Iguazu-Falle Brasilien, Cataratas do Iguacu

Iguazu-Falle Brasilien: Warum Cataratas do Iguacu so ĂŒberwĂ€ltigen

25.06.2026 - 20:28:55 | ad-hoc-news.de

Die Iguazu-Falle Brasilien bei Foz do Iguacu in Brasilien, lokal Cataratas do Iguacu, gelten als eines der spektakulĂ€rsten Naturschauspiele der Erde – was das Erlebnis fĂŒr Reisende aus Deutschland so besonders macht.

Iguazu-Falle Brasilien, Cataratas do Iguacu, Reise
Iguazu-Falle Brasilien, Cataratas do Iguacu, Reise

Ein grollender Klang, feiner SprĂŒhregen auf der Haut, davor ein halbkreisförmiger Abgrund, in den Wassermassen donnern: Wer an den Iguazu-Falle Brasilien steht – vor Ort „Cataratas do Iguacu“ (auf Deutsch sinngemĂ€ĂŸ „großes Wasser“) genannt – versteht sofort, warum dieses Naturwunder zu den eindrucksvollsten Reisezielen SĂŒdamerikas zĂ€hlt. Auf der brasilianischen Seite bei Foz do Iguacu bietet sich ein Panoramablick, der viele Besucher fĂŒr einen Moment sprachlos macht.

Iguazu-Falle Brasilien: Das ikonische Wahrzeichen von Foz do Iguacu

Die Iguazu-Falle Brasilien liegen im DreilĂ€ndereck Brasilien–Argentinien–Paraguay, eingebettet in dichten subtropischen Regenwald. Die FĂ€lle sind Teil des Nationalparks Iguaçu (Parque Nacional do Iguaçu) auf brasilianischer Seite und des Nationalparks IguazĂș in Argentinien, beide wurden von der UNESCO als Weltnaturerbe eingestuft. Durch diese doppelte Schutzstellung ist die Region eines der wichtigsten Naturschutzgebiete SĂŒdamerikas.

Die Gesamtanlage der WasserfĂ€lle erstreckt sich ĂŒber fast 3 km Breite, mit einem System aus mehr als 250 einzelnen FĂ€llen, deren Zahl je nach Wasserstand schwankt. Ihr HerzstĂŒck ist der „Garganta do Diabo“ („Teufelsschlund“), eine hufeisenförmige Engstelle, in der die Wassermassen mit besonderer Wucht in die Tiefe stĂŒrzen. WĂ€hrend die argentinische Seite nĂ€her ans Wasser fĂŒhrt, erschließt die brasilianische Seite mit ihrem Panoramaweg den spektakulĂ€ren Gesamtblick – genau diese Perspektive macht Iguazu-Falle Brasilien zu einem der ikonischen Bilder Brasiliens.

FĂŒr Reisende aus Deutschland ist Foz do Iguacu zudem ein idealer Ausgangspunkt, um gleich mehrere SehenswĂŒrdigkeiten zu kombinieren: Neben den Cataratas do Iguacu selbst locken der riesige Itaipu-Staudamm am RĂ­o ParanĂĄ, Vogelparks mit regionaler Artenvielfalt und das Erlebnis des DreilĂ€nderecks. Die Region ist damit ein ebenso emotionales wie vielfĂ€ltiges Reiseziel, das weit ĂŒber die reine „Postkartenkulisse“ hinausgeht.

Geschichte und Bedeutung von Cataratas do Iguacu

Die Entstehungsgeschichte des Wasserfallsystems reicht geologisch Millionen Jahre zurĂŒck, als vulkanische Prozesse und tektonische Verschiebungen im Grenzgebiet der heutigen Staaten Brasilien und Argentinien mĂ€chtige Basaltstufen formten. Der Fluss Iguaçu, der aus dem Landesinneren des brasilianischen Bundesstaats ParanĂĄ kommt, trifft hier auf eine Bruchkante: An dieser natĂŒrlichen Stufe stĂŒrzt das Wasser heute in Dutzenden Kaskaden bis zu 80 m in die Tiefe.

Der erste europĂ€ische Bericht ĂŒber die WasserfĂ€lle ist mit dem Namen des spanischen Entdeckers Álvar NĂșñez Cabeza de Vaca verbunden, der 1541 in der Region unterwegs war. Die lokale Bevölkerung hatte die FĂ€lle jedoch lange zuvor als heiliger Ort im Bewusstsein; der Name „Iguazu“ stammt aus der Sprache der Guarani und bedeutet „großes Wasser“. In der Kolonialzeit blieb das Gebiet trotz seiner beeindruckenden Natur vergleichsweise abgelegen und wurde erst im 19. und 20. Jahrhundert systematisch erschlossen.

Die moderne touristische Entwicklung der Cataratas do Iguacu setzte im 20. Jahrhundert ein, als Brasilien und Argentinien begannen, die Region infrastrukturell an ihre nationalen Verkehrsnetze anzuschließen. 1939 wurde auf brasilianischer Seite der Nationalpark Iguaçu gegrĂŒndet, in Argentinien folgte der Nationalpark IguazĂș. 1984 und 1986 nahm die UNESCO die argentinische und die brasilianische Seite der WasserfĂ€lle als Weltnaturerbe auf – ein starkes Signal fĂŒr den globalen Schutz dieses Ökosystems.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Foz do Iguacu zu einem wichtigen touristischen Zentrum des SĂŒdens Brasiliens. Die brasilianische Tourismusbehörde Embratur und der lokale Fremdenverkehrsverband von Foz do Iguacu bewarben die Cataratas do Iguacu als internationales AushĂ€ngeschild des Landes. Heute konkurrieren sie in der Wahrnehmung vieler Brasilien-Reisender mit Klassikern wie dem Zuckerhut oder der Christusstatue in Rio de Janeiro um den Titel des unvergesslichsten Reiseerlebnisses in Brasilien.

Die Bedeutung der Iguazu-Falle Brasilien ist aber nicht nur touristischer Natur. Die Nationalparks schĂŒtzen große FlĂ€chen atlantischen Regenwalds, in denen bedrohte Arten wie der Jaguar, Tapire, Riesenotter und zahlreiche Vogelarten leben. UmweltverbĂ€nde und Forschungsinstitutionen nutzen die Schutzgebiete fĂŒr Langzeitstudien zur BiodiversitĂ€t und zum Einfluss des Menschen auf sensible Ökosysteme. Damit stehen die Cataratas do Iguacu sinnbildlich fĂŒr die globale Debatte um Naturschutz und nachhaltigen Tourismus.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn es sich bei den Iguazu-Falle Brasilien um ein Naturwunder handelt, prĂ€gt die Art der Erschließung das Besuchserlebnis maßgeblich. Auf brasilianischer Seite beginne der Besuch in der Regel am modern gestalteten Besucherzentrum des Parque Nacional do Iguaçu, das als Zugangsknotenpunkt fungiert. Von hier bringen Shuttlebusse die Reisenden zum Startpunkt der Panoramawege. Die Verwaltung des Nationalparks betont, dass Infrastruktur und Wege so konzipiert wurden, dass sie den ökologischen Fußabdruck minimieren und den sensiblen Regenwald grĂ¶ĂŸtenteils unangetastet lassen.

Architektonisch zentral sind die Stege und Plattformen, die aus Stahl- und Betonkonstruktionen bestehen und so positioniert sind, dass sich unterschiedliche Panoramablicke öffnen. Besonders eindrĂŒcklich ist der Steg, der direkt in die SprĂŒhzone des Teufelsschlunds hineinfĂŒhrt: Besucher stehen dort sprichwörtlich mitten im Wassernebel, umgeben von Regenbögen, wĂ€hrend der Wasserfall in greifbarer NĂ€he tost. SicherheitsgelĂ€nder und rutschhemmende BelĂ€ge sorgen dafĂŒr, dass diese NĂ€he zum Naturereignis sicher erlebbar ist.

Die UNESCO hebt hervor, dass die Gestaltung der Wege und Aussichtspunkte darauf abzielt, den Blick auf die WasserfĂ€lle zu inszenieren, ohne die natĂŒrliche Landschaft zu dominieren. So wurden etwa Aussichtsterrassen in den Hang integriert oder in Form schlanker Stege realisiert, damit sie optisch zurĂŒcktreten. Dies entspricht einer architektonischen Haltung, die Natur in den Vordergrund rĂŒckt und menschliche Eingriffe möglichst dezent hĂ€lt.

KĂŒnstlerisch und ikonografisch haben die Cataratas do Iguacu seit Jahrzehnten Maler, Fotografen und Filmschaffende inspiriert. Internationale Medien wie National Geographic und GEO zeigen das Motiv regelmĂ€ĂŸig als Sinnbild fĂŒr ĂŒberwĂ€ltigende Natur. Filmproduktionen nutzen die WasserfĂ€lle als Kulisse fĂŒr Abenteuer- und Naturdokumentationen. In brasilianischer Popkultur – von Musikvideos bis zu Fernsehserien – taucht das Panorama immer wieder als Symbol fĂŒr StĂ€rke, Freiheit und die Naturgewalt Brasiliens auf.

Ein weiteres besonderes Merkmal ist die Lichtstimmung. Durch die Ost-West-Ausrichtung des Flusses ergeben sich je nach Tageszeit unterschiedliche Blickrichtungen gegen das Licht. Morgens und spĂ€tnachmittags erzeugen tief stehende Sonnenstrahlen hĂ€ufig intensive Regenbögen in der SprĂŒhwolke, was die FĂ€lle besonders fotogen macht. In der Regenzeit schwillt die Wassermenge deutlich an, was den Wassernebel verstĂ€rkt und dem Ganzen eine dramatischere AtmosphĂ€re verleiht.

Iguazu-Falle Brasilien besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Foz do Iguacu liegt im SĂŒden Brasiliens im Bundesstaat ParanĂĄ, direkt an der Grenze zu Argentinien und nahe der Grenze zu Paraguay. Aus Deutschland gibt es in der Regel keine DirektflĂŒge, aber gute Verbindungen ĂŒber große Drehkreuze wie SĂŁo Paulo oder Rio de Janeiro. Die Flugzeit von Frankfurt nach SĂŁo Paulo liegt, je nach Route, bei rund 11 bis 12 Stunden, von dort sind es noch etwa 1,5 bis 2 Stunden Flug nach Foz do Iguacu. Ähnliche Reisezeiten ergeben sich bei Abflug aus MĂŒnchen oder Berlin. Wer mehrere LĂ€nder kombinieren möchte, kann auch ĂŒber Buenos Aires oder andere argentinische StĂ€dte anreisen und auf der argentinischen Seite der WasserfĂ€lle ĂŒber Puerto IguazĂș einreisen. FĂŒr Reisen aus Deutschland empfiehlt es sich, die jeweils aktuellen Flugverbindungen bei den Airlines zu prĂŒfen.
  • Öffnungszeiten
    Der brasilianische Nationalpark Iguaçu hat in der Regel tagsĂŒber geöffnet, mit Einlass am Morgen und Schließzeiten am spĂ€ten Nachmittag. Genaue Öffnungszeiten können je nach Saison, Wochentag und Wetterlage variieren – die offizielle Parkverwaltung empfiehlt, sich vor dem Besuch direkt bei Iguazu-Falle Brasilien bzw. beim Parque Nacional do Iguaçu ĂŒber die aktuellen Zeiten zu informieren.
  • Eintritt
    FĂŒr den Zugang zu den Cataratas do Iguacu auf der brasilianischen Seite wird eine EintrittsgebĂŒhr erhoben, die den Transport mit den offiziellen Bussen im Parkgebiet einschließt. Die Preise unterscheiden sich nach Herkunft (Brasilianer, BĂŒrger des Mercosur-Raums, internationale Besucher) und können sich Ă€ndern. Reisende sollten mit einem Betrag im Bereich von mehreren zehn Euro (in lokaler WĂ€hrung Brasilianischer Real, BRL, umgerechnet) rechnen und vorab die aktuellen Tarife auf der offiziellen Website des Nationalparks prĂŒfen. Da Wechselkurse schwanken, empfiehlt sich ein Blick auf tagesaktuelle Umrechnungskurse.
  • Beste Reisezeit
    Die Iguazu-Falle Brasilien sind grundsĂ€tzlich ganzjĂ€hrig besuchbar. In der Regenzeit – in der Region grob von Oktober bis MĂ€rz – fĂŒhren die FĂ€lle deutlich mehr Wasser, was sie besonders mĂ€chtig wirken lĂ€sst, allerdings geht dies mit höherer Luftfeuchtigkeit, stĂ€rkerem SprĂŒhnebel und einem höheren Risiko fĂŒr kurzfristige Regenschauer einher. In den relativ trockeneren Monaten – ungefĂ€hr April bis September – ist das Klima etwas angenehmer und die Sicht oft klarer, die Wassermengen können jedoch geringer sein. SĂŒdamerikanische Sommerferien, brasilianische Feiertage und verlĂ€ngerte Wochenenden sind hĂ€ufig stark frequentiert; wer große Andrangsspitzen meiden möchte, plant Wochentage außerhalb nationaler Feiertage ein.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung
    In Foz do Iguacu ist die Landessprache Portugiesisch. In touristisch geprĂ€gten Bereichen des Nationalparks, in Hotels und bei Veranstaltern von AusflĂŒgen wird hĂ€ufig auch Englisch gesprochen. Deutsch ist eher selten, kann aber vereinzelt in Hotels oder bei Reiseleitern vorkommen. FĂŒr den Alltag sind ein paar portugiesische Grundbegriffe hilfreich. In Brasilien wird in der Regel mit Kreditkarte (Visa, Mastercard) und gĂ€ngigen Mobile-Payment-Lösungen gezahlt; Bargeld in lokaler WĂ€hrung ist vor allem fĂŒr kleinere Ausgaben sinnvoll. Girocards (EC-Karten) funktionieren nicht ĂŒberall zuverlĂ€ssig. Trinkgeld ist im brasilianischen Alltag nicht so strikt geregelt wie in manchen anderen LĂ€ndern, in vielen Restaurants ist eine Servicepauschale von rund 10 % bereits auf der Rechnung ausgewiesen; zusĂ€tzliche Trinkgelder fĂŒr gute Leistung sind willkommen, aber nicht verpflichtend. FĂŒr den Besuch der WasserfĂ€lle sind leichte, schnell trocknende Kleidung, rutschfeste Schuhe und ggf. eine Regenjacke oder ein Poncho empfehlenswert, da der SprĂŒhnebel intensiv sein kann. Wasserdichte HĂŒllen fĂŒr Smartphones und Kameras schĂŒtzen Technik vor Feuchtigkeit.
  • Gesundheit und Impfschutz
    FĂŒr Brasilien existieren je nach Region unterschiedliche gesundheitliche Empfehlungen. Das AuswĂ€rtige Amt weist darauf hin, dass fĂŒr Reisen in bestimmte Gebiete, insbesondere in tropische Zonen, Impfungen (zum Beispiel gegen Gelbfieber oder Hepatitis A) medizinisch sinnvoll sein können. Zwar liegen die Cataratas do Iguacu in einer anderen klimatischen Zone als die nördlichen Amazonas-Gebiete, dennoch sollten Reisende frĂŒhzeitig eine reisemedizinische Beratung in Anspruch nehmen, um ihren individuellen Schutz zu klĂ€ren. Neben Impfungen sind MĂŒckenschutz (Repellent, lange Kleidung) und Sonnenschutz (hoher Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung) wichtig.
  • Einreisebestimmungen
    FĂŒr deutsche Staatsangehörige gelten fĂŒr touristische Reisen nach Brasilien je nach Aufenthaltsdauer in der Regel visumfreie Regelungen; die exakten Bedingungen können sich Ă€ndern. Reisende sollten vor der Abreise die aktuellen Einreisehinweise und Visabestimmungen beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Dies gilt insbesondere, wenn neben Brasilien auch Argentinien oder Paraguay besucht werden, da bei GrenzĂŒbertritten zusĂ€tzliche Bedingungen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Gelbfieberimpfungen, gelten können.
  • Zeitzone
    Foz do Iguacu liegt normalerweise in der Zeitzone BrasĂ­lia-Zeit (BRT). Je nach Jahreszeit und möglicher Sommerzeitregelung in Brasilien besteht in der Regel ein Unterschied von minus 3 bis minus 5 Stunden zur MitteleuropĂ€ischen Zeit (MEZ/MESZ). Reisende sollten die konkreten Zeitverschiebungen fĂŒr ihren Reisezeitraum vor Abflug prĂŒfen.

Warum Cataratas do Iguacu auf jede Foz do Iguacu-Reise gehört

Die Iguazu-Falle Brasilien sind weit mehr als nur ein Fotomotiv: Sie sind ein Gesamterlebnis aus Klang, Bewegung, Licht und Natur, das sich schwer in Bildern allein einfangen lĂ€sst. Viele Reisejournalisten und Naturfilmer betonen, dass der Moment, in dem sich der Blick erstmals ĂŒber die gesamte Breite der FĂ€lle öffnet, eine der eindrucksvollsten Naturerfahrungen in SĂŒdamerika darstellt. Auch deutsche ReisefĂŒhrer wie Marco Polo oder ADAC-ReisefĂŒhrer heben regelmĂ€ĂŸig hervor, dass man fĂŒr diese Szenerie genĂŒgend Zeit einplanen sollte, um sie nicht nur abzufotografieren, sondern bewusst auf sich wirken zu lassen.

Das Besondere an den Cataratas do Iguacu ist die Kombination aus ZugĂ€nglichkeit und Wildheit. Dank der ausgebauten Infrastruktur des Nationalparks sind die wichtigsten Aussichtspunkte problemlos per Bus und gut befestigten Wegen erreichbar. Gleichzeitig bleibt der Eindruck ungebĂ€ndiger Natur erhalten: Der LĂ€rmpegel des Wassers ĂŒbertönt GesprĂ€che, der SprĂŒhnebel sorgt fĂŒr stĂ€ndig wechselnde Lichtspiele und mit etwas GlĂŒck ziehen Tukane oder SchmetterlingsschwĂ€rme vorbei. Dieser Gegensatz aus Komfort und Naturgewalt macht den Ort auch fĂŒr weniger erfahrene Fernreisende attraktiv.

FĂŒr Reisende aus Deutschland bietet sich ein Besuch der Iguazu-Falle Brasilien oft im Rahmen einer grĂ¶ĂŸeren Brasilien- oder SĂŒdamerika-Reise an. In Kombination mit StĂ€dten wie Rio de Janeiro, SĂŁo Paulo oder Buenos Aires bildet Foz do Iguacu einen starken Kontrast zur urbanen AtmosphĂ€re – ein Naturblock, der vielen Reisen erst den „ikonischen“ Moment verleiht. Hinzu kommt, dass sich von Foz do Iguacu aus in relativ kurzer Zeit ein Abstecher in das Nachbarland Argentinien realisieren lĂ€sst, um die WasserfĂ€lle aus zwei Perspektiven zu erleben und gleichzeitig einen Eindruck von zwei LĂ€ndern zu gewinnen.

Wer den Besuch bewusst plant, kann die Tageszeiten so wĂ€hlen, dass unterschiedliche Stimmungen erlebt werden: Vormittags herrscht oft klareres Licht, mittags ist der Betrieb am grĂ¶ĂŸten, wĂ€hrend spĂ€tere Nachmittagsstunden warmes Licht und lange Schatten bringen. Je nach Saison bieten Touranbieter außerdem Spezialprogramme wie Bootsfahrten in die NĂ€he der WasserfĂ€lle oder Helikopter-RundflĂŒge an. Solche Angebote sind kostenpflichtig und mĂŒssen teilweise vorab reserviert werden; sie ermöglichen jedoch besonders intensive EindrĂŒcke aus ungewohnten Blickwinkeln.

Auch der Nachhaltigkeitsaspekt spielt eine Rolle: Die Parkverwaltung und zahlreiche Umweltorganisationen appellieren an Besucher, auf den Wegen zu bleiben, MĂŒll zu vermeiden und Tiere nicht zu fĂŒttern. Das Verhalten jedes Einzelnen trĂ€gt dazu bei, dass die ökologische Balance des Regenwalds erhalten bleibt. FĂŒr ein deutschsprachiges Publikum, das zunehmend Wert auf verantwortungsvolles Reisen legt, ist dies ein Argument mehr, dem Besuch nicht nur als „Abhak-Punkt“ zu begegnen, sondern ihn als bewusste Erfahrung von Natur und Verantwortung zu gestalten.

Iguazu-Falle Brasilien in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

Auf Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube gehören Aufnahmen der Iguazu-Falle Brasilien seit Jahren zu den beliebten Motiven aus SĂŒdamerika. Kurzvideos, in denen sich der Blick aus dem Dschungel plötzlich auf die gewaltige Wasserwand öffnet, erzeugen immer wieder virale Effekte. Viele Reisende teilen Panoramabilder vom brasilianischen Steg in den Teufelsschlund oder Zeitlupenclips von Booten, die durch den SprĂŒhnebel gleiten. FĂŒr deutschsprachige Besucher können diese EindrĂŒcke vorab helfen, ein GefĂŒhl fĂŒr die Dimensionen und Stimmung des Ortes zu bekommen – ersetzen können sie das Live-Erlebnis allerdings nicht.

HĂ€ufige Fragen zu Iguazu-Falle Brasilien

Wo liegen die Iguazu-Falle Brasilien genau?

Die Iguazu-Falle Brasilien liegen im SĂŒden Brasiliens im Bundesstaat ParanĂĄ, nahe der Stadt Foz do Iguacu, direkt an der Grenze zu Argentinien und unweit der Grenze zu Paraguay. Der Fluss Iguaçu bildet hier teilweise die natĂŒrliche Grenze zwischen den Staaten, und die WasserfĂ€lle erstrecken sich ĂŒber beide LĂ€nder.

Was ist der Unterschied zwischen der brasilianischen und der argentinischen Seite?

Auf brasilianischer Seite – den Iguazu-Falle Brasilien – dominiert der Panorama-Blick: Ein Hauptweg und mehrere Aussichtsplattformen eröffnen die Sicht auf die gesamte Breite der WasserfĂ€lle. Die argentinische Seite erschließt die FĂ€lle nĂ€her am Wasser und von oben, mit einem Wegenetz und Stegen direkt an der Abbruchkante sowie zum Teufelsschlund. Viele Reisende besuchen bewusst beide Seiten, um die unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.

Wie viel Zeit sollte man fĂŒr die Cataratas do Iguacu einplanen?

FĂŒr die brasilianische Seite der Cataratas do Iguacu sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden, um die Hauptwege, den Steg zum Teufelsschlund und die wichtigsten Aussichtspunkte entspannt zu besuchen. Wer auch zusĂ€tzliche Angebote wie Bootsfahrten, Vogelpark oder HelikopterrundflĂŒge nutzen möchte, sollte eher einen ganzen Tag oder mehr vorsehen.

Wann ist die beste Reisezeit fĂŒr die Iguazu-Falle Brasilien?

Die WasserfĂ€lle sind ganzjĂ€hrig beeindruckend. In der Regenzeit (ungefĂ€hr Oktober bis MĂ€rz) fĂŒhren sie besonders viel Wasser und wirken dadurch noch mĂ€chtiger, wĂ€hrend das Klima heiß und feucht ist. In den ĂŒbrigen Monaten ist es meist etwas angenehmer und die Sicht klarer, die Wassermenge kann aber geringer sein. Wer große Menschenmengen meiden möchte, plant möglichst außerhalb brasilianischer Ferien und hoher Feiertage.

Welche gesundheitlichen und sicherheitsrelevanten Aspekte sollten Reisende beachten?

Reisende aus Deutschland sollten vor der Reise einen Blick in die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des AuswĂ€rtigen Amts werfen, insbesondere zu Brasilien sowie zu eventuellen Abstechern nach Argentinien oder Paraguay. Dort finden sich Hinweise zu empfohlenen Impfungen, gesundheitlichen Risiken wie MĂŒcken ĂŒbertragene Krankheiten und zur allgemeinen Sicherheitslage. Eine Auslandskrankenversicherung und grundlegende Vorsichtsmaßnahmen, wie der Schutz vor Sonne und MĂŒcken, sind sinnvoll.

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