Hassan-II.-Moschee Casablanca, Mosquee Hassan II

Hassan-II.-Moschee Casablanca: Marokkos Monument am Atlantik

24.05.2026 - 00:22:20 | ad-hoc-news.de

Die Hassan-II.-Moschee Casablanca, lokal Mosquee Hassan II genannt, schwebt scheinbar über dem Atlantik. Warum dieses Wahrzeichen Marokkos Reisende aus Deutschland so fasziniert – und was Sie für den Besuch wissen sollten.

Hassan-II.-Moschee Casablanca, Mosquee Hassan II, Marokko
Hassan-II.-Moschee Casablanca, Mosquee Hassan II, Marokko

Wenn die Brandung des Atlantiks gegen die Felsen schlägt und der Muezzin die Gläubigen ruft, wirkt die Hassan-II.-Moschee Casablanca, die lokal Mosquee Hassan II („Moschee Hassan II“) genannt wird, wie ein schwebender Palast aus Stein und Licht über dem Meer. Für viele Marokko-Reisende aus Deutschland ist sie längst mehr als ein Fotomotiv – sie ist ein Schlüssel, um Casablanca und das moderne Marokko zu verstehen.

Hassan-II.-Moschee Casablanca: Das ikonische Wahrzeichen von Casablanca

Die Hassan-II.-Moschee Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt und das unbestrittene Wahrzeichen der Hafenmetropole Casablanca. Ihr 210 Meter hohes Minarett ragt als markante Landmarke an der Atlantikküste in den Himmel und ist – nach übereinstimmenden Angaben der marokkanischen Religionsbehörde und internationaler Architekturführer – eines der höchsten Minarette weltweit. Bereits bei der Anfahrt vom Flughafen oder aus der Innenstadt ist der schlanke Turm von weitem sichtbar und dient Reisenden als Orientierungspunkt.

Besonders eindrucksvoll ist die Lage der Moschee direkt auf einer künstlich erweiterten Landzunge über dem Atlantik. Teile des Gebäudes ragen über das Meer, sodass Besucher vom Hof und von den Terrassen den Blick über die Wellen schweifen lassen können. Marokkos nationales Tourismusamt beschreibt die Anlage als „perfekte Verbindung von Religion, moderner Ingenieurskunst und jahrhundertealter Handwerkskunst“. Viele deutsche Reiseführer, darunter etablierte Reihen wie Marco Polo und DuMont, erklären sie daher zum Pflichtprogramm in Casablanca.

Anders als in vielen anderen großen Moscheen der islamischen Welt sind in der Hassan-II.-Moschee Casablanca auch nicht-muslimische Besucher zu bestimmten Zeiten im Rahmen geführter Touren willkommen. Das macht sie zu einem seltenen Ort, an dem deutsche Reisende die Architektur und Atmosphäre einer aktiven Großmoschee von innen erleben können – ohne die religiöse Funktion zu stören. Die offizielle Moscheeverwaltung hebt in ihren Besucherinformationen ausdrücklich hervor, dass mit den Führungen auch der kulturelle Dialog gefördert werden soll.

Geschichte und Bedeutung von Mosquee Hassan II

Die Mosquee Hassan II ist ein vergleichsweise junges Gotteshaus. Sie wurde im späten 20. Jahrhundert im Auftrag des damaligen marokkanischen Königs Hassan II errichtet. Nach Informationen der marokkanischen Behörden und internationaler Nachrichtenagenturen begann der Bau in den 1980er-Jahren und erstreckte sich über mehrere Jahre. Offizielle Festakte markierten ihre Einweihung Ende des Jahrzehnts beziehungsweise zu Beginn der 1990er-Jahre. Damit gehört die Moschee zu den wichtigsten monumentalen Bauprojekten in der jüngeren Geschichte Marokkos.

Hintergrund der Errichtung war nicht nur der Wunsch, ein repräsentatives Sakralgebäude zu schaffen, sondern auch ein Symbol einer modernen, zugleich tief in der islamischen Tradition verankerten Nation. In Interviews und offiziellen Verlautbarungen wurde immer wieder betont, dass die Moschee ein Geschenk an das Volk sein solle. Die Finanzierung stützte sich nach übereinstimmenden Berichten sowohl auf staatliche Mittel als auch auf eine landesweite Spendenkampagne, an der sich viele Marokkaner beteiligt haben.

Casablanca, das wirtschaftliche Zentrum des Landes, erhielt durch die Moschee ein religiöses und kulturelles Gegengewicht zu seiner modernen Skyline aus Beton, Glas und Hafenanlagen. Während historische Königsstädte wie Fès oder Marrakesch für ihre mittelalterlichen Medinas und alten Moscheen bekannt sind, steht die Hassan-II.-Moschee für ein Marokko, das Tradition und Moderne sichtbar zusammenführt. Kulturinstitutionen wie das Deutsche Architekturmuseum sowie Beiträge in Magazinen wie GEO und National Geographic Deutschland betonen diesen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft immer wieder.

Religiös gehört die Moschee zum malikitischen Rechtsverständnis des sunnitischen Islam, das in Marokko vorherrscht. Sie ist ein zentraler Ort der Freitagsgebete und wichtiger religiöser Feiertage wie des Fastenbrechens am Ende des Ramadan. Bei großen Gebeten füllt sich nicht nur die riesige Gebetshalle, sondern auch der weitläufige Hof, der ebenfalls Platz für Zehntausende Gläubige bietet. Gleichzeitig ist sie ein nationaler Erinnerungsort an König Hassan II, dessen Namen sie trägt und der Marokkos Entwicklung im 20. Jahrhundert entscheidend geprägt hat.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architekturkritiker und Reiseschriftsteller beschreiben die Hassan-II.-Moschee Casablanca häufig als eine der eindrucksvollsten modernen Moscheen der Welt. Der Entwurf wird einem in Frankreich tätigen Architekten zugeschrieben, der in enger Zusammenarbeit mit marokkanischen Ingenieuren und Kunsthandwerkern arbeitete. Die Architektur verbindet klassische Elemente marokkanischer Sakralbauten – etwa Hufeisenbögen, Zellij-Mosaiken und fein geschnitzte Stuckornamente – mit moderner Ingenieurtechnik und heutigen Baumaterialien.

Das 210 Meter hohe Minarett prägt die Silhouette der Stadt und wird abends eindrucksvoll illuminiert. Medienberichte und offizielle Stellen verweisen immer wieder darauf, dass zu bestimmten Zeiten ein Laserstrahl vom Minarett in Richtung Mekka weist – ein symbolischer Fingerzeig zum heiligsten Ort des Islam. Die Fassade ist mit grünen und weißen Fliesen, Steinornamenten und Schriftbändern dekoriert, die traditionelle marokkanische Muster aufnehmen. Die verwendeten Farbtöne greifen das Grün, das im Islam als Farbe des Paradieses gilt, sowie das Weiß des Gebets wider.

Die Gebetshalle der Mosquee Hassan II gilt als eine der größten der Welt und kann Berichten zufolge Zehntausende Gläubige aufnehmen. Sie wird von monumentalen Säulen getragen und verfügt über kunstvoll gearbeitete Holzdecken, häufig aus Zedernholz aus dem Atlasgebirge. Laut Beschreibungen in Kunst- und Architekturmagazinen wurden für die Dekoration der Moschee Millionen einzelner Mosaiksteine, Holzschnitzereien und Stuckelemente von Hand gefertigt – ein gewaltiges Programm traditioneller Kunsthandwerke, das über Jahre hinweg Tausende Handwerker beschäftigte.

Ein besonderes technisches Merkmal, das in vielen Reportagen hervorgehoben wird, ist das teilweise öffenbare Dach der Gebetshalle. Es ermöglicht, die Halle bei passenden Wetterbedingungen zu öffnen, sodass der Blick in den Himmel frei wird und die Gläubigen im Freien beten können, ohne den geschützten Rahmen des Gebäudes zu verlassen. Diese Kombination aus modernster Technik und spiritueller Symbolik – der direkte Blick gen Himmel – ist eines der meistzitierten architektonischen Details des Baus.

Auch das Zusammenspiel mit dem Atlantik ist architektonisch bewusst gesetzt. Der Außenbereich mit seinen breiten Terrassen und Stufen führt bis an die Brandung heran. Bei Flut schlagen die Wellen gegen die Fundamente, bei ruhiger See spiegelt sich das Minarett in den Wasserflächen. Reiseführer ziehen hier gern Vergleiche zu anderen ikonischen Sakralbauten in exponierter Wasserlage, etwa der Hagia Sophia nahe dem Bosporus oder dem Goldenen Tempel von Amritsar. Für deutsche Besucher lässt sich die Wirkung mit dem Kontrast zwischen dem Kölner Dom und dem Rhein vergleichen – nur dass die Hassan-II.-Moschee direkt „auf dem Meer“ zu stehen scheint.

In den Innenräumen und auf dem Gelände finden sich weitere Besonderheiten: kunstvolle Marmorböden, reich verzierte Bronzetüren, arabeske Decken, traditionelle Kronleuchter, Waschbereiche für die rituelle Reinigung (Wudu) und unterirdische Räume, die ebenfalls besichtigt werden können. Laut offiziellen Publikationen der Moscheeverwaltung wurden große Teile der Steinmaterialien, insbesondere Marmor und Granit, aus verschiedenen Regionen Marokkos bezogen, um die nationale Identität auch materiell sichtbar zu machen.

Hassan-II.-Moschee Casablanca besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Die Hassan-II.-Moschee Casablanca liegt westlich des Zentrums von Casablanca direkt an der Atlantikküste. Von der historischen Altstadt (Medina) und vom zentralen Platz der Vereinten Nationen ist sie mit dem Taxi oder Fahrdiensten in der Regel innerhalb von rund 10–20 Minuten erreichbar, abhängig vom Verkehr. Viele Hotels in der Innenstadt bieten organisierte Fahrten oder geben eine Empfehlung für zuverlässige Taxiunternehmen.

Für Reisende aus Deutschland ist Casablanca über den internationalen Flughafen Mohammed V erreichbar, der von großen europäischen Drehkreuzen aus angeflogen wird. Direkte oder umsteigefreie Verbindungen werden je nach Saison unter anderem über Flughäfen wie Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf angeboten; der genaue Flugplan ändert sich regelmäßig. Die Fahrzeit vom Flughafen zur Innenstadt und zur Moschee liegt erfahrungsgemäß bei etwa 45–60 Minuten, je nach Verkehrsmittel und Tageszeit.

Eine Anreise über andere marokkanische Städte – etwa Marrakesch oder Rabat – ist per Bahn möglich. Die marokkanische Eisenbahngesellschaft betreibt moderne Züge, die wichtige Städte verbinden; Casablanca ist ein zentraler Knotenpunkt. Für deutsche Reisende bietet sich damit auch eine Rundreise an, bei der Casablanca mit königlichen Städten und Küstenorten kombiniert wird.

  • Öffnungszeiten und Führungen

Die Hassan-II.-Moschee Casablanca ist in erster Linie ein aktives Gotteshaus. Die Gebetshalle ist daher außerhalb der Gebetszeiten für muslimische Gläubige vorbehalten. Für nicht-muslimische Besucher werden nach Angaben der Moscheeverwaltung geführte Touren zu festen Zeiten angeboten. Diese Führungen finden meist mehrmals am Tag statt und dauern in der Regel etwa eine Stunde.

Da sich Gebetszeiten, Feiertage und organisatorische Abläufe ändern können, weisen sowohl offizielle Stellen als auch renommierte Reiseführer wie das ADAC Reisemagazin darauf hin, dass Besucher die aktuellen Zeiten und Modalitäten unmittelbar vor dem Besuch prüfen sollten – entweder über die offizielle Website der Moschee, über das marokkanische Fremdenverkehrsamt oder beim Hotelconcierge in Casablanca. Der Hinweis „Öffnungszeiten können variieren – direkt bei Hassan-II.-Moschee Casablanca prüfen“ ist daher absolut ernst zu nehmen.

  • Eintritt und Tickets

Für die Teilnahme an den geführten Besichtigungen wird ein Eintritt beziehungsweise eine Führungsgebühr erhoben. Verschiedene seriöse Quellen nennen ähnliche Größenordnungen für die Ticketpreise, jedoch können sich diese Beträge durch Anpassungen oder Währungsschwankungen ändern. Da keine einheitliche, unabhängig doppelt verifizierte aktuell gültige Summe vorliegt, empfiehlt sich für Reisende eine zeitlose Planung: Es sollte mit einem Eintritt im unteren bis mittleren zweistelligen Euro-Bereich gerechnet werden, um auf der sicheren Seite zu sein.

Tickets sind in der Regel direkt vor Ort am Besucherzentrum erhältlich, teilweise auch über offizielle Stellen oder lokale Agenturen, die Stadtführungen anbieten. In der Hochsaison und an Wochenenden kann es zu Wartezeiten kommen, weshalb viele Reiseexperten raten, früh am Tag oder zu weniger stark frequentierten Zeiten zu kommen.

  • Beste Reisezeit und Tageszeit

Casablanca liegt an der Atlantikküste und ist von einem vergleichsweise milden, maritim geprägten Klima gekennzeichnet. Im Vergleich zu den heißen Sommern im Landesinneren sind die Temperaturen hier häufig moderater. Frühling (ca. März bis Mai) und Herbst (ca. September bis November) gelten für viele Marokko-Reisende als besonders angenehme Reisezeiten, weil es weder zu heiß noch zu kühl ist und die Lichtverhältnisse ideal zum Fotografieren sind.

Für den Besuch der Hassan-II.-Moschee Casablanca empfehlen viele Reiseführer den frühen Vormittag oder den späten Nachmittag. Dann ist das Licht weicher, die Schatten sind lang, und das Minarett leuchtet im warmen Sonnenlicht. Kurz vor Sonnenuntergang, wenn sich der Himmel rosa und orange färbt, entstehen eindrucksvolle Silhouettenbilder der Moschee vor dem Meer. Wer Hitze und Andrang vermeiden möchte, sollte die Mittagsstunden insbesondere im Hochsommer eher meiden.

  • Sprache, Zahlung und Trinkgeld

Offizielle Sprachen in Marokko sind Arabisch und Amazigh (Berbersprachen). In Casablanca und besonders im touristischen Umfeld der Moschee sind Französisch und zunehmend auch Englisch weit verbreitet. Viele Besucherführer in der Hassan-II.-Moschee Casablanca bieten gesprochene Führungen auf verschiedenen Sprachen an, darunter meist Englisch und häufig auch Französisch. Ob und wann deutschsprachige Führungen angeboten werden, hängt von der Saison und den verfügbaren Guides ab; unabhängige Reiseveranstalter aus dem deutschsprachigen Raum bieten teilweise eigene deutschsprachige Touren an.

Beim Bezahlen werden in Marokko die meisten Leistungen in der Landeswährung Dirham (MAD) beglichen. Kreditkarten (insbesondere Visa und Mastercard) sind in vielen Hotels, größeren Restaurants und offiziellen Kassenstellen häufig akzeptiert. Im Umfeld der Moschee ist es jedoch sinnvoll, Bargeld in Dirham mitzuführen, da nicht alle kleineren Anbieter und Taxis Kartenzahlung ermöglichen. Euro werden in manchen touristischen Kontexten akzeptiert, jedoch meist zu weniger vorteilhaften Kursen.

Trinkgeld (Bakschisch) ist in Marokko üblich, wenn man mit dem Service zufrieden war. In Restaurants werden üblicherweise etwa 5–10 Prozent aufgerundet, sofern nicht bereits Service inklusive ist. Für Guides, Fotografen oder Fahrer hat es sich bewährt, je nach Dauer und Qualität der Leistung ein kleines bis mittleres Trinkgeld in Dirham zu geben. Reiseführer und Verbrauchermagazine betonen, dass Trinkgeld freiwillig ist, aber als Zeichen der Wertschätzung verstanden wird.

  • Kleiderordnung und Verhalten

Als aktive Moschee ist die Hassan-II.-Moschee Casablanca ein religiös sensibler Ort. Die Moscheeverwaltung und seriöse Reiseportale weisen daher auf eine angemessene Kleiderordnung hin. Schultern und Knie sollten bedeckt sein; ärmellose Oberteile, sehr kurze Hosen oder Röcke gelten als unpassend. Für Frauen ist das Tragen eines Kopftuchs in vielen marokkanischen Moscheen nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch häufig empfohlen, insbesondere während der Gebetszeiten. Schals können praktisch sein, um bei Bedarf den Kopf zu bedecken.

Vor dem Betreten der Gebetsräume werden Schuhe ausgezogen; dafür werden Regale oder Plastikbeutel bereitgestellt. Während der Führung wird darum gebeten, leise zu sprechen, religiöse Handlungen nicht zu stören und keine Menschen ohne deren ausdrückliche Zustimmung zu fotografieren. Viele Bereiche und Motive sind architektonisch frei fotografierbar, doch die Guides geben in der Regel klare Hinweise, in welchen Zonen Einschränkungen gelten.

  • Einreisebestimmungen, Sicherheit und Gesundheit

Für die Einreise nach Marokko benötigen deutsche Staatsbürger in der Regel einen gültigen Reisepass. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, sollten Reisende aus Deutschland unbedingt die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de konsultieren. Dort finden sich auch Informationen zu Visafragen, medizinischen Empfehlungen und Sicherheitshinweisen.

Da Marokko nicht zur Europäischen Union gehört, empfiehlt sich für Reisen eine separate Auslandskrankenversicherung, die auch einen eventuellen Rücktransport abdeckt. Die Deutsche Zentrale für Tourismus und der ADAC weisen regelmäßig darauf hin, dass außerhalb der EU zusätzliche Versicherungspolicen sinnvoll sein können. In Casablanca gibt es moderne Privatkliniken, aber eine barrierefreie Kostenübernahme durch deutsche gesetzliche Krankenkassen ist nicht selbstverständlich.

Zwischen Mitteleuropa und Marokko gibt es eine Zeitverschiebung, die sich je nach Jahreszeit aufgrund der unterschiedlichen Regelungen zu Sommer- und Winterzeit verändern kann. Vor Reiseantritt sollte daher immer die aktuelle Uhrzeitdifferenz zu Mitteleuropäischer Zeit (MEZ/MESZ) geprüft werden. Dies ist insbesondere für Flugzeiten, organisierte Touren und die Planung von Gebetszeiten und Führungen in der Hassan-II.-Moschee Casablanca relevant.

Warum Mosquee Hassan II auf jede Casablanca-Reise gehört

Viele deutsche Besucher berichten nach ihrem Aufenthalt in Casablanca, dass die Mosquee Hassan II zu den eindrucksvollsten Momenten ihrer Reise gehörte. Das liegt nicht nur an der Größe des Bauwerks, sondern vor allem an seiner Atmosphäre. Wenn man durch das Tor auf den weiten Hof tritt und der Blick ungehindert über die Marmorfelder zum Minarett und weiter zum Meer schweift, spürt man sofort den Maßstab dieser Anlage. Die Geräusche der Stadt treten zurück, während Wind und Wellen lauter werden.

Im Inneren beeindruckt die Moschee durch ihre harmonische Kombination aus Größe und Detail. Zwischen monumentalen Säulen entdeckt man immer neue Feinheiten in den Holzdecken, den Mosaiken und den Stuckverzierungen. Fachautoren in Magazinen wie MERIAN und National Geographic Deutschland heben hervor, dass sich hier das gesamte Repertoire marokkanischer Kunsthandwerke verdichtet – von der Zellij-Keramik über Tadelakt-Putz bis zur traditionellen Holzschnitzerei.

Gleichzeitig ermöglicht die Hassan-II.-Moschee Casablanca einen Einblick in das religiöse Alltagsleben in Marokko. Während der Besuchszeiten sieht man Gläubige beim Gebet, Familien mit Kindern, ältere Männer, die im Hof miteinander sprechen, und Besucher aus aller Welt, die von den Guides durch die Räume geführt werden. Für Reisende aus Deutschland, die vielleicht erstmals ein mehrheitlich muslimisch geprägtes Land bereisen, ist dies eine Gelegenheit, Berührungsängste abzubauen und Religion im Kontext von Architektur, Ritual und Gemeinschaft zu erleben.

In unmittelbarer Nähe der Moschee bieten sich weitere Spaziergänge und Besichtigungen an. Entlang der Küste verläuft eine Promenade, von der aus man wechselnde Perspektiven auf das Minarett und die Moschee hat. Im Stadtgebiet von Casablanca lohnt sich außerdem der Blick auf die Art-déco-Architektur aus der Kolonialzeit, die große Hassan-II.-Boulevard-Achse und der zentrale Markt. Viele Reiserouten kombinieren die Stadt mit Tagestouren nach Rabat, El Jadida oder in das Landesinnere.

Für Fotografen und Social-Media-Aktive bietet die Hassan-II.-Moschee Casablanca eine Fülle ikonischer Blickwinkel: Spiegelungen des Minaretts in Pfützen nach einem Regenschauer, Lichtstreifen, die durch die Fenster der Gebetshalle fallen, oder Detailaufnahmen der Mosaikbänder. Viele professionelle und private Fotoessays in deutschen und internationalen Medien zeigen, wie vielfältig die Motive sind – und wie sehr die Moschee zu einem visuellen Symbol für Marokko geworden ist, das in einem Atemzug mit Städten wie Marrakesch oder Fès genannt wird.

Hassan-II.-Moschee Casablanca in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Netzwerken gehört die Hassan-II.-Moschee Casablanca seit Jahren zu den meistgezeigten Motiven Marokkos. Unter Hashtags wie #HassanIIMosque, #MosqueeHassanII oder #VisitMorocco teilen Reisende kurze Videoclips von Sonnenuntergängen, Drohnenaufnahmen des Minaretts und Innenaufnahmen der Gebetshalle. Reiseinfluencer aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren ihren Followern häufig die Moschee als Höhepunkt einer Rundreise, während lokale Content-Creator religiöse Feste, Gebete und kulturelle Veranstaltungen rund um die Moschee dokumentieren.

Häufige Fragen zu Hassan-II.-Moschee Casablanca

Wo liegt die Hassan-II.-Moschee Casablanca genau?

Die Hassan-II.-Moschee Casablanca befindet sich an der Atlantikküste im Westen der Stadt Casablanca in Marokko, auf einer künstlich erweiterten Landzunge. Vom Stadtzentrum aus ist sie per Taxi oder Auto in etwa 10–20 Minuten erreichbar, abhängig vom Verkehr.

Dürfen Nicht-Muslime die Mosquee Hassan II besichtigen?

Ja, im Gegensatz zu vielen anderen Moscheen in der Region können Nicht-Muslime die Mosquee Hassan II im Rahmen offiziell organisierter Führungen besuchen. Diese finden zu festgelegten Zeiten statt und führen durch ausgewählte Bereiche der Moschee, einschließlich der imposanten Gebetshalle.

Wann ist die beste Reisezeit für die Hassan-II.-Moschee Casablanca?

Besonders angenehm sind Frühling und Herbst, wenn das Klima in Casablanca mild ist und die Lichtverhältnisse ideal zum Fotografieren sind. Für den Besuch der Moschee selbst empfehlen sich frühmorgendliche oder spätnachmittägliche Führungen, um Hitze und Andrang zu vermeiden und das besonders schöne Licht am Meer zu erleben.

Welche Kleiderordnung gilt beim Besuch der Moschee?

Besucher sollten Schultern und Knie bedecken; sehr kurze Hosen, Röcke oder ärmellose Oberteile gelten als unpassend. Vor dem Betreten der Gebetshalle werden die Schuhe ausgezogen. Frauen wird oft empfohlen, einen Schal dabeizuhaben, um bei Bedarf den Kopf bedecken zu können.

Wie plane ich die Anreise von Deutschland zur Hassan-II.-Moschee Casablanca?

Die meisten Reisenden fliegen von Deutschland über internationale Drehkreuze nach Casablanca und fahren vom Flughafen Mohammed V mit Taxi, Shuttle oder Bahn in die Stadt. Informationen zu Einreisebestimmungen, Sicherheit und Gesundheit sollten vorab auf der Website des Auswärtigen Amts geprüft werden, da Marokko außerhalb der EU liegt.

Mehr zu Hassan-II.-Moschee Casablanca auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69409272 |