Los Angeles International Airport (LAX). Nonstop-Flüge benötigen je nach Verbindung ungefähr 11 bis 13 Stunden Flugzeit. Von LAX aus kann das Observatorium per Mietwagen, Taxi, Ride-Sharing-Diensten oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Die Kombination aus Metro-Linien und städtischen Bussen bis in die Nähe des Parks wird von vielen Stadtführern beschrieben, wobei der letzte Abschnitt oft zu Fuß oder per Shuttle zurückgelegt wird. Da Verkehrs- und Linienführungen sich ändern können, empfiehlt sich ein aktueller Blick auf die offiziellen Informationen der Verkehrsbetriebe von Los Angeles.
  • Öffnungszeiten
    Das Griffith Observatory ist üblicherweise an mehreren Tagen pro Woche geöffnet, mit Schwerpunkten am Nachmittag und Abend, damit Besucher:innen auch den Sternenhimmel beobachten können. Konkrete Uhrzeiten können saisonal variieren, ebenso einzelne Schließtage, etwa montags oder an Feiertagen. Die offizielle Verwaltung der Sternwarte weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Öffnungszeiten ändern können und empfiehlt, sich vor einem Besuch direkt auf der Website des Observatoriums über die aktuellen Zeiten zu informieren. Für deutsche Gäste ist es sinnvoll, den Besuch so zu planen, dass sowohl die Ausstellungen als auch der Sonnenuntergang und der nächtliche Blick auf Los Angeles erlebt werden können.
  • Eintritt und Planetarium
    Ein besonderes Merkmal des Griffith Observatory ist, dass der Eintritt in das Gebäude und zu den Dauer-Ausstellungen in der Regel kostenlos ist. Dieses Prinzip geht auf den Willen des Stifters zurück, der wollte, dass möglichst viele Menschen einen Zugang zur Astronomie erhalten. Lediglich für spezielle Planetariums-Shows und ausgewählte Programme wird meist eine Gebühr erhoben. Die genauen Preise können sich ändern und werden in US-Dollar angegeben. Allgemeine Reiseinformationen nennen häufig moderate Eintrittspreise, die im internationalen Vergleich eher im unteren bis mittleren Bereich liegen. Da sich Gebühren und Wechselkurse ändern, empfiehlt sich für Besucher:innen aus Deutschland eine aktuelle Prüfung der Konditionen direkt beim Griffith Observatory oder bei vertrauenswürdigen Tourismusinformationen. Als grobe Orientierung sollten Reisende mit einem Betrag im Bereich weniger zehn Euro pro Person für Planetariumsvorstellungen rechnen, wobei sich der tatsächliche Preis in US-Dollar orientiert.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Los Angeles liegt in einem mediterran geprägten, warmen Klima. Grundsätzlich ist das Griffith Observatory daher ganzjährig ein attraktives Ziel. Viele Reiseführer empfehlen jedoch insbesondere die Monate mit gemäßigten Temperaturen, etwa Frühling und Herbst, da es im Hochsommer sehr heiß und im Winter gelegentlich dunstig oder regnerisch sein kann. Temperaturangaben schwanken je nach Jahreszeit etwa zwischen 10 °C in den kühleren Nächten und über 30 °C an heißen Sommertagen.

    Für den Besuch selbst gilt: Besonders eindrucksvoll ist ein Aufenthalt, der am späten Nachmittag beginnt und in den Abend hineinreicht. So lassen sich sowohl das Tagespanorama als auch Sonnenuntergang und der nächtliche Sternenhimmel erleben. Zu diesen Zeiten ist jedoch der Andrang am größten; es kann zu Wartezeiten bei Parkplätzen und Teleskopen kommen. Wer Menschenmassen vermeiden möchte, kann einen Vormittagsbesuch in Betracht ziehen, muss dann aber auf die volle Nachtatmosphäre verzichten.
  • Sprache, Kommunikation und Führungen
    In Los Angeles ist Englisch die dominierende Sprache. Viele Mitarbeitende des Griffith Observatory sind im Umgang mit internationalen Gästen erfahren, und grundlegende Informationen sind in der Regel gut verständlich aufbereitet. Deutschsprachige Beschilderung ist nicht durchgehend vorhanden, allerdings nutzen viele deutsche Reisende ergänzend gedruckte Reiseführer oder digitale Übersetzungstools. Englischkenntnisse erleichtern den Besuch deutlich. Teilweise bieten Stadtführungsunternehmen Ausflüge zum Observatorium mit deutschsprachiger Reiseleitung an; genaue Angebote variieren und sollten vorab geprüft werden.
  • Zahlungsmittel und Trinkgeld
    In den USA sind Kredit- und Debitkarten weit verbreitet, insbesondere von internationalen Anbietern wie Visa und Mastercard. Im Griffith Observatory selbst können bei kostenpflichtigen Leistungen wie Planetariums-Shows in der Regel Kartenzahlungen genutzt werden; auch mobile Bezahldienste gewinnen an Bedeutung. Bargeld in US-Dollar ist dennoch sinnvoll, etwa für kleinere Beträge oder Trinkgelder. In den USA ist eine Trinkgeldkultur etabliert: In Restaurants sind 15–20 % üblich, bei Taxi- oder Ride-Sharing-Fahrten sind ebenfalls Aufschläge gängig. Für einfache Serviceleistungen, etwa einen kurzen Shuttle oder kleine Hilfsdienste, reichen oft einige Dollar. Ein festes Trinkgeldschema innerhalb des Observatoriums besteht nicht, doch bei gastronomischen Angeboten oder Sonderleistungen ist ein Trinkgeld gern gesehen.
  • Anreise mit Mietwagen, Parken und Verkehr
    Viele Besucher:innen aus Deutschland entscheiden sich in Los Angeles für einen Mietwagen, da das öffentliche Verkehrsnetz im Vergleich zu europäischen Metropolen weniger dicht ist. Die Zufahrt zum Griffith Observatory führt über die Straßen des Griffith Park, die vor allem am späten Nachmittag und Abend stark ausgelastet sein können. Offizielle Stellen weisen regelmäßig auf volle Parkplätze und begrenzte Kapazitäten hin. Teils werden Parkgebühren erhoben, die sich im Laufe der Zeit verändern können.

    Es lohnt sich, alternative Anreiseoptionen zu prüfen, etwa Park-and-Ride-Möglichkeiten oder die Kombination aus öffentlichem Verkehr und einem abschließenden Fußweg. Da Verkehrsregeln, Mautsysteme und Parkvorschriften in den USA von deutschen Gewohnheiten abweichen können, sollte die Mietwagen-Nutzung gut vorbereitet werden. Insbesondere der dichte Verkehr in der Metropolregion Los Angeles erfordert Aufmerksamkeit und zeitliche Puffer.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Für die Einreise in die USA gelten je nach Staatsangehörigkeit unterschiedliche Regeln. Deutsche Staatsbürger:innen nutzen aktuell meist das visumfreie Programm mit elektronischer Reisegenehmigung (ESTA), sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Da sich Bestimmungen ändern können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Einreisehinweise und Sicherheitsinformationen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei offiziellen US-Behörden prüfen. Auch zur Gesundheitsvorsorge, etwa empfohlenen Versicherungen oder Impfungen, informieren diese Stellen. Grundsätzlich gilt Los Angeles als Großstadt mit typischen urbanen Sicherheitsaspekten: Wertsachen sollten nicht sichtbar im Auto liegen, und in den späten Abendstunden empfiehlt sich eine wachsame, aber entspannte Aufmerksamkeit.
  • Fotografie, Kleiderordnung und Verhalten
    Das Griffith Observatory ist eines der meistfotografierten Motive in Los Angeles. Fotografieren im Außenbereich ist grundsätzlich erlaubt und ausdrücklich willkommen, solange andere Besucher:innen respektiert und Sicherheitsbereiche eingehalten werden. Auch im Inneren ist Fotografie vielerorts gestattet, wobei Blitzlicht und Stative in bestimmten Bereichen eingeschränkt oder untersagt sein können, um Ausstellungen zu schützen und den Besuchsfluss nicht zu stören. Eine formelle Kleiderordnung besteht nicht; wegen des oft auffrischenden Windes am Abend ist eine leichte Jacke empfehlenswert. Für einen Besuch nach Sonnenuntergang sind zudem bequemes Schuhwerk und eine Taschenlampe oder Smartphone-Licht für die Wege im Park sinnvoll.

Warum Griffith Observatory auf jede Los Angeles-Reise gehört

Aus Sicht vieler Reisender aus Deutschland bündelt das Griffith Observatory gleich mehrere Gründe, weshalb eine weite Reise nach Kalifornien lohnt. Zum einen bietet es einen der eindrucksvollsten Blicke auf Los Angeles – eine Stadt, die durch Fläche, Licht und Lage zwischen Hügeln und Ozean fasziniert. Von der Terrasse aus lässt sich die Metropole sprichwörtlich zu Füßen betrachten, mit der Möglichkeit, bekannte Viertel am Muster der Lichter zu erkennen.

Zum anderen ermöglicht das Observatorium einen emotionalen Zugang zur Astronomie, der über trockene Daten hinausgeht. Wer durch das Teleskop schaut, eine Planetariums-Show erlebt oder sich an interaktiven Stationen über Galaxien und Schwarze Löcher informiert, gewinnt einen Eindruck von der Größe des Universums. Viele Besucherstimmen in seriösen Reiseberichten berichten davon, dass gerade die Kombination aus Stadtpanorama und Kosmos den Reiz ausmacht: Man sieht die Stadt, in der man sich gerade befindet, und blickt gleichzeitig weit darüber hinaus in den Nachthimmel.

Für Filmfreunde ist das Griffith Observatory außerdem ein Schauplatz, den sie bereits aus Kino und Fernsehen kennen. Mehrere klassisch gewordene Szenen wurden hier gedreht, darunter berühmte Tanz- oder Dialogsequenzen. Bei einem Spaziergang rund um das Gebäude lassen sich häufig Stellen identifizieren, die an Filmszenen erinnern. Diese Verbindung von realem Ort und Filmgeschichte verstärkt das Gefühl, mitten in der Erzählung der Stadt Los Angeles zu stehen.

Nicht zuletzt hat der Ort auch eine symbolische Bedeutung für den Umgang mit Wissen: Anstatt Forschung hinter verschlossenen Türen zu betreiben, öffnet sich das Observatorium der Öffentlichkeit und erklärt komplexe Themen verständlich. Dieser Ansatz entspricht einem Ideal, das in vielen deutschen Bildungseinrichtungen ebenfalls hochgehalten wird. Wer mit Kindern reist, findet im Griffith Observatory einen Ort, der Neugier weckt, Fragen zulässt und spielerisch Antworten gibt.

Im Kontrast zu vielen rein kommerziellen Attraktionen in Großstädten wirkt der Besuch zudem vergleichsweise entspannt. Die Mischung aus Parklandschaft, Aussichtsterrasse und Ausstellungshallen erlaubt es, den Aufenthalt dem eigenen Tempo anzupassen – sei es für einen kurzen Fotostopp zum Sonnenuntergang oder für einen mehrstündigen Rundgang mit Planetariumsbesuch. In zahlreichen Reiseempfehlungen wird das Observatorium daher als einer der Orte genannt, an dem man wirklich das Gefühl bekommt, die Stadt und ihren Charakter zu verstehen.

Griffith Observatory in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Das Griffith Observatory ist in den sozialen Medien ein Dauerbrenner. Fotos der nächtlichen Skyline, Zeitraffer des Sonnenuntergangs und Clips aus dem Planetarium gehören zu den beliebtesten Motiven rund um Los Angeles. Für Reisende aus Deutschland bieten diese Inhalte eine gute Möglichkeit, sich vorab ein Gefühl für Atmosphäre und Andrang zu verschaffen – und später eigene Eindrücke zu teilen.

Häufige Fragen zu Griffith Observatory

Wo liegt das Griffith Observatory genau?

Das Griffith Observatory befindet sich im Griffith Park im Norden von Los Angeles im Bundesstaat Kalifornien. Es liegt auf einem Hügel der Santa Monica Mountains mit Blick auf Downtown Los Angeles und das Hollywood Sign. Die Entfernung zum Stadtzentrum beträgt je nach Route etwa 10 bis 15 km.

Warum ist das Griffith Observatory so berühmt?

Berühmt ist das Griffith Observatory, weil es als eine der zugänglichsten Sternwarten der Welt gilt, freien Zugang zu seinen Ausstellungen bietet und gleichzeitig einen der besten Ausblicke auf Los Angeles ermöglicht. Außerdem diente es als Drehort für zahlreiche Filme und Serien, was seine Präsenz in der Popkultur deutlich verstärkt hat.

Kostet der Besuch des Griffith Observatory Eintritt?

Der Eintritt in das Gebäude und zu den Dauerausstellungen ist in der Regel kostenlos, im Sinne des Stifters Griffith J. Griffith, der Astronomie für die Öffentlichkeit zugänglich machen wollte. Für Planetariums-Shows und bestimmte Sonderveranstaltungen werden jedoch meist Gebühren erhoben, die sich ändern können. Eine aktuelle Prüfung der Preise direkt beim Observatorium wird empfohlen.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Die beste Tageszeit ist häufig der späte Nachmittag bis in die Abendstunden, wenn sowohl das Panorama bei Tageslicht als auch Sonnenuntergang und der beleuchtete Nachthimmel erlebt werden können. Jahreszeitlich gelten die Monate mit gemäßigten Temperaturen – etwa Frühling und Herbst – als besonders angenehm. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, kann auf frühere Tageszeiten ausweichen.

Was sollten Besucher:innen aus Deutschland bei der Reiseplanung beachten?

Reisende aus Deutschland sollten die lange Flugzeit von rund 11 bis 13 Stunden nach Los Angeles, die Zeitverschiebung von in der Regel minus 9 Stunden gegenüber Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und die Einreisebestimmungen der USA berücksichtigen. Es empfiehlt sich, die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de sowie der US-Behörden zu prüfen. Vor Ort sind Englischkenntnisse hilfreich, Kartenzahlung ist weit verbreitet, und eine Trinkgeldkultur ist fest etabliert.

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