Nami-seom, Chuncheon

Nami-seom – halbförmige Flussinselwelt bei Chuncheon

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 13:46 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Nami-seom bei Chuncheon in Sudkorea ist eine halbförmige Flussinsel im Bukhangang, deren WÀlder und Baumalleen aus einem einst kahlen Flussufer entstanden.

Isometrisches Diorama von Nami Island in Chuncheon, Sudkorea in Pastell
Isometrisches Diorama von Nami Island und Umgebung in Chuncheon Sudkorea, verspielte Low-Poly-Kulisse in Pastellfarben, Illustration mit AI erstellt.

Nami-seom bei Chuncheon in Sudkorea ist eine halbförmige Flussinsel im Bukhangang, deren Gestalt auf den Bau des Cheongpyeong-Staudamms im Jahr 1944 zurĂŒckgeht. Ihren Namen trĂ€gt die Insel nach General Nami aus der frĂŒhen Joseon-Zeit, wĂ€hrend die heutigen WĂ€lder auf groß angelegte Aufforstungen seit der Mitte der 1960er Jahre zurĂŒckgehen.

Nami-seom im Bukhangang: Insel im Stausee

Nami-seom liegt im Bukhangang, einem nördlichen Abschnitt des Han-Flusssystems, auf dem Gebiet der Stadt Chuncheon in der Provinz Gangwon. Die Insel erhielt ihre klare, von Wasser umschlossene Form, als durch den Cheongpyeong-Staudamm im Jahr 1944 der Wasserspiegel des Flusses angehoben und höher gelegenes GelÀnde zu einer eigenstÀndigen Insel wurde.Cheongpyeong-Staudamm im Jahr 1944 Die Landform wird hÀufig als halbmondförmig beschrieben, weil der Fluss in einem Bogen um das langgestreckte Eiland herumzieht.

Verwaltungstechnisch gehört Nami-seom zu Chuncheon, doch die Anreise erfolgt ĂŒber die gegenĂŒberliegende Flussseite im Bereich von Gapyeong, der am anderen Ufer des Bukhangang liegt.Chuncheon in der Provinz Gangwon Die FlĂ€che der Insel umfasst rund 43 Hektar, was einem langgestreckten, kompakten ParkgelĂ€nde entspricht, das vollstĂ€ndig von Wasser umgeben ist.

Vom kahlen FlusshĂŒgel zum bewaldeten Resort

Bevor der Bukhangang durch den Staudamm gestaut wurde, ragte an der Stelle von Nami-seom ein höherer FlusshĂŒgel aus der Umgebung; die Insel zeichnete sich vor allem bei Hochwasser aus. Nach der Stauung blieb ein erhöhter LandrĂŒcken als dauerhafte Insel im neu entstandenen Cheongpyeong-See zurĂŒck.Bildung der Insel im Cheongpyeong-See In dieser Phase war Nami-seom weitgehend unbewaldet und eher eine karge Kies- und SandflĂ€che im Flussbett.

1965 kaufte der Unternehmer Min Byeong-do die Insel und begann, sie systematisch mit BĂ€umen zu bepflanzen, um eine Waldlandschaft zu schaffen.Min Byeong-do kaufte die Insel 1965 Bereits 1966 wurde die Gyeongchun Tourism Development Co., Ltd. gegrĂŒndet, um Nami-seom als touristisches Resort auszubauen, ein Schritt, aus dem spĂ€ter die heutige Betreibergesellschaft Nami Island Inc. hervorging.GrĂŒndung der Gyeongchun Tourism Development 1966 Aus einer vormals kargen Insel entstand im Verlauf weniger Jahrzehnte ein dicht begrĂŒnter Park mit langen Baumalleen, RasenflĂ€chen und gestalteten Gartenbereichen.

General Nami und die heutige Parklandschaft

Der Name der Insel geht auf General Nami zurĂŒck, einen MilitĂ€rfĂŒhrer der frĂŒhen Joseon-Dynastie im 15. Jahrhundert, der unter König Yejong des Hochverrats beschuldigt und im Alter von 28 Jahren hingerichtet wurde.General Nami der Joseon-Zeit Auf einer Anhöhe im Norden von Nami-seom erinnert ein symbolisches Grab mit SteinhĂŒgeln an diese Figur, die dem Ort ihren Namen gegeben hat.

Aus der aufforsteten Insel entwickelte sich im spĂ€ten 20. Jahrhundert ein Themenpark mit kulturellem Schwerpunkt, der sich spielerisch als „Naminara Republic“ prĂ€sentiert und unterschiedliche GartenrĂ€ume, Skulpturen und kleine AusstellungshĂ€user umfasst.Konzept der Naminara Republic PrĂ€gend sind die geraden Reihen von Zypressen, Metasequoien und anderen LaubbĂ€umen, die breite Wege sĂ€umen und im Jahreslauf unterschiedliche Farbstimmungen auf die Insel bringen.

Nami-seom besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Nami-seom liegt nordöstlich von Seoul im Bukhangang und gehört zur Stadt Chuncheon in der Provinz Gangwon; die Überfahrt erfolgt ĂŒblicherweise von der Uferseite bei Gapyeong.
  • Auf der Insel bewegen sich Besucher ĂŒberwiegend zu Fuß auf ebenen Wegen und breiten Pfaden; einzelne Bereiche sind ĂŒber Treppen oder sanfte Böschungen mit dem Ufer verbunden.
  • In der Umgebung der Anlegestellen liegen weitere Ausflugsziele in der Flusslandschaft des Bukhangang, sodass sich ein Besuch von Nami-seom mit anderen Zielen im Tal kombinieren lĂ€sst.
  • Amtssprachen in Sudkorea sind Koreanisch, im touristischen Umfeld auf Nami-seom finden sich zusĂ€tzlich viele Beschilderungen mit englischen Bezeichnungen.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Nami-seom auf Social-Media-Plattformen

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Nami-seom: hÀufige Fragen

Wo liegt Nami-seom genau?

Nami-seom liegt im Bukhangang, einem Abschnitt des Han-Flusssystems, auf dem Gebiet der Stadt Chuncheon in der Provinz Gangwon in Sudkorea.

Was bietet ein Besuch auf Nami-seom?

Ein Besuch fĂŒhrt ĂŒber eine vollstĂ€ndig von Wasser umgebene Insel mit Baumalleen, RasenflĂ€chen, gestalteten GĂ€rten und kleinen kulturellen Einrichtungen in einer bewaldeten Parklandschaft.

Was kennzeichnet Nami-seom besonders?

Charakteristisch ist die halbförmige Lage der Insel im Fluss, die Verbindung aus Geschichte um General Nami und die durch Aufforstung entstandenen WÀlder mit langen, geradlinigen Baumreihen.

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