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Kom-Ombo-Tempel: Doppelte Götter, magische Nilkulisse

20.05.2026 - 08:31:36 | ad-hoc-news.de

Am Ufer des Nil bei Kom Ombo in Ägypten erzählt der Kom-Ombo-Tempel (Kom Ombo Temple) wie kaum ein anderer Ort von Krokodilgottheiten, Medizin und Sternenhimmel – und überrascht Reisende aus Deutschland mit seltenen Details.

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Wenn die Sonne hinter dem Nil versinkt und der Sand sich langsam abkühlt, leuchtet der Kom-Ombo-Tempel in warmem Gold – und plötzlich wirken die Reliefs der Götter so nah, als würden sie gleich aus dem Stein treten. Der Kom Ombo Temple („Tempel von Kom Ombo“) ist einer der atmosphärisch eindrucksvollsten Orte Oberägyptens, besonders für Reisende, die abends mit dem Nilschiff anlegen und direkt in eine andere Zeit hinübertreten.

Kom-Ombo-Tempel: Das ikonische Wahrzeichen von Kom Ombo

Der Kom-Ombo-Tempel gilt als eine der ungewöhnlichsten Tempelanlagen Ägyptens. Er thront leicht erhöht direkt am östlichen Nilufer in der Stadt Kom Ombo, etwa auf halber Strecke zwischen Assuan und Luxor. Die Deutsche Welle und das ägyptische Tourismusministerium beschreiben ihn als „doppelte“ Tempelanlage, die zwei Gottheiten zugleich geweiht ist – ein seltenes Konzept im Alten Ägypten.

Besonders eindrücklich für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist die kompakte, gut überschaubare Struktur des Heiligtums: Im Gegensatz zu den riesigen Arealen von Karnak oder Luxor lässt sich der Kom-Ombo-Tempel bequem in ein bis zwei Stunden erkunden. GEO und National Geographic Deutschland betonen, dass hier noch viele originale Reliefs, Säuleninschriften und Farbreste erhalten sind, die einen klaren Eindruck vom Alltag, der Medizin und der Religion der Ptolemäerzeit vermitteln.

Hinzu kommt die Lage: Die Anlage ist heute einer der Klassiker auf Nilkreuzfahrten. Viele Schiffe legen direkt unterhalb des Tempels an, sodass sich der Besuch oft in die blaue Stunde legt – mit dramatischer Beleuchtung und Blick über den Fluss, der seit Jahrtausenden Lebensader Ägyptens ist.

Geschichte und Bedeutung von Kom Ombo Temple

Historikerinnen und Historiker datieren den Hauptteil des Kom Ombo Temple in die ptolemäische Epoche, also in die Zeit griechischer Herrschaft über Ägypten nach Alexander dem Großen. Mehrere Fachquellen, darunter die ägyptische Antikenverwaltung (Ministry of Tourism and Antiquities) und das British Museum, nennen insbesondere die Herrscher Ptolemaios VI., Ptolemaios VIII. und Ptolemaios XII. als wichtige Bauherren. Der Bau begann im 2. Jahrhundert v. Chr. und wurde in der frühen römischen Kaiserzeit durch Erweiterungen und Dekorationen ergänzt.

Die Besonderheit: Der Kom-Ombo-Tempel ist ein sogenannter Doppeltempel. Laut Informationen der ägyptischen Altertümerbehörde und Merian ist die südliche Tempelhälfte dem falkenköpfigen Gott Haroeris (eine Form von Horus, oft Haroeris oder Haroeris der Ältere genannt) gewidmet, während der nördliche Teil dem Krokodilgott Sobek gehört. Diese beiden Heiligtümer sind nahezu symmetrisch angelegt: zwei Achsen, zwei Sanktuare, doppelte Opfer- und Kultbereiche. Damit sollte das Gleichgewicht zwischen den Göttern symbolisch gesichert werden.

Die Wahl der Gottheiten spiegelt die Landschaft um Kom Ombo wider. Sobek, der Krokodilgott, stand für die gefährlichen Kräfte des Nil, aber auch für Fruchtbarkeit und Schutz. Haroeris verkörperte königliche Stärke und göttliche Ordnung. Die Deutsche Zentrale für Tourismus verweist in ihren Ägypten-Hintergrundtexten darauf, dass in der Region tatsächlich Krokodile vorkamen und verehrt wurden – auch wenn sie heute im ägyptischen Nilstrom nicht mehr anzutreffen sind.

Der Tempel selbst steht auf den Resten älterer Heiligtümer. Wissenschaftliche Beiträge, unter anderem vom Oriental Institute der University of Chicago und vom französisch-ägyptischen Grabungsprojekt in Kom Ombo, belegen, dass bereits im Neuen Reich (2. Jahrtausend v. Chr.) Kultbauten an dieser strategisch günstigen Nilbiegung existierten. Die ptolemäischen Herrscher nutzten den Platz, um ihre eigene Legitimation als „pharaonische“ Könige mit einem opulenten Neubau zu untermauern.

Mit der Ausbreitung des Christentums und später des Islams verlor der Kom-Ombo-Tempel wie viele heidnische Heiligtümer an Bedeutung. Teile der Anlage wurden als Steinbruch genutzt, andere durch Nilüberschwemmungen, Erdbeben und Sandstürme beschädigt. Erst ab dem 19. Jahrhundert rückte der Tempel in den Fokus europäischer Forschungsreisender. Die französische Beschreibung der Ägypten-Expedition Napoleons („Description de l’Égypte“) und später Reiseschilderungen in deutschen Zeitungen machten Kom Ombo einem breiteren Publikum bekannt.

Die systematische Freilegung und Restaurierung begann im frühen 20. Jahrhundert durch die ägyptische Antikenverwaltung und internationale Archäologenteams. Heute zählt der Kom-Ombo-Tempel zu den gut erschlossenen archäologischen Stätten Oberägyptens, wird aber – anders als etwa Karnak oder Abu Simbel – nicht als eigenständige UNESCO-Welterbestätte geführt, sondern fällt in den weiteren Kontext der antiken Nilmonumente, die von UNESCO und ICOMOS immer wieder als besonders schützenswerte Kulturlandschaft beschrieben werden.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch folgt der Kom-Ombo-Tempel klassisch ägyptischen Grundprinzipien: Pylon, offener Hof, Säulenhallen, Heiligtum. Das Besondere ist, dass diese Struktur quasi gespiegelt angelegt ist, um den Doppelcharakter des Tempels zu betonen. Fachverlage wie Marco Polo und das ADAC Reisemagazin heben hervor, dass sich dieser Aufbau beim Rundgang sehr direkt nachvollziehen lässt – man läuft gewissermaßen in zwei fast identischen Tempeln gleichzeitig.

Schon im Vorhof fallen die mächtigen Säulen mit reich dekorierten Kapitellen auf. Viele zeigen florale Motive wie Papyrus und Lotos, die für das Niltal charakteristisch sind. Kunsthistorische Analysen, etwa in Beiträgen der Zeitschrift „Kemet“ und in National Geographic Deutschland, weisen darauf hin, dass hier klassische Formen des Pharaonenreiches mit ptolemäischer Ornamentfreude verschmelzen. Der Stil wirkt teilweise etwas verspielter, mit fein gearbeiteten Details in den Reliefs.

Ein Highlight für viele Besucherinnen und Besucher sind die medizinischen Reliefs an einer der hinteren Tempelmauern. Hier sind chirurgische Instrumente, Skalpelle, Zangen und Gefäße dargestellt, die laut Ägyptologen der Universität Kairo als Abbildungen von Heilpraktiken des Tempelkults interpretiert werden. In populären Darstellungen wird diese Wand oft als eine Art „medizinische Tafel“ des Alten Ägypten bezeichnet. Seriöse Fachartikel betonen jedoch, dass die genaue Deutung der einzelnen Werkzeuge noch diskutiert wird – der Bezug zur Heilkunde des Tempelpersonals gilt aber als gesichert.

Ebenfalls berühmt ist der Nilometer, ein gemauertes Bassin mit Markierungen, das einst den Wasserstand des Flusses und damit die erwarteten Ernteerträge anzeigte. GEO und das British Museum erklären, dass solche Nilometer an strategisch wichtigen Kultstätten weit verbreitet waren; sie dienten Priestern und Verwaltung als „frühe Pegelstationen“.

Ein weiteres, besonders fotogenes Detail sind die zahlreichen Krokodil-Darstellungen. Sobek wird in Reliefs oft mit Krokodilkopf oder als ganzes Krokodil gezeigt, flankiert von Priestern und Königen. Diese Bildsprache wirkt auf viele Reisende ungewöhnlich, weil Krokodile in Mitteleuropa eher mit Gefahr als mit Schutzgottheit verbunden werden. Genau dieser Kontrast macht die Ikonografie für ein deutsches Publikum spannend.

Direkt neben dem Tempel liegt ein kleines, modern eingerichtetes Krokodil-Museum. Laut Angaben des ägyptischen Ministeriums für Tourismus und Antiken und verschiedenen Reiseführern werden hier mehrere Dutzend mumifizierte Krokodile gezeigt, die in der Umgebung gefunden wurden. Sie belegen, wie eng der Kult des Sobek mit der realen Tierwelt am Nil verbunden war. Die Exponate sind klimatisiert und dezent beleuchtet, die Beschriftungen in der Regel auf Arabisch und Englisch, teilweise auch mit ergänzenden Piktogrammen.

Die Reliefs der Tempelwände erzählen klassische ägyptische Geschichten: Opferhandlungen, Prozessionen, astronomische Szenen. Archäologen betonen, dass gerade die Stern- und Kalenderdarstellungen am Kom-Ombo-Tempel wichtige Hinweise zur religiösen Zeitrechnung der Ptolemäer liefern. Für Laien sind vor allem die gut erhaltenen Hieroglyphen und Götterformen faszinierend – mithilfe eines guten Reiseführers oder einer deutschsprachigen Führung lassen sich wichtige Szenen rasch entschlüsseln.

Kom-Ombo-Tempel besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Kom Ombo liegt in Oberägypten am östlichen Ufer des Nil, etwa 45 km nördlich von Assuan und rund 165 km südlich von Luxor. Für Reisende aus Deutschland führen die meisten Routen zunächst über größere Flughäfen wie Kairo, Luxor oder Hurghada. Direktverbindungen aus Deutschland nach Kairo, Luxor oder Hurghada werden regelmäßig von verschiedenen Airlines angeboten; aktuelle Verbindungen sollten über die Buchungsportale oder die Airlines selbst geprüft werden.

    Von Kairo aus verbinden Inlandsflüge Kairo mit Assuan und Luxor. Von dort geht es weiter per Bus, Taxi, organisiertem Ausflug oder – besonders beliebt – per Nilkreuzfahrt, die Kom Ombo meist als Zwischenstopp anläuft. Die Deutsche Welle und große Reiseveranstalter weisen darauf hin, dass der Besuch des Kom-Ombo-Tempels fast immer fester Programmpunkt klassischer Nilreisen ist.

    Eine Anreise per Bahn innerhalb Ägyptens ist ebenfalls möglich: Die ägyptische Staatsbahn betreibt Verbindungen zwischen Assuan, Kom Ombo und Luxor. Für detaillierte Fahrpläne empfiehlt sich die offizielle Bahn- bzw. Tourismus-Website. Selbstfahrer sollten beachten, dass der Verkehr in Ägypten oft deutlich chaotischer wirkt als in Deutschland; Mietwagenreisen sind eher erfahrenen Reisenden zu empfehlen.
  • Ă–ffnungszeiten
    Der Kom-Ombo-Tempel ist laut ägyptischer Antikenverwaltung in der Regel täglich tagsüber geöffnet, oft vom frühen Morgen bis in den Abend hinein. Konkrete Uhrzeiten können jedoch saisonal, an Feiertagen oder im Rahmen von Sicherheitsmaßnahmen variieren. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten kurz vor dem Besuch direkt über die offiziellen Kanäle der ägyptischen Antikenverwaltung oder über seriöse Reiseveranstalter zu prüfen. Viele Nilkreuzfahrten koordinieren die Liege- und Besuchszeiten automatisch.
  • Eintritt
    Der Eintritt zum Kom-Ombo-Tempel und zum angrenzenden Krokodil-Museum ist gebührenpflichtig. Die genauen Ticketpreise werden vom ägyptischen Ministerium für Tourismus und Antiken regelmäßig angepasst. Mehrere seriöse Reiseführer nennen ähnliche Preisbereiche, diese können sich aber ändern. Für Reisende empfiehlt sich daher, vor Ort oder über aktuelle Reiseunterlagen den jeweils gültigen Betrag in ägyptischen Pfund (EGP) zu erfragen. Bei Pauschalreisen oder Nilkreuzfahrten ist der Eintritt oft bereits im Gesamtpreis enthalten. Zur groben Orientierung sollte man kleinere Beträge in bar einplanen; die Umrechnung in Euro hängt vom tagesaktuellen Wechselkurs ab.
  • Beste Reisezeit
    Für Oberägypten empfehlen das Auswärtige Amt und renommierte Reiseverlage im Allgemeinen die Monate von Herbst bis Frühjahr, etwa von Oktober bis April. In dieser Zeit sind die Temperaturen häufig angenehmer als im Hochsommer, wenn sie tagsüber deutlich über 35 °C steigen können. Der Kom-Ombo-Tempel liegt exponiert und bietet wenig natürlichen Schatten, daher kann die Mittagshitze sehr intensiv sein.

    Besonders stimmungsvoll ist der Besuch früh am Morgen oder in den späten Nachmittags- und Abendstunden, wenn das Licht weicher ist und die Steinreliefs plastisch hervortreten. Viele Nilkreuzfahrtschiffe timen ihren Stopp am Kom-Ombo-Tempel so, dass der Besuch in die Dämmerung fällt – fotografisch ein klarer Vorteil.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
    Die Amtssprache in Ägypten ist Arabisch. In touristischen Regionen entlang des Nil wird jedoch häufig Englisch gesprochen, teilweise auch etwas Deutsch, besonders von Reiseleitern und in Hotelschiffen. Für die Orientierung vor Ort sind einfache englische Grundkenntnisse hilfreich. Viele Führungen am Kom-Ombo-Tempel werden in Englisch angeboten; deutschsprachige Touren sind je nach Reiseveranstalter ebenfalls üblich.

    Als Währung gilt das Ägyptische Pfund (EGP). An großen Flughäfen, in Städten und in vielen Hotelschiffen sind Geldautomaten verfügbar, an denen mit gängigen internationalen Kreditkarten Bargeld abgehoben werden kann. In kleinen Geschäften, bei lokalen Guides und an Kiosken rund um den Kom-Ombo-Tempel wird jedoch oft nur Bargeld akzeptiert. Euro-Banknoten werden gelegentlich ebenfalls angenommen, allerdings meist zu einem ungünstigen Wechselkurs – daher empfiehlt sich die Zahlung in Landeswährung. Kontaktloses Bezahlen oder Mobile Payment ist in ländlichen Regionen weniger verbreitet als in deutschen Großstädten.

    Trinkgeld (Bakschisch) ist in Ägypten weit verbreitet und ein wichtiger Bestandteil des Einkommens vieler Beschäftigter im Tourismus. Für kleinere Dienstleistungen – etwa Hilfe beim Fotografieren, kurze Erläuterungen oder Toilettenbenutzung – sind kleine Beträge in Landeswährung üblich. In Restaurants und bei Guides orientiert man sich an moderaten Prozentsätzen des Rechnungsbetrags. Seriöse Reiseanbieter geben dazu oft eigene, aktuelle Richtlinien heraus.
  • Kleiderordnung und Fotografieren
    Der Kom-Ombo-Tempel ist ein historisch-religiös geprägter Ort, wird heute aber primär als archäologische Stätte und Museum besucht. Eine respektvolle, nicht zu freizügige Kleidung ist empfehlenswert: Schultern und Knie möglichst bedecken, leichte, luftige Stoffe sind ideal. Für den Besuch in der heißen Sonne sind Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme nahezu unverzichtbar.

    Fotografieren im Freigelände ist nach Angaben der ägyptischen Antikenverwaltung im Regelfall erlaubt, häufig auch mit Mobiltelefonen und Digitalkameras. Für professionelle Ausrüstung, Stative oder kommerzielle Aufnahmen können jedoch besondere Genehmigungen notwendig sein. Im Krokodil-Museum ist Fotografieren teilweise eingeschränkt oder nur ohne Blitz zulässig, um die empfindlichen Mumien zu schützen. Hinweise vor Ort sollten unbedingt beachtet werden.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Für Reisen nach Ägypten empfiehlt das Auswärtige Amt grundsätzlich eine sorgfältige Reisevorbereitung. Dazu gehört insbesondere eine Auslandskrankenversicherung, da die deutsche gesetzliche Krankenversicherung in Ägypten nicht automatisch greift. Medizinische Versorgung ist in den großen Städten vorhanden, in ländlichen Regionen jedoch eingeschränkter als in Deutschland.

    Die Sicherheitslage kann regional variieren. Das Auswärtige Amt veröffentlicht aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise, die vor der Reise unbedingt geprüft werden sollten (auswaertiges-amt.de). Viele Besucherinnen und Besucher erleben den Kom-Ombo-Tempel im Rahmen organisierter Gruppenreisen, bei denen Transfers und Sicherheitsaspekte mit professionellen Partnern koordiniert sind.
  • Einreisebestimmungen
    Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Ägypten in der Regel einen Reisepass, der noch mindestens mehrere Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Für touristische Aufenthalte ist meist ein Visum erforderlich, das je nach aktueller Regelung vorab oder bei Ankunft (Visa on Arrival) erhältlich sein kann. Die genauen Bestimmungen ändern sich gelegentlich. Deutsche Staatsbürger sollten deshalb die jeweils aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Reisende aus Österreich und der Schweiz informieren sich bei ihren jeweiligen Außenministerien.
  • Zeitverschiebung
    Ägypten liegt in der Regel eine Stunde vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ), kann sich aber je nach Umstellung auf Sommerzeit und etwaigen lokalen Regelungen zeitweise angleichen. Da sich Details ändern können, ist ein Blick auf die aktuelle Zeitverschiebung vor der Reise sinnvoll, etwa über seriöse Online-Zeitdienste oder Fluggesellschaften.

Warum Kom Ombo Temple auf jede Kom Ombo-Reise gehört

Der Kom-Ombo-Tempel verbindet eindrucksvoll Landschaft, Geschichte und Mythologie. Während andere Tempelanlagen wie Karnak oder Abu Simbel mit schierer Größe beeindrucken, überzeugt der Kom Ombo Temple mit seiner Atmosphären-Dichte: Man steht nur wenige Schritte vom Nil entfernt, hört das leise Tuckern der Schiffe und blickt zugleich auf Reliefs, die vor über 2.000 Jahren in den Stein geschlagen wurden.

Für Reisende aus Deutschland ist die Anlage besonders reizvoll, weil sie unterschiedliche Facetten der ägyptischen Kultur in kompakter Form zeigt: den Doppeltempel mit seiner ungewöhnlichen Gottes-Kombination, die medizinischen Reliefs, den Nilometer, das Krokodil-Museum. Viele Reiseberichte, etwa in deutschsprachigen Magazinen wie „Merian“ oder „Abenteuer und Reisen“, beschreiben Kom Ombo als Ort, an dem man schnell ins Staunen gerät – selbst wenn man zuvor bereits mehrere große Tempel gesehen hat.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Kom-Ombo-Tempel ist hervorragend geeignet, um sich mit einem Guide einzelne Details erklären zu lassen. Während die riesigen Tempelkomplexe wie Karnak leicht überwältigend wirken können, bleibt Kom Ombo überschaubar und konzentriert. Eine Führung von 45 bis 60 Minuten reicht oft aus, um die wichtigsten ikonografischen Szenen, die Architektur und die Funktionsweise des Doppeltempels zu verstehen. Das macht den Ort auch für Familien und Reisende mit begrenzter Zeit ideal.

Wer auf dem Nil unterwegs ist, kann den Besuch zudem entspannter gestalten: Nach der Besichtigung wartet meist das Schiff mit Abendessen auf, oft begleitet von vorbeiziehenden Lichtern am Ufer. Viele Reisende erleben Kom Ombo daher nicht nur als Kulturerlebnis, sondern auch als emotionalen Höhepunkt der Nilreise – ein Moment, in dem Geschichte, Landschaft und die eigene Reiseerfahrung zusammenfallen.

Kom-Ombo-Tempel in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In den sozialen Medien taucht der Kom-Ombo-Tempel in unzähligen Reise-Feeds auf – meist als stimmungsvoll beleuchteter Stop-over auf einer Nilkreuzfahrt. Typisch sind Fotos von Säulen im Abendlicht, Selfies mit Reliefs des Krokodilgottes Sobek und kurze Clips, in denen Reisende vom Schiff direkt in die Tempelruinen laufen.

Häufige Fragen zu Kom-Ombo-Tempel

Wo liegt der Kom-Ombo-Tempel genau?

Der Kom-Ombo-Tempel befindet sich in der Stadt Kom Ombo am östlichen Nilufer in Oberägypten, etwa 45 km nördlich von Assuan und rund 165 km südlich von Luxor. Er ist ein klassischer Zwischenstopp auf Nilkreuzfahrten zwischen Luxor und Assuan.

Wie alt ist der Kom Ombo Temple?

Der heute sichtbare Kom Ombo Temple stammt überwiegend aus der ptolemäischen Epoche, also aus dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr., und wurde in der frühen römischen Kaiserzeit weiter ausgeschmückt. Unter dem Tempel liegen ältere Kultschichten, die bis in das Neue Reich zurückreichen.

Warum gilt der Kom-Ombo-Tempel als Doppeltempel?

Der Kom-Ombo-Tempel wurde symmetrisch für zwei Gottheiten gebaut: Sobek, den Krokodilgott, und Haroeris, eine Form des falkenköpfigen Horus. Beide besitzen eigene Prozessionswege, Säulenhallen und Heiligtümer, die fast spiegelbildlich angeordnet sind.

Wie lässt sich der Besuch von Deutschland aus am besten organisieren?

Die meisten Reisenden aus Deutschland kombinieren den Kom-Ombo-Tempel mit einer Nilkreuzfahrt oder einer Rundreise in Oberägypten. Anreiseorte sind meist Kairo, Hurghada, Luxor oder Assuan, von denen aus es Inlandsflüge, Bahnverbindungen und organisierte Transfers gibt. Pauschale Nilkreuzfahrten beinhalten den Tempel fast immer im Programm.

Wann ist die beste Tageszeit fĂĽr einen Besuch?

Besonders empfehlenswert sind die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag bis in die Abendstunden. Dann ist es meist weniger heiß, und das Licht lässt Reliefs und Säulen plastisch hervortreten. Viele Nilkreuzfahrten planen den Stopp am Kom-Ombo-Tempel daher in die Dämmerung.

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