Marienplatz, MĂŒnchen

Marienplatz: historischer Platz zwischen Rathausfassaden und MariensÀule

Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 19:42 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Der Marienplatz in MĂŒnchen ist seit 1158 das Zentrum der Stadt, geprĂ€gt vom neugotischen Neuen Rathaus, der MariensĂ€ule und dem Alten Rathaus – ein dichtes Panorama aus Geschichte und Architektur.

Bauhaus-Poster als Abstraktion von Marienplatz MĂŒnchen in MĂŒnchen, Deutschland
Bauhaus-Poster als geometrische Abstraktion von Marienplatz MĂŒnchen in MĂŒnchen Deutschland, kraeftige Grundfarben und harte Formkanten, Illustration mit AI erstellt.

Der Marienplatz in MĂŒnchen ist seit dem 12. Jahrhundert das Mittelpunktareal der Altstadt und verdichtet auf engem Raum Rathausarchitektur, Sakraldenkmal und stĂ€dtisches Leben. Im Norden dominiert das neugotische Neue Rathaus von Georg von Hauberrisser, im Osten schließt das spĂ€tgotische Alte Rathaus an, und in der Mitte steht die MariensĂ€ule, die dem Platz seit 1854 den Namen gibt.Bestehend seit 1158

Marienplatz als historisches Stadtzentrum

Der Marienplatz liegt im Bezirk Altstadt-Lehel und markiert seit der GrĂŒndung MĂŒnchens durch Heinrich den Löwen im Jahr 1158 den Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege.Marienplatz als Zentrum seit 1158 UrsprĂŒnglich diente die freie FlĂ€che als Marktplatz und Getreideumschlagplatz und trug Bezeichnungen wie Marktplatz und Schrannenplatz, bevor sie im 19. Jahrhundert den Namen Marienplatz erhielt.FrĂŒhere Bezeichnungen Schrannenplatz

In der Platzmitte erhebt sich die MariensĂ€ule, die KurfĂŒrst Maximilian I. im Jahr 1638 errichten ließ; sie erinnert an die Schonung der Stadt wĂ€hrend der schwedischen Besatzung im DreißigjĂ€hrigen Krieg.MariensĂ€ule von 1638 Die SĂ€ule aus Stein mit der goldenen Marienfigur bildet einen vertikalen Akzent im offenen Platzraum und definiert den Platz als religiös geprĂ€gten Stadtraum, der dennoch von profaner Nutzung umgeben ist.

Neues Rathaus: neugotische Kulisse am Nordrand

Die Nordseite des Marienplatzes wird vom Neuen Rathaus eingenommen, einem großmaßstĂ€blichen Verwaltungsbau in neugotischem Stil, den Georg von Hauberrisser im spĂ€ten 19. und frĂŒhen 20. Jahrhundert entwarf.Neues Rathaus von Georg von Hauberrisser Der Bau entstand in mehreren Abschnitten zwischen 1867 und etwa 1909 und ersetzte zahlreiche Ă€ltere BĂŒrgerhĂ€user, deren LaubengĂ€nge zuvor den Platz sĂ€umten.Bauphasen des Neuen Rathauses

Die Fassade zum Platz zeigt Sichtziegel, Natursteingliederungen, Arkaden und reich plastisch ausgeformte Giebel, die an flandrische Neogotik erinnern.Neugotische Fassadengliederung Der Turm des Neuen Rathauses, der um die Wende zum 20. Jahrhundert vollendet wurde, erhebt sich deutlich ĂŒber die ĂŒbrigen Dachlinien der Altstadt und trĂ€gt das Glockenspiel, dessen Figuren historische Szenen wie das Ritterturnier anlĂ€sslich der Hochzeit Herzog Wilhelms V. im Jahr 1568 nachstellen.Glockenspiel mit historischen Szenen

Altes Rathaus und angrenzende Bauwerke

Auf der Ostseite des Marienplatzes steht das Alte Rathaus, ein spĂ€tgotischer Ratssaalbau mit Turm, der deutlich vor dem Neuen Rathaus entstanden ist und mehrere Jahrhunderte Stadtgeschichte ĂŒberdauert hat.Altes Rathaus an der Ostseite Seine Giebelfront, Spitzbogenöffnungen und der schlanke Turm bilden einen eigenstĂ€ndigen architektonischen Akzent gegenĂŒber der grĂ¶ĂŸeren neugotischen Rathausfront im Norden.

In unmittelbarer NĂ€he des Platzes erhebt sich zudem die Frauenkirche mit ihren charakteristischen TĂŒrmen und die dichte Bebauung der MĂŒnchner Altstadt mit GeschĂ€ften, DurchgĂ€ngen und Höfen. Diese Nachbarschaft aus Sakralbau, historischen VerwaltungsgebĂ€uden und eng gefassten Straßen macht den Marienplatz zu einem dichten Ensemble, in dem unterschiedliche Epochen der Stadtentwicklung rĂ€umlich nahe beieinander liegen.

Marienplatz besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Marienplatz liegt in der MĂŒnchner Altstadt und ist mit S-Bahn und U-Bahn ĂŒber den Bahnhof Marienplatz erreichbar; Straßenbahnen und Buslinien halten in der nĂ€heren Umgebung.
  • Die PlatzflĂ€che ist weitgehend eben und als FußgĂ€ngerzone gestaltet, mit wenigen Stufen an den ZugĂ€ngen zu den Rathausarkaden und zu den angrenzenden GebĂ€uden.
  • In der Umgebung des Marienplatzes liegen enge Altstadtgassen, und im Norden schließen die Höfe des Neuen Rathauses an, die ĂŒber DurchgĂ€nge zugĂ€nglich sind.

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Marienplatz: hÀufige Fragen

Wo liegt der Marienplatz in MĂŒnchen?

Der Marienplatz liegt in der MĂŒnchner Altstadt im Bezirk Altstadt-Lehel und bildet das historische Zentrum der Stadt.

Was erleben Besucher auf dem Marienplatz?

Besucher sehen die neugotische Fassade des Neuen Rathauses mit Glockenspiel, das Alte Rathaus und die MariensÀule in der Platzmitte sowie das dicht bebaute Umfeld der Altstadt.

Was kennzeichnet den Marienplatz besonders?

Kennzeichnend ist die Kombination aus historischem Marktplatz, zentraler MariensÀule und den beiden Rathausbauten, die den Platzrahmen und die stÀdtische Silhouette prÀgen.

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