Haeinsa-Tempel, Hapcheon

Haeinsa-Tempel startet neue Tripitaka-Gravur am 29. Oktober

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 08:33 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Im Haeinsa-Tempel in Hapcheon begann am 29. Oktober 2026 die neue Gravur von 81.352 Tripitaka-Holzblöcken in Handarbeit.

Neubeginn der Holzblockgravur

  • In Hapcheon begann am 29. Oktober 2026 mit einer buddhistischen Zeremonie die neue Gravur von 81.352 Tripitaka-Holzblöcken.
  • Im Anschluss zeigten 30 Mönche, Lehrkräfte und Schüler traditionelle Gravurtechniken im Tempelhof.
  • Der Haeinsa-Tempel bewahrt die Tripitaka Koreana als Nationalen Schatz und UNESCO-Weltdokumentenerbe.
  • Die historische Vorlage entstand zwischen 1236 und 1251 während der Goryeo-Zeit.
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Im Haeinsa-Tempel (Haeinsa) in Hapcheon hat am 29. Oktober 2026 die Zeremonie zum Beginn einer neuen Gravur der Tripitaka Koreana stattgefunden. Das buddhistische Ritual markierte den Start eines langfristigen Projekts an einem Ort, an dem die historische Holzblocksammlung verwahrt wird.

Neue Gravur begann mit Zeremonie im Tempelhof

Der Haeinsa-Tempel veranstaltete am 29. Oktober den sogenannten Gobulshik zur Einleitung des Vorhabens. Dabei wurde der Buddha über den Beginn der Arbeit informiert und um einen guten Verlauf gebeten. Die Zeremonie fand im Hof der Beopgye-Pagode statt.

Im Mittelpunkt steht eine zusätzliche vollständige Ausgabe der Tripitaka Koreana mit 81.352 Holzblöcken. Die neue Sammlung soll nicht die vorhandenen Blöcke ersetzen und ist auch nicht als einfache Kopie des Bestands gedacht. Nach der Zeremonie folgten ein Gebet im Hof vor der Beopbo-Halle, eine Prozession zur Aufbewahrungshalle Janggyeongpanjeon und eine Vorführung traditioneller Gravur.

An der Veranstaltung nahmen nach Angaben der Berichte etwa 2.000 Menschen teil. Dazu gehörten Vertreter des Jogye-Ordens, der Provinz Süd-Gyeongsang, des Landkreises Hapcheon, der Denkmalpflege sowie Mönche, Gläubige und Auszubildende der Gravurschule. Die Meldung zur Zeremonie am 29. Oktober nennt außerdem eine Vorführung mit 30 Beteiligten.

Die Tripitaka Koreana verbindet Geschichte und Handwerk

Die Tripitaka Koreana gilt als Nationaler Schatz Südkoreas und als UNESCO-Weltdokumentenerbe. Ihre Entstehung fällt in die Goryeo-Zeit. Die historische Ausgabe wurde zwischen 1236 und 1251 hergestellt und umfasst ebenfalls 81.352 Holzblöcke.

Der neue Arbeitsbeginn knüpft damit unmittelbar an die Geschichte des Tempels an. Vor rund 800 Jahren wurden die Blöcke über einen Zeitraum von 16 Jahren gefertigt. Heute soll die traditionelle Technik durch praktische Arbeit und Ausbildung weitergegeben werden.

Für das Vorhaben hat der Tempel nach den vorliegenden Angaben rund 300 Tonnen Wildkirschenholz gesichert. Das Material wird gesägt und getrocknet. Eine 2024 gegründete Gravurschule vermittelt die überlieferten Verfahren an Mönche und Laien. So verbindet die Zeremonie vom 29. Oktober den Aufbewahrungsort der historischen Sammlung mit einem weiterhin sichtbaren Handwerk.

Haeinsa-Tempel setzt auf Ausbildung und Erhalt

Der Träger baut die neue Gravur mit derzeit tätigen Handwerkern und der Ausbildung nachfolgender Kräfte auf. Nach dem Bericht der regionalen Berichterstattung zum Projekt haben bereits mehr als 670 Menschen an der Ausbildung in traditioneller Gravur teilgenommen.

Für Reisende aus Deutschland ist der Termin deshalb mehr als eine einmalige Zeremonie. Im Haeinsa-Tempel bleibt die historische Sammlung der Bezugspunkt, während die neue Arbeit die Herstellungstechnik als lebendige Praxis sichtbar macht. Die Vorführung nach dem Ritual zeigte diesen Zusammenhang direkt im Tempelgelände.

Die Veranstalter ordnen das Projekt außerdem in eine moderne Wertedebatte ein. Die historische Gravur stand für die Hoffnung auf Schutz und Frieden während der Goryeo-Zeit. Die neue Arbeit soll diese Überlieferung mit Fragen nach Menschenwürde, Lebensschutz und dem friedlichen Zusammenleben verbinden.

Haeinsa-Tempel besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Anlass fand am 29. Oktober 2026 im Hof der Beopgye-Pagode im Haeinsa-Tempel in Hapcheon statt.
  • Besucher finden dort den Aufbewahrungsort der historischen Tripitaka Koreana und den Bezug zur neuen Gravurtradition; die öffentliche Vorführung gehörte zum Programm dieses Tages.
  • Das Gelände bewahrt die Janggyeongpanjeon-Hallen mit den 81.352 Holzblöcken der Tripitaka Koreana.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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Haeinsa-Tempel: häufige Fragen

Was hat sich am Haeinsa-Tempel geändert?

Am 29. Oktober 2026 begann dort die neue Gravur einer vollständigen Ausgabe der Tripitaka Koreana mit 81.352 Holzblöcken.

Was ist die Tripitaka Koreana im Haeinsa-Tempel?

Sie ist eine historische Sammlung buddhistischer Schriften auf 81.352 Holzblöcken. Der Bestand gilt als Nationaler Schatz Südkoreas und als UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Wo liegt der Haeinsa-Tempel und wie kommt man hin?

Der Tempel liegt in Hapcheon in der südkoreanischen Provinz Süd-Gyeongsang. Die Berichte zum Anlass nennen Hapcheon als Ort der Zeremonie.

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