Hakone Jinja, Hakone

Hakone Jinja: Torii im Wasser und ein Schrein im Wald

Veröffentlicht am: 14.09.2026 um 12:13 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Hakone Jinja in Hakone verbindet einen historischen Shinto-Schrein mit roten Torii am Ufer des Ashi-Sees und dichten Wäldern.

Architektur-Render von Hakone-Schrein in Hakone, Japan bei Tageslicht
Moderner Architektur-Render zeigt Silhouette von Hakone-Schrein in Hakone Japan, klare Linien und neutrales Tageslicht, Illustration mit AI erstellt.

Hakone Jinja in Hakone liegt zwischen Waldrand und Wasserlinie am Ufer des Ashi-Sees und ist als Shinto-Schrein tief mit der Landschaft des Fuji-Hakone-Izu-Gebietes verbunden. Der Schrein geht auf das 8. Jahrhundert zurück und wird mit dem Priester Mangan Shonin und der frühen Verehrung der Berge rund um Hakone in Verbindung gebracht, wodurch sich Geschichte, Religion und Vulkanlandschaft in einem Ensemble bündeln.Die Geschichte des Schreins

Hakone Jinja zwischen See und Berg

Hakone Jinja steht im Ort Moto-Hakone am Ufer des Ashi-Sees in der Stadt Hakone in der Präfektur Kanagawa und gehört räumlich zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark.Die Lage am Ashi-See in Hakone Der Schrein ist von hohen Bäumen umgeben, und Wege führen von der Uferzone durch einen Waldhang hinauf zu den Gebäuden.

Im Hintergrund von Hakone Jinja erhebt sich der Berg Hakone mit Gipfeln wie dem Komagatake, der in der Tradition des Schreins eine Rolle spielt.Die Verbindung zum Berg Komagatake Die Kombination aus See, bewaldetem Uferhang und der Nähe zu vulkanisch geprägten Bergen prägt den Charakter des Schreins als Teil einer größeren Kulturlandschaft.

Torii, Treppen und Schreinarchitektur

Ein prägendes Merkmal von Hakone Jinja sind die roten Torii, die am Ufer des Ashi-Sees stehen und eines davon direkt im Wasser verankert, sodass es vom See aus wie ein Portal wirkt.Das Torii am Seeufer Von der Uferzone führen monumentale Treppen durch den Wald hinauf zu den eigentlichen Schreingebäuden, flankiert von Steinlaternen und kleineren Einrichtungen des Shinto-Kults.

Die Gebäude von Hakone Jinja tragen die typische Form eines Shinto-Schreins mit Haupthalle, Nebengebäuden und einem Vorhof, in dem Besucher durch Torii und über Stufen in den inneren Bereich gelangen.Die Schreinarchitektur von Hakone Jinja Holz, Lackierung und die Kombination aus religiösen Symbolen und der Waldbepflanzung bestimmen das Erscheinungsbild, in dem einzelne Baukörper aus dem Grün der Bäume hervortreten.

Geschichtliche Tiefe und verehrte Kami

Hakone Jinja wird auf das Jahr 757 datiert, als der Priester Mangan, in manchen Quellen als Mangan Shonin bezeichnet, eine Kultstätte auf dem Gipfel des Komagatake und später am See errichtete. In der Heian- und Kamakura-Zeit entwickelte sich der Schrein zu einem bedeutenden Ort für Reisende und Krieger, darunter Minamoto no Yoritomo, der dort Zuflucht suchte und die Anlage als spirituelle Stütze schätzte.Die Rolle von Mangan und Yoritomo

In der frühen Neuzeit stand Hakone Jinja mit dem Namen Hakone Daigongen in Zusammenhang und wurde von Herrschern wie Tokugawa Ieyasu nach Zerstörungen wieder aufgebaut, bevor die Anlage in der Meiji-Zeit im Zuge der Trennung von Shinto und Buddhismus ihren heutigen Namen Hakone Jinja erhielt.Die Umbenennung von Hakone Daigongen In der religiösen Verehrung spielen die Kami des Hakone-Okami eine Rolle, zu denen in der Überlieferung Figuren wie Ninigi-no-Mikoto, Konohanasakuya-hime und Hoori-no-Mikoto gehören.Die verehrten Kami von Hakone Okami

Hakone Jinja besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Hakone Jinja liegt in Moto-Hakone am Ufer des Ashi-Sees in der Stadt Hakone in der Präfektur Kanagawa; erreichbar ist der Schrein über Buslinien der Hakone Tozan Bus von Hakone-Yumoto und über Straßenverbindungen entlang des Sees.
  • Das Gelände von Hakone Jinja umfasst einen Anstieg über Treppen, die vom Ufer durch einen Waldhang zu den Schreingebäuden führen, sodass sich der Besuch über zahlreiche Stufen auf einer Hanglage bewegt.
  • Der Schrein liegt in einer Bergregion innerhalb des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks, in der Jahresverlauf und Höhenlage das Wetter prägen; je nach Saison können Wege im Wald deutlich feucht sein.
  • In unmittelbarer Umgebung von Hakone Jinja liegen der Ashi-See und weitere Aussichtspunkte rund um Hakone, von denen aus sich die Lage des Schreins am Wasser und im Wald erkennen lässt.
  • Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Hakone Jinja auf Social-Media-Plattformen

Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Hakone Jinja.

Hakone Jinja: häufige Fragen

Wo liegt Hakone Jinja genau?

Hakone Jinja liegt im Ort Moto-Hakone am Ufer des Ashi-Sees in der Stadt Hakone in der Präfektur Kanagawa im Osten von Japan.

Was bietet ein Besuch von Hakone Jinja?

Ein Besuch von Hakone Jinja führt durch einen bewaldeten Hang mit Treppen zu einem historischen Shinto-Schrein und zu roten Torii, die am und im Wasser des Ashi-Sees stehen.

Was kennzeichnet Hakone Jinja besonders?

Kennzeichnend für Hakone Jinja ist die Verbindung aus langer Geschichte, religiöser Bedeutung und der markanten Lage zwischen See und Wald, in der Torii und Schreinbauten Teil einer größeren Vulkanlandschaft sind.

Disclaimer...

de | unterhaltung | 70098380 |