Kathedrale von Santiago de Compostela, Santiago de Compostela

Kathedrale von Santiago de Compostela: Pilgerziel voller Geheimnisse

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 08:24 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Die Kathedrale von Santiago de Compostela, lokal Catedral de Santiago de Compostela, ist Herzstück des Jakobswegs und spirituelles Zentrum in Santiago de Compostela, Spanien – was macht dieses Welterbe für Reisende aus Deutschland so einzigartig?

Kathedrale von Santiago de Compostela, Santiago de Compostela, Reise, Illustration mit AI erstellt.
Kathedrale von Santiago de Compostela, Santiago de Compostela, Reise, Illustration mit AI erstellt.

Wer durch die engen Gassen von Santiago de Compostela in Spanien läuft, hört es oft schon, bevor er es sieht: das Glockengeläut der Kathedrale von Santiago de Compostela, der mächtigen Catedral de Santiago de Compostela (spanisch sinngemäß „Kathedrale des heiligen Jakob von Compostela“). In der Abenddämmerung, wenn Pilger erschöpft, aber strahlend auf den Platz vor der Westfassade treten, entfaltet dieses Bauwerk seine ganze emotionale Wucht.

Kathedrale von Santiago de Compostela: Das ikonische Wahrzeichen von Santiago de Compostela

Die Kathedrale von Santiago de Compostela ist das dominierende Wahrzeichen der galicischen Hauptstadt und gilt als Endpunkt des berühmten Jakobswegs, der seit Jahrhunderten Pilger aus ganz Europa anzieht. Sie prägt nicht nur die Silhouette der Altstadt, sondern bildet auch das spirituelle und städtebauliche Zentrum eines gesamten Stadtviertels.

Laut UNESCO gehört die Altstadt von Santiago de Compostela mit ihrer Kathedrale seit Ende der 1980er-Jahre zum Weltkulturerbe; die Organisation hebt besonders die außergewöhnliche Bedeutung des Bauwerks für die Geschichte der europäischen Pilgerfahrten hervor. Auch der Europarat und die EU haben die Jakobswege nach Santiago als kulturelle Route von besonderem Rang ausgezeichnet, was die internationale Strahlkraft des Ortes für Reisende aus Deutschland zusätzlich unterstreicht.

Für deutsche Besucherinnen und Besucher ist die Kathedrale ein Ort, an dem sich mittelalterliche Architektur, christliche Tradition und eine sehr heutige, lebendige Pilgerkultur begegnen. Im Unterschied zu vielen reinen Museums-Kirchen, etwa in manchen deutschen Großstädten, erlebt man hier einen kontinuierlichen Fluss von Gläubigen und kulturinteressierten Reisenden, die den gleichen Zielpunkt teilen: das vermeintliche Grab des Apostels Jakobus.

Der zentrale Platz vor der Westfassade, die Praza do Obradoiro, funktioniert wie eine Bühne: Pilger fallen sich in die Arme, Rucksäcke liegen im Kreis, manche spielen Musik. Für Besucher aus Deutschland, die vielleicht aus Frankfurt, München oder Berlin angereist sind, ist dieser Moment oft der emotionale Höhepunkt einer Reise, die mehr ist als nur eine Besichtigungstour.

Geschichte und Bedeutung von Catedral de Santiago de Compostela

Die Geschichte der Catedral de Santiago de Compostela reicht tief ins frühe Mittelalter zurück. Nach kirchlicher Überlieferung wurde im 9. Jahrhundert ein Grab entdeckt, das als letzte Ruhestätte des Apostels Jakobus identifiziert wurde. Auf dieser Basis entwickelte sich Santiago de Compostela zu einem der wichtigsten Pilgerzentren der Christenheit, vergleichbar mit Rom und Jerusalem. Historiker betonen, dass sich die Legendenbildung um Jakobus und die politische Konsolidierung der christlichen Reiche auf der Iberischen Halbinsel gegenseitig verstärkten.

Der Bau der heutigen Kathedrale begann im 11. Jahrhundert, in einer Zeit, als viele große romanische Kirchen in Europa entstanden. Fachliteratur, etwa von ICOMOS und kunsthistorischen Standardwerken, datiert den Beginn auf die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts, mit wesentlichen Bauphasen im 12. Jahrhundert, in denen das romanische Grundgerüst der Kirche Gestalt annahm. Damit ist die Grundanlage älter als viele bekannte deutsche Dome, etwa der Kölner Dom, dessen gotischer Bau im 13. Jahrhundert startete.

Im Verlauf der Jahrhunderte wurde die Kathedrale immer wieder erweitert, umgebaut und stilistisch überformt. Besonders im Barock, also ab dem 17. Jahrhundert, veränderte sich der äußere Eindruck des Bauwerks stark. Kunsthistorische Publikationen und die offizielle Verwaltung des Domkapitels heben hervor, dass die heutige monumentale Westfassade im Wesentlichen eine barocke Schöpfung ist, die das romanische Kernbauwerk gewissermaßen verkleidet. Dadurch entstand das ikonische Bild, das Reisende heute kennen: eine vielgliedrige Fassade mit Türmen, Figuren und reichen Dekorationen.

Die Bedeutung der Kathedrale ist jedoch nicht nur architektonisch, sondern zutiefst religiös-symbolisch. Der Jakobsweg, im Spanischen „Camino de Santiago“, verbindet seit dem Mittelalter Regionen von Frankreich, Deutschland und anderen Teilen Europas mit Santiago. Pilgerfahrten hatten damals spirituelle, soziale und sogar wirtschaftliche Dimensionen. Moderne Studien, etwa von europäischen Kulturinstitutionen, zeigen, dass der Jakobsweg heute eine Form der „spirituellen Langzeitreise“ ist, die Menschen aus säkularen Gesellschaften – darunter viele Deutsche – bewusst suchen.

Die Catedral de Santiago de Compostela ist auch eng mit der Geschichte der spanischen Königreiche verbunden. Könige, Adel und kirchliche Würdenträger förderten den Ausbau der Kathedrale und der Stadt, um die religiöse Bedeutung des Ortes zu festigen. Deutsche Leser können sich den Stellenwert in etwa so vorstellen, wie man im deutschsprachigen Raum früher Wallfahrtsorte wie Altötting oder Mariazell wahrgenommen hat – allerdings im Maßstab eines europäischen Zentrums.

Heute ist die Kathedrale ein lebender Kultort. Es finden regelmäßige Messen statt, darunter Pilgermessen, bei denen die Ankommenden aus aller Welt begrüßt werden. Laut offiziellen Angaben der Kathedralverwaltung und spanischer Kircheninstitutionen ist der Gottesdienstbetrieb ein zentrales Element des Alltags, und Teile der Kathedrale sind entsprechend liturgisch genutzt. Gleichzeitig wird die Kirche als Sehenswürdigkeit mit Museumsbereichen organisiert – ein Spannungsfeld, das Besucher respektvoll beachten sollten.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Kathedrale von Santiago de Compostela ein komplexes Gefüge aus romanischen, gotischen und barocken Elementen. Kunsthistoriker bezeichnen sie häufig als eines der bedeutendsten romanischen Sakralbauwerke Europas, wobei die spätere barocke und klassizistische Überformung für ihr heutiges Erscheinungsbild ebenso entscheidend ist. Die UNESCO hebt in ihren Beschreibungen besonders die romanische Grundstruktur, den berühmten Portikus und die Rolle der Kathedrale als Modell für andere Kirchen entlang der Pilgerwege hervor.

Besonders bekannt ist der „Pórtico da Gloria“, der „Portikus der Herrlichkeit“. Dieses reich mit Figuren geschmückte romanische Portal im Inneren der Kathedrale stammt aus dem 12. Jahrhundert und gilt als Meisterwerk der mittelalterlichen Bildhauerei. Fachpublikationen beschreiben, wie der Bildhauer – in der Forschung meist mit dem Namen Maestro Mateo verknüpft – ein komplexes Bildprogramm aus Christusdarstellungen, Aposteln, Propheten und Engel geschaffen hat, das die Besucher symbolisch in die himmlische Sphäre führt.

Die Westfassade der Kathedrale, die viele von Fotos kennen, ist hingegen ein Produkt des Barock. Sie entstand in mehreren Phasen zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert und verleiht dem Bauwerk sein dynamisches, „theatralisches“ Gesicht zur Stadt hin. Ähnliche barocke Überformungen kennt man auch bei einigen deutschsprachigen Kirchen, etwa an Teilen der Passauer oder Wiener Sakralarchitektur, doch die Komposition in Santiago ist durch ihre Pilgerfunktion besonders eindrucksvoll.

Im Inneren der Kathedrale fällt die große Länge und klare Gliederung des Hauptschiffs auf, die romanisch-typische Rundbögen und massive Pfeiler verwendet. Kunsthistorische Darstellungen betonen, dass der Bau als Pilgerkirche konzipiert ist: Er umfasst Umlaufgänge und Kapellen, die es ermöglichen, dass viele Menschen gleichzeitig zirkulieren, beten und die Reliquien verehren, ohne den liturgischen Ablauf zu stören.

Von zentraler symbolischer Bedeutung ist das angebliche Grab des Apostels Jakobus im Bereich des Hochaltars. Hier führt eine Treppe hinunter zur Krypta, in der die Reliquien verehrt werden. Für viele Pilger, auch aus Deutschland, ist dieser Ort das Ziel einer Wochen- oder sogar monatelangen Fußreise. Die physische Erfahrung – viele Kilometer zu Fuß, Ankunft in der Kathedrale, Besuch des Grabes – ist ein starkes Moment individuellen Erlebens.

Ein weiteres ikonisches Element ist das berühmte „Botafumeiro“, ein riesiger Weihrauchkessel, der an besonderen Anlässen durch das Querschiff der Kathedrale geschwenkt wird. Medienberichte und Dokumentationen zeigen spektakuläre Bilder dieses bis zu mehrere Meter langen Weihrauchgefäßes, das an hohen Feiertagen oder zu bestimmten Pilgermessen in Bewegung gesetzt wird. Für Besucher aus Deutschland ist das Botafumeiro häufig eine der eindrucksvollsten Inszenierungen religiöser Rituale, mit starkem visuellen und olfaktorischen Eindruck.

Die Kathedrale umfasst außerdem Museumsteile, Schatzkammern und Aussichtspunkte. In Führungen können Besucher Dachbereiche und Türme erkunden, von denen sich ein eindrucksvoller Blick über die Altstadt von Santiago de Compostela eröffnet. Seriöse Reiseführer wie Marco Polo oder Merian heben hervor, dass solche Besichtigungen – abhängig von der Organisation vor Ort und saisonalen Bedingungen – einen besonderen architektonischen Zugang bieten und sich für kulturinteressierte Reisende aus Deutschland lohnen.

Kunsthistoriker und Institutionen wie ICOMOS betonen zudem die Rolle der Kathedrale als Referenzbau für die „Pilgerkirchen“ des mittelalterlichen Europa. Bestimmte architektonische Lösungen, etwa der Umgangschor mit Kapellenkranz und die klare Trennung von liturgischen Bereichen, fanden sich in abgewandelter Form in anderen bedeutenden Kirchen wieder, darunter auch Bauten im französischen und deutschen Raum.

Kathedrale von Santiago de Compostela besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Kathedrale steht im Herzen der Altstadt von Santiago de Compostela, im Nordwesten Spaniens in der Region Galicien. Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise meist über den Flughafen Santiago de Compostela oder über größere Drehkreuze wie Madrid oder Barcelona möglich. Je nach Verbindung liegt die reine Flugzeit von Frankfurt, München oder Berlin bei rund 2,5 bis 3 Stunden, mit eventuellen Umstiegen. Innerhalb Spaniens ist Santiago de Compostela per Bahn an Städte wie Madrid oder A Coruña angebunden; Reisemagazine und Bahnunternehmen weisen auf komfortable Fernverbindungen hin, die sich auch an deutsche Reisende richten.
  • Öffnungszeiten
    Die Kathedrale von Santiago de Compostela ist in der Regel tagsüber für Gottesdienste und Besichtigungen geöffnet. Konkrete Öffnungszeiten können sich saisonal, liturgisch oder organisatorisch ändern. Die offizielle Verwaltung der Kathedrale und spanische Tourismusbehörden weisen darauf hin, dass Pilger- und Besuchszeiten sowie Museumseinheiten unterschiedlich organisiert sind. Öffnungszeiten können variieren — direkt bei Kathedrale von Santiago de Compostela prüfen.
  • Eintritt
    Der Zugang zur Kathedrale als Gotteshaus ist teilweise frei, während bestimmte Bereiche – etwa Museum, Dachführungen oder Sonderausstellungen – ein Ticket erfordern können. Reiseinformationen aus seriösen Quellen nennen Eintrittspreise, die je nach Programm und Angebot variieren und in der Regel im unteren bis mittleren zweistelligen Eurobereich liegen können. Da sich die Konditionen ändern, sollten deutsche Reisende aktuelle Angaben vor Ort oder auf offiziellen Informationskanälen prüfen, statt sich auf ältere Preisangaben zu verlassen. Preise werden zumeist in Euro angegeben, da Spanien Mitglied der Eurozone ist.
  • Beste Reisezeit
    Galicien hat ein eher atlantisches Klima. Für einen Besuch der Kathedrale sind Frühling und Frühsommer sowie der Frühherbst oft angenehm, da es nicht zu heiß ist und die Pilgersaison dennoch lebendig bleibt. Hochsommermonate können in der Stadt und in der Kathedrale zu stärkerem Besucherandrang führen, insbesondere rund um wichtige Feiertage oder Pilgerhöhepunkte. Gängige Reiseführer empfehlen, vormittags oder spätnachmittags zu kommen, um den größten Touristenströmen und geführten Gruppen etwas auszuweichen. Für Pilger, die zu Fuß unterwegs sind, spielen Jahreszeit und Wetter entlang der gesamten Route eine Rolle.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleiderordnung, Fotografieregeln
    In Santiago de Compostela werden vor allem Spanisch (Kastilisch) und Galicisch gesprochen. Englisch ist in touristischen Einrichtungen verbreitet, Deutsch dagegen weniger häufig, wenngleich sich in der Pilgerszene durch internationale Kontakte gelegentlich Deutschkenntnisse finden. Deutsche Reisende kommen mit Englisch in der Regel gut zurecht, sollten aber einfache spanische Begriffe lernen, insbesondere für kirchliche Kontexte.
    Zahlungen werden in Spanien weitgehend bargeldlos akzeptiert; Kredit- und Debitkarten sind üblich, kontaktloses Bezahlen ist verbreitet. Girokarten aus Deutschland funktionieren häufig, dennoch empfehlen Reiseführer, eine Kreditkarte mitzuführen und etwas Bargeld für kleinere Beträge zu haben. Mobile Payment über gängige Dienste ist im urbanen Bereich zunehmend etabliert.
    Trinkgeld wird in Spanien nicht in der Größenordnung wie in manchen anderen Ländern erwartet; in Restaurants sind kleine Aufschläge oder das Abrunden nach oben üblich, wenn der Service freundlich war. Für Führungen und Pilgerdienste können freiwillige Spenden als Wertschätzung dienen.
    Die Kathedrale ist ein aktiver Gottesdienstort, weshalb eine respektvolle Kleiderordnung angebracht ist: Schultern sollten bedeckt sein, sehr kurze Hosen oder auffällige Freizeitkleidung sind im Kircheninneren nicht ideal. Fotografieren ist in vielen Bereichen gestattet, kann jedoch während liturgischer Feiern eingeschränkt sein. Hinweise der Aufsicht oder Beschilderungen im Innenraum sind zu beachten.
  • Einreisebestimmungen
    Spanien gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise in der Regel mit gültigem Personalausweis oder Reisepass möglich. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Innerhalb der EU besteht für gesetzlich Versicherte eine gewisse Absicherung über die Europäische Krankenversicherungskarte; dennoch kann eine ergänzende Auslandskrankenversicherung sinnvoll sein, insbesondere für längere Aufenthalte oder Pilgerreisen.

Warum Catedral de Santiago de Compostela auf jede Santiago de Compostela-Reise gehört

Die Catedral de Santiago de Compostela ist mehr als nur eine Sehenswürdigkeit. Viele Reisende berichten, dass der Besuch der Kathedrale ein emotionaler Höhepunkt ihrer Reise nach Galicien ist, selbst wenn sie nicht religiös motiviert unterwegs sind. Die Kombination aus architektonischer Größe, Geschichte und dem gelebten Pilgeralltag schafft eine atmosphärische Dichte, die man in dieser Form nur an wenigen Orten Europas findet.

Aus deutscher Perspektive ist der Besuch häufig eingebettet in eine breitere Reiseerfahrung: Manche fliegen nach Santiago de Compostela, um die Stadt und die Kathedrale in wenigen Tagen zu erkunden. Andere gehen zumindest ein Teilstück des Jakobswegs, etwa auf dem sogenannten „Camino Francés“, bevor sie an der Kathedrale ankommen. Wieder andere planen eine längere Kulturreise durch Nordspanien, bei der Santiago einer der Fixpunkte ist.

Die UNESCO hebt hervor, dass nicht nur die Kathedrale selbst, sondern auch die umgebende Altstadt, Plätze und Gebäude Teil eines wertvollen historischen Ensembles sind. Wer vom Platz vor der Kathedrale aus durch die schmalen Gassen mit ihren Arkaden und Steinhäusern schlendert, erlebt eine städtebauliche Kontinuität, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Viele deutsche Besucher schätzen diese Atmosphäre, weil sie einen deutlichen Kontrast zu modernen Stadtlandschaften bildet.

Die Pilgerkultur wirkt zudem auf den Alltag der Stadt. Restaurants, Herbergen, Buchläden und Ausstatter prägen das Umfeld, ähnlich wie in deutschen Wallfahrtsorten, allerdings in deutlich größerem Maßstab. Der Jakobsweg ist für die Region auch ein wirtschaftlicher Faktor, doch Reisemagazine und Kulturinstitutionen betonen, dass die Identität des Ortes stark von immateriellen Werten wie Gemeinschaft, Spiritualität und Gastfreundschaft geprägt ist.

Für kulturinteressierte Reisende bietet die Kathedrale ein dichtes Programm: Kunstwerke, Architekturdetails, liturgische Abläufe, Musik und die besonderen Zeremonien rund um das Botafumeiro. Wer etwas Zeit einplant, kann an einer Messe teilnehmen, eine Führung durch die Dachbereiche buchen, den Pórtico da Gloria aufmerksam studieren und die Krypta besuchen. Solche mehrschichtigen Erfahrungen sind gerade für Leser:innen aus Deutschland reizvoll, die sich einen Ort gern aus verschiedenen Perspektiven erschließen.

Zudem eignet sich Santiago de Compostela als Ausgangspunkt für weitere Ausflüge in Galicien, etwa an die Atlantikküste oder zu kleineren Orten entlang des Jakobswegs. Die Kathedrale fungiert dabei als kultureller Ankerpunkt: Man kehrt immer wieder zum Platz zurück, sei es zum Fotografieren bei unterschiedlichen Lichtstimmungen, zum Beobachten der Pilger oder einfach zum Sitzen auf den Stufen vor der Westfassade.

Kathedrale von Santiago de Compostela in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Die Kathedrale von Santiago de Compostela ist längst ein Motiv der digitalen Pilgerkultur. In sozialen Medien teilen Menschen aus aller Welt ihre Ankunft, ihre Emotionen und ihre Perspektive auf die eindrucksvolle Fassade und das Innere der Kirche. Für Leser:innen aus Deutschland lässt sich so schon vor der Reise ein lebendiger Eindruck des Ortes gewinnen, der über klassische Reisefotos hinausgeht.

Häufige Fragen zu Kathedrale von Santiago de Compostela

Wo liegt die Kathedrale von Santiago de Compostela genau?

Die Kathedrale von Santiago de Compostela befindet sich im historischen Zentrum von Santiago de Compostela in der Region Galicien im Nordwesten Spaniens. Sie steht an der Praza do Obradoiro und ist von der Altstadt mit ihren engen Gassen und Arkaden umgeben.

Warum ist die Catedral de Santiago de Compostela so bedeutend?

Die Catedral de Santiago de Compostela gilt als Ziel des Jakobswegs und als einer der wichtigsten Pilgerorte der christlichen Welt. Ihre historische Rolle als Zentrum mittelalterlicher Pilgerfahrten, die angeblichen Reliquien des Apostels Jakobus und ihr Status als Teil des UNESCO-Welterbes machen sie zu einem kulturell und religiös herausragenden Ort.

Wie kann man als Reisende oder Reisender aus Deutschland die Kathedrale besuchen?

Deutsche Besucher können über den Flughafen Santiago de Compostela oder über größere spanische Drehkreuze nach Galicien reisen. Anschließend ist die Kathedrale zu Fuß leicht aus der Altstadt erreichbar. Wer den Jakobsweg geht, erreicht die Kathedrale am Ende seiner Pilgerroute. Informationen zu Öffnungszeiten und möglichen Eintrittsgebühren sollten direkt bei der Kathedralverwaltung oder offiziellen Tourismusstellen geprüft werden.

Was ist das berühmte Botafumeiro in der Kathedrale?

Das Botafumeiro ist ein großer Weihrauchkessel, der an besonderen Anlässen durch das Querschiff der Kathedrale geschwenkt wird. Der spektakuläre Einsatz dieses Weihrauchgefäßes ist ein zentrales Ritual, das Besucher beeindruckt und häufig in Medienberichten und Reiseerzählungen hervorgehoben wird.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Kathedrale von Santiago de Compostela?

Für eine Reise nach Santiago de Compostela bieten sich Frühling, Frühsommer und Frühherbst an, wenn das atlantische Klima der Region oft milde Temperaturen und weniger extreme Wetterlagen bietet. In dieser Zeit ist die Pilgeraktivität lebendig, ohne dass der Besucherandrang im Kircheninneren und in der Altstadt so stark wie in den sommerlichen Spitzenzeiten ist.

Mehr zu Kathedrale von Santiago de Compostela auf AD HOC NEWS

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | unterhaltung | 69728602 |

Weitere Meldungen

Lipowitz und Evenepoel: Frieden oder «schwelender Konflikt»?. Jetzt soll alles geklärt sein, doch die nächsten Härtetests für das ungleiche Duo warten schon. Schon nach wenigen Tagen wütet der Belgier in Richtung seines deutschen Kollegen. (Sport, 13.07.2026 - 11:35) weiterlesen...

Tour-Etappe wird erstmals wegen Hitzewelle verkürzt. Jetzt müssen die Tour-Organisatoren reagieren. 40 Grad, Alarmstufe Rot - die Hitze hat Frankreich weiter fest im Griff. (Sport, 11.07.2026 - 19:31) weiterlesen...

Tour-Etappe wird wegen Hitzewelle in Frankreich verkürzt. Jetzt müssen die Tour-Organisatoren reagieren. 40 Grad, Alarmstufe Rot - die Hitze hat Frankreich weiter fest im Griff. (Sport, 11.07.2026 - 18:59) weiterlesen...

Kanter sprintet bei Merlier-Sieg in Bordeaux auf Platz vier. Einer der großen Favoriten setzt sich auf der langen Zielgeraden durch. Nach dem harten Tag in den Pyrenäen sind in Bordeaux die Sprinter dran. (Sport, 10.07.2026 - 17:20) weiterlesen...

Nach Evenepoel-Ärger über Lipowitz: Team will Wogen glätten. Die beiden Protagonisten geben sich am Tag danach betont gelassen. Schon am sechsten Tag der Tour regt sich Evenepoel über Kollege Lipowitz auf. (Sport, 10.07.2026 - 11:34) weiterlesen...

Pogacar siegt famos in den Pyrenäen und holt Gelb zurück. Im Premierenort Gavarnie-Gédre gewinnt wieder einmal der Superstar. Bei der Tour geht es hoch her: Auf der sechsten Etappe steht die Überfahrt des legendären Pyrenäen-Giganten Tourmalet an. (Sport, 09.07.2026 - 17:21) weiterlesen...