Moorea, Französisch-Polynesien

Moorea in Französisch-Polynesien: Insel der grünen Zacken im Pazifik

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 18:54 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Moorea in Französisch-Polynesien gilt als grüne Schwester von Tahiti: türkisfarbene Lagune, steile Vulkanberge, polynesische Kultur. Warum die Insel für Reisende aus Deutschland so faszinierend ist – und was man vor Ort wirklich erlebt.

Moorea, Französisch-Polynesien, Reise
Moorea, Französisch-Polynesien, Reise

Moorea – auf Deutsch sinngemäß „gelbe Eidechse“, abgeleitet aus dem Polynesischen – ist die Bühne für einen der eindrucksvollsten Inselblicke im Südpazifik: smaragdgrüne Vulkanzacken ragen über einer leuchtend türkisfarbenen Lagune auf, dahinter der offene Ozean und das weite Blau Französisch-Polynesiens.

Für viele Reisende aus Deutschland ist Moorea die romantische, naturnahe Schwesterinsel von Tahiti: näher an den Menschen, dichter an der Natur, und doch mit komfortabler touristischer Infrastruktur. Hier verschmelzen Südsee-Klischees mit sehr realen Erlebnissen – vom Schnorcheln mit bunten Rifffischen bis zum Blick über alte Kultstätten der polynesischen Kultur.

Moorea: Das ikonische Wahrzeichen von Moorea

Moorea gehört zum Inselstaat Französisch-Polynesien im Südpazifik und liegt nur wenige Kilometer nordwestlich der Hauptinsel Tahiti. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und wird geologisch den Gesellschaftsinseln zugerechnet, einer der wichtigsten Inselgruppen des Territoriums.

Charakteristisch für Moorea sind die dramatisch gezackten Bergsilhouetten mit Gipfeln wie dem Mont Rotui, die inmitten eines ehemaligen Vulkankraters entstanden sind. Mehrere tief eingeschnittene Buchten – allen voran die Cook’s Bay und die Opunohu-Bucht – ziehen sich wie Fjorde ins Landesinnere. Um die Insel herum liegt ein fast geschlossener Ring aus Korallenriffen, der die flache Lagune vom tiefen Ozean trennt.

Moorea wird in vielen Reiseführern und Artikeln als „Herzinsel“ bezeichnet, weil die Umrisse auf Luftbildern annähernd herzförmig wirken. Dieser Eindruck ist insbesondere von Aussichtspunkten wie dem Belvédère über der Opunohu-Bucht und von Drohnenaufnahmen bekannt. Für Besucher:innen ist die Insel aber vor allem ein Sinnbild für die Kombination aus tropischem Grün und leuchtender Lagune.

Die Insel gilt als eines der wichtigsten Urlaubsziele innerhalb Französisch-Polynesiens. Viele Reisende kombinieren einen Aufenthalt in Tahiti mit einigen Tagen oder Wochen auf Moorea, die im Vergleich oft als ruhiger, naturnäher und überschaubarer beschrieben wird. Reisemagazine wie GEO Saison und das ADAC Reisemagazin betonen immer wieder, dass Moorea einen guten Einstieg in die Inselwelt der Südsee bietet, ohne sich vollständig von Infrastruktur und Erreichbarkeit zu entfernen.

Für eine deutschsprachige Leserschaft ist Moorea besonders interessant, weil die Insel die Vorstellungen von „Südsee“ mit konkreten kulturellen und geographischen Fakten verbindet. Die Nähe zu Tahiti macht die Anreise vergleichsweise einfach und erlaubt es, innerhalb weniger Stunden vom internationalen Flughafen in die Ruhe einer tropischen Insel mit lokaler polynesischer Bevölkerung zu gelangen.

Geschichte und Bedeutung von Moorea

Die Besiedlung von Moorea geht auf die frühe polynesische Expansion im Pazifik zurück. Aus historischen und archäologischen Studien zur Region der Gesellschaftsinseln ergibt sich, dass polynesische Seefahrer mit Doppelrumpf-Kanus und ausgeprägter Navigationskunst nach und nach die Inseln besetzten. Moorea war – ähnlich wie Tahiti – Teil dieser frühen Siedlungsgeschichte, die sich über mehrere Jahrhunderte vollzog.

Im Landesinneren und an den Hängen der Täler sind bis heute Überreste traditioneller Kultstätten und Versammlungsplätze zu finden, sogenannte „Marae“. Diese Steinplattformen gelten als zentrale Orte der religiösen und gesellschaftlichen Organisation früher polynesischer Gemeinschaften. Auf Moorea wurden mehrere dieser Stätten archäologisch untersucht, unter anderem im Bereich der Opunohu-Bucht, wo ein archäologischer Parcours Besucher:innen durch ehemalige Siedlungs- und Kultareale führt.

Mit der europäischen Entdeckung des Pazifiks im 18. Jahrhundert geraten Moorea und die umliegende Inselwelt zunehmend in den Blick europäischer Seefahrer. Die Cook’s Bay auf Moorea erinnert namentlich an James Cook, der im 18. Jahrhundert die Inselregion befährt. Moorea selbst wird zu einem Teil jener Südsee-Bilder, die in Europa durch Reiseberichte, Zeichnungen und später Fotografien verbreitet werden.

Politisch ist Moorea heute Teil Französisch-Polynesiens, eines Überseegebiets Frankreichs mit eigenem Autonomiestatus. Das bedeutet, dass französisches Recht und politische Strukturen gelten, zugleich aber lokale polynesische Institutionen und eine eigene kulturelle Identität stark präsent sind. Für Reisende aus Deutschland ergibt sich daraus unter anderem, dass Französisch als Verwaltungssprache dominiert, während Tahitianisch und weitere polynesische Sprachen im Alltag der lokalen Bevölkerung genutzt werden.

Im 20. Jahrhundert entwickelt sich Moorea zunehmend zu einem touristischen Ziel. Zunächst ist die Insel vor allem für individuelle Reisende und einige Hotelanlagen attraktiv, später entstehen größere Resorts, Pensionen („Fare“) und Aktivitätenzentren. Im Gegensatz zu Bora Bora oder anderen exklusiven Inseln wird Moorea allerdings oft als „breiter zugänglich“ beschrieben, da es unterschiedliche Unterkunftskategorien vom einfachen Bungalow bis zum gehobenen Resort gibt.

Die Bedeutung Mooreas liegt heute nicht nur im Tourismus, sondern auch in der symbolischen Rolle als „grüne Insel“ innerhalb Französisch-Polynesiens. Umweltorganisationen und lokale Initiativen weisen darauf hin, dass die tropischen Wälder, landwirtschaftlichen Flächen und die marinen Ökosysteme der Lagune einen hohen ökologischen Wert besitzen. Projekte zur Wiederaufforstung, zum Schutz der Korallenriffe und zur nachhaltigen Nutzung der Inselressourcen werden immer wieder aufgelegt, unterstützt durch französische und polynesische Behörden.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die bauliche Struktur Mooreas ist vor allem von niedriggeschossigen Bauten geprägt. Ein Mix aus traditionellen polynesischen Bauformen und modernen, meist flach gehaltenen Gebäuden dominiert die Orte entlang der Küste. Traditionelle Häuser („Fare“) basieren auf Holzstrukturen, Palmendächern und offenen Grundrissen, die auf natürliche Belüftung und Anpassung an das tropische Klima ausgelegt sind. Moderne Resortanlagen greifen diese Formen häufig auf und kombinieren sie mit Betonfundamenten und internationalen Standards im Hotelbau.

Ein besonderes Merkmal der Inselarchitektur sind die Bauten direkt über der Lagune, etwa in Form von Überwasser-Bungalows. In Reiseführern wird Moorea häufig als Alternative zu Bora Bora genannt, wenn es um solche Bungalows geht, die auf Stelzen im flachen Wasser stehen. Diese Bauweise ist weltweit zu einem Symbol der Südsee geworden, wirft jedoch auch Fragen nach ökologischem Einfluss auf die lagunaren Ökosysteme auf. Aus diesem Grund werden Bauvorschriften und Umweltauflagen zusehends streng gehandhabt.

Kulturell ist Moorea von polynesischer Kunst und Handwerkskunst durchzogen. Schnitzereien, Tätowierungen, Tanz und Gesang spielen eine zentrale Rolle. Besucher:innen können auf der Insel Ateliers und Werkstätten besuchen, in denen lokale Künstler:innen Holz, Muscheln, Knochen und pflanzliche Materialien in Schmuck- oder Dekorobjekte verwandeln. Der polynesische Tätowierstil, der in vielen Teilen der Welt zu einer Mode geworden ist, hat auf Inseln wie Moorea tiefe kulturelle Wurzeln und ist traditionell mit Abstammungslinien, Mythen und persönlichen Lebenswegen verknüpft.

Die Landschaft selbst wird von vielen Reisenden als eine Art „natürliche Kathedrale“ beschrieben: spitze Bergformationen, dichte tropische Vegetation, Wasserfälle und die leise Brandung am Außenriff schaffen eine Kulisse, die oft mit ikonischen Landschaften anderer Kontinente verglichen wird. Für deutsche Leser:innen lässt sich die Höhe einzelner Gipfel – in der Größenordnung von einigen Hundert bis über 1.000 Metern – mit bekannten Bergzügen im Alpenvorland vergleichen, wenngleich das tropische Klima und die isolierte Insellage ein deutlich anderes Erlebnis erzeugen.

Expertenstimmen aus Reisejournalismus und Geographie betonen, dass Moorea im Gegensatz zu stark urbanisierten Zentren wie Papeete auf Tahiti eher als „Insel der Dörfer“ wahrgenommen wird. Entlang der Küstenstraße reiht sich eine lockere Folge kleiner Orte, Wohnhäuser, Pensionen, Restaurants und Läden aneinander. Dies schafft ein Gefühl von Nähe zur lokalen Bevölkerung und zu alltäglichen Lebensrealitäten jenseits rein touristischer Scheinwelten.

Polynesische Feste, Tanzaufführungen („Heiva“) und religiöse Feiern verleihen Moorea zusätzliche kulturelle Tiefe. Bei solchen Anlässen kommen traditionelle Kleidungsstücke, Blumenkränze und Musik zur Geltung, die aus Sicht der Kulturwissenschaften wichtige Elemente der Identität Französich-Polynesiens darstellen. Reiseratgeber weisen darauf hin, dass viele Veranstaltungen auch für Besucher:innen geöffnet sind, sofern man respektvoll mit Ritualen und Regeln umgeht.

Moorea besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise ab Deutschland
    Moorea liegt im Südpazifik, nordwestlich von Tahiti, und ist von Deutschland aus nur mit Flug und anschließendem Boot oder Inlandsflug erreichbar. Gängige Routen führen über große internationale Drehkreuze wie Paris, Los Angeles oder andere Langstrecken-Hubs bis zum Flughafen Faa’a bei Papeete auf Tahiti. Von dort geht es mit einer Fähre oder einem kurzen Flug nach Moorea. Reiseveranstalter und Fluggesellschaften geben üblicherweise Gesamtflugzeiten im Bereich von deutlich über 20 Stunden an, abhängig von Umstiegszeiten und gewählter Route. Reisende aus Deutschland sollten bei der Planung mehrere Reisetage einrechnen und auf aktuelle Flugpläne der Airlines achten.
  • Fortbewegung vor Ort
    Auf Moorea verläuft eine Küstenstraße rund um die Insel, die die meisten Ortschaften und touristischen Einrichtungen verbindet. Fahrzeuge, Roller und Fahrräder können vor Ort gemietet werden. Der öffentliche Nahverkehr ist begrenzt, sodass viele Reisende auf Mietwagen oder Transfers der Unterkünfte zurückgreifen. Die Wege ins bergige Inselinnere sind teilweise nur mit Geländefahrzeug, zu Fuß oder im Rahmen geführter Touren erreichbar.
  • Ă–ffnungszeiten und Infrastruktur
    Moorea verfügt über Supermärkte, kleinere Geschäfte, Restaurants, Tauchbasen und touristische Anbieter. Öffnungszeiten variieren nach Saison und Wochentag und können sich durch lokale Feiertage oder Ereignisse verschieben. Da es keine einheitliche zentrale Regelung gibt, sollten Besucher:innen Öffnungszeiten direkt bei Unterkünften, Restaurants oder Aktivitäten-Anbietern prüfen. Viele Hotels und Pensionen informieren Gäste vor Ort über aktuelle Zeiten für Ausflüge, Bootstouren und Kulturveranstaltungen.
  • UnterkĂĽnfte und Preisniveau
    Die Bandbreite reicht von einfachen Gästehäusern bis zu gehobenen Resorts mit Überwasser-Bungalows. Das Preisniveau ist im Vergleich zu vielen europäischen Zielen höher, was unter anderem an der abgelegenen Lage, der begrenzten Produktionskapazität vor Ort und den Importkosten liegt. Für deutsche Reisende empfiehlt sich eine sorgfältige Budgetplanung, etwa mit Tagesbudgets für Übernachtung, Verpflegung, Aktivitäten und Transfers. Preise werden häufig in der lokalen Währung (CFP-Franc) ausgewiesen, während Reisende aus Deutschland zur Orientierung mit Euro rechnen können.
  • Kosten und Währung
    Französisch-Polynesien nutzt als Währung den CFP-Franc (XPF). Für Reisende aus Deutschland bietet es sich an, grobe Kostenschätzungen zunächst in Euro zu berechnen und dann in die lokale Währung umzurechnen. Kreditkarten sind in vielen Hotels und größeren Einrichtungen verbreitet, in kleineren Läden und bei lokalen Anbietern wird jedoch häufig Bargeld bevorzugt. Da Wechselkurse schwanken, ist der Euro-Betrag immer nur ein Annäherungswert; aktuelle Kurse sollten vor der Reise geprüft werden.
  • Zeitverschiebung
    Französisch-Polynesien liegt je nach Jahreszeit deutlich hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ/MESZ). Aus deutscher Perspektive ist mit einer Zeitverschiebung von mehreren Stunden zu rechnen; genaue Werte hängen unter anderem von Sommerzeitregelungen und der Position innerhalb des Pazifischen Zeitraums ab. Praktisch bedeutet dies, dass Kommunikation mit der Heimat, etwa per Telefon oder Videochat, meist auf Morgen- oder Abendstunden gelegt werden muss, um beide Zeitzonen sinnvoll zu überbrücken.
  • Sprache und Verständigung
    Amtssprache ist Französisch, daneben sind Tahitianisch und andere polynesische Sprachen verbreitet. Englisch wird im touristischen Bereich häufig gesprochen, insbesondere in Hotels, Tauchbasen und bei organisierten Touren. Deutsch ist hingegen selten, sodass Reisende mit englischen und gegebenenfalls französischen Grundkenntnissen deutlich besser zurechtkommen. Viele Reiseführer empfehlen einige grundlegende Höflichkeitsfloskeln in Französisch oder Tahitianisch, um Wertschätzung gegenüber der lokalen Kultur zu zeigen.
  • Zahlung, Karten und Trinkgeld
    In Moorea lassen sich Leistungen in den meisten Hotels und größeren Restaurants mit internationalen Kreditkarten bezahlen. Kontaktlose Zahlung über Dienste wie Apple Pay oder Google Pay ist zunehmend verbreitet, kann aber je nach Anbieter unterschiedlich gehandhabt werden. Die klassische deutsche Girocard wird im außereuropäischen Ausland nicht überall akzeptiert, weshalb sich Kreditkarten und etwas Bargeld empfehlen. Trinkgeld ist nicht in allen Bereichen obligatorisch; in manch französisch geprägten Einrichtungen ist Service inklusive. Gleichwohl wird ein angemessenes Trinkgeld in vielen touristischen Situationen als Zeichen der Anerkennung geschätzt, etwa nach Ausflügen, in Restaurants oder bei Fahrten.
  • Kleiderordnung, Religion und Respekt
    Moorea ist kulturell polynesisch geprägt und gleichzeitig von französischer Kolonialgeschichte beeinflusst. Kleidung ist im Alltag leger; dennoch wird bei Kirchenbesuchen, offiziellen Veranstaltungen und im Umgang mit kulturellen Stätten ein respektvoller Dresscode erwartet (Schultern bedecken, keine zu knappen Strandbekleidung). Bei Besuchen von Marae und anderen heiligen Orten empfehlen Reiseführer, auf lautes Verhalten, das Berühren bestimmter Strukturen und unpassende Foto-Posen zu verzichten.
  • Fotografie und Drohnen
    Die eindrucksvolle Landschaft und die Lagune machen Moorea zu einem beliebten Ziel für Fotografie. Reisende sollten allerdings auf lokale Regeln achten: Nicht alle Gebiete erlauben Drohnenflüge, und private Grundstücke sowie kulturell sensible Orte dürfen nicht ohne Erlaubnis aufgenommen werden. Hotels und Touranbieter informieren oft über aktuelle Bestimmungen; zudem können nationale Luftfahrtbehörden und lokale Verwaltungen Vorgaben machen, die sich im Laufe der Zeit ändern.
  • Gesundheit, Versicherung und Sicherheit
    Im Vergleich zu vielen Großstädten weltweit wird die Sicherheitslage auf Moorea oft als relativ entspannt beschrieben. Dennoch gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, etwa das sichere Verwahren von Wertsachen und Aufmerksamkeit in touristischen Bereichen. Für Reisende aus Deutschland ist eine Auslandsreisekrankenversicherung empfehlenswert, da medizinische Versorgung in abgelegenen Regionen begrenzt und Evakuierungen teuer sein können. Informationen zu Gesundheitsrisiken, Impfempfehlungen und besonderen Hinweisen sollten über seriöse Stellen wie das Robert Koch-Institut und Reiseberatungen abgefragt werden.
  • Einreisebestimmungen
    Französisch-Polynesien ist ein französisches Überseegebiet, und Einreisebestimmungen können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Hinweise zu Visa, Aufenthaltsdauer, Reisedokumenten und eventuellen gesundheitlichen Vorgaben beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Reiseanbieter und Fluggesellschaften geben ergänzende Informationen, ersetzen aber nicht die offiziellen Vorgaben der Behörden.
  • Beste Reisezeit und Klima
    Moorea liegt in den Tropen mit warmen Temperaturen über das Jahr hinweg. Es gibt eine tendenziell feuchtere und eine eher trockenere Phase; die genauen Monate mit statistisch geringerem Niederschlag und angenehmen Temperaturen können je nach Quelle leicht variieren. Reisemagazine empfehlen häufig, sich bei der Planung an der lokalen Saisonstruktur zu orientieren und aktuelle Klimadaten zu berücksichtigen, insbesondere, wenn Aktivitäten wie Tauchen, Wandern oder Walbeobachtung auf dem Programm stehen. Während der regionalen Ferienzeiten und in klassischen Urlaubssaisons kann Moorea stärker besucht sein, wodurch frühzeitige Buchungen sinnvoll werden.

Warum Moorea auf jede Moorea-Reise gehört

Moorea ist innerhalb Französisch-Polynesiens eine Insel, die viele Facetten der Region in sich vereint: tropische Natur, Lagunenwelt, polynesische Kultur und französische Einflüsse. Aus Perspektive von Reisenden aus Deutschland ist sie oft der erste oder zweite Inselstopp nach Tahiti und damit ein zentraler Baustein jeder Reise durch die Südsee.

Ein wesentlicher Reiz liegt in der Nähe zur Natur. Wandertouren führen durch Täler wie das Opunohu-Tal, vorbei an Ananasplantagen, tropischen Fruchtbäumen und Aussichtspunkten mit Blick auf die Bucht und den Ozean. Die Lagune lädt zum Schnorcheln, Schwimmen, Kajakfahren und Stand-up-Paddeln ein; Tauchbasen bieten Bootstauchgänge an, bei denen die Vielfalt der Korallenriffe und marinen Tiere sichtbar wird.

Für viele Reisende sind Begegnungen mit Meerestieren – etwa Schwarzspitzen-Riffhaien, Rochen und bunten Rifffischen – ein Höhepunkt des Aufenthalts. Seriöse Anbieter achten zunehmend auf verantwortungsvolle Begegnungsformen, bei denen Tiere nicht überfüttert oder gestresst werden. Informationen aus Naturtourismus und Meeresbiologie betonen, dass die Lagunen zwar anfällig für Störungen sind, zugleich aber bei schonender Nutzung eindrucksvolle, langfristige Erlebnisse ermöglichen können.

Ein anderer Aspekt, der in Reiseberichten immer wieder auftaucht, ist die Atmosphäre der Inseldörfer. Marktstände, kleine Läden und Dorffeste vermitteln ein Bild von Alltagsleben, das sich bewusst von rein touristischen Kulissen abgrenzt. Für deutsche Besucher:innen, die sich für Kultur interessieren, kann der Austausch mit Einheimischen im Rahmen von Führungen, Workshops oder Sprachkursen besonders bereichernd sein.

In Verbindung mit anderen Inseln wie Tahiti oder Bora Bora bildet Moorea oft einen ausgewogenen Reisemix: Tahiti als urbaner und administrativer Schwerpunkt, Moorea als grüne, naturorientierte Nachbarinsel, andere Inseln als ergänzende Stationen mit spezifischen Profilen (von besonders exklusiven Resorts bis zu abgeschiedenen Atollen). Dieser Mix erlaubt es Reisenden, innerhalb einer Reise verschiedene Facetten der Südsee kennenzulernen.

Aus deutschsprachiger Perspektive lohnt sich Moorea auch deshalb, weil die Insel gut in klassische Rundreisen integriert werden kann. Viele Reiseveranstalter bieten Pakete an, die Stopps in Papeete, Moorea und weiteren Inseln kombinieren. Wer individuell reist, kann sich mit ein wenig Organisation und Ortsrecherche eine eigene Route zusammenstellen, bei der Moorea als zentraler, eher entspannter Dreh- und Angelpunkt dient.

Moorea in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

Moorea ist in sozialen Medien stark präsent: Bilder von berggerahmten Lagunen, Sonnenaufgängen über dem Korallenriff und Überwasser-Bungalows gehören zu den häufigsten Motiven. Reisende teilen Eindrücke von Wanderungen, Schnorchelspots und kulturellen Begegnungen, während Reiseblogger:innen und Fotograf:innen die Insel oft als „natürlichen Bildausschnitt“ inszenieren.

Häufige Fragen zu Moorea

Wo liegt Moorea genau?

Moorea liegt im Südpazifik und gehört zu Französisch-Polynesien. Die Insel liegt nordwestlich von Tahiti in der Inselgruppe der Gesellschaftsinseln und ist von dort aus per Fähre oder Inlandsflug erreichbar.

Wie kommt man aus Deutschland nach Moorea?

Von Deutschland aus erfolgt die Anreise mit Langstreckenflügen über internationale Drehkreuze zum Flughafen Faa’a bei Papeete auf Tahiti. Von dort geht es mit einer Fähre oder einem kurzen Flug weiter nach Moorea. Die Gesamtreisezeit liegt deutlich über einem Tag, abhängig von Route und Umstiegszeiten.

Wann ist die beste Reisezeit fĂĽr Moorea?

Moorea hat tropisches Klima mit warmen Temperaturen rund ums Jahr. Viele Reisemagazine empfehlen saisonale Trockenphasen und Zeiten mit statistisch geringerem Niederschlag als gĂĽnstige Reiseperioden. Da Wetter und Besucheraufkommen schwanken, sollten Reisende bei der Planung aktuelle Klimadaten und Saisoninformationen berĂĽcksichtigen.

Welche Sprache wird auf Moorea gesprochen?

Amtssprache ist Französisch; Tahitianisch und andere polynesische Sprachen sind weit verbreitet. Englisch wird in touristischen Bereichen häufig gesprochen, Deutsch hingegen selten. Grundkenntnisse in Englisch und einige Höflichkeitsfloskeln auf Französisch oder Tahitianisch erleichtern die Verständigung.

Was sollten deutsche Reisende vor einer Moorea-Reise beachten?

Wichtig sind eine langfristige Reiseplanung aufgrund der langen Flugzeiten, eine Auslandsreisekrankenversicherung und das Prüfen der aktuellen Einreisebestimmungen über das Auswärtige Amt (auswaertiges-amt.de). Zudem lohnt es sich, das höhere Preisniveau in der Südsee, die Zeitverschiebung zur MEZ/MESZ und die begrenzte öffentliche Infrastruktur auf der Insel bei der Budget- und Aufenthaltsplanung einzuplanen.

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