Kleine Meerjungfrau Kopenhagen: Warum Den Lille Havfrue Reisende aus aller Welt anzieht
28.05.2026 - 04:32:09 | ad-hoc-news.deWenn die Morgensonne ĂŒber dem Hafen von Kopenhagen aufgeht und die ersten Ausflugsschiffe leise durch das Wasser gleiten, sitzt sie bereits reglos auf ihrem Felsen: die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen, auf DĂ€nisch Den Lille Havfrue (âdie kleine Meeresjungfrauâ). Das leise PlĂ€tschern der Wellen, das metallische Schimmern der Bronze und der Blick hinĂŒber in die Weite des Ăresunds machen diesen Moment zu einer der stillsten, aber eindrĂŒcklichsten Szenen, die Kopenhagen Besuchern bietet.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen: Das ikonische Wahrzeichen von Kopenhagen
Die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen gilt als das vielleicht bekannteste Wahrzeichen der dĂ€nischen Hauptstadt und ist fĂŒr viele Reisende aus Deutschland der erste Bildgedanke, wenn sie an Kopenhagen denken. Die kleine Bronzefigur sitzt auf einem Naturstein direkt an der Uferpromenade von Langelinie, nur wenige Gehminuten vom Kastell Kastellet entfernt. Sie wirkt zart und verletzlich â und ist doch zu einem der meistfotografierten Motive Skandinaviens geworden.
Ihre besondere Faszination liegt im Zusammenspiel von MĂ€rchen, Meer und Melancholie. Die Figur geht auf das weltberĂŒhmte MĂ€rchen âDie kleine Meerjungfrauâ des dĂ€nischen Schriftstellers Hans Christian Andersen zurĂŒck, dessen Geschichten in ganz Europa, auch in Deutschland, seit dem 19. Jahrhundert gelesen werden. Die Statue symbolisiert Sehnsucht, Opferbereitschaft und die Suche nach einer anderen Welt â Themen, die bis heute berĂŒhren.
FĂŒr Kopenhagen ist Den Lille Havfrue zu einem kulturellen Symbol geworden, Ă€hnlich wie das Brandenburger Tor fĂŒr Berlin oder der Eiffelturm fĂŒr Paris. Viele ReisefĂŒhrer â von klassischen Verlagen ĂŒber nationale Tourismusorganisationen bis hin zu FernsehbeitrĂ€gen â fĂŒhren die Figur routinemĂ€Ăig unter den wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt. Wer zum ersten Mal in Kopenhagen ist, plant den Besuch fast automatisch ein.
Geschichte und Bedeutung von Den Lille Havfrue
Die Geschichte der Kleinen Meerjungfrau Kopenhagen beginnt im frĂŒhen 20. Jahrhundert. Inspiriert vom MĂ€rchen Hans Christian Andersens und einer BallettauffĂŒhrung desselben Stoffes in Kopenhagen regte ein wohlhabender dĂ€nischer Brauereibesitzer die Schaffung einer Statue an. Der Auftrag ging an einen dĂ€nischen Bildhauer, der die Figur in Bronze gestaltete und auf einem Felsen am Hafen platzieren lieĂ. Seit ihrer EnthĂŒllung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist sie ununterbrochen Teil des Stadtbildes und wuchs mit Kopenhagen in das Zeitalter des modernen Tourismus hinein.
Die Figur ist bewusst klein gehalten â sie misst in etwa die GröĂe eines jugendlichen MĂ€dchens und sitzt in nachdenklicher Pose mit halb in Flosse, halb in menschliche Beine verwandeltem Unterkörper auf ihrem Felsen. Diese Bescheidenheit im MaĂstab war von Anfang an Teil der Idee: Statt MonumentalitĂ€t sollte IntimitĂ€t im Vordergrund stehen. FĂŒr viele Besucher ist es zunĂ€chst ĂŒberraschend, wie klein das reale Kunstwerk im Vergleich zu seiner weltweiten Bekanntheit wirkt.
Die Verbindung zum literarischen MĂ€rchen ist zentral fĂŒr die Bedeutung von Den Lille Havfrue. Andersens ErzĂ€hlung, die im 19. Jahrhundert erschien, erzĂ€hlt von einer jungen Meerjungfrau, die sich nach der Menschenwelt sehnt, ihre Stimme opfert und am Ende nicht den erhofften Prinzen, sondern eine andere Form der Existenz erhĂ€lt. In DĂ€nemark gehört dieses MĂ€rchen zur kulturellen Bildung, es ist in Schulen prĂ€sent und wurde vielfach verfilmt, adaptiert und neu interpretiert. Die Statue verkörpert diese ErzĂ€hlung im öffentlichen Raum und macht sie fĂŒr Besucher sicht- und fotografierbar.
Ăber die Jahrzehnte hinweg wurde die Kleine Meerjungfrau immer wieder zum Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Figur wurde mehrmals beschĂ€digt, ĂŒbermalt oder mit politischen Botschaften versehen â ein Hinweis darauf, dass sie nicht nur touristisches Fotomotiv, sondern auch ProjektionsflĂ€che fĂŒr Debatten und Proteste ist. Gleichzeitig wurde sie nach Angriffen stets restauriert und an ihren Platz zurĂŒckgebracht. Das zeigt, welchen Stellenwert sie fĂŒr Stadt und Land besitzt.
FĂŒr deutsche Besucher ist der historische Kontext auch deshalb interessant, weil die Entstehungszeit der Statue in eine Phase fĂ€llt, in der sich in ganz Europa NationalidentitĂ€ten und Stadtbilder neu formten. WĂ€hrend in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwa Bauten wie das Völkerschlachtdenkmal als nationale Symbole entstanden, wĂ€hlte Kopenhagen eine vergleichsweise zarte, literarische Figur als AushĂ€ngeschild â ein anderer, weniger martialischer Zugang zur Symbolpolitik im Stadtraum.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen ist eine Bronzeskulptur in realistischer Formensprache. Sie orientiert sich an der menschlichen Anatomie, ohne idealisierend heroisch zu wirken. Der Oberkörper ist deutlich menschlich, wĂ€hrend der Unterkörper in eine Fischschwanz-Form ĂŒbergeht. Die ĂbergĂ€nge zwischen Haut und Schuppen sind bewusst weich modelliert, was der Figur eine Zwischenhaftigkeit verleiht â passend zu ihrer Rolle als Wesen zwischen zwei Welten.
Bronze als Material verleiht der Statue ihre charakteristische dunkelbraun-grĂŒnliche Patina, die sich im Laufe der Jahrzehnte durch Witterung und Seeluft verstĂ€rkt hat. Die OberflĂ€che zeigt Spuren von Salz, Regen und Wind, was vor allem bei nĂ€herem Herantreten sichtbar wird. Viele Besucher berĂŒhren die Figur, soweit es der Abstand erlaubt, oder greifen nach dem Felsen â BerĂŒhrungsstellen sind daher etwas heller poliert.
Die Pose der Meerjungfrau ist bewusst statisch und introvertiert gewĂ€hlt: Sie blickt leicht nach links, der Oberkörper ist nach vorne geneigt, ein Knie ist angewinkelt. Der Gesichtsausdruck wirkt eher melancholisch als fröhlich â eine Interpretation des MĂ€rchens, in dem die Hauptfigur im klassischen Sinn kein Happy End erlebt. Die Körperhaltung bringt diese leise Traurigkeit zum Ausdruck und kontrastiert mit der oft heiteren Stimmung der Touristengruppen, die sich davor fotografieren.
Ein besonderes Merkmal ist die Integration in die Umgebung. Anders als viele DenkmĂ€ler, die auf hohen Sockeln stehen, sitzt Den Lille Havfrue auf einem natĂŒrlich wirkenden Fels im Wasser, unmittelbar an der Uferkante. Das macht sie aus der Ferne gut sichtbar, schafft aber zugleich eine gewisse Distanz: Die meisten Besucher können sie nicht unmittelbar betreten, sondern betrachten und fotografieren sie vom Uferweg oder von Ausflugsschiffen aus. Dieser halb zugĂ€ngliche, halb entrĂŒckte Standort passt wiederum zum MĂ€rchenmotiv â nahe, aber nicht ganz erreichbar.
In der Kunstgeschichte wird die Kleine Meerjungfrau hĂ€ufig als Beispiel fĂŒr spĂ€tklassizistische oder naturalistische Bildhauerei eingeordnet. Ihr Stil unterscheidet sich deutlich von abstrakten oder expressionistischen Skulpturen des 20. Jahrhunderts. FĂŒr viele Betrachter wirkt sie daher âzeitlosâ, fast so, als könnte sie aus einer Ă€lteren Epoche stammen, obwohl sie in einer Phase entstand, in der sich die Moderne in der Kunst bereits deutlich abzeichnete.
Auch in der Bildsprache der Stadt spielt die Figur eine groĂe Rolle. Die Stadtverwaltung von Kopenhagen, die nationale Tourismuszentrale von DĂ€nemark und zahlreiche offizielle Publikationen zeigen Den Lille Havfrue in Prospekten, auf Websites und in Imagefilmen. Sie ist ein wiederkehrendes Motiv in Logos, Souvenirs und Illustrationen, Ă€hnlich wie das Matterhorn in der Schweiz oder Neuschwanstein in Deutschland. Damit ist die Statue sowohl Kunstwerk als auch Marke.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise innerhalb Kopenhagens: Die Kleine Meerjungfrau befindet sich an der Uferpromenade von Langelinie im Norden des historischen Zentrums von Kopenhagen. Vom Hauptbahnhof (KĂžbenhavn H) aus erreicht man die Statue mit der S-Bahn oder Metro bis zur Station Ăsterport und einem anschlieĂenden Spaziergang von etwa 15â20 Minuten. Alternativ fahren Stadtbusse und Hafenbusse in die NĂ€he. Viele Stadtrundfahrten â sowohl per Bus als auch per Boot â haben einen Stopp oder Fotopunkt an der Statue im Programm.
- Anreise aus Deutschland per Flugzeug: Von groĂen deutschen FlughĂ€fen wie Frankfurt (FRA), MĂŒnchen (MUC), Berlin (BER), DĂŒsseldorf (DUS) oder Hamburg (HAM) gibt es regelmĂ€Ăige DirektflĂŒge nach Kopenhagen (Flughafen KĂžbenhavn Kastrup). Die reine Flugzeit liegt je nach Abflugort meist zwischen 1 Stunde 15 Minuten und rund 1 Stunde 30 Minuten. Vom Flughafen gelangt man mit der Metro in etwa 15 Minuten in die Innenstadt, von dort weiter zur Uferpromenade.
- Anreise per Bahn: Kopenhagen ist aus Deutschland ĂŒber verschiedene Fernverkehrsverbindungen erreichbar, teilweise mit Umstieg in Hamburg oder ĂŒber den dĂ€nischen Bahnhof Odense. Fahrzeiten variieren je nach Startort, liegen von Hamburg aus meist im Bereich von etwa 4â5 Stunden. Von SĂŒddeutschland sind in der Regel ein bis zwei Umstiege erforderlich. FĂŒr aktuelle Verbindungen sollte die Reiseauskunft der Deutschen Bahn oder der DĂ€nischen Staatsbahnen herangezogen werden.
- Anreise mit dem Auto: FĂŒr Autofahrer aus Deutschland fĂŒhrt der Weg meist ĂŒber die A7 in Richtung Flensburg und weiter ĂŒber die dĂ€nische Autobahn nach Kopenhagen. Alternativ ist die Route ĂŒber Fehmarn und FĂ€hrverbindungen möglich. In DĂ€nemark gibt es gebĂŒhrenpflichtige BrĂŒcken (z. B. die StorebĂŠlt-BrĂŒcke zwischen FĂŒnen und Seeland), fĂŒr die Maut anfĂ€llt. In Kopenhagen selbst ist Parken in ZentrumsnĂ€he teilweise kostenpflichtig und zeitlich beschrĂ€nkt, weshalb viele Reisende auĂerhalb parken und den öffentlichen Nahverkehr nutzen.
- Ăffnungszeiten: Die Kleine Meerjungfrau ist eine frei zugĂ€ngliche Statue im öffentlichen Raum und kann grundsĂ€tzlich zu jeder Tages- und Nachtzeit betrachtet werden. Es gibt keine klassischen Ăffnungszeiten im Sinne eines Museums. Dennoch kann der Zugang bei Veranstaltungen, Baustellen oder Witterung kurzfristig eingeschrĂ€nkt sein. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch einen Blick auf aktuelle Hinweise der touristischen Informationsstellen von Kopenhagen zu werfen, da sich Rahmenbedingungen Ă€ndern können.
- Eintritt: FĂŒr den Besuch der Statue wird kein Eintritt verlangt. Der Zugang zur Uferpromenade von Langelinie ist frei. Kosten entstehen höchstens fĂŒr Anfahrt, Parken oder gebuchte StadtfĂŒhrungen, die einen Stopp an der Meerjungfrau inkludieren.
- Beste Reisezeit: Kopenhagen hat ein gemĂ€Ăigt-maritimes Klima. Viele Reisende aus Deutschland bevorzugen die Zeit von spĂ€ten FrĂŒhjahrsmonaten bis in den frĂŒhen Herbst, wenn die Temperaturen oft zwischen etwa 15 und 25 °C liegen können. In den Sommermonaten ist die Statue besonders stark frequentiert, vor allem tagsĂŒber. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, sollte den frĂŒhen Morgen oder den spĂ€teren Abend wĂ€hlen, wenn das Licht zudem weicher ist und Fotos stimmungsvoller wirken.
- Tageszeit und Andrang: Zwischen spĂ€ten Vormittagsstunden und Nachmittag treffen zahlreiche Reisebusse und Ausflugsboote ein. Zu diesen Zeiten kann es schwierig sein, ein Foto ohne andere Besucher im Bild zu machen. FrĂŒh am Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, ist es deutlich ruhiger. Auch an leicht regnerischen oder windigen Tagen ist weniger los, was fĂŒr Fotografen und ruhige Betrachter ein Vorteil sein kann.
- Sprache vor Ort: In Kopenhagen ist DĂ€nisch Amtssprache. Gleichzeitig wird im Stadtgebiet von vielen Menschen sehr gut Englisch gesprochen, vor allem im Tourismus, in Hotels, Restaurants und im Einzelhandel. Deutschkenntnisse sind punktuell vorhanden, aber deutlich weniger verbreitet als Englisch. FĂŒr Reisende aus Deutschland ist es daher hilfreich, grundlegende Begriffe auf Englisch zu beherrschen. Viele Beschilderungen im öffentlichen Verkehr sind zweisprachig (DĂ€nisch/Englisch).
- Zahlung und WĂ€hrung: In DĂ€nemark wird mit der DĂ€nischen Krone (DKK) bezahlt. FĂŒr Besucher aus Deutschland ist es ĂŒblich, Preisangaben in Euro umzurechnen; viele Reisende nutzen dafĂŒr Karten oder Apps. In Kopenhagen ist Kartenzahlung sehr weit verbreitet â Kreditkarten sowie gĂ€ngige Debitkarten werden in vielen GeschĂ€ften, Restaurants und im öffentlichen Verkehr akzeptiert. Mobile Payment (z. B. per Smartphone) ist ebenfalls verbreitet. Kleinere BetrĂ€ge können mit Karte bezahlt werden, Bargeld ist hĂ€ufig nicht zwingend nötig, aber fĂŒr NotfĂ€lle hilfreich. Wechselkurse schwanken; wer den ungefĂ€hren Gegenwert in Euro berechnen möchte, sollte sich kurz vor der Reise informieren.
- Trinkgeld-Gepflogenheiten: In DĂ€nemark ist Trinkgeld nicht so stark verankert wie etwa in den USA. In Restaurants ist der Service hĂ€ufig bereits im Preis enthalten. Bei gutem Service runden viele GĂ€ste den Betrag freiwillig auf â zum Beispiel um einige Kronen oder auf einen glatten Betrag. Ein obligatorisches Trinkgeld gibt es aber nicht. In CafĂ©s, Taxis oder bei FĂŒhrungen freuen sich Dienstleister ĂŒber eine kleine Anerkennung, sie wird aber nicht in gleicher Weise erwartet wie in manchen anderen LĂ€ndern.
- Einreisebestimmungen: DĂ€nemark gehört zum Schengen-Raum. Deutsche StaatsbĂŒrger können in der Regel mit gĂŒltigem Personalausweis oder Reisepass nach DĂ€nemark einreisen. Da sich Einreise- und Sicherheitsbestimmungen Ă€ndern können, sollten Reisende aus Deutschland die aktuellen Hinweise und Details beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen, bevor sie eine Reise nach Kopenhagen antreten.
- Zeitzone: DĂ€nemark liegt wie Deutschland in der MitteleuropĂ€ischen Zeitzone (MEZ), in den Sommermonaten gilt ebenfalls die MitteleuropĂ€ische Sommerzeit (MESZ). Zwischen Deutschland und Kopenhagen besteht daher im Normalfall keine Zeitverschiebung, was die Planung von FlĂŒgen, Bahnfahrten und Terminen erleichtert.
- Gesundheit und Versicherung: Als EU-Mitgliedstaat ist DĂ€nemark in das europĂ€ische Gesundheitssystem eingebunden. Reisende aus Deutschland sollten ihre EuropĂ€ische Krankenversichertenkarte (EHIC), die in der Regel auf der RĂŒckseite der deutschen Gesundheitskarte aufgedruckt ist, mitfĂŒhren. Sie kann im Falle einer notwendigen medizinischen Behandlung hilfreich sein. ErgĂ€nzend kann eine private Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll sein, insbesondere fĂŒr RĂŒcktransport und Leistungen, die ĂŒber die gesetzlichen Regelungen hinausgehen.
- Fotografieren und Verhalten: Das Fotografieren der Kleinen Meerjungfrau ist im öffentlichen Raum grundsĂ€tzlich erlaubt. DrohnenflĂŒge unterliegen in DĂ€nemark eigenen Regelungen: Wer mit einer Drohne aufnehmen möchte, sollte sich vorab ĂŒber Genehmigungen und Flugverbotszonen informieren. GrundsĂ€tzlich gilt, andere Besucher nicht zu bedrĂ€ngen und die Uferkante nicht zu blockieren. Die Meerjungfrau ist kein Kletterobjekt â aus Sicherheits- und DenkmalschutzgrĂŒnden sollte der Felsen nicht bestiegen werden, auch wenn dies von einigen Personen versucht wird.
Warum Den Lille Havfrue auf jede Kopenhagen-Reise gehört
Auch wenn die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen auf Fotos oft unspektakulĂ€r wirkt und manche Reisende sie im Vergleich zu ihrer Bekanntheit als âkleinâ empfinden, gehört der Besuch fĂŒr viele zur emotionalen Dramaturgie einer Kopenhagen-Reise. Die Statue ist ein Ort, an dem sich individuelle Reiseerfahrung und kollektive Bildwelt ĂŒberschneiden. Man steht an einem Platz, der in unzĂ€hligen Filmen, Reisereportagen und Prospekten gezeigt wurde â und erlebt ihn doch ganz persönlich.
Hinzu kommt die Lage: Rund um Den Lille Havfrue lĂ€sst sich ein Spaziergang entlang der Uferpromenade unternehmen, der zu weiteren SehenswĂŒrdigkeiten fĂŒhrt. In unmittelbarer NĂ€he liegen das sternförmige Kastell Kastellet mit seinen GrĂŒnflĂ€chen, die moderne Oper auf der gegenĂŒberliegenden Seite des Wassers und verschiedene Aussichtspunkte auf den Hafen. Viele Besucher kombinieren den Abstecher zur Meerjungfrau mit einem Besuch der Altstadt, des VergnĂŒgungsparks Tivoli oder einer Fahrradtour durch die fahrradfreundliche Stadt.
FĂŒr Familien mit Kindern bietet die Figur einen direkten Bezug zu MĂ€rchenwelten. Wer mit Andersens Geschichten aufgewachsen ist, kann hier die Grenze zwischen Literatur und RealitĂ€t spĂŒren. FĂŒr Paare ist der Ort oft Teil eines romantischen Spaziergangs entlang des Wassers, insbesondere in den Abendstunden, wenn das Licht der Stadt sich im Meer spiegelt. Und fĂŒr kulturhistorisch Interessierte ist die Statue ein spannendes Beispiel dafĂŒr, wie eine kleine Skulptur eine groĂe symbolische Bedeutung erlangen kann.
Viele ReisefĂŒhrer â darunter renommierte deutschsprachige Reihen und auch internationale Reisemagazine â empfehlen, den Besuch bewusst einzuplanen, aber die Erwartungen an Spektakel zu relativieren. Die Kleine Meerjungfrau ist kein monumentales Bauwerk, sondern eher ein stiller Moment im Reiseprogramm. Wer sich darauf einlĂ€sst, kann gerade aus dieser ZurĂŒckhaltung viel Reiz ziehen.
FĂŒr Besucher aus Deutschland ist die Anbindung unkompliziert, und die Statue lĂ€sst sich selbst bei einem kurzen StĂ€dtetrip integrieren. Ein klassischer Ablauf wĂ€re: Anreise nach Kopenhagen am Vormittag, Check-in im Hotel, Spaziergang durch die Innenstadt und Hafengebiet mit Stopp an Den Lille Havfrue am spĂ€ten Mittag oder frĂŒhen Abend. Alternativ kann man den Besuch auf den frĂŒhen Morgen legen, etwa nach einem Kaffee in einem der CafĂ©s rund um die Innenstadt.
Auch im Kontext anderer nordischer Wahrzeichen nimmt die Kleine Meerjungfrau eine besondere Rolle ein. WĂ€hrend etwa in Norwegen fjordlandschaftliche Naturpanoramen im Zentrum stehen, ist es in Kopenhagen eine einzelne Figur, die das Bild DĂ€nemarks in der Welt prĂ€gt. Das macht den Ort zu einem kulturellen SchlĂŒsselpunkt, der weit ĂŒber die Stadt hinausstrahlt.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke
In den sozialen Medien ist die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen ein Dauerbrenner. Unter Hashtags wie #DenLilleHavfrue oder #LittleMermaidCopenhagen finden sich unzĂ€hlige Fotos und Videos: vom klassischen Selfie mit der Statue im Hintergrund ĂŒber Drohnenaufnahmen der Hafenlinie bis hin zu kreativen Inszenierungen bei Sonnenaufgang oder Nebel. Viele Reisende teilen ihren ersten, manchmal auch etwas ĂŒberraschten Eindruck (âkleiner als erwartet, aber wunderschön gelegenâ) und geben Tipps fĂŒr den besten Fotospot.
Influencerinnen und Influencer nutzen die Statue oft als Abschluss oder Auftakt ihrer Kopenhagen-Reels. Beliebt sind Bildvergleiche frĂŒher und heute, die zeigen, wie die Umgebung sich verĂ€ndert hat, wĂ€hrend die Meerjungfrau gleich geblieben ist. Auch Debatten ĂŒber Overtourism, Denkmalschutz und den respektvollen Umgang mit ikonischen Orten spiegeln sich regelmĂ€Ăig in Kommentaren und Diskussionen wider.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen â Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
HĂ€ufige Fragen zu Kleine Meerjungfrau Kopenhagen
Wo genau befindet sich die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen?
Die Statue steht an der Uferpromenade von Langelinie im Norden des Zentrums von Kopenhagen. Sie ist von der Station Ăsterport aus in etwa 15â20 Minuten zu FuĂ erreichbar und liegt nahe dem historischen Kastell Kastellet.
Warum ist Den Lille Havfrue so berĂŒhmt?
Die BerĂŒhmtheit der Kleinen Meerjungfrau beruht auf der Verbindung zur MĂ€rchenwelt von Hans Christian Andersen, ihrer exponierten Lage am Hafen und ihrer Rolle als inoffizielles Nationalsymbol DĂ€nemarks. Sie wurde ĂŒber Jahrzehnte in Medien, ReisefĂŒhrern und Filmen als Wahrzeichen Kopenhagens gezeigt und ist zu einem international wiedererkennbaren Symbol geworden.
Kostet der Besuch der Kleinen Meerjungfrau Eintritt?
Der Zugang zur Kleinen Meerjungfrau ist frei. Es handelt sich um eine Statue im öffentlichen Raum, fĂŒr die kein Eintritt verlangt wird. Kosten können lediglich durch Anfahrt, Parken oder gefĂŒhrte Touren entstehen.
Wann ist die beste Zeit, um die Kleine Meerjungfrau zu besuchen?
FĂŒr angenehme Temperaturen und lĂ€ngere Tageslichtphasen eignet sich besonders die Zeit von spĂ€ten FrĂŒhjahrsmonaten bis zum frĂŒhen Herbst. Um groĂe Menschenmengen zu vermeiden, empfiehlt sich der Besuch am frĂŒhen Morgen oder in den Abendstunden, wenn weniger Reisebusse und Ausflugsschiffe unterwegs sind.
Lohnt sich die Kleine Meerjungfrau fĂŒr eine kurze StĂ€dtereise aus Deutschland?
Ja, die Statue lÀsst sich sehr gut in einen kurzen Kopenhagen-Trip integrieren. Die Stadt ist aus vielen deutschen StÀdten in relativ kurzer Flugzeit erreichbar, und die Meerjungfrau liegt so, dass sie sich leicht mit einem Stadtrundgang oder einer Hafenrundfahrt verbinden lÀsst. Viele Besucher empfinden den Ort weniger als spektakulÀr, aber als stimmungsvollen Fixpunkt ihrer Reise.
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